In Sound Mind – Test / Preview (PC)

(Fast) jeder liebt Horror-Spiele, würden wir zumindest behaupten. Die Geister scheiden sich lediglich darin, ob der Horror-Faktor bei actionreichem Gameplay mit Zombies oder anderem Getier richtig loslegt oder ob sogenannte Psycho-Horrortitel am interessantesten sind! Ein weiterer Titel, welchen man teilweise in beide Kategorien einsortieren kann, wird laut aktueller Planung am 28. September diesen Jahres veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um „In Sound Mind“. Wir hatten die Möglichkeit, den Titel bereits anspielen zu dürfen und möchten euch nun darüber berichten, was euch dort erwartet.

Mitten rein in den Wahnsinn!

Viel Zeit lässt euch In Sound Mind definitiv nicht, um euch mit dem Gedanken anzufreunden, dass euch hier etwas an den Kragen möchte. Schon zu Beginn sieht man durch eine Art Filmsequenz, in welches Örtchen es euch verschlägt. Hierbei handelt es sich um eine Art Kleinstadt, welche allerdings komplett überflutet wurde und ihr findet euch bei Spielbeginn mitten in einer Art Kellergewölbe wieder. Dort findet ihr an jeder Ecke Fässer und eine seltsam aussehende, lilane Flüssigkeit, welche eure Gedanken vernebelt, sobald ihr euch dieser nähert. Allein dieses düstere Setting und die unheimliche Stille können auf den ein oder anderen schon beklemmend wirken.

Euer Charakter, welcher im übrigen den Namen Desmond trägt, ist von Beruf Psychiater und er hat keine Ahnung, warum sich der Ort so geändert hat, noch um welche Flüssigkeit es sich handelt. Allerdings merkt ihr auch schnell, dass ihr nicht alleine seid und euch irgendetwas angreifen oder sogar töten möchte. Gut, dies ist auch nicht verwunderlich, wenn auf einmal ein Telefon klingelt und keiner rangeht oder seltsame Nachrichten Warnungen an euch aussprechen. Warum dies der Fall ist? Nunja, das ist an euch, dies herauszufinden. Zumindest gibt euch das Spiel relativ zeitlich eine Taschenlampe in die Hand. Dies ist definitiv notwendig, denn ohne seid ihr leider relativ blind durch diese extreme Dunkelheit.

Von Pistolen über Katzen

Nach einiger Zeit gelingt es euch ebenfalls, an eine Pistole zu gelangen, welche im Spielverlauf noch wichtig zu sein scheint. Mit Taschenlampe und Schusswaffe ausgestattet, gelingt es auch relativ „schnell“, den Weg in das Büro von Desmond zu gelangen, was zeitgleich förmlich die „Operationsbasis“ darstellt. Hier findet ihr euren Kassettenrekorder und habt Zeit, nachzudenken und zu entscheiden, was ihr als nächstes tun möchtet. Bezeichnet das Büro ruhig als Safespot, denn genau dabei handelt es sich. Die Informationen, welche ihr in den verschiedenen Gegenden sammelt, könnt ihr hier wie in Puzzle zusammensetzen, um vermutlich am Ende herauszufinden, was genau geschehen ist, sowohl mit euch als auch mit der Gegend.

Ferner findet ihr in dem Büro sogar euer eigenes sprechendes Haustier. Ja, ihr lest richtig. Tonja, so lautet der Name der Katze, kann mit euch sprechen und das beste ist, es ist sogar möglich, sie zu streicheln! Allerdings findet der Hauptteil des Spiels natürlich in der gefährlichen Welt statt, welche ihr mithilfe von Tonbändern in eurem Büro betreten könnt!

Rätsel, Mechaniken und Gruselfaktor

Wieviel Tonbänder das vollständige Spiel haben wird, werdet ihr bei dem offiziellen Release erfahren, wenn ihr euch das Spiel selbst anschaut. Aber eines können wir euch bereits jetzt offen und ehrlich sagen: Diese führen euch in eine Welt, welche ihr euch selbst nicht ausdenken könnt. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um Aufnahmen von Desmonds Patienten. Hier erlebt ihr psychotische Erlebnisse hautnah mit. Der Unterschied ist, dass diese euch zum Teil umbringen möchten. Klingt das nicht spaßig?! Innerhalb dieser Welten erwarten euch viele verschiedene Rätsel, welche ihr lösen müsst, um voranzuschreiten oder diverse Mechaniken, die ihr beachten müsst. Auch gilt es, die komplette Gegend nach nützlichen Gegenständen abzusuchen, denn ihr wisst nicht, was ihr später noch einmal brauchen könnt.

Dies merkten die Spieler auch schon in der Demo des Spiels, welche man nach wie vor selbstständig spielen kann. Hier landet man in der „Welt“ von Virginia. Hier gibt es viele verschiedene Objekte, welche man einsammeln kann, wenn man die Augen offen hält. Wir haben beispielsweise in unserer Preview-Version schnell gemerkt, dass ein Spiegel relativ nützlich sein kann.

Auch merkt man schnell, dass im Verlauf des Spiels gerade Dinge, die eigentlich hilfreich aussehen, euch in Wirklichkeit schaden können oder ist das am Schluss auch nur eine Einbildung? Die Wege im Spiel werden euch durch offene Gebiete, durch enge Gänge in Läden, über Strände mit Fischskeletten hinweg führen bis hin zu einem Leuchtturm, welchen ihr in der Ferne zu sehen scheint. Aber wie gesagt: Leider seid ihr nicht allein. Euch verfolgen Kreaturen, wollen euch verschlingen und ins Dunkle ziehen, was in „In Sound Mind“ faktisch den Tod bedeutet. Ferner quält auch die Frage, was es mit der schwebenden Frau im Trailer oder dem Mann mit dem Hut auf sich hat, welcher auf dem Cover des Spiels zu sehen ist. Dies sind alles Rätsel, welche sich im Laufe der Zeit aufklären werden!

Technisch akzeptabel, Sound fantastisch

Laut dem Entwickler We Create Stuff und dem Publisher Modus Games handelt es sich bei „In Sound Mind“ um ein Indie Titel, was sich anhand der Technik auch bemerkbar macht. Man kann und sollte hier keine AAA-Titel Grafik erwarten, aber sie ist durchaus gut gestaltet und das Spiel lief, abgesehen von ein paar „Anlaufschwierigkeiten“ durchaus flüssig und ruckelfrei. Auch wurde das Spiel atmosphärisch sehr gut umgesetzt, wodurch der psychische Horroreffekt dauerhaft gut zur Geltung kommt!

Beim Sound und dem Voice-Acting jedoch wurde sich neben dem Gameplay am meisten Mühe gegeben. Dies liegt nicht zuletzt an „Living Tombstone“, welcher für den Soundtrack des Spiels verantwortlich ist. Aber auch die Vertonung der Stimmen und die restlichen Soundeffekte wissen definitiv zu überzeugen. Aktuell bleibt nur zu sagen, dass „In Sound Mind“ definitiv das Potential hat, ein sehr gutes Horror-Spiel zu werden!

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