Swords of Legends Online – Test / Review (PC)

Quelle: Gameforge

Vor nun knapp einem Monat wurde Swords of Legends Online von Entwickler Wangyuan Shengtang Entertainment und Publisher Gameforge bei uns veröffentlicht. Es handelt sich um ein weiteres MMORPG, welches aus dem asiatischen Raum den Weg nun in den Westen findet. Ob sich der Kauf lohnt, ob man vor allem die Zusage, keine Pay-to-Win Elemente im Shop einzufügen eingehalten hat, erfährt man bei uns im Review.

Viele Spieler, wie auch wir, lieben und beobachten den MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) Genre mit großem Interesse seit fast zwei Jahrzehnten. Mittlerweile kann man hier in vielen Spielen sein Glück finden und ist nicht, wie vor einigen Jahren, unbedingt an die Dominanz von einem Titel gebunden. Kein Wunder, denn viele Firmen kommen allmählich in die Gänge und können durch ihre Produkte auch viele Spieler überzeugen.

Und wie ich es auch schon immer persönlich kommuniziert habe im privaten Umfeld: Die Dominanz eines gewissen Titels wird nicht durch ein Spiel gebrochen werden. Sondern viele Spieler werden über die kommenden Jahre immer mehr Alternativen finden und sich auf die verschiedensten MMORPG`s verteilen. Auch der heutige, getestete Titel könnte so ein Kandidat sein, soviel kann ich schon einmal verraten, bei dem viele interessierte Spieler langfristig ein zu Hause finden könnten.

Die Charaktererstellung ist, wie man es erwarten konnte, sehr vielfältig ausgefallen. So kann man alle Klassen sowohl als männlichen, als auch weiblichen Protagonisten erstellen. Egal ob groß, ob klein, hübsch oder abstoßend, mit Bartwuchs oder Tattoos. Man hat viele Stellschrauben, welche man für seinen Avatar nutzen kann, bevor man sich ins Abenteuer stürzt. Das tolle ist auch noch, man kann eine Exportfunktion nutzen und das gleiche Aussehen für alle Charaktere nutzen oder sie einem anderen Spieler geben. Ich spiele meistens in MMORPG Spielen, auch hier, einen weiblichen Avatar, von daher sind viele Textpassagen daher auch entsprechend in dieser Form widergegeben. Des Weiteren möchte hier bereits darauf hinweisen, dass man im Spiel und auch im Item-Shop noch mehr Auswahl zur weiteren Anpassung seines eigenen Charakters hat.

Zu Beginn wählen wir aktuell eine von sechs Klassen bei Swords of Legends Online (kurz: SOLO) aus, welche wir spiele möchten. Diese gliedern sich folgendermaßen auf:

Speermeister

Klassenübersicht:

Die Speermeister genießen ein jahrelanges Training, bevor sie sich auf dem Schlachtfeld behaupten können. Mit ihrer eisernen Disziplin und tödlichen Präzision strecken sie nicht nur ihre Feinde nieder, sondern verteidigen auch ihre Mitstreiter vor den tödlichen Gefahren im Kampf. Ihre Fähigkeit, bestimmte Konstruktionen zu bauen, die während eines Abenteuers für wenig Gold kaputte Ausrüstung reparieren können, macht die Speermeister zu wertvollen Gefährten.

Waffe: Speere
Rollen: Tank und Nahkampf

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Beschwörer

Klassenübersicht:

Beschwörer leben im Einklang mit der Natur. Sie beschwören Geister, die sie beim Wirken uralter Zaubersprüche unterstützen. Die magischen Heilfähigkeiten des Beschwörers bedeuten oft den Unterschied zwischen Leben und Tod. Beschwörer sind jedoch nicht nur auf Heilung beschränkt. Sie sind auch in der Lage, im Kampf verheerenden Schaden anzurichten, wenn es die Situation erfordert.

Waffe: Himmlischer Stab
Rollen: Fernkampf-DD und Unterstützung

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Barde

Klassenübersicht:

Der Barde versteht es, die magischen Klänge seiner Instrumente mit den Kräften der Natur zu kombinieren, um so seine mächtigen Zauber zu entfesseln. Mit seiner außergewöhnlichen Magie kann er Feinden aus der Entfernung zu setzen oder seine Verbündeten mit mächtigen Heilmelodien unterstützen und auch heilen.

Rollen: Fernkampf-DD und Unterstützung
Waffe: Saiteninstrumente

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Schwertmagier

Klassenübersicht:

Schwertmagier vereinen ihre tödliche Schwerttechnik mit mächtiger Magie und können Gegnern in jeder Distanz gefährlich werden. Sie wechseln schnell zwischen Klingen und gefährlichen Zaubern. Die rechtschaffenen Magier sind nur für einen einzigen Zweck ausgebildet – ihre Feinde schnell und effizient zu vernichten. Die Klasse kann je nach Bedarf im Nahkampf als auch im Fernkampf gespielt werden.

Waffe: Schwerter
Rollen: Nahkampf- und Fernkampf-DD

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Berserker

Klassenübersicht:

Der Berserker ist für das Schlachtfeld geboren. Sein gewaltiges Schwert benutzt er nicht nur als furchteinflößende Waffe, sondern auch als eine Art Schild um seine Verbündeten vor den Gefahren im Kampf zu beschützen. Je nach Situation ist der Berserker als Zerstörer (DD) oder als Trunkenbold (Tank) spielbar.

Waffe: Zweihänder
Rolle: Tank und DD

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Todesbringer

Klassenübersicht:

Die Todesbringer sind Jünger eines uralten Clans, die mit ihren mächtigen Sensen und Flüchen in die Schlacht ziehen. Durch die zwei Pfade ist die Klasse vielfältige einsetzbar. Die Assassinen unter den Todesbringern sind darauf spezialisiert, ihre Gegner möglichst schnell und effizient auszuschalten, während die Okkultisten mit Zaubersprüchen und speziellen gezüchteten Insekten ihren Teammitgliedern übernatürliche Fähigkeiten verleihen können.

Waffe: Sensen
Rollen: Nahkampf-DD und Unterstützung

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Wie man sieht, hat man die Qual der Wahl denn die Klassenauswahl bietet für jeden etwas passendes. Ob Nahkämpfer, Fernkämpfer, Heiler oder Tank. Jeder wird für sich seinen passenden Spielstil finden können. Zumal jede Klasse auch noch zwei Pfade abdeckt, welche man bequem über das Astralmenü umschalten kann, insofern man außer Kampf ist. Auch werden in diesem die Klassenpunkte, hier Astralpunkte genannt, verteilt, welche die Attribute des eigenen Charakters verbessern. Die eigenen Skill-Fähigkeiten werden mit der Zeit zum aktuellen Maximallevel immer mehr. Auch passive Skills sind zu vergeben, welche sowohl nochmals in PVE- als auch für PVP vergeben werden können. Durch diese erhalten wir verschiedene Wirkungen auf einiger unsere Fähigkeiten. Dies kann ein Buff sein oder unterschiedliche Pets der Beschwörerklasse.

In jedem Pfad kann man auch noch mehrere Passiv-Skills umschalten, um damit verschiedene Wirkungen auf einige Fähigkeiten zu erreichen. Dies reicht von leichten passiv Buffs, bis hin zu unterschiedlichen Pets beim Beschwörer. Hier bietet Swords of Legends Online einige Möglichkeiten, den Charakter nach seinen Wünschen noch etwas in die eine oder die andere Richtung

Der langatmige Einstieg – Viel zu lesen, wenn man Story mag

Die Story von SOLO basiert auf einer Fantasy TV-Serie von 2014, welche sich an einem Rollenspiel von 2010 orientiert. Wie der Titel vermuten lässt geht es um magische Schwerter, in denen unsterbliche Seelen wohnen. Hier wird man viel buddhistische sowie chinesische Geschichte gemixt mit Fantasy erleben.

Bereits zu Beginn des Spiels machen wir eine Bekanntschaft mit einer dieser unsterblichen Seele, welche in einem sehr machtvollen und heiligem Schwert beheimatet ist. Wir gehen eine Art Symbiose mit dieser ein, welche uns zu einer Unsterblichen macht. Einzigartig sind wir damit nicht, es gibt viele, aber auch Gottheiten und Heilige weilen unter uns. Auch gibt es weitere heilige und unheilige Schwerter, um welche sich Kulte und Fraktionen bilden, um der jeweiligen Schwertseele in Treue zu folgen und andere zu kämpfen. Dieser Kampf schwillt seit Jahrhunderten, bricht nun neu aus und wir befinden uns in erster Reihe.

Im Laufe der Zeit erfahren wir, dass unsere Schwertseele einige Jahrhunderte alt ist und in ihrem letzten Einsatz zersplittert ist. Sie wurde extrem geschwächt und hat auch ihre Erfahrung eingebüßt. Wir sind nun aber die Glückliche, welche zu Anfang einen dieser Splitter ihr Eigen nennen kann und im weiteren Verlauf der Geschichte werden sich weitere hinzugesellen, unsere Verbindung wird stärker.

Wer hier wirklich jede Quest, ob Haupt- oder Nebenquest sich ansehen bzw. lesen möchte, wird einige Stunden beschäftigt sein. Die Sprachausgabe ist in Englisch gehalten und wurden Großteils ins Deutsche übersetzt, wobei an manchen Stellen noch Chinesisch vorhanden war. Verstehen sollte man aber überwiegend, was gemeint ist bzw. um was es eigentlich geht. Und man sollte auch etwas Geduld mitbringen, denn eigentlich alles wird einem erklärt. Dies fängt zu Beginn im Tutorial an und wird uns auf der langen Reise bis aktuell 36+1 Level (Student1) begleiten. Diese Ziel erreicht man durch das erledigen der Haupt- als auch Nebenquests. Wenn man einmal keine Quest zur Verfügung hat und die nötige Erfahrung fehlt, kann recht einfach über verschiedene andere Systeme einen Levelaufstieg erreichen. Die Tastenkombination Steuerung +  Z bietet Abhilfe. Auch kann man Dinge von hier in die Fähigkeitenleiste ziehen, wenn gewünscht.

Wir gehen auf Kopfgeldjagd und sind im Auftrag der Blutruvia-Organisation unterwegs. Diese hat ihren Hauptsitz im Springbrunnen-Tempel auf dem Berg Yuan. Hier muss man einfach auf der Karte eine der Blutruvia-Markierungen aufsuchen und das Rotfedersiegel verwenden. Dieses Event läuft instanziert ab. Dies wird dem Spieler auch zu gegebenem Level- bzw. Charakter-Fortschritt erklärt und diese Aufträge helfen uns zum Beispiel, nötige Erfahrungspunkte bei einer Durststrecke zu überbrücken. Hier gibt es sowohl Gegner, welche wir alleine besiegen können aber auch stärkere, für welche man mit einer Gruppe vorgehen sollte. Als Belohnungen für erfolgreich abgeschlossene Aufträge warten im Rufhändler-Laden der Blutruvia neue Kostümteile, Morgentau, Titel, Porträtbilder und mehr für entsprechende Marken.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, die Smaragdlaterne zu nutzen. Hier wandeln wir nahezu auf Geisterjäger Fußstapfen. Bei Richter You Lianjun erlernen wir, wie die Kunst der Geisteraustreibung funktioniert. Auch dieses wird uns ab einem gewissen Fortschritt erklärt. Macht man von der Unterweltlaterne Gebrauch, verändert sich unsere Umwelt und wir können umherirrende Geister auf der Karte aufdecken. Natürlich gilt es, auch diese zu besiegen und mit Hilfe der Laterne bzw. entsprechender Fähigkeit führen wir diese zurück in die Unterwelt. Auch hier gibt es Belohnungen wie Porträtbilder, Titel, Höllensandel, Kostümteile und vieles mehr für entsprechende Marken.

Man wird bei SOLO auf eine Fülle an Quests treffen, welche nicht nur linear abgefrühstückt werden müssen. Denn oftmals tauchen Charaktere durchaus auch mehrmals auf und es werden tolle Geschichten erzählt. Grundsätzlich lässt sich sagen, wenn man wirklich in die Story eintauchen will wird einem mit den vielen Zwischensequenzen und Gesprächseinlagen sehr viel Stoff geboten. Vieles spielt sich Open World ab, aber einiges auch in der Story, sind instanziert worden und ein fließender Übergang erfolgt oftmals auch überraschend. Man erkennt dies auch an einem kleinen Symbol links neben der Karte. Des Weiteren sollte man auch aufpassen, wenn man so manche Quest nicht richtig mit- oder durchliest. Es müssen auch oftmals Gegenstände benutzt werden, welche neben der Questlog symbolisch dargestellt sind.

Ferner müssen wir hier auch einmal betonen, das man auch grundsätzlich gut die Spielwelt bereisen kann. Zum Glück gibt es keine Autoplay Funktion, welche in so manchen Spiel vorhanden ist. Schnelle Fortbewegungsmöglichkeiten mit Mounts oder ein Schnellreisesystem ist vorhanden und verkürzen ein zu langes umherreisen. Es gibt einzelne Karten und keine komplette durchgehende Open-World, welche mit Teleportern verbunden sind. Auch ist beim Betreten der einzelnen Karten eine Ladesequenz vorhanden. Aktuell gibt es neun Karten, die Hauptstadt, von welcher aus man eh überall hinreisen kann. Auch haben die Charakterklassen samt ihren Tutorials ihre jeweils eigene Karte. Diese sollte man auch nutzen, denn so erlernt man die Fähigkeiten der jeweiligen Klasse richtig zu nutzen und deren Geschichte.

Zu bemängeln gilt aber ein eher langwieriger und gleicher Einstieg für jede Klasse. Er gleicht sich sehr und ist linear. Der Beginn ist von daher mit am Schwierigsten, aber wenn dies überstanden ist, man auch in Wolkenstieg ankommt und auf die verschiedenen Klassengebiete Zugriff bekommt, sieht die Welt gleich besser aus. Auch die dortigen Klassenquests, von welcher es bis Student1 einige zu bewältigen gilt, machen dann wiederum Spaß und sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Ansonsten, man kennt es, sind die Quest mit der „Töte dies“ oder „Sammel jenes“ klar wiedererkennbar und in Vielzahl vorhanden.

Das Kampfsystem und die Steuerung

Gleich zu Beginn des Spiels wird einem die Steuerung genau erklärt und welche es gibt. Wie gewohnt bewegt man sich mit Tastatur und Maus durch die Welt. Man kann in den eigenen Charakter herein- und herauszoomen, ganz wie es einem gefällt und so sogar in der Ego-Perspektive spielen. Genutzt wird ein Action-Kampfsystem, welches zumeist ein einloggen des Ziels mit der Tab-Taste benötigt. Die Skillfähigkeiten werden vom Charakter in Blickrichtung ausgeführt. Mit der STRG-Taste lässt sich der Mauszeiger ein-und ausschalten. Gerade das umherschalten der Steuerungsmöglichkeiten sollten für jeden Spieler eine für ihn angenehmen Spielweise finden lassen. Ob man die Gegner nun selbst per Maus anklicken möchte oder nicht. Die Entscheidung liegt bei euch. Auch ausweichen will gelernt sein und ist wichtig, um nicht zu oft niedergeschlagen zu werden oder man gar den virtuellen Tod stirbt. Man kann festhalten: Das Kampfsystem ist ein interessanter Mix zwischen Action-Kämpfen und Tab-Targeting.

Crafting

Zu einem MMO gehört natürlich auch ein Craftingsystem. Ab einem späteren Level wird einem das Questsystem damit vertraut machen und einen Einblick geben, wie dies funktioniert. Man kennt es ja, Ressourcen sind zu sammeln. Hier werden diese dann im eigenen Qiankun-Beutel verfeinert oder extrahiert, um erforderliche Ressourcen erhalten zu können. Auch Rezepte müssen gesammelt und eröernt werden, insofern man den nötigen Level hat, um gewisse Dinge herstellen zu können. Vorhanden ist beispielsweise Alchemie, welche sich eignet, um Tränke oder Salben herzustellen. So erhält man beispielsweise Buffs oder kann sich heilen. Auch früher oder später lernen wir den Kochberuf schon einmal kennen. Hier kann man Bufffood erhalten, welches dann die eigenen Stats für eine gewisse Zeit erhöhen. Natürlich kann man sich auch Waffen und Rüstungen im Spiel bauen.

Maximalstufe und dann – Der Spieler hat viel zu tun

Hat man einmal die Maximalstufe erklommen, hat man viele Dinge zu tun. Neben Events, Team- und Gruppeninstanzen arbeitet man auch tägliche und wöchentliche Aufgaben ab. Auch gilt es, die Geschichtsbücher der Ahnen für zusätzliche Belohnungen (STRG+Z) abzuarbeiten. Hier gilt es die einzelnen Reiter wie Kopfgeldjäger, Träger der Smaragdlaterne, Naturforscher, Handwerkmeister, Angler, Chinesische Dialekte und andere Dinge aufzuleveln. Und in diesen wiederum gibt es auch noch Errungenschaften, welche man mit der Zeit absolvieren kann. Auch die Biografie kann man angehen. Das Kultivierungsfenster bietet hier eine weitere Hilfe, um tägliche oder wöchentliche Events gezielt für Belohnungen abzuarbeiten. So erhält man hierdurch Zugriff auf Gold, Textfragmente für Rüstung, Wolkenritt-Befehle und viele weitere Dinge. Es hat bei diesem MMO viele Währungen, welche dann im Gegenzug Zugriff auf allerhand Sachen gewähren

Auf einiges wollen wir hier auch etwas genauer eingehen.

Die Naturkunde-Akademie ist eine Forschungsorganisation, bei der sich Gelehrte aus allen Regionen und Völkern über ihre neuesten Erkenntnisse austauschen. Sie studieren die Ereignisse in der Welt, werten antike Schriften aus und fördern den akademischen Fortschritt. Die Naturkunde-Akademie ist stets auf der Suche nach Nachwuchs. Als Forscher erhalten die Spieler (auf der Maximalstufe) einen Schatzkompass, mit dem sie kostbare Schätze in ihrer Umgebung aufspüren können. Im Laufe der Zeit und mit etwas Übung lernen die Spieler immer bessere Schätze zu finden. Im Laden der Naturkunde-Akademie können die Naturforscher ihre Belohnungen abholen – unter anderem Schatzkarten, Edelsteine, Schatzkisten, Namenskarten-Komponenten sowie verschiedene Titel.

Viele andere Beschäftigungen wie Events oder der wöchentliche Angelwettbewerb bieten eine weitere Abwechslung. Aktuell läuft beispielsweise ein Sommer-Event im Spiel. Hierzu muss man erwähnen, dass man in der Hauptstadt Wolkenstieg ab Anfängerstufe 18 eine Quest annimmt, welche einem in das Gebiet der Drachenkröten-Insel durch ein Portal den Zutritt gewährt. So kann man tägliche Aufgaben erfüllen, um Belohnungen wie Ingame-Items und stylische Badekleidung zu erhalten. Täglich kann man so manche Dinge erledigen. Zu diesen zählen ein Feuerwerk, welches gezündet werden kann. Oder man gießt seine Ingame Melone und düngt diese. Des Weiteren kann man ein Sammelspiel mit anderen Teilnehmern absolvieren, welche auch eine zusätzliche Questbelohnung ermöglicht. Man sieht, man kommt nicht zur Ruhe.

Den Weg ins Spiel haben auch einige Ingame-Minispiele gefunden. Hierzu zählen ein Kartenspiel, ein Jumping Puzzle in der Origami-Welt und eine Art Bomberman.

Housing ab Maximalstufe zugänglich

Ab dem aktuellen Maxlevel erhält man Zugriff auf das Housingsystem, nachdem man eine Quest erfüllt hat. ist dies geschafft, zieht man sich zurück auf seine eigene schwebende Insel in den Wolken. Schritt für Schritt wird man angeleitet, wie was funktioniert. Die eigene Residenz kann nach Belieben gestaltet und dekoriert werden. Es gibt eine Menge an Einrichtungsgegenständen, welche hergestellt werden können. So kann man tägliche Aufgaben erfüllen, um Zugriff auf mehr Pläne, Material sowie Essenzen zur Herstellung von Möbeln und dekorativen Gegenständen zu erhalten. Auch gilt es, die Ausbaustufe zu erhöhen. Denn so kann man neue Inhalte wie einen prächtigen Garten, Musik, den eigenen Fischteich zum Angeln oder eine Thermalquelle freispielen. Auch Freunde kann man einladen, welche nicht nur zu Besuch sein können, sondern sich auch an der Gestaltung beteiligen können. Wer dem Nachbarn einen Besuch abstatten will, wird in seiner Region bis zu 20 schwebende Inseln vorfinden. So kann eine Gildengemeinschaft gemütlich zusammen wohnen.

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Team-Instanzen und Gruppeninstanzen

Wie üblich, bietet SOLO eine Menge an PVE Inhalten. So gibt es ein umfangreiches Instanzensystem, auf welches man recht früh Zugriff erhält. Drückt einfach STRG+Y und man erhält eine Übersicht. Am Anfang hat man seine eigenen Gefährten dabei (Übungsinstanzen), von welchen es bis auf Maximalstufe drei Stück gibt, welche man absolvieren kann. Hier kann man mit seinen eigenen NPC Gefährten sich in Ruhe einen Überblick über deren Inhalt verschaffen, da die selben Instanzen auch später in einer Gruppe absolviert werden können.

Bestätigt wurde bereits in einem Livestream vor Release des Spiels, dass der Spieler nur einmal am Tag oder pro Woche (je nach Instanz) Zugriff auf gute und wichtige Belohnungen erhalten wird.

Die Team-Instanzen, welche ab Maximalstufe Zugang gewähren, können in einem normalen- als auch schweren Modus angegangen werden. Von diesen gibt es aktuell fünf Stück, und setzen im normalen Modus einen Gear-Level von 45 und für den schweren Modus einen Gear-Level von 50 voraus. Zukünftig ist hier noch ein dritter Schwierigkeitsgrad mit der Stufe Episch eingeplant.

Auch findet der erste von fünf Raids mit dem Xuanjiu-Jadepalast den Weg ins Spiel, welcher spannende Abenteuer und Unmengen an blutrünstigen Bossen bietet, welche in Gruppen von 10 bis 20 Spielern bezwungen werden können. Jede Woche können von den Bossen hochwertige Items erbeutet werden. Hierzu zählt nicht nur Ausrüstung (Level 75+), sondern auch Sammel-Items, Textfragmente, Edelsteine und vieles mehr, welche als Beute auf die Raid Teilnehmer warten.

Was wir toll finden, ist, dass in einem Monsterkompendium detaillierte Informationen über die Instanzbosse und ihren Fähigkeiten vorhanden ist, über welche man Bescheid wissen sollte.

Natürlich verbinden wir gerade mit Instanzen Loot, vor allem neue Ausrüstung. Hier kann meiner Meinung das Spiel punkten. Im Gegensatz zu anderen MMORPGs aus dem asiatischen Raum, bei welchen übermäßiger Grind oder ein mehr als nerviges Aufwertungssystem der eigenen Ausrüstung. Dies ist bei SOLO nicht der Fall. Die beste Ausrüstung erhält man über Crafting oder die Instanzen. Jede Ausrüstung kann aufgewertet werden, ohne von einer Abstufung oder einem Fehlschlag betroffen zu werden. Hinzu kommt ein Sockel-System, mit welchem wir auch nochmals eine Anpassung nach eigenem Geschmack vornehmen können. Gut ist ferner auch die Trennung zwischen PVP als auch der PVE Ausrüstung. Hier hat man wirklich an jene gedacht, welche nur das eine bevorzugen. PVP Rüstung ist auch nur im Prinzip effektiv im Kampf gegen andere Spieler.

PVP für die Kämpfer unter euch

Auch für Freunde des PVP hat SOLO einiges zu bieten und es gibt einige Aktivitäten, welche man wahrnehmen kann. Für tägliche und wöchentliche Belohnungen oder auch Errungenschaften sogar muss. So gibt es fünf verschiedene PvP Arenen, Open-World-PVP bei erreichen der Maximalstufe, eine PVP Karte, auf der zwei Fraktionen gegeneinander kämpfen. Auch Spielerduelle kann man zur Übung machen, eine nette Abwechslung.

Probleme sehe ich im Open-World-PVP, welches ab Maximalstufe automatisch mit dem Skill Kampfrausch aktiv ist. Und es ist egal ob man die Fähigkeit aktiv hat oder nicht, jeden ab Student1 kann man angreifen. Wer allerdings Spieler tötet, welche die Fähigkeit nicht aktiv haben, sammeln Niedertracht. Hat man hiervon reichlich angesammelt, landet der Spieler mit dem nächsten Tod im Gefängnis für einige Spielstunden. Dem kann man entgegenwirken, indem man Quests im Gefängnis erfüllt.

Spaß macht es natürlich, wenn man sich für eine der beiden Fraktionen, den Himmelsbund oder der Mystizismus, entscheidet, und sich gezielt und auch gewollt mit seinem Gegner messen kann.

Ranglistensystem

SOLO bietet verschiedene Ranglisten für Gildenaktivitäten aber auch Einzelspieler. Ob der schnellste in einer Gruppeninstanz, der Beste beim Angelwettbewerb, der beste Geldverdiener oder Ränge im PVP. Statistiker unter euch werden hier ihre wahre Freude haben dürfen.

Ingameshop und Battle Pass

Der große Knackpunkt, welcher unter den Spielern befürchtet wurde, war der Ingame Shop und ein möglicher Pay-to-Win Vorteil. Hier können wir beruhigen. Es gibt nur kosmetische Dinge, welche erworben werden. Ob neue Frisur, ein tolles Mount oder Kostüme, aber auch für Housing kann man hier für Echtgeld seine Einkäufe machen. Aktuell läuft ja ein Sommer-Event. Hier kann man ebenfalls für Echtgeld einen Battle Pass erwerben. Dieser bietet dann zusätzliche exklusive, hochwertige kosmetische Items, welche man freischalten kann. Die Befürchtungen einer hohen Grindlastigkeit von SOLO und Pay-to-Win findet ihr zumindest zu Release definitiv nicht im Spiel.

Quelle: Gameforge

Gute Grafik und Zukunft von SOLO

Die Grafik von SOLO kann man durchaus als mit eine der besten Grafiken bezeichnen. Dies war bereits im Vorfeld schon in den Trailern ersichtlich und wurde dann auch zu Release Ingame so bestätigt. Die Umgebungen der einzelnen Karten und deren Gebiete, ob beispielsweise Trockengebiet, Eisgebiet oder auch Wolkenstieg, aber auch die Eventgebiete wirken auf ihre Art beeindruckend. Man hat sehr viel Herzblut einfließen lassen, was man auch an den Animationen im Spiel bemerkt. Bei den Charakteren selbst ähneln sich aber die Gesichter beispielsweise sehr, was aber nicht wirklich negativ zu bewerten ist.

Die Aussichten für weiteren Content sind sehr gut, mit Blick auf China, wo das Game 2019 veröffentlicht wurde. Fünf Raids sollen kommen, einer wurde gerade diese Woche veröffentlicht. Es soll weitere drei spielbare Klassen geben und bei Student 1 ist nicht Schluss vom aufleveln, Stichwort: Stufe Meister 1. Auf neue Gebiete, weitere PVP Inhalte wie eine 100v100 Karte sowie Gildenkämpfe können sich Spieler ebenfalls freuen. Der Inhalt soll auch laut Gameforge kostenlos veröffentlicht werden, man darf also gespannt sein.