Auch bei Warhorse Studios haben wir uns auf der gamescom ein Spiel präsentieren lassen!

Kingdom Come: Deliverance

Bei Kingdom Come: Deliverance handelt es sich um ein historisch korrektes Rollenspiel, welches viele verschiedene Waffen wie Äxte, Schwerter, Langwaffen und andere damals vorhandene Waffen beinhaltet. Mit den Waffen kann man 6 verschiedene Angriffspunkte auswählen und unterschiedliche Angriffe durchführen. Es gibt natürlich auch Dolche, aber um damit Schleichangriffe durchführen zu können, wird der richtige Skill benötigt. Außerdem muss der Charakter die richtigen Sachen anhaben, um beim Schleichen nicht entdeckt zu werden. Eine Plattenrüstung würde hier beispielsweise viel zu viel Krach veranstalten. Es gibt insgesamt 14 Slots für Ausrüstungsteile.

Was bei Kingdom Come: Deliverance besonders ist, ist das Kampfsystem ansich und die Berechnung dahinter. Es wird vom System berechnet, ob und wie euer Angriff getroffen hat und selbiges gilt auch für den Gegner. Nur weil es so aussieht, heißt es hier nicht, dass man Schaden verursacht hat. Außerdem gibt es in dem Spiel eine Art Kollisionssystem. Befindet sich links oder rechts eine Wand, könnt ihr aus der jeweiligen Richtung nicht angreifen. Selbiges gilt auch für Angriffe von oben.

Im Spiel gibt es natürlich wie in jedem RPG auch Quests, die erfüllt werden können oder müssen. Hier ist aber ebenfalls eine Besonderheit. Bis auf kleine Einschränkungen ist es dem Spieler überlassen, wie genau er die Quest erfüllen möchte. Um hier einmal ein Beispiel zu nennen:

Wenn man ein Lager infiltrieren und schwächen soll, könnte man rein theoretisch einfach angreifen. Aber das würde in Kingdom Come: Deliverance nicht funktionieren, da man gegen eine solche Menge an Gegnern keine Chance hat. Es wäre auch möglich, die Rüstung von einem der Gegner zu stehlen und sich als einer von ihnen auszugeben, um dann im Lager Sabotage zu betreiben. Grundsätzlich gibt es eine Menge Lösungswege und welcher der Beste ist, muss der Spieler selbst herausfinden. Achtet aber darauf, dass die NPCs selbstständig und äußerst intelligent agieren! Ebenfalls muss man darauf achten, dass einige Aktionen eine Weile dauern, weswegen der „Time Switch“ im Spiel nutzbar ist.

Kingdom Come: Deliverance findet im übrigen komplett in der Ego-Perspektive statt und besitzt eine sehr gute Grafik und einen passenden Sound! Des Weiteren soll es für PlayStation 4, Xbox One, PC, Linux und Mac im Jahr 2017 erscheinen!

Wir bedanken uns bei Warhorse Studios für die Präsentation von Kingdom Come: Deliverance!

Quelle: gamescom, Warhorse Studios