Seite 3: Optik und Mechanik
Von vorne fällt der ASUS ROG Strix XG27UCGR für einen Gaming-Monitor erstaunlich zurückhaltend aus. Die seitlichen und oberen Bildschirmränder sind schmal gehalten. Lediglich die untere Leiste ist etwas breiter und trägt mittig das ROG-Logo. Große Schriftzüge oder auffällige Farbakzente gibt es auf der Vorderseite nicht. Dadurch passt der Monitor nicht nur in ein typisches Gaming-Zimmer. Auch auf einem etwas schlichter eingerichteten Arbeitsplatz wirkt er nicht fehl am Platz. Erst beim Blick auf die Rückseite wird deutlicher, zu welcher Produktfamilie das Gerät gehört.
Hier setzt ASUS auf unterschiedliche Oberflächenstrukturen, diagonale Linien und ein großes beleuchtetes ROG-Logo. Die Beleuchtung unterstützt Aura Sync und kann mit kompatiblen Komponenten und Eingabegeräten abgestimmt werden. Laut ASUS lässt sie sich sogar passend zu Musik oder Spielinhalten steuern. Wer davon nichts hält, kann die Beleuchtung einfach deaktivieren. Die Verarbeitung unseres Testgeräts hinterließ einen guten Eindruck. Das Gehäuse besteht zwar überwiegend aus Kunststoff, wirkt aber keineswegs billig. Die einzelnen Teile sitzen ordentlich zusammen und der Standfuß hält den Bildschirm sicher in Position. Beim normalen Verstellen fielen uns keine störenden Geräusche auf.

Die Standfläche fällt vergleichsweise kompakt aus. ASUS spricht von einer um rund 30 Prozent verkleinerten Stellfläche gegenüber bisherigen XG-Modellen. Dadurch bleibt vor dem Monitor mehr Platz für Tastatur und Maus. Gerade Spieler, die ihre Tastatur weit nach vorne schieben oder die Maus mit großen Bewegungen bedienen, profitieren davon. In der Standfläche befindet sich außerdem eine kleine Halterung für ein Smartphone. Das Telefon kann damit direkt vor dem Monitor abgelegt beziehungsweise aufgestellt werden. Das ist sicherlich kein entscheidendes Kaufargument, im Alltag aber durchaus praktisch.
Bei der Ergonomie zeigt sich der XG27UCGR flexibel. Das Display lässt sich um bis zu 110 Millimeter in der Höhe verstellen. Zusätzlich kann es zwischen minus 5 und plus 20 Grad geneigt sowie jeweils um bis zu 40 Grad nach links und rechts geschwenkt werden. Auch eine Drehung um jeweils 90 Grad ist möglich. Damit kann der Monitor im Hochformat betrieben werden. Vor dem Drehen sollte das Display zunächst etwas angehoben und geneigt werden. Andernfalls kann eine Ecke je nach Tischhöhe mit der Arbeitsfläche in Kontakt kommen.
Die Bewegungen funktionierten bei unserem Testgerät angenehm gleichmäßig. Der Bildschirm ließ sich ohne übermäßigen Kraftaufwand ausrichten, blieb danach aber sicher in der gewählten Position. Alternativ kann das Gerät über die VESA-Aufnahme im Format 100 × 100 Millimeter an einer Wandhalterung oder einem Monitorarm befestigt werden. Auf dem Standarm befindet sich zusätzlich ein 1/4-Zoll-Gewinde. Daran können eine Kamera, eine kleine Leuchte oder anderes Streaming-Zubehör angebracht werden. Für Streamer und Content Creator ist das eine durchdachte Ergänzung, weil keine separate Halterung auf dem Schreibtisch benötigt wird.







