Worms Rumble – Test / Review (PC)

Quelle: Team17

Team 17 lädt zu einem ultimativen Showdown der Neuzeit ein.

Es herrscht Krieg. Und nein, wir reden hier jetzt nicht von Krieg der Sterne oder dem Krieg der Knöpfe. Weit gefehlt! Der Würmer Krieg ist ausgebrochen und fordert seine Opfer und ehrt seine Gewinner. Bei Worms Rumble tritt man gegen bis zu 32 andere menschliche Gegner an, um zu beweisen, wer der beste Wurm der Arena ist.

Was kann man denn nun eigentlich alles machen? Dies schaut man sich im Tutorial/Training einfach mal genauer an. Zu Beginn machen wir uns also mit der Steuerung vertraut und nutzen auch die Ziel- und Schießübungen, bevor wir uns ins erste offizielle Gefecht stürzen sollten.

Dies ist von Nöten, denn es gibt eine Vielzahl an Bewaffnungen, welche dem Spieler, wohl eher dem Wurm, zur Verfügung stehen. Auch mit diesen sollte man sich vertraut machen. Ferner kann der eigene Wurm die Wände hochklettern, kann durch die Gegend springen, sich verstecken und auch Hindernisse aus dem Weg räumen. Auch kann seine Umgebung genutzt werden, um sich zum Beispiel an einer Seilwinde heranzuziehen. Des Weiteren lernt man so auch die vielseitige Steuerungsmöglichkeiten näher kennen.

Steuern kann man den eigenen Wurm übrigens mit Tastatur/Maus Kombi oder greift zum Controller. Nach den ersten Gehversuchen im Training, dem vertraut machen mit Steuerung sowie Bewaffnung, wollen wir es natürlich wissen und starten unser erstes offizielles Match.

Es stehen in Worms Rumble unterschiedliche Spielmodi zur Verfügung, welche in Echtzeit im Cross-Play mit bis zu 32 Spielern ablaufen werden. Zu nennen wäre da einmal das Training. Hier optimieren wir unsere Fähigkeiten und bereiten uns auf unsere Gegner bzw. Tode vor. Nach absolviertem Training kann man sich am ersten Gegner Modus, genannt „Deathmatch“, versuchen. Hier treten wir erstmalig gegen andere Würmer an, die nur darauf warten, uns zu besiegen. Ab Level 5 kann man im „Last Squad Standing“ in einem Teammatch beweisen, wer besser im Zusammenspiel ist. Nach weiterer gesammelter Erfahrung, eher Tode, wartet dann mit „Last Worm Standing“ die wohl ultimative Herausforderung, welche uns ab Level 10 empfohlen wird, auf uns. Hier gilt einfach eins: Töte deine Gegner zuerst, bevor sie dich töten können. Im Deathmatch, einem Standardspielmodus, spielen wir gegen eine gewisse Spieleranzahl über einen bestimmten Zeitraum gegeneinander. Der Spieler mit den meisten Kills ist der Sieger. Im „Last Squad Standing“ und „Last Standing“ Spielmodi treten 32 Spieler im Kampf um die Krone an, wobei eine Gruppe von drei Spielern oder Solospieler darum kämpfen, letzte Überlebende zu sein. Im klassischen Worms-Spiel dauern die Runden sehr lange. Nicht aber hier, denn diese brauchen selten länger als 10-15 Minuten. Für Zwischendurch kann man also immer getrost zu dem Spiel greifen, wenn es mal wieder etwas schneller gehen muss.

Deathmatch ist gerade zu Anfang gut, um sich einzugewöhnen, bevor man sich an die anderen Spielmodi wagen sollte. Wer zu oft stirbt sollte nicht verzagen, denn Übung macht den Meister. Lernt eure Würmer durch die 2D Karten zu steuern, indem ihr euch nach rechts, links, nach oben oder unten durch diese hindurchbewegt. Sucht Waffen oder Defensivgegenstände, welche ihr dann gegen eure Gegner einsetzen könnt. Bekannte Waffen aus dem Originalspiel wie die Schafsgranate, die Bananenbombe oder die Heilige Granate dürfen hier ebenso wenig fehlen wie die Panzerfaust. Man muss sich allerdings erst auf den Karten eingewöhnen, bis man die Luftschächte, Aufzüge und die zerstörbare Umgebung genauer kennenlernt. So kann man seinem Gegner auflauern, diesen überraschen oder sogar herunterschmeißen. Oder man entkommt ihm einfach mit dem eigenen Greifhaken oder nutzt das Jetpack.

Wie töte ich meine Gegner? Es steht uns, wie bereits im Training kennen gelernt, eine unterschiedliche Bewaffnung zur Verfügung. zu nennen wäre da die Schrotflinte, die Bazooka, das Sturmgewehr oder darf es doch vielleicht eher der Schafwerfer sein? Oder will man sich schützen, sowohl gegen seine Konkurrenz als auch gegen Geschosse, dem dürfte ein Raketenschild zur Verteidigung sehr gelegen kommen. Auch hier kann man wieder jede Menge farblich unterschiedliche Dinge nutzen, welche sich farblich stark unterscheiden. Um mit Zahlen zu arbeiten: Es gibt 10 Waffen, welche es in je 22er farblicher Ausführung gibt. Grundsätzlich kann man über eine gutes Balancing der Bewaffnung berichten.

Den eigenen Wurm kann man auch individuell anpassen. Mit Hilfe von Erfahrungspunkten als auch der Ingame-Währung ist vieles möglich. Egal ob Skin, der die Haut des Tieres nun mit einem Muster verzieren kann oder aber die Farbe ändert. Auch die Augen und Augenbrauen, aber auch Pupillen kann man farblich und in derv Form anpassen. Der Mund des Wurms ist auch veränderbar. Ob Goldzähne, scharfes Gebiss oder soll es doch lieber eine Zahnraffel sein? Ein Emote rundet das Ganze ab, mit welchem man sich über eine Gegner lustig machen kann.

Aber, auch ein Wurm hat Stil. So kann man Outfits erwerben und freispielen. Gleiches gilt für eine mit 75 Stück beachtlich große Anzahl an Kopfbedeckungen, gefolgt von einer Anzahl von 43 Stück an Gesichtsschutz, welche man hat oder zum Großteil freispielen kann. Man sieht, man kann seinen Wurm beliebig anpassen, ganz nach eigenem Geschmack.

Ferner gibt es noch ein Banner, samt Hintergrund, Titel sowie drei Statistikplätze, welche auch aufzeigen, wie erfolgreich man in Worms Rumble ist. Gerade der Titel, welcher mit Level 50 erreicht wird und mit „Legende“ wohl Durchhaltevermögen als auch Können dem Gegner aufzeigt, welch erfahrener Kontrahent nun in den Ring steigen wird.

Was bietet Worms Rumble noch neben der tollen Individualisierungsmöglichkeiten, den genannten Spielmodi? Zu nennen wäre da „Das Labor“, aber auch Events und Herausforderungen, welche zusätzliche Erfahrung als auch besondere Belohnungen im Spiel bereit halten. Gerade „Das Labor“ bietet im wöchentlichen Wechsel eine besondere, lustige Herausforderung an. So wird aktuell im Modus „Last Worm Standing“ auf der Karte Transformertürme gespielt. Allerdings hat die Sache einen Haken, denn jeder Wurm hat eine Handkanone mit einem Schuss im Magazin zur Verfügung. Klingt lustig, aber stellt auch eine Herausforderung der besonderen Art da. Für kommende Woche ist eine neue Karte mit den „Deadly Docks“ angekündigt.

Da wir das Spiel für PC (Steam) testen konnten, stehen den Erfolgsjägern unter euch wieder 26 Errungenschaften zur Verfügung, welche es zu erreichen gilt.

Worms Rumble kann sowohl für PC, als auch Playstation 4 und Playstation 5 erworben werden.

Unsere Gesamtbewertung
Bewertung
75 %
QuelleTeam 17
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Projektleiter und Redakteur von game7days, ehemals Alpha-Omegagaming seit 2014. Ich betreue die Infrastruktur, als auch die Gewinnspiele der Webseite. Im Großen und Ganzen kümmere ich mich also auch um die Dinge, welche man eben nicht sieht.