Heute schlüpfen wir in Evil Genius 2: World Domination in die Rolle eines Superschurken. Von diesen soll es im späteren Spiel vier geben, welche nach Veröffentlichung des Strategiespiels von Rebellion, uns unterstützen sollen, um unseren finsteren Plan, nämlich die Weltherrschaft an uns zu reißen, umzusetzen. Dies müssen wir natürlich zumindest am Beginn unseres Abenteuers fernab der bekannten Zivilisation und gut getarnt auf einer Insel umsetzen. Blickfang wäre da ein Casino, welches den Gegner von uns ablenken soll während wir heimlich und im verborgenen an unseren finsteren Plänen in die Tat umsetzen.

Einfacher Einstieg – Schritt für Schritt erlernen

In diesem strategischen Aufbauspiel beginnt man Schritt für Schritt und baut seine Festung mit Räumen, welche unterschiedliche Fähigkeiten und nutzen haben, aus. Ein Tutorial leitet den angehenden Bösewicht von morgen Schritt für Schritt beim Ausbau der eigenen Basis an und erleichtert uns am Anfang mit wichtigen Tipps den Einstieg ins Spiel. So erlernen wir den Nutzen der unterschiedlichen Räumlichkeiten kennen. Aber auch das Training unserer Gehilfen oder den Ausbau unserer Weltherrschaft mit Missionen in unterschiedlichen Ländern auf der übersichtlichen Weltkarte der Welt muss man als angehender Bösewicht erst einmal in die Tat umsetzen erlernen.

Räume sind recht einfach zu bauen. Man legt einen Grundriss von diesem fest, egal ob es sich um ein Tresorraum, Labor, Kantine, etc. handeln sollte und verbindet diese alle miteinander über eine Flur. Dies ist nötig, denn alle Räume benötigen auch Strom, für welchen es natürlich auch einen Raum mit Generatoren zu errichten gilt. Später erhalten wir ferner auch noch Zugriff auf Deko-Gegenstände wie Schilder, Kaffeemaschinen oder beispielweise Klimaanlagen welche dann auch noch zusätzlich die Effektivität der eigenen Mitarbeiter im näheren Umfeld verbessern werden. Ist ein Raum erst einmal geplant kommen auch schon die Untergebenen und hauen die Felsen weg und fangen mit der Gestaltung der Räumlichkeit an. Diese agieren eigenmächtig und sind nicht einzeln steuerbar im Gegensatz zum Chef, welchen wir steuern können.

Kohle, also Geld meinen wir hier eher, ist natürlich auch sehr wichtig, um die eigene Basis auszubauen oder aber neue Gefolgsleute anheuern zu können. Dieses kann man in der eigenen Festung irgendwann abbauen oder durch Missionen auf der Welt durch unsere Untergebenen erwirtschaften lassen. Dies ist nach einer gewissen Spielzeit möglich, da man einen Kontrollraum bauen kann, welcher wiederum je nach Sendeleistung oder Anzahl des eigenen platzierten Funkverstärkers dann eingesetzt werden kann. Gerade im weiteren verlauf kann man dann mehrere Teams losschicken, was einem etwas Beschäftigung geben wird. Auch ein Gefängnis samt entsprechendem Deko darf natürlich gebaut werden. Denn so lernen wir, nach entsprechender Entführung anderer Personen neue Typen von Schergen bzw. Gefolgsleuten kennen, welche wir dann nach entsprechender Befragung nutzen können. Auch soll man im späteren Spiel andere bekannte Objekte stehlen können, welche dann zur Motivation der eigenen Mitarbeiter aufgestellt werden können.

Unsere Mitarbeiter untergliedern sich neben dem Standard Arbeiter in drei Kategorien. So gibt es den Wissenschaftler, welcher beschäftigt ist mit Erforschung neuer Basis-Bausteine oder neuer Technologie. Der Wächter ist wichtig, da diese Muskelberge unter anderem Eindringlinge wie andere Agenten abwehren. Diener sorgen für Ablenkung. Rekrutieren wird man diese Spezialisten aus unseren „normalen“ untergebenen Mitarbeitern, welche auch mit der Zeit erhöht werden müssen. Auch hier gilt es entsprechende Räumlichkeiten mit entsprechender Deko anzupassen bzw. zu erweitern. Man sieht, der Ausbau der eigenen Basis ist eher schlicht und einfach gehalten, was man an der eher einfachen aber übersichtlichen Baumenüführung bemerken sollte.

Natürlich sind uns feindliche Agenten auf der Spur, welche mehr über unsere dunklen Absichten erfahren wollen. Ein Timer oben rechts hilft uns, den Überblick zu behalten. Unsere Konkurrenz taucht aber erst nach einer gewissen Spielzeit und Fortschritt im Spiel auf. Sie wirkt aber sehr auffällig und konnten durch entsprechende Vorbereitung unsererseits in Form von Training der Wächter-Mitarbeiter oder platzierten Fallen abgewehrt oder gefangengenommen werden. Als Fallen stehen unter anderem Giftpfeile, Box-Handschuhe oder Haifischbecken und vieles mehr zur Verfügung, welche wir als Hindernis für etwaige Störenfriede bereit haben. Natürlich gibt es entsprechende Räumlichkeiten samt Deko, welche wir platzieren können, um so für nötige Sicherheitsmaßnahmen zu sorgen.

Allerdings wies das Spiel auch einige Baustellen auf, welche bis zur Veröffentlichung Ende März 2021 noch beseitigt werden müssen. Sei es eine oftmals auffällige KI, welche diverse Posten in Räumen wie Labor oder der Sicherheit nicht besetzt hält. Und dies trotz zugewiesener Räumlichkeit in der Personalübersicht. Gefolgsleute waren zu Genüge vorhanden aber anderweitig beschäftigt gewesen. Ein direktes eingreifen ist hier leider nicht möglich, zählt man das erschießen als Arbeitsmotivation für unsere untergebenen Mitarbeiter durch unseren Oberschurken nicht unbedingt hinzu.

Die Oberschurken bzw. Chefs unseres Ganzen Imperiums, von welchen es im späteren Spiel vier geben soll, haben eigene Spezialisierungen und sollen, wie auch die drei Inselschauplätze, für eine gewisse Abwechslung sorgen. Eine eigene Story-Kampagne rundet das Ganze noch ab, welcher jeden Bösewicht von morgen auch beschäftigen sollte. So lernt man mit der Zeit ihre Eigenheiten aber auch die Spielmechanik kennen. Zwischensequenzen, beispielsweise nach Errichtung des Kontrollraums samt Deko und damit Zugriff auf die Weltkarte und Erweiterung des eigenen kriminellen Netzwerkes, sorgen für Abwechslung, sind aber eher schlicht gehalten, was man beispielsweise an einer fehlenden Gesichtsanimation entsprechend agierender Personen bemerkt.

Die Grafik ist in einer Art Cartoonstyle gehalten und eine gewisse Portion schwarzer Humor kommt in dem Spiel ebenfalls nicht zu kurz. Man hat sich Mühe gegeben und insgesamt sorgt das Spiel in den vielen Stunden Spielzeit doch oftmals doch für so manchen Schmunzler bei uns. Dies fängt beim Oberschurken Maximilian an, welcher uns an Dr. Evil von Austin Powers erinnert oder aber den sehr unterhaltsamen Zwischensequenzen. Unterschiedliche Sprachauswahl wird es ebenfalls geben und ein fetziger Soundtrack sorgt für die richtige und unterhaltende Atmosphäre. Man wird vieles aus bekannten diversen Filmen erkennen können.

Einen Multiplayer-Modus wird es laut Entwickler nicht geben und ferner auch keine konkurrierende Oberschurken-KI, welche gegen uns antreten wird. Aber man sorgt wohl für eine gewisse Abwechslung wegen den vier spielbaren Oberbösewichten, den drei unterschiedlichen Inseln sowie den vier Kampagnen, einer Schnellstart Möglichkeit und dem Sandbox-Modus. Eine Konsolenumsetzung ist laut aktueller Information nicht geplant. Ob eine Mod-Unterstützung wieder möglich sein wird wie beim ersten Teil muss man abwarten. Allerdings sollen Mod-Tools veröffentlicht werden dürfen. Von daher muss man wohl vorerst einmal abwarten, was erlaubt oder möglich sein wird nach Veröffentlichung von Evil Genius 2: World Domination.

Weitere Informationen über Evil Genius 2: World Domination erhält man noch in unseren weiteren Artikeln auf der Webseite.

Unser Fazit: Ein solides Grundgerüst von Evil Genius 2: World Domination ist vorhanden und kommt mit sehr viel Humor und wiedererkennbaren Elementen daher. Das Spiel ist einfach gehalten und mit dem Tutorial sollten sich auch Einsteiger problemlos zurechtfinden können. Es wird vier Oberschurken und drei Inseln geben, welche für Abwechslung sorgen sollen. Auch unterschiedliche Spielmodi soll es geben, leider aber kein Mehrspieler-Modus, welcher wohl genial gewesen wäre. Leider hat die KI aktuell noch so einige Probleme, was man hoffentlich bis zur Veröffentlichung ausbügeln kann. Aber, im Großen und Ganzen waren wir über Stunden trotz bisher nur einem spielbaren Bösewicht und Insel beschäftigt und mehr begeistert als frustriert. Wir hatten definitiv unseren Spaß und sehnen den Start des Spiels schnellstens herbei.

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