Star Citizen – Update 3.1 soll bereits im März erscheinen

Reaktion auf Crytek Klage - Neue Webseite Ende Januar

(Quelle: Cloud Imperium Games)

Das lang erwartete Update 3.0 für Star Citizen ist Ende 2017 erschienen, doch Cloud Imperium Games gibt bereits einen Einblick in die Planung der kommenden Monate im neuen Jahr.

In einem Production Update Artikel gibt man eine weitere Vorgehensweise genauer bekannt.

Eine Auslieferung der kommenden Patches soll in einem dreimonatigen Rhỵthmus erfolgen. Demzufolge kann Update 3.1 Ende März bereits erfolgen, wenn man der Planung und Ankündigung glauben darf.

Ferner sind mittlerweile laut der RSI Webseite die 176 Millionen Dollar Marke überschritten und die 2 Millionen Citizens (Spieler) Grenze rückt in greifbare Nähe.

Diese sollen sich zukünftig auf einer neuen Webseite heimisch fühlen, welche eine Überarbeitung erfahren soll. Dies ist natürlich nötig, da man neben Star Citizen so eventuell auch Squadron 42 besser präsentieren möchte. Auch an einer besseren Übersicht sowie einer Optimierung für Smartphones und Tablets, natürlich auch der Desktop-Version sind wohl längst überfällig geworden. Dies erfolgt vor allem im Hinblick auf die Community-Plattform Spectrum, welche so eine bessere Integration erfahren soll. Somit werden Spieler zukünftig Nachrichten oder Beiträge aus den abonnierten Foren schneller erreichen. Später sollen so aber auch Infos aus dem Spiel möglich sein und erfolgen können.

Eine neue Production Roadmap mit weiteren Infos bezüglich der Entwicklung von Star Citizen soll zusammen mit der neuen Webseite noch im Januar 2018 vorgestellt werden.

Reaktion auf die Crytek Klage

Ferner bekommt auch Crytek, welche eine Klage gegen Cloud Imperium Games eingereicht hat, noch sein Fett weg. Eine Reaktion, welche hier einsehbar ist, beginnt mit den Worten:

„This action never should have been filed. The First Amended Complaint (“FAC”), like the initial complaint filed before it, sacrifices legal sufficiency for loud publicity“

Crytek hätte demnach laut den Anwälten von Cloud Imperium Games niemals eine Klage einreichen dürfen, welche nur erfolgt ist, um eine große mediale Aufmerksamkeit zu erzielen.

Laut dem Schreiben werden weiterhin sämtliche Vorwürfe Cryteks im Bezug auf das Lizenzabkommen widerlegt. Ein Wechsel auf eine andere Engine sei ferner erlaubt (rechtens) und demnach auch im Bezug auf Nutzung bei Squadron 42 kein Problem. Demnach hat Cloud Imperium Games weiterhin exklusive Nutzungsrechte für die Cryengine. Wobei exklusiv aber auch nicht bedeutet, dass CIG nur an diese Engine gebunden sei. Demnach ist dann sowieso eine Umstellung auf die Lumberyard-Engine erlaubt, ein Logo von Crytek muss man demzufolge nicht mehr einblenden. Ein abgeschlossenener Lizenzvertrag mit Crytek entbindet damit von Schadenersatzforderungen.

Auf einige andere Vorwürfe geht man wohl bewusst nicht weiter ein. Dies betrifft beispielsweise eine Offenlegung des Source-Codes in der Reihe Bugsmashers. Außerdem sollten Bugfixes an der Engine mit Crytek geteilt werden, was aber nie erfolgt war.

Man darf also auf eine weitere Auseinandersetzung gespannt sein, wie diese wohl die kommenden Monate fortgeführt wird.

Update 10.Januar 2018:

Entnommen einem Artikel der Seite space4games:

Ein amerikanischer Urheberrechtsanwalt Leonard Frech setzt sich mit der Thematik in seinem YouTube Kanal auseinander. Er kommentiert Streitfälle und klärt über Rechtsfragen auf. Vor einiger Zeit kommentierte er die Klageschrift seitens Crytek.

Interssanter dürfte aber nun folgendes sein:

Bei der Klage hat Crytek zum Beispiel ein Dokument, das Game License Agreement (GLA), also den Vertrag zwischen Crytek und CIG, nicht beigelegt. CIG holte dies nach, denn die Gründe schienen wohl offensichtlich. Laut French ist hieraus ersichtlich, dass Star Citizen und Squadron 42 Bestandteil eines Lizenzvertrages sind.