Clid The Snail – Test / Review (PC)

Quelle: Weird Beluga Studio

Vor knapp einem Monat wurde der Top-Down-Shooter Clid The Snail von Entwickler Weird Beluga und Publisher Koch Media bei Steam veröffentlicht. Auch wir haben uns das Spiel einmal angeschaut und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt.

Clid The Snail wurde bereits auf der gamescom 2021 vorgestellt und konnte den ein oder anderen durchaus beeindrucken, was dann auch nicht verwunderlich war, das Koch Media mit an Bord kam. Der Indie-Titel, in welchem wir eine Schnecke spielen, muss sich allerhand anderem Ungeziefer erwehren.

Ein Intro erwartet uns gleich nach dem Start des Spiels, worauf man auch schon loslegen kann. Unser Protagonist unterhält sich mit einem Leuchtkäfer namens Belu, was auch gut vertont wurde, aber sprachlich stark an The Sims von EA erinnert. Dies soll aber nicht über die schöne Grafik von Clid The Snail hinwegtäuschen, welche bei uns klar punkten kann. Das Spiel wartet mit vielen tollen Umgebungen auf, welche mit viel Detailreichtum daherkommen.

Vom Schwierigkeitsgrad ist das Spiel optimal eher auf den typischen Casualspieler zugeschnitten, was vor allem den Großteil der Spieler:innen wohl ansprechen dürfte. Die Musik wirkt recht eintönig und bietet wenig Abwechslung fürs Gehör, was wir schon nach kurzer Zeit feststellen.

Aber zurück zur Story, welche nur langsam Fahrt aufnimmt. Von daher, dran bleiben und die anfängliche Durststrecke überwinden. Clid möchte die Welt erobern und ihr seinen Stempel aufdrücken. Dies kommt aber bei anderen nicht so gut an, woraufhin er eine Verbannung seiner Mitschnecken erhält. Statt den Kopf in den Sand zu stecken beginnt jetzt eigentlich das Abenteuer, wonach er sich doch gesehnt hatte.

Wie es dem Anschein hat, muss er sich nun wohl einer ganzen Welt erwehren, was er auch dank ordentlicher Bewaffnung durchaus möglich ist. So kommen wir allzu schnell hinter eine Verschwörung, was zur Folge hat, dass wir uns kurzerhand einer Rebellion Gleichgesinnter anschließen.

Etwas mehr Punkten kann das Spiel im Gegensatz zur Story eher beim Gameplay, welches im Grunde eher einem Top-Down-Shooter gleicht. Aus der Vogelperspektive steuert man seinen Charakter durch die Welt, vielen dürften auch entsprechende Tastaturbelegung nicht unbekannt vorkommen. Mit der Maus zielt man auf seinen Gegner, welchen man sich dann per Tastendruck entledigen kann.

Auch optionale Rätsel gilt es zu lösen, wenn man möchte. Schaffte man dies nicht, dann ab zum letzten Checkpoint. Wer probiert, gewinnt auch irgendwann ist die Devise hierbei.

Oftmals verliert man auch durchaus bei dem Gewusel die Übersicht. So fällt man nach einer Ausweichrolle irgendwo herunter oder Gegner verschwinden hinter irgend welchen Dingen. Das Spiel bietet aber auch sehr starke Gegner, was wir in mehreren Bosskämpfen feststellen werden und gerade diese bieten eine willkommene Abwechslung.

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