Tennis Manager 2021 – Test / Review (PC)

Quelle: Rebound CG

Der Entwickler und Publisher Rebound CG hat vor knapp einem Monat seinen Tennis Manager 2021 veröffentlicht, welcher bereits seit dem 25.Mai im Steam Early Access war.

Von jeher spielt ein Manager, welcher sich um einen runden Ball dreht, welchem 22 Spieler auf einem grünen Rasen hinterher rennen eine große Rolle und steht klar im Fokus von Entwicklungen in der Spielebranche. Von daher ist es doch eher eine Überraschung, dass sich eine Firma dem Sport widmet, bei welchem Stars wie Boris Becker oder Steffi Graf bei uns im Lande für einen unglaublichen Hype über Jahre gesorgt hatten.

Wir reden natürlich von Fußball und Tennis, wobei letztere Sportart nun ein Managerspiel endlich auf den Markt bringt. Dies werden sich wohl viele Fans dieses Sports denken und warum auch nicht Neuland betreten, wenn den den Mut und Ehrgeiz hat, und das Produkt vielleicht sogar etwas taugt, werden sich andere auch dazu hinreißen lassen, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen.

Zu Beginn unserer Karriere legen wir fest, welches Geschlecht sowie Alter unser Manager hat und ob er der Altersgruppe junger Manager, ein Senior Manager oder ein Veteran der Branche ist. Verschiedene Gesichter, je nach gewähltem Geschlecht oder Altersgruppe, stehen ebenfalls zur Verfügung, von welchem wir uns eines heraussuchen können. Auch ein Tutorial und automatische Sicherungen kann man je nach Bedarf hinzuschalten oder diese deaktivieren. Auch beim Managertyp kann man noch Stellschrauben einstellen. Hier legt man den Stil fest, von welchen es insgesamt neun Erfahrungsstufen gibt. Auch die Attribute kann man noch ein-und umstellen. Hier kann man beim Training Veränderungen vornehmen oder setzt doch mehr Punkte beim Management ein. Letztendlich ist es einem selbst überlassen, ob man sogar mit der Voreinstellung zufrieden ist.

Danach entscheidet man sich für eine Akademie bzw. Club, welcher in verschiedensten Ländern der Welt ansässig ist oder gründet seine eigene Akademie. Wir übernehmen die Leitung von dieser und natürlich dessen Spieler*innen. Man sollte natürlich beachten, dass in den Spiel der Hauptaugenmerk auf dem Management Aspekt steht. Aber auch eine gute Taktik und Planung sind von Nöten, um einen langfristigen Erfolg zu garantieren. Spielen werden wir selbst nicht, dies kennt man ja. Aber wir haben natürlich verschiedene Möglichkeiten, um unseren Schützlingen auf dem Court zu helfen. Ob aufmunternde Worte, die wir ihm zukommen lassen können oder ein persönliches Gespräch nach einem gespielten Satz, um dem Spieler oder der Spielerin einen Taktikwechsel zu empfehlen. Als dies sind Möglichkeiten und kleine Ansätze, um seinem Schützling Beistand zu leisten, damit dieser eventuell sogar noch ein Match herumreißen kann.

So arbeitet man sich die Wochen durch, schaut seine Mails durch oder arbeitet auch die darin enthaltenen Dinge ab. Man hat immer was zu tun oder zu lesen am Anfang und lernt das Spiel so mit der Zeit besser und intensiver kennen. Und je nach eigener Einstellung und Einsatz der eigenen Mitarbeiter hat man mehr oder weniger selbst zu tun.

Natürlich werden erfahrene Spieler sich schneller und eher zurechtfinden als Neulinge. Aber wir finden den Spielbeginn doch etwas angenehmer als beim Fußballmanager und man wird nicht von einer schier nie endenden Informationsflut überrollt. Von daher wird man sich jeder Manager nach einer gewissen Einarbeitungsphase auch zurechtfinden und wird für sich selbst einen Ablauf finden, wie er seinen eigenen Club am laufen halten wird. Die Benutzeroberfläche ist logisch aufgebaut, sie ist wirklich einfach zu bedienen und sollte für niemanden ein zu großes Hindernis darstellen, um einen eher problemlosen Einstieg in den Tennis Manager 2021 zu erhalten.

Natürlich dürfen auch in diesem Spiel eine Art E-Mail System nicht fehlen, welche uns oft unterstützend und helfend zu Seite stehen. So werden wir auch direkt zu Karrierebeginn bei eingeschaltetem Tutorial begrüßt und erhalten einen Überblick und das Menüsystem. Grundsätzlich erhält man auch immer eine Hilfestellung in den ganzen Menüs über das ? Symbol. Oftmals kann man so beispielsweise über einen bekannten Hyperlink zu neuen Dingen gelangen, welche wir dann in Angriff nehmen können. Oder im Posteingang selbst, welcher in verschiedenste Kategorien sehr übersichtlich und gegliedert aufgeteilt ist, werden wir in einzelnen Nachrichten dazu aufgefordert, etwas zu erledigen oder delegieren auch das ein oder andere an Mitarbeiter weiter.

Natürlich sind dies nicht die einzigen Aufgaben von uns. Wir können unseren Tennisspielern Mitarbeiter zuweisen, sodass diese in guter Form und körperlich als auch mental fit bleiben. Von der Gesundheit ganz zu Schweigen, denn diese Faktoren sind natürlich wichtig, um in der Tenniswelt erfolgreich zu sein. Natürlich ist man auch für das Training der Spieler verantwortlich und kann viele Einstellungen vornehmen. Ob Morgen-,Nachmittag- oder Abendtraining. Die ganze Woche kann man für seine Spieler*innen verplanen, denn man hat zwischen verschiedensten Kategorien die Auswahl, welche mit Technik, Körper, Taktik, Strategie, Beherrschung des Belags und Behandlung & Ruhe viele Möglichkeiten zur Einstellung bieten.

Für unsere Tennisspieler*innen selbst kann man auch Mitarbeiter zuweisen für folgende Bereiche: Cheftrainer, Technisches Training, Körperliches Training, Taktisches und mentales Training, Trainingsstrategie und Behandlung. Eben für diese Bereiche können wir unseren Spieler*innen einen Mitarbeiter zu unsere Entlastung zuweisen, welche sich dann diesem annehmen werden. So hat man die Wahl der Qual, ob man für einen Spieler als Cheftrainer zur Verfügung bleibt und auch dessen Trainingsstrategie bestimmen möchte. Alles andere können wir weiter delegieren an andere Bedienstete, alles bleibt uns überlassen.

Gerade wenn man selbst die Einstellungen vornimmt wird man mit der Zeit seine eigene Balance zwischen der Verbesserung der Spieler*innen und deren Entlastung von diesen samt Massage oder Ruhepausen zu finden. Es finden sich doch viele Parallelen zum Fußballmanager, was nicht negativ gemeint ist. Im Gegenteil, wenn man vieles selbst erledigt sammelt man eigene Erfahrung, oder fällt auch durchaus einmal auf die Nase.

Rechenschafft sind wir langfristig unserem Vorstand schuldig, welcher die Sofortziele, Finanziellen Ziele und Reputationsziele neben uns im Auge hat.

Natürlich müssen wir auch sozial interagieren können und müssen auch eine gewisse Vorsicht walten lassen in Umgang mit Presse und bei Spielergesprächen, denn dies kann durchaus fatale Auswirkungen haben. Aber es ist toll, dass man hier mitentscheiden kann und darf, wenn man es will. Gespräche finden zur Pressekonferenzen werden sowohl vor als auch nach Spielen mit den Spieler*innen durchgeführt.

Von daher kann dies Auswirkungen auf das Tennisspiel selbst haben, wenn die mentale Stärke angekratzt ist und wird durch negatives Verhalten von uns auch durchaus zu einer negativen Leistung des Athleten führen.

Entgegen wirken können wir während einem Tennismatch, indem wir ihm Dinge zurufen können. Ob aufmunternde Worte oder Kritik, dies bleibt ganz uns allein überlassen. Auch auf die Taktik können wir Einfluss nehmen, beispielsweise auf das Aufschlagsverhalten oder die Returns des Athleten. Aber was man einerseits verbessert, kann natürlich dann auch wieder Verschlechterungen von anderem bedeuten, aber auch zu Ungenauigkeit von beispielsweise Schlägen.

Hier sollte man die eigene Spieler*innen und deren Statistiken gut kennen, um Anhaltspunkte zur Veränderung und Einflussnahme zu nehmen. Und vor allem sollte man beachten, dass jeder Spieler anders ist. Was bei einem Spieler gut ist, muss beim anderen nun nicht auch das Nonplusultra sein. Der Tennis Manager 2021 gibt einem eine gewisse Freiheit diesbezüglich. Man sollte seine Spieler*innen gut kennen, deren Fähigkeiten, Statistiken und deren Ziele, damit diese als auch der Verein zufriedengestellt sind.

Natürlich ist ein Hauptziel von uns, den Spieler und dessen Fähigkeiten zu verbessern und die Weltrangliste zu erklimmen. Dies erfolgt durch gute Planung bei dem Trainingsplan und wenn man seine(n) Spieler*in durchaus auch in Echtzeit beobachtet und Auswirkungen analysiert. Die Statistiken gibt es nicht umsonst im Spiel. Aber wie gesagt, mit eingeschaltetem Tutorial zu Beginn und einiger Spielzeit dürfte jeder Spieler im Stande sein, seinen erfolgreichen Weg im Tennis Manager 2021 gehen zu können.

Es macht mit Zunahme der Spielzeit und wenn man sieht, es bewegt sich was in der Weltrangliste oder die Fähigkeiten der eigenen Athleten verbessert sich nach und nach, wird man mit der Zeit durchaus seinen Reiz darin finden, an solchen „Kleinigkeiten“ seine Freude zu haben. Wie gesagt, es gibt immer eine Vielzahl an Vorgehensweisen und Spielweisen, wie man eine Managersimulation angehen kann. Was man selbst angehen und einstellen will oder was man weiter delegiert an seine Mitarbeiter.

Aber auch and er Infrastruktur des Clubs kann man mit der Zeit einen Ausbau in Betracht ziehen. So kann man das eigene Sportzentrum verbessern. Oder man verbessert die anderen drei Zentren je nach Geld und Bedarf. So können wir dann mehr Mitarbeiter einstellen, haben bessere Behandlungs- und Trainingsmöglichkeiten für unsere Tennisspieler*innen und verbessern nebenbei unsere Reputation, also unser Ansehen der Akademie.

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Natürlich hat das Spiel den ein oder anderen kleinen Fehler oder Bug, welche aber bereits die letzten Wochen durch mehrere Hotfix Patches ausgebügelt wurden. Insgesamt betrachtet erhält der Spieler hier einen wirklich gute Managersimulation mit Langzeitgarantie, welche nebenbei noch jede Menge Spaß macht.

Unsere Gesamtbewertung
Bewertung
82 %
QuelleTennis Manager 2021
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Projektleiter und Redakteur von game7days, ehemals Alpha-Omegagaming seit 2014. Ich betreue die Infrastruktur, als auch die Gewinnspiele der Webseite.