Auf der diesjährigen gamescom hatten wir ebenfalls einen Termin bei Urban Games sowie Gambitious Digital Entertainment erhalten können.

Dort erhielten wir in einer Gameplay Präsentation die Neuigkeiten rund um das neue Werk Transport Fever.

Transport Fever ist der Nachfolger zum sehr erfolgreichen Train Fever des schweizer Entwicklers Urban Games. An Land, auf See und in der Luft können mit Transport Fever über 150 Jahre Geschichte mit mehr als 120 detaillierten Flugzeugen, Schiffen, Bussen, Trams, Zügen und Trucks erlebt werden. Werkstätten, Häfen und Flughäfen sind wichtige Knotenpunkte für die Logisitik und Umschlagplätze für große, wachsende Städte und Bevölkerungen. In Transport Fever muss diese Infrastruktur immer weiter ausgebaut werden, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

Das Spiel befindet sich noch in der Alpha Phase, aber man macht große Schritte in Richtung Beta-Status. Betatests werden auch demnächst beginnen, denn nach diesem soll auch schon innerhalb 5-10 Wochen die Veröffentlichung des Spiels erfolgen. Momentan geht man vom Herbst aus, was meiner Meinung auch nach der Vorführung als realistisch zu betrachten ist. Ebenso wurde bestätigt, das der Titel auf der unter Spielern sehr beliebten Plattform Steam erhältlich sein wird.

Dem Spieler stehen 2 Modi bei Transport Fever zur Verfügung.

  • Freier-Modus: Hier wird auf einer zufällig generierten Karte ein Transportsystem aufgebaut.
  • Kampagne-Modus: Hier erhält der Spieler Zugriff auf ein Tutorial und schlüpft in die Rolle einer Transportmanagers. Es erwarten ihn historische Schwierigkeiten wie beispielsweise dem Bau des Panamakanals oder die Verbindung von Nord- und Südamerika mit der Eisenbahn.

Im Spiel gilt es wiederum, das Verkehrsnetz auszubauen zwischen und in Städten. Von der Pferdedroschke von 1850 bis hin zum modernen ICE in der heutigen Zeit ist je nach Weltgeschichtsepoche nahezu jedes Verkehrsmittel durch den Spieler nutzbar. Das mehr als umfangreiche Verkehrssystem wird abgerundet durch die Stadtentwicklung. Es gibt ein dreifarbiges Zonensystem, welches stark an Sim City (Wohngebiete, Industriegebiete, Handelsgebiete) erinnert.

Was auffällig war, ist die Einfachheit durch eine automatische integrierte Bauhilfe. Durch diese werden mehrgleisige Schienen, auch an einem Bahnhof mit Leichtigkeit gebaut. Straßen werden automatisch durch Schienenverlegung über diese Bahnübergänge erhalten. Auch am Fluss werden Brücken ersichtlich so gebaut werden können, um direkt zu sehen ob ein Schiff diese passieren kann oder nicht. Gebaute Depots benötigt man zum unterbringen seiner Fortbewegungsmittel. Verkehrswege müssen gebaut und natürlich durch den Spieler auch instand gehalten werden.

Die Grafik von Transport Fever wirkt auf den ersten Blick extrem detailliert aber auch realistisch. Das Innenleben der Verkehrsmittel oder der Gebäude können sogar näher begutachtet werden. Unsere Transportmittel werden im Verlauf der Zeit rosten, was ebenfalls zu sehen war.

Die kommenden Wochen ist demnach noch einiges für die Entwickler zu tun, was man auf der Webseite beobachten kann.

Ein gamescom-Trailer für Transport Fever deutet zum Abschluss noch an, wie umfangreich und verbessert der neue Titel sein wird.

Quelle: gamescom 2016, Urban Games