Mit Honkai: Nexus Anima schlägt Entwickler HoYoverse das fünfte Kapitel des populären Honkai Universums auf und beschreitet dabei spielerisch völlig neue Pfade. Der Mix aus Strategie-Abenteuer und Creature Collector wird für PC, iOS und Android erscheinen. Auf der Gamescom 2026 hatten wir die Gelegenheit, eine Vorabversion ausführlich auszuprobieren. Der erste Eindruck zeigt: HoYoverse liefert gewohnt gewaltige Produktionswerte, kombiniert diese jedoch mit frischen Gameplay-Ideen.
Eine zerbrochene Welt voller magischer Begleiter
Die Handlung entführt Spieler in ein Universum, dessen Gleichgewicht einst durch den namensgebenden „Nexus“ aufrechterhalten wurde – ein unsichtbares Band, das gegensätzliche Konzepte wie Liebe und Hass oder Licht und Dunkelheit verband. Nach dem Zusammenbruch des Nexus verstreuten sich diese Kräfte und brachten die sogenannten „Anima“ hervor. Als aus der Gefangenschaft entkommener Reisender bricht man von einer friedlichen Startstadt auf, um das Land zu erkunden und die Ordnung wiederherzustellen.
Visuell und technisch basiert das Abenteuer auf der bewährten Engine von Honkai: Star Rail. Entsprechend hoch ist die Präsentationsqualität: Die Animationen der Charaktere und NPCs sind extrem geschmeidig, die Spielwelt präsentiert sich wunderschön sowie detailreich gestaltet und lädt mit Sprungmechaniken, Rätseln und sammelbaren Items zum Erkunden ein. Abgerundet wird die dichte
Atmosphäre von einem stimmungsvollen Soundtrack und einer erstklassigen englischen Sprachausgabe. Auch auf Fan-Service wird Wert gelegt: Zahlreiche Easter Eggs nehmen humorvoll Bezug auf frühere Teile der Reihe.



Gotta Catch ‚Em All: Anima fangen, reiten und pflegen
Das Herzstück des Spiels ist das Sammeln der Anima. Insgesamt 85 verschiedene Wesen sowie seltene Spezial-Varianten lassen sich in der Welt aufspüren und fangen – und das komplett kostenlos im laufenden Spielverlauf. Die Designs der Kreaturen variieren von extrem niedlich bis hin zu imposant, aufgeteilt in unterschiedliche Seltenheitsstufen. Manche Anima dienen sogar als Reittiere, um dieErkundung der Welt zu beschleunigen.
Während die Anima über eigene Statuswerte für die Kämpfe verfügen, besitzt der eigene Hauptcharakter ein soziales Attribut-System, das stark an die Persona-Reihe erinnert: Werte wie Mut, Intelligenz oder Stärke lassen sich im Spielverlauf steigern und schalten neue Interaktionsmöglichkeiten mit NPCs sowie optionale Handlungsoptionen frei. Neben der Hauptstory sorgen Daily- und Weekly Aufgaben sowie klassische Quests für langfristige Beschäftigung.


Taktische Autochess-Kämpfe und das Gacha-System
Das Kampfsystem unterscheidet sich spürbar von bisherigen HoYoverse-Titeln und ist stark an das Genre der Auto-Battler angelehnt, ähnlich wie Teamfight Tactics. Auf dem Schlachtfeld platzieren Spieler ihre gesammelten Anima. Bestimmte Formations-Synergien schalten mächtige Team-Buffs frei. Zwar laufen die Standardangriffe der Kreaturen automatisch ab, doch der Spieler greift aktiv durch die Helden ein, die per Gacha-System gezogen werden: Jeder Charakter bringt drei einzigartige Ultimates mit, deren Einsatz gezielt das Blatt in den Kämpfen wenden kann.
Die Messe-Demo bot bereits eine reibungslose Controller-Unterstützung und verspricht für den Release vollständige deutsche Bildschirmtexte. Wie fair und F2P-freundlich das gewohnte Banner- und Wunsch System am Ende ausfallen wird, muss der spätere Langzeittest zeigen. In der Anspiel-Session funktionierte das Zusammenspiel aus Monster-Sammeln, Taktik-Schlachten und der typischen
HoYoverse-Präsentation aber bereits hervorragend.
Wir bedanken uns herzlich bei HoYoverse für die Einladung und die Möglichkeit, Honkai: Nexus Anima auf der Gamescom 2026 anzutesten.






