Forge of the Fae auf der gamescom 2026

Klassische Rollenspiele der 16-Bit-Ära besitzen einen unverwechselbaren Charme, der Retro-Fans bis heute in seinen Bann zieht. Auf der Gamescom 2026 gab es am Stand von Publisher Deck13 Spotlight mit Forge of the Fae ein weiteres vielversprechendes Indie-JRPG zu entdecken. Das von Datadyne LLC auf Basis der Unity-Engine entwickelte Abenteuer soll voraussichtlich 2027 für den PC und
Konsolen erscheinen. Eine öffentliche Demo steht bereits zur Verfügung, und dank deutscher Bildschirmtexte finden sich auch hiesige Spieler problemlos im Geschehen zurecht.


Detaillierte Pixelkunst und keltische Mystik

Visuell weckt der Titel sofort Erinnerungen an die Blütezeit der Super-Nintendo-Ära und erinnert in seinem Stil stark an unvergessene Klassiker wie Alundra. Der Detailgrad der reinen Pixel-Art ist für ein Spiel dieser Größenordnung schlicht erstaunlich. Schauplatz ist eine von keltischer Folklore inspirierte Fantasy-Welt, in der Magie, Technik und Gefahren aufeinandertreffen. Spieler schlüpfen in die Rolle der
brillanten Erfinderin Fiora, die inmitten eines eskalierenden Minenarbeiter-Streiks und mysteriöser Entführungen versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

Hinter dem Projekt steht zudem eine berührende Entwicklungsgeschichte, die zeigt, wie viel Herzblut im Spiel steckt: Wie der Publisher vor Ort verriet, entwickelte der Gründer des Studios das Spiel ursprünglich für seine eigene Tochter. Nachdem die beiden gemeinsam ein JRPG durchgespielt hatten und die Tochter traurig über dessen Ende war, beschloss er kurzerhand, sein ganz eigenes Spiel zu erschaffen – und das, ohne vorher jemals in der Spieleentwicklung tätig gewesen zu sein. Die geschriebenen Dialoge der Vorabversion lesen sich bereits sehr liebevoll. Dennoch wird der finale Erfolg von Forge of the Fae mit der Qualität der Hauptstory stehen und fallen. Wenn das fertige Skript
die vielversprechende Grundprämisse rund um die Bedrohung durch die mächtigen Feen aber konsequent weiterspinnt, steht uns ein echter Genre-Geheimtipp bevor.

Knackige Gefechte für echte Taktiker

Spieletechnisch setzt Forge of the Fae auf ein modernes, dynamisches Rundenkampfsystem, das eine Menge Feingefühl verlangt. In der Messe-Demo zeigten sich die Gefechte bereits von ihrer harten Seite. Zahlreiche fiese Statuseffekte machten den Helden das Leben schwer, weshalb stures Drauflosschlagen rasch auf den Friedhof führte. Wer überleben wollte, musste hochgradig strategisch vorgehen. Das Kampfsystem punktet dabei mit tiefen Synergien, Elementar-Schwächen (von Feuer bis Natur-Magie) und dem innovativen ARC-Kristallsystem, mit dem Fähigkeiten und Zauber flexibel an den eigenen Spielstil angepasst werden.

Abgerundet wird das Gesamterlebnis von einer stimmigen Soundkulisse. Die Musik fügt sich passend in die Spielwelt ein, und auch die Soundeffekte unterstreichen die dichte Atmosphäre hervorragend. Kombiniert mit den interessanten Charakteren, die man gerne noch länger durch die Welt begleiten möchte, sprüht der Titel in jeder Ecke vor der Hingabe des Entwicklerteams.

Keltische Magie mit Herz

Forge of the Fae fühlt sich exakt so an wie die großen JRPG-Perlen vergangener Tage. Es verbindet eine fantastische Pixel-Optik mit einem fordernden Kampfsystem und einer berührenden Entwicklungsgeschichte, die man dem Spiel in jeder Sekunde anmerkt. Wer Lust auf ein klassisches Rollenspiel mit frischen Taktik-Ideen hat, sollte die öffentliche Demo definitiv ausprobieren.

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Mehr Informationen

Unser Dank gilt Publisher Deck13 Spotlight für die Einladung und das angenehme Gespräch vor Ort.

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