Ein weiteres Spiel, welches wir uns auf der gamescom genauer anschauen konnten, war das Strategie-Simulationsspiel „Wild West Pioneers“ von Toplitz, welches uns in einer kleinen Präsentation genauer gezeigt wurde!
Im Wilden Westen wird erst einmal gebaut
Bei Wild West Pioneers geht es um den Aufbau und die Verwaltung eigener Siedlungen. Aus der Vogelperspektive werden Gebäude platziert, Arbeitsabläufe organisiert und die nächsten Erweiterungen vorbereitet. Dabei lohnt es sich, genauer auf die Standorte zu achten. Die Gebäude besitzen Einzugsgebiete, weshalb ein freier Platz allein noch keinen guten Bauplatz ausmacht. Wer seine Stadt wachsen lassen möchte, muss berücksichtigen, welche Bereiche abgedeckt werden und wie die einzelnen Einrichtungen zusammenarbeiten. Einfach eine Häuserreihe an die nächste zu setzen, dürfte auf Dauer also kaum ausreichen.
Auch die Menschen in der Stadt wollen versorgt sein. Arbeitsplätze, Gesundheit und die Verfügbarkeit benötigter Waren beeinflussen ihre Zufriedenheit und damit den weiteren Zuzug. Produktionsstätten und Lager müssen entsprechend aufeinander abgestimmt werden. Zusätzlich lassen sich Bürgermeister und Sheriffs ernennen, deren Eigenschaften Auswirkungen auf die Stadtentwicklung haben. Man entscheidet somit nicht nur darüber, wo gebaut wird, sondern auch, wer vor Ort Verantwortung übernimmt. Die Bewohner sind dabei mehr als eine Zahl, die mit jedem neuen Wohnhaus nach oben geht.



Die Stadt arbeitet auch ohne ständige Aufsicht weiter
Auf der Weltkarte tauchen Nebenmissionen und weitere Baugebiete auf, die neue Möglichkeiten zur Ausbreitung eröffnen. Über Eisenbahnverbindungen werden die erschlossenen Gebiete miteinander verknüpft. Während die Aufmerksamkeit gerade einer Mission oder einem anderen Ort gilt, läuft das Leben in den übrigen Siedlungen synchron weiter. Die Wirtschaft legt also keine Pause ein, nur weil man sich anderswo beschäftigt. Bevor es zur nächsten Aufgabe geht, sollte die Versorgung deshalb möglichst zuverlässig funktionieren. Mit mehreren Standorten wird es entsprechend wichtiger, den Überblick über das gesamte Netz zu behalten.
Die kleineren Missionen finden in eigenen Dioramen statt und liefern unter anderem Dekorationen wie Flaggen für die Stadt. Eine Aufgabenübersicht gibt es außerdem im Bereich „Journey“. Erledigte Missionen bringen Ideenpunkte ein, mit denen neue Gebäude und deren Verbesserungen zugänglich werden. Dadurch haben die Ausflüge auch einen Nutzen für den weiteren Aufbau. Wer seine Siedlung erweitern möchte, findet hier zusätzliche Ziele abseits der laufenden Produktion. Für die Vertonung kommen menschliche Sprecher zum Einsatz, sodass die Figuren neben ihrer Rolle im Spiel auch eine eigene Stimme erhalten.



Vier Jahreszeiten und weiteren Ausbauplänen
Tag und Nacht wechseln sich ebenso ab wie die Jahreszeiten. Während man an der Siedlung arbeitet, verändert sich damit auch ihr Erscheinungsbild. Katastrophen sollen später hinzukommen und gehören derzeit zu den geplanten Erweiterungen. Welche Ereignisse das konkret sein werden, ist noch offen. Für die Stadtplanung könnten sie zusätzliche Herausforderungen bedeuten, die über die tägliche Versorgung hinausgehen. Bis dahin stehen der Aufbau, die Erschließung weiterer Gebiete und die Missionen im Vordergrund.
Wild West Pioneers entsteht bei EmpireCraft Studios und wird von Toplitz Productions veröffentlicht. Der Early-Access-Start ist für den 25. September 2026 vorgesehen, anschließend ist ungefähr ein weiteres Entwicklungsjahr eingeplant. In dieser Zeit sollen unter anderem zusätzliche Produktionsketten, weiterführende Gebäude, neue Transportmöglichkeiten und mehr Kartenvarianten entstehen. Deutsche Menüs und Untertitel sind vorgesehen, gesprochen wird auf Englisch. Wer zum Start einsteigt, begleitet damit noch ein Spiel in Entwicklung, dessen Umfang bis zur Vollversion weiter wachsen soll.
Wir bedanken uns bei Toplitz dafür, dass wir uns Wild West Pioneers auf der gamescom 2026 anschauen durften!






