Es gibt viele Städtebau-Simulatoren auf dem Markt. Manche sind gut gelungen, andere dagegen eher nicht. Toplitz hat auf der gamescom ihr neuestes Spiel „Prospera“ vorgestellt, bei welchem es sich um einen solchen Städtebau-Simulator handelt. Wir haben uns dort angeschaut, was uns bei dem Spiel erwartet!
Eine Stadt zu planen braucht Vorbereitung
Eine Stadt planen, Produktionsketten aufbauen und zwischendurch selbst mitarbeiten: Prospera bringt Ideen zusammen, die an Anno, Satisfactory und Medieval Dynasty erinnern. Das Aufbauspiel setzt dabei überwiegend auf die Ego-Perspektive. Statt das Geschehen aus der Ferne zu verwalten, bewegt man sich selbst durch die Siedlung und erlebt ihren Alltag unmittelbar mit. Lediglich zum Platzieren von Gebäuden wechselt die Ansicht. Eingeblendete Rasterlinien helfen dabei, die Bauwerke ordentlich auszurichten. Die Veröffentlichung ist für das zweite Quartal 2027 auf Steam und im Epic Games Store geplant.
Besonders wichtig ist die sichtbare Darstellung der Abläufe. Arbeit soll nicht bloß als Fortschrittsbalken in einem Menü stattfinden, sondern vollständig animiert in der Spielwelt zu sehen sein. Jede Arbeitsstation gibt eine visuelle Rückmeldung darüber, was gerade passiert. Sobald ein Gebäude steht, lassen sich Arbeitskräfte anheuern, die seine Aufgaben automatisch übernehmen. Dafür benötigen sie allerdings Geld, das durch den Verkauf von Waren erwirtschaftet werden muss. Wer möchte, kann weiterhin selbst mit anpacken und einen Teil der Arbeit erledigen.





Eine funktionierende Stadt braucht mehr als Produktion
Die Stadt entwickelt sich über vier Ausbaustufen. Dabei reicht es nicht, immer mehr Gebäude aufzustellen und möglichst viele Waren herzustellen. Bewohner und Arbeiter haben Bedürfnisse, die täglich erfüllt werden müssen. Ihre Versorgung ist deshalb eine dauerhafte Aufgabe und keine Voraussetzung, die einmal abgehakt wird. Mit dem Aufbau der Siedlung geht somit auch die Verantwortung einher, ihren Alltag am Laufen zu halten.
Neben der Versorgung spielen die Schönheit der Stadt und das mentale Wohlbefinden ihrer Bewohner eine Rolle. Blumen, Bänke und andere dekorative Gegenstände haben dadurch einen Zweck, der über das reine Verschönern hinausgeht. Für die Entwicklung sind mehr als 60 Wohlstandsgegenstände vorgesehen. Zwischen den Produktionsstätten muss also auch Raum für eine Umgebung bleiben, in der die Menschen gerne leben.





Mit der Eisenbahn zu neuen Ressourcen
Erreichter Wohlstand eröffnet den Zugang zu weiteren Regionen und damit zu neuen Ressourcen. Diese Gebiete müssen über Bahnlinien miteinander verbunden werden, damit sie Teil der gemeinsamen Wirtschaft werden können. Der Aufbau beschränkt sich dadurch nicht auf eine einzelne Stadt. Nach und nach entsteht ein Netz aus Produktion, Transport und Weiterverarbeitung, dessen einzelne Stationen aufeinander abgestimmt werden müssen.
Doch nicht jedes Problem lässt sich mit einer zusätzlichen Bahnverbindung oder einer neuen Arbeitskraft lösen. Auf den Feldern machen sich beispielsweise Krähen über die Ernte her und fressen einen Teil davon weg. Um die Verluste zu verhindern, müssen sie abgeschossen werden. Solche Aufgaben holen den Spieler zwischen Stadtplanung und Warenverkauf immer wieder zurück ins unmittelbare Geschehen. Genau dieser Wechsel zwischen dem Organisieren größerer Lieferketten und dem eigenen Eingreifen prägt das Konzept von Prospera.
Wir bedanken uns bei Toplitz, dass wir uns das Spiel „Prospera“ auf der gamescom schon genauer anschauen durften!






