Star Trek Voyager: Across the Unknown – gamescom 2025

Zwischen all den großen Namen und Neuankündigungen auf der diesjährigen Gamescom gab es einen Moment, der für viele Science-Fiction-Fans ganz besonders war. Plötzlich stand das Raumschiff im Mittelpunkt, das Generationen von Zuschauern durch den Delta-Quadranten begleitet hat – die U.S.S. Voyager. Mit Star Trek: Voyager – Across the Unknown bringen die Entwickler ein Spiel, das nicht nur Nostalgie entfacht, sondern die Spieler selbst in die Verantwortung eines Captains versetzt. Statt bloß die bekannten Abenteuer nachzuerzählen, entführt uns das neue Projekt in ein eigenständiges Erlebnis, das Taktik, Erkundung und moralische Entscheidungen miteinander verbindet.

Auf der Messe wurde schnell klar, dass es hier um weit mehr geht als um ein einfaches Lizenzspiel. Die Präsentation führte uns direkt an Bord der Voyager, wo es gilt, Schiff und Crew durch die Gefahren des Delta-Quadranten zu manövrieren. Ressourcenmanagement, Reparaturen und die Wahl zwischen riskanten oder sicheren Strategien gehören zum Alltag, während das große Ziel stets dieselbe bleibt: die Heimkehr zur Erde. Dabei wirkt alles wie eine Mischung aus Rogue-Lite und strategischem Survival-Abenteuer, das durch unvorhersehbare Ereignisse jedes Mal eine neue Geschichte schreibt.

Besonders eindrucksvoll war, wie das Spiel die moralische Dimension von Entscheidungen herausstellt. Als Captain bestimmt man nicht nur über Kurs und Technik, sondern auch über den Umgang mit fremden Spezies oder Bedrohungen wie den Borg. Soll man diplomatisch bleiben, Kompromisse eingehen oder die eigenen Prinzipien kompromisslos durchsetzen? Jede Wahl verändert die Dynamik innerhalb der Crew und prägt den weiteren Verlauf der Reise. Damit wird die Erfahrung so individuell wie herausfordernd.

Ein zentrales Element ist das Schiffsmanagement. Decks können repariert, erweitert oder für neue Forschung genutzt werden. Wer etwa Technologien der Borg erforscht, erhält mächtige Vorteile, riskiert aber auch unvorhersehbare Konsequenzen. Die Voyager selbst wird so nicht nur zum Schauplatz, sondern zum lebendigen Spielsystem, das sich stetig anpasst. Unterwegs gilt es, in zwölf großen Sektoren des Delta-Quadranten Ressourcen zu sichern, Anomalien zu untersuchen und Begegnungen mit fremden Spezies zu überstehen. Jede Situation bietet Chancen, kann aber ebenso in Gefahr umschlagen.

Kommt es schließlich zum Konflikt, wechseln die Spieler in taktische Gefechte. Hier müssen Crewmitglieder auf Away-Missionen klug eingesetzt und ihre Fähigkeiten richtig kombiniert werden, um die Oberhand zu behalten. Die Steuerung vom Brückendekor aus verleiht den Auseinandersetzungen zusätzlich ein Gefühl von Authentizität und verdeutlicht, dass jede Entscheidung unmittelbare Folgen für Schiff und Besatzung hat.

Nicht zuletzt sorgte auch die Rückkehr bekannter Gesichter aus der Serie für Begeisterung. Captain Janeway, Seven of Nine und der Doktor wurden in neuen Szenen vorgestellt, die emotionale Bindungen verstärken und Fans das Gefühl geben, erneut Teil einer vertrauten, aber dennoch frischen Geschichte zu sein. Dass jede Reise durch die Rogue-Lite-Mechanik anders abläuft, sorgt zusätzlich für Spannung und macht das Spiel auch langfristig interessant.

Ein konkretes Veröffentlichungsdatum gibt es noch nicht, doch die Entwickler peilen das Jahr 2026 an. Erscheinen soll das Spiel für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Schon jetzt lässt sich das Abenteuer auf Steam zur Wunschliste hinzufügen, sodass sich Fans frühzeitig ihre persönliche Reise mit der Voyager vormerken können.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein