Quelle: Funcom, Shiro Games

Nun ist Dune: Spice Wars knapp ein Monat im Early Access bei Steam erhältlich. Natürlich hatte ich als großer Fan des Dune Universums das Spiel schon lange auf dem Radar und mir die Zeit genommen, mir dieses einmal genauer anzusehen.

Ich habe Dune: Spice Wars nun schon eine ganze Weile getestet und muss sagen, dass mich das Grundprinzip des verwendeten Echtzeit-Strategiegameplays durchaus überzeugen kann. Auch der 4X Faktor, welcher im Spiel angewandt wurde, passt perfekt mit diesem Gameplay zusammen. Allerdings gibt es auch hier und da ein paar negativ zu bewertende Punkte, wie beispielsweise die fehlende Abwechslung im Gameplay oder auch hin und wieder die eigentlich zu erwartende Spannung!

Gut, hierzu muss halt gesagt werden, dass es sich nach wie vor um einen Early Access Titel handelt und vermutlich noch eine ganze Menge geändert werden wird. Für 30€ ist das Spiel aktuell bei Steam erhältlich, wobei hier noch nicht alle Inhalte enthalten sind, aber zumindest schon einmal die wichtigsten Gameplay-Relevanten Inhalte! Was ich in der vergangenen Woche als sehr erfreulich empfunden habe, kann ich auch bereits vorweg sagen. Denn es wurde eine Roadmap veröffentlicht, welche uns einen kleinen Ausblick auf die weitere Entwicklung des Titels, auch in diesem Jahr, gibt.

Quelle: Funcom

Doch nun wollen wir einmal schauen, was das Spiel jetzt schon zu bieten hat. Im Skirmish-Modus, welcher zum momentanen Zeitpunkt vorhanden ist, tretet ihr gegen KI Gegner an, hiervon drei an der Zahl und das Ziel ist es selbstverständlich, gegen die Feinde siegreich zu sein. Wie ihr das anstellt, bleibt ganz alleine euch überlassen. Dafür stehen momentan vier verschiedene Fraktionen zur Auswahl: Fremen, Harkonnen, Atreides und Schmuggler und jede Fraktion hat ihre eigenen Vor- und Nachteile! Wir gehen allerdings stark davon aus, dass noch weitere Fraktionen ihren Weg ins Spiel finden werden.

Dies liegt unter anderem daran, dass das Spiel Dune: Spice Wars definitiv an Frank Herberts Roman angelegt ist und man die Gemeinsamkeiten nach kurzer Zeit im Spiel feststellen kann. Es hat die gleiche „Hiintergrund“-Geschichte und das Spiel findet auf einem Wüstenplaneten statt, welchen man definitiv als lebensfeindlich bezeichnen kann. Durch die extreme Ressourcen-Knappheit ist es auch nur logisch, dass die vorhandenen Fraktionen verfeindet zu sein scheinen. Aber nicht nur diese Gegner wollen euch ans Leder, dass können wir euch schon jetzt verraten!

Aller Anfang ist schwer

Natürlich könnt ihr nicht erwarten, dass ihr sofort mit einer riesigen Armee aufwarten könnt, denn aller Anfang ist nun einmal schwer. Zu Beginn besitzt jede Fraktion ein einzelnes Gebiet mit der Hauptstadt und einem Ornithopter. Hierbei handelt es sich um eine Aufklärungs-Einheit, welche in der Luft unterwegs ist. Diese ist zu Beginn definitiv eine der wichtigsten Einheiten im Spiel, welche man immer zu benachbarten Zonen schicken sollte. Ähnlich wie in anderen Spielen könnt ihr eure Gebiete natürlich vergrößern, doch dafür muss die nächste „Zone“ erst einmal erkundet werden. Ohne Einheiten funktioniert dies allerdings nicht, weswegen es sinnvoll ist, direkt mit der Ausbildung von Einheiten zu beginnen. Davon gibt es in Dune: Spice Wars fünf verschiedene an der Zahl, welche sich sowohl in unterschiedliche Rollen einteilen lassen, aber eben auch verschiedene Fähigkeiten mit sich bringen. Die grundsätzliche Einteilung kann man allerdings in Unterstützer, Nahkämpfer und Fernkämpfer vornehmen!

Während dieser Ausbildung hat euer Ornithopter bereits das Gebiet erkundet und nun zeigt euch die Karte an, was ihr in dem jeweiligen Gebiet zu finden vermögt. Dies sind beispielsweise Ruinen oder Wracks, welche euch Ressourcen liefern können, Rohstoffe im allgemeinen oder auch andere wichtige Objekte und sogar Dörfer. Zu letzteren solltet ihr so früh wie möglich eure Einheiten senden. Natürlich lässt sich das Dort nicht einfach besetzen, ohne Gegenwehr zu leisten. Hier läuft dann ein kleiner Kampf ab, welchen ihr weitgehend verfolgen könnt.

Eure einzige Aufgabe ist es während einer Schlacht, eure Truppen neu zu formieren oder die Position zu wechseln. Beispielsweise ist es natürlich von Vorteil und äußerst wichtig, eure Fernkämpfer-Einheiten von feindliche Nahkampf-Truppen fernzuhalten oder auch, um den Gegner einzukreisen. Achtet sowohl während dem Kampf als auch allgemein immer darauf, ob sich in der „Natur“ etwas bewegt. Unter dem vielen Sand hausen nämlich Sandwürmer, die durchaus in der Lage sind, eure kompletten Truppen in einem Schluck aufzufressen. Bebt der Sand förmlich extrem, verteilt eure Truppen, um möglichst wenig Verluste erleiden zu müssen!

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Vergrößern der Basis!

Wie eben schon geschrieben geht es natürlich auch darum, euer Gebiet zu vergrößern. Habt ihr das feindliche Dorf eingenommen, ist es euch nun möglich auch Gebäude zu bauen. Um jede Siedlung oder jedes Dorf herum stehen euch dafür genau 5 Plätze zur Verfügung. Baut hier jedoch nicht einfach ein beliebiges Gebäude, sondern wägt genau ab, was ihr am dringlichsten benötigt. Hierfür lohnt es sich immer, die jeweiligen Ressourcen gut im Blick zu haben. Am allerwichtigsten ist es allerdings, immer für Spice-Nachschub zu sorgen, daher ist es nie verkehrt, einen der 5 Plätze für eine Raffinerie aufzuheben, welche automatisch Erntemaschinen losschickt, um die Gewürze zu sammeln. Dies geschieht vollautomatisch und ihr müsst hier nichts mehr tun, außer gelegentlich ein Auge auf den Ernter zu werfen. Greift hier nämlich ein Sandwurm an, wird dieser vom Spiel automatisch in Sicherheit gebracht und ihr müsst ihr selbst wieder losschicken!

Natürlich gibt es aber auch viele andere Ressourcen, welche wir zwingend benötigen. Wasser wäre hier das perfekte Beispiel, von welchem man häufig nur wenig zur Verfügung habt und ohne Wasser werden eure Einheiten und Bürger nicht gut auf euch zu sprechen sein. Dafür gibt es die Windfallel, welche die Wasserproduktion verbessern. Andere Gebäude dagegen liefern euch neue Arbeiter und Brennstoffzellen und Fabriken unterschiedliche Rohstoffe, welche ebenfalls im Spiel dringend benötigt werden. Aber auch die Forschungsstationen sind wichtig, da diese euch Zugriff auf 4 Skillbäume gewähren, welche euch schlussendlich neue Upgrades, Einheiten und andere Vorteile bieten können. Vergesst jedoch nicht auch militärische Gebäude zu platzieren, um eure Truppen zu stärken, sonst werdet ihr im Verlauf des Spiels Probleme bekommen können!

Im übrigen können wir euch nur empfehlen, bei der Wahl eurer Gebiete darauf zu achten, welche Zonen ihr betretet und erkundet, denn es gibt durchaus welche mit speziellen „Merkmalen“, welche euch ebenfalls Boni gewähren. Eine der wichtigen Zonen dürfte beispielsweise die Polsenke sein, da es euch hier und nur hier möglich ist, nach Frischwasser zu bohren. Dies lohnt sich auf jeden Fall, da ihr somit keine Windfallen mehr benötigt, um Wasser zu generieren und es euch dadurch wichtige Gebäudeplätze spart. Aber auch andere Bereiche bringen unterschiedliche Boni mit sich. Unter anderem gewähren euch manche eben jener Zonen verbesserte Produktionen von unterschiedlichen Rohstoffen oder ähnliches. Auch findet ihr dort hin und wieder kleine Stützpunkte von den Fremen, bei welchen ihr Rohstoffe eintauschen könnt. Dadurch erlangt ihr bei diesen Händlern besseres Ansehen und bekommt irgendwann die Möglichkeit, Agenten in Verstecke zu schicken, um temporäre Verstärkungen zu erhalten! Diese Ressourcen und Rohstoffe, welche ihr dort und in eurem eigenen Gebiet erwirtschaftet, benötigt ihr im übrigen auch dazu, eure Hauptstadt zu verbessern und dadurch unter anderem Boni wie bessere Forschung, mehr Geld oder stärkere Truppen freizuschalten!

Lange Laufwege… oder auch nicht!

Natürlich sind die Gebiete, welche ihr einnehmt oder besetzt, irgendwann weit entfernt voneinander, weswegen es sinnvoll ist, dann nicht mehr zu Fuß zu reisen, sondern Landefelder zu platzieren. Über diese könnt ihr eure Einheiten dann mit flugfähigen Transportern zu anderen Gebieten schicken, was bei Angriffen von feindlichen Fraktionen natürlich dazu führt, eure eigenen Einheiten schnell zu den Angriffspunkten schicken zu können. Auch gibt es einige Zonen, welche ihr zu Fuß definitiv nicht bereisen solltet, da diese negative Statuseffekte mit sich bringen können! Die Ausnahme von diesen Landefeldern bildet im übrigen die Fremen-Fraktion, da diese ganz stylisch Sandwürmer als Reittiere nutzen können, um lange Strecken schnell zu überwinden.

Auch andere Fraktionen haben Vorteile

Neben den Fremen gibt es ja noch die anderen 3 erwähnten Fraktionen, welche ebenfalls nicht leer ausgehen, was Boni anbelangt. Schmuggler beispielsweise sind dazu in der Lage, ab einer gewissen Punktezahl Söldner anzuheuern, welche für sie mitkämpfen. Die Atreides dagegen sind für friedliche Lösungen bekannt. Diese sind dazu in der Lage, feindliche Bereiche friedlich einzunehmen, was zwar länger dauert, aber danach sofort mit Verteidigungsmaßnahmen ausstattet, ohne das ihr dafür bezahlen müsstet. Die Harkonnen sind hier die gewaltbereitere Fraktion, welche mehr auf Kampfkraft und Unterdrückung setzen und dadurch Stärke und Boni erlangen. Jede Fraktion spielt sich, wie ihr seht, also zumindest in der Richtung unterschiedlich. Auch die Berater, welche ihr im Spiel auswählen könnt, gewähren euch Boni auf bestimmte Fertigkeiten, weswegen es sinnvoll ist, diese klug zur jeweiligen Fraktion zu wählen!

Hart erkämpfter Sieg

Im Vergleich zu vielen anderen Titeln im Strategie-Genre kann man Dune: Spice Wars definitiv als richtiges Echtzeit-Strategiespiel bezeichnen, allerdings bleibt das Ziel in jedem Titel dieses Genres das gleiche: Schlussendlich zu siegen. Dies ist allerdings nicht immer leicht und viele Entscheidungen müssen hier vom Spieler logisch durchdacht werden. Damit dies nicht zu stressig wird, könnt ihr kurzzeitig das Spiel pausieren und nachdenken, was wir euch definitiv empfehlen würden, denn das Tutorial gibt euch zwar ein paar entscheidende Tipps, allerdings müsst ihr euch in einen Großteil selbst einlesen oder bzw. und einspielen! Am wichtigsten ist es, zu Beginn nicht zu schnell zu spielen, da man sonst definitiv als Neuling Probleme haben dürfte! Nun aber zurück zum Thema, wie man die jeweiligen Partien gewinnen kann.

Hierfür gibt es drei verschiedene Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit wäre hier, einen klassischen Punktesieg zu erzielen. Welche Fraktion am Ende die meisten Punkte besitzt, gewinnt das Match. Die Möglichkeit ist aus vielen Spielen bekannt. Variante 2 wäre das komplette Töten der gegnerischen Fraktion. Dafür steht es euch zur Auswahl, ob ihr entweder die komplette gegnerische Basis beseitigt oder den Anführer ausschaltet. Zu guter Letzt gibt es noch die Variante, dass ihr zum Gouverneur von Dune gewählt werdet, was schlussendlich die friedvollste Möglichkeit ist. Bis es allerdings soweit ist, müsst ihr viel käpfen, bauen, erobern und plündern und vor allem niemals die Ressourcen aus dem Auge verlieren! Das Spiel gibt euch hin und wieder kleine Warnungen, welche auf keinen Fall außer Acht gelassen werden sollten. Anfangs kann Dune: Spice Wars definitiv äußerst komplex wirken, was es auch ist, aber im Laufe der Zeit findet man immer mehr ins Spielprinzip hinein!

Spionieren will gelernt sein

Ein weiterer wichtiger, spielerischer Aspekt ist das Spionage-System in Dune: Spice Wars. Im Verlauf des Spiels erhaltet ihr automatisch Spione, welchen man in einem eigenen Menü diverse Aufgaben zuteilen kann. Hierfür gibt es eine breite Palette an auswählbaren Zielen, welche euch unterschiedliche Boni gewähren. Grundsätzlich empfiehlt es sich definitiv, Spione zum Landsraad zu schicken, auf welches wir noch zu sprechen kommen oder auch zum MAFEA, welche eine Handelsgesellschaft im Spiel darstellen. Aber auch andere Ziele sind durchaus wichtig und bieten euch Vorteile im Bezug auf Ressourcen oder ähnliches!

Habt ihr genügend Agenten und Aufklärungspuntke erspielt, gibt es in Dune: Spice Wars auch Spezialaufträge, welche das Spiel beeinflussen können. So ist es euch möglich, in feindlichen Dörfern durch Fehlinformationen Aufstände zu erwirken, die feindliche Versorgung zu unterbrechen oder auch Rohstoffe zu stehlen. Aber auch die bereits erwähnte Möglichkeit, einen feindlichen Herrscher sofort auszuschalten, ist über solche Spezialmissionen möglich.

Diplomatie und Handel

Im HUD gewährt euch das Spiel viele verschiedene Tools, die euch das Leben erleichtern sollen, was besonders bei Ressourcen-Management seine Vorteile hat, von denen es eine Menge gibt. Solari, Spice, Wasser, Mannstärke… das sind nur wenige von den massenhaft in Dune: Spice Wars zu erspielenden Materialien. Solari ist im übrigen die Währung im Spiel, also das Geld, von welchem ihr permanent bestimmte Rücklagen bilden solltet, denn es gilt auch hier „Ohne Moos, nix los“. Allerdings ist eine Ressource zum Teil sogar mehr wert als Solari und das ist Spice, also das Gewürz. Hier könnt und solltet ihr mit dem Regler einstellen, ob ihr das abgebaute Spice nur einlagert oder automatisch verkauft. Wichtig ist auch, dass ihr immer wieder Steuern zahlen müsst von dieser Ressource und diese im Verlauf des Spiels immer teurer wird. Könnt ihr sie nicht zahlen, gibt es für euch ziemliche üble Nachteile.

Irgendwann kommt man vermutlich an einen Punkt, bei welchem man bei einer Ressource eine Knappheit verzeichnen kann. Dafür gibt euch das Spiel eine Diplomatie-Funktion an die Hand, über die es möglich ist, mit anderen Fraktionen zu handeln. Hier müssen wir sagen, dass das System noch nicht ganz überdacht wurde, denn man kann grundsätzlich mit jeder Fraktion immer handeln, egal was in der letzten Zeit im Spiel passiert ist. Haben wir zum Beispiel eine gegnerische Fraktion in letzter Zeit bekämpft und vernichtend geschlagen, interessiert dies das Spiel beim Handeln nicht. Es wäre sinniger gewesen, wenn sich diese Fraktion dann entweder dem Handel verweigert oder, wenn sie gewonnen hätten, einen unfairen Handel vorgeschlagen hätten. Auch neutrale Händler wären hier eine bessere Lösung gewesen!

Das Landsraad

Wichtig ist ebenfalls das Laandsrad, welches regelmäßig im Spiel beachtet werden muss. Hierbei handelt es sich mehr oder minder um die Regierung in Dune, welche politische Entscheidungen trifft. Diese betreffen zum Teil alle Fraktionen, manchmal aber auch nur bestimmte Fraktionen. Durch Einfluss, welchen ihr euch im Spiel beschaffen könnt, ist es euch möglich, gemixt mit diversen Fraktionen welche mehr Stimmenpunkte zu Verfügung haben, extremen Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Beispielsweise kann dies negative Folgen auf das Bauen von Gebäuden haben, da jedes dieser Gebäude extrem teurere Unterhaltskosten besitzen wird oder aber auch positive wie weniger Kosten für Einheiten zahlen zu müssen!

Grundsätzlich ist das Landsraad definitiv gut gestaltet, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt. Wir waren beispielsweise etwas verwirrt, warum die Fremen oder die Schmuggler wenig Mitbestimmungsrecht besitzen, bis wir schlussendlich gemerkt haben, dass man beispielsweise als Schmuggler den Wahlausgang durchaus dennoch mitbestimmten kann, einfach indem man mit Prämien für etwas wirbt. Bis wir dies herausgefunden haben, ging dennoch viel Zeit ins Land, da das Spiel den Spieler eben nicht an die Hand nimmt und man sich vieles selbst erarbeiten muss.

Das zeigt sich auch darin, dass man anfangs wenig Ahnung davon hat, welche Entscheidungen für welche Fraktion von Vor- oder Nachteil sind oder was geringere Häuser als Einfluss mit sich bringen. Zusätzlich zum Landsraat gibt es übrigens noch verschiedene Ämter in der Politik und ihr könnt euch zu einem dieser Ämter mit Wahlen verhelfen. Diese wieder bieten eine extrem starke Vorteile! Der letzte Posten, was der fünfte in der Runde wäre, ist der des Gouverneuers. Gelingt es euch, diesen zu erreichen und 60 Tage zu halten, gewinnt ihr automatisch das Spiel!

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Sandige und trockene Atmosphäre

Natürlich handelt es sich bei Dune: Spice Wars um komplette Wüstengegenden. Dies bedeutet aber nicht zwingend, dass das Spiel nicht schön gestaltet ist, zumindest nicht in jeder Hinsicht. Euch erwarten hier die typischen Sanddünen, unterschiedliche Wettereffekte, ein Tag und Nachtwechsel und natürlich auch unterschiedliche Gebiete, verschieden Aussehende Fraktionen und vieles mehr. Allerdings benötigt das Spiel an vielen Stellen noch Verbesserungen. Beispielsweise wirken manche Personen oder Gestalten nicht einzigartig designt, die Sandwürmer grundsätzlich relativ eintönig oder viele Details und viele Animationen sind auch nicht richtig umgesetzt zum aktuellen Zeitpunkt. Schade ist ebenfalls, dass die musikalische Untermaltung auf Dauer eintönig und langweilig erscheint, weswegen die meisten Spieler diese irgendwann abschalten dürften!

Langzeitmotivation: Kritisch!

Was den meisten Sorgen bereiten dürfte, ist die aktuell fehlende Langzeitmotivation. Nach wenigen Matches hat man gefühlt alles im Spiel gesehen und es kann einen nichts mehr überraschen. Dies dürfte unter anderem natürlich noch daran liegen, dass aktuell neben dem Skirmish Modus gegen NPCs noch keine anderen Modi ins Spiel integriert wurden, allerdings bleibt abzuwarten, ob mit mehr Modi dieses Problem behoben wird, dies liegt in erster Linie in der Hand des Entwicklers. Allerdings bleitbt hier abzuwarten, wie der  Story-Modus sich entwickeln wird, ob mehr unterschiedliche Karten ins Spiel kommen oder auch ob es unterschiedliche Zufallsereignisse geben wird. Also zumindest mehr, als es momentan gibt. Dies bleibt abzuwarten.

Wir würden allerdings definitiv empfehlen, einen Blick auf das Spiel zu werfen. Denn grundsätzlich weiß Dune: Spice Wars durchaus zu unterhalten. Auch wenn es hier und da noch Probleme gibt und man die Ecken und Kanten des Spiels nicht außer Acht lassen sollte, kann es durchaus für eine bestimmter Zeit begeistern. Und all das schließt ja nicht aus, dass es bei kommenden Updates oder dem vollständigen Release nicht noch besser werden kann!

FAZIT:

Das Dune Universum wurde bereits in der frühen Early Access Phase des Titels gut eingefangen. Dune: Spice Wars bietet 4X Strategie samt RTS Elementen und schöpft so ein enormes Potential aus, um damit Spielraum für umfangreiche sowie spannende Begegnungen bereits in diesem frühen Stadium der Entwicklung abzuliefern. Schade ist allerdings, dass die Kampagne als auch der Multiplayer noch etwas auf sich warten lassen. Man darf also gespannt sein, wenn man der Roadmap glauben kann, ob der Entwickler um Shiro Games im nächsten großen Update im Sommer etwas grandioses abliefern kann. Um damit letztendlich auch zu untermauern, dass hier eine wahrere Strategieperle unter der Haube schlummert. Damit dürften dann auch weitere Spieler überzeugt werden, dem Titel in der eigenen Steam-Bibliothek ein zu Hause anzubieten.