Asteroids: Recharged – Test / Review (PC)

Quelle: Atari

Spieler der älteren Generation dürften bei der Bezeichnung “Arcade Shooter” sofort an Asteroids denken, welches in den 80er Jahren erschienen ist. Das Spiel hat mich und vermutlich viele andere auch viele hunderte Stunden vor die “Flimmerkiste” gezogen. Nach über 40 Jahren war es nun endlich soweit, dass eine Art Remake des beliebten Spiels erschienen ist. Entwickelt wurde dieses “Remake” von Adamvision Studios und Sneakybox, während Atari logischerweise als Publisher zuständig war. Wir haben uns den Titel genauer angeschaut, um euch darüber berichten zu können!

Allein oder im Koop

Es gibt in Asteroids: Recharged zwei verschiedene Modi. Der Hauptmodus ist der normale Singleplayer Modus. Nebenbei hat man nach jeder Runde die Möglichkeit, sich selbst auf der Bestenliste mit anderen Spielern zu vergleichen. Der zweite Modus dagegen ist eine Art Couch-Koop Modus, hier kann man gegeneinander antreten und versuchen, eine höhere Punktzahl zu erreichen als sein Mitspieler. Allerdings ist es auch möglich, mit diesem zusammenzuspielen und bestimmte Ziele zu erreichen! Dazu aber gleich mehr!

Steuerung gewöhnungsbedürftig!

Das bedeutet natürlich nicht, dass die Steuerung wirklich schwierig ist. Lediglich ungewohnt ist sie am Anfang, da man kein Tutorial machen kann. Faktisch gesehen lernt man die komplette Steuerung durch ausprobieren. Gerade zu Beginn war das häufig ein wenig schwierig und man hat gelegentlich Fehler gemacht, die nicht hätten sein müssen. Wir würden hier dringend empfehlen, ein kleines Tutorial mit der Steuerung im Nachhinein noch einzubauen.

Power-Ups und Herausforderungen

Natürlich gibt es bei Asteroids: Recharged auch Power-Ups, die euch das Spiel ein wenig vereinfachen sollen und häufig gute Hilfsmittel darstellen. Seien es die Minen, Deflektorschilde oder auch das Schnellfeuer, mit dem ihr eure Feinde ins Visier nehmen könnt.. alle Hilfsmittel sind verdammt nützlich, sind allerdings nicht unendlich gültig. Das bedeutet: Wenn ihr ein PowerUp einsammelt und dieses dadurch aktiviert, läuft ein Timer mit und nach Ablauf eben jenes Timers endet eben jener Boost. Wenn man natürlich Pech hat, passiert dies genau im unpassendsten Moment. Plant also am besten immer im Vorraus, wann ihr welchen Booster einsammelt und nutzt.

Zurück zu dem Thema des vorherigen Abschnitts: Den Herausforderungen bzw. den Zielen. Diese Ziele gibt es im Herausforderungsmodus und sind im Verhältnis ziemlich schwierig. Meistens geht es jedoch darum, eine bestimmte Zeit zu überleben, Asteroiden und UFOs zu zerstören und eine vorgebene Punktzahl zu knacken. Anfangs sehen diese Ziele leichter aus, als sie sind. Lasst euch davon nicht täuschen!

Tolles Design und Super Soundtrack

Auf jeden Fall ist es dem Entwicklerteam sehr gut gelungen, das Remake grafisch gut umzusetzen. Die farblichen Kontraste stechen förmlich ins Auge und auch der Detailreichtum bei einem eigentlich doch eher aufs Gameplay fokussierte Spiel können sich durchaus sehen lassen. Auch wenn im Verlauf des Spiels immer schneller und häufiger Gegner erscheinen oder eben auch Asteroiden und sich alles auf dem Bildschirm immer schneller bewegt, ruckelt das Spiel bezüglich der FPS kein einziges mal, was zeigt, wie gut das Spiel entwickelt wurde.

Aber auch beim Soundtrack wurde sich viel Mühe gegeben. Die Musik, welche durchgehend im Hintergrund spielt, passt perfekt zum Geschehen auf dem Bildschirm und geht ins Blut über. Zusätzlich gemixt mit den Soundeffekten kann man sich hier definitiv nicht beschweren!

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Unsere Gesamtbewertung
Bewertung
80 %
QuelleAtari
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Projektleiter und Redakteur von game7days, ehemals Alpha-Omegagaming seit 2014. Ich betreue die Infrastruktur, als auch die Gewinnspiele der Webseite.