Borderlands 3 – Test/Review (PC)

Borderlands galt schon seit jeher als „König“ unter den Loot-Shooter Spielen, sowohl was den PC betrifft als auch die Konsolen-Varianten des Spiels. Seit geraumer Zeit wird der Spielemarkt von Spielen dieser Art geradezu überflutet und seit 2012 als Borderlands 2 auf den Markt kam oder auch 2014, als Borderlands Pre:Sequel veröffentlicht wurde, war es still um das Borderlands-Franchise. Umso mehr haben wir uns gefreut, als Borderlands 3 für Konsole und PC angekündigt wurde und der Termin bei der diesjährigen gamescom hat die Vorfreude nur verstärkt. Nun haben wir uns seit dem offiziellen Release am Freitag den 13.September 2019 ausgiebig Zeit genommen, Borderlands 3 auf Herz und Nieren zu testen.

Was bisher geschah

Insofern ihr Borderlands 2 nicht gespielt habt und es noch vorhaben solltet, überlest besser die nächsten Zeilen. Nachdem wir in Borderlands 2 die Sirene „Angel“ befreit und Hansome Jack getötet haben, herrschte wie immer nur kurze Zeit Frieden auf Pandora. Es ist und bleibt, wie es ist oder wie Ellie es so schön zu sagen pflegt: Pandora ist ein Drecksloch, aber es ist unser Drecksloch!

Einige Zeit später haben die Calypso-Zwillinge „Troy“ und „Tyreen“ Anhänger um sich geschart. Bei diesen Anhängern handelt es sich um Banditen, Mörder, Diebe und alle Personen, die im Wandel der Zeit auf der Strecke geblieben sind. Genau diese Anhänger oder vielmehr der Gotteskult nennen sich „Kinder der Kammer“ und deren Ziel ist es, die Große Kammer zu öffnen. Die alten Kammerjäger haben sich längst in alle Winde verstreut, lediglich ein paar Veteranen sind überhaupt in Pandora irgendwo anzutreffen.
Man kann also sagen: Eine neue Ära von Kammerjägern hat begonnen und genau diese lernt man kurz nach Spielstart und einer aufregenden Filmsequenz kennen!

Das mörderische Quartett

Wie in jedem Borderlands Teil gibt es auch im dritten Teil wieder vier verschiedene „Helden“, auch Kammerjäger genannt und hier haben Gearbox und 2K perfekte Arbeit geleistet, denn es ist eine super Mischung aus dem Oldschool-Feeling und Neuerungen dabei herausgekommen. Schon in Borderlands 1 und 2 war es einerseits „cool“, dass jeder Charakter eine spezielle Fähigkeit besitzen kann, aber andererseits auch schade, weil so viele Spieler eine einheitliche Spielweise benutzen mussten. Damit hat es nun ein Ende.

In Borderlands 3 gibt es wie immer bei jedem Charakter 3 verschiedene Skillbäume, aber zeitgleich auch 3 unterschiedliche spezielle Fertigkeiten, die man jederzeit wechseln kann. Auch ist es möglich, diese Spezialfertigkeit mit Upgrades und Verbesserungen auszustatten und diese damit der eigenen Spielweise anpassen zu können. Es ist praktisch gesehen möglich, diese Fertigkeit mit anderen „Skills“ zu kombinieren. Zane ist hierbei ein besonderes Beispiel, da dieser als Operative sogar 2 dieser Spezialfähigkeiten auswählen kann.

Natürlich stellen wir euch die vier Charaktere noch vor:

Den Anfang macht der bereits erwähnte Zane. Bei Zane handelt es sich um einen Agenten der Extraklasse. Dieser nutzt verschiedene Gadgets wie Drohnen oder ein Hologramm, welches man mit einer Waffe ausstatten kann, um Gegnern durch Kurzdistanz-Teleports heftig einheizen zu könenn. Amara ist die Sirene im Bunde und durch ihre Gravitationsorbs oder die Nahkampf-Fäuste Spezialfertigkeit eine der stärken Nahkämpfer, die ihr finden könnt. Wer Mechsoldaten liebt, sollte zu Moze greifen, denn diese hat als Spezielfertigkeit einen großen Mech, welchen sie mit verschiedenen Waffen wie Flammenwerfern, Granatwerfern, Laserstrahlen oder Klauen ausstatten kann. Zu guter Letzt ist da noch Fl4k, der bevorzugte Held vieler Spieler. Hierbei handelt es sich um einen Beastmaster, also einen Meister der Tiere. Ihm steht permanent einer von 3 verschiedenen Tierbegleitern zur Seite und hilft ihm im Kampf, so gut es nur geht.

Man merkt also relativ schnell, dass jeder Charakter in Borderlands 3 einzigartig ist und auch wenn viele denken, dass jeder Charakter mehrere Skills nutzen können sollte, so finden wir, dass dies Zane vorbehalten sein sollte, da dieser einer der Charaktere ist, die am wenigsten aushalten können in Feuergefechten. Da es aber wie immer möglich ist, mehrere Charaktere zu spielen, könnt ihr natürlich alle ausprobieren. Unserer oder vielmehr mein „Main“ Charakter war Moze mit einem überarbeiteten sogenannten „1HP Grenade“ Build.

Große, weite Welt

In Borderlands 2 fand man sich auf einem Planeten wieder, welcher mehrere Zonen untergliedert hat. Rein gefühlstechnisch kam uns Borderlands 2 im Vergleich zum dritten Teil äußerst klein vor, aber vielleicht täuscht dies nur. Auf jeden Fall könnt ihr in Borderlands 3 mit einer Vielfalt an Biomen rechnen. Das liegt unter anderem daran, dass wir nicht nur auf einem Planeten unterwegs sind, sondern auf vielen verschiedenen. Zu diesen geht es mit dem Raumschiff Sanctuary 3. Hier landen wir in Dschungelgegenden, bei Tempelanlagen, in kargen Einöden, auf einer Art Alienplanet, in Hightech-Städten und vielen anderen Gebieten, welche sogar noch untergeordnete Gebiete besitzen.

Auch wenn einem diese Welten verhältnismäßig leer vorkommen, da es nicht überall Feinde gibt und die Karten doch recht groß erscheinen, heißt dies nicht, dass die Welt vollkommen leer ist. Neben den Hauptquests, welche man natürlich verfolgen sollte, warten auch eine schier unendliche Menge an verschiedenen Nebenquests auf den Spieler, welche viel Zeit in Anspruch nehmen und einem ein Schmunzeln ins Gesicht treiben können. Achtung Spoiler: Mein Favorit war eine Anspielung auf Herr der Ringe 1. Auch in Borderlands 3 gelangt ihr dafür in eine „Mine“, wenn auch hier als „Das ist keine Höhle“ betitelt. Ihr findet ein Grab, ein Skelett mit einem Buch und einen Feuer“dämon“? Und natürlich darf der Brunnen nicht fehlen. Eingefleischte Fans werden nun natürlich wissen, worauf wir anspielen. Ich sage nur: Die Orks kommen!

Diese Quests sind definitiv durchaus unterhaltsam und jede davon hat ihre eigene kleine Hintergrundgeschichte und eine ordentliche Portion Charme und Witz. Neben der berühmten Herr der Ringe Quests nehmen wir an Game Shows teil, rotten „Kevins“ aus, sprechen mit Laser-Velociraptoren oder waren es Laser-T Rex…. auf jeden Fall Dinos mit Waffen und sprechenden Affen. Man sollte für den Humor in Borderlands 3 auf jeden Fall nicht zum Lachen in den Keller gehen. Einige Witze sind flach, andere tiefschwarz und wieder andere verstehen nur Veteranen des Borderlands-Franchise. Allerdings gibt es hier immer was zu lachen.

Aber auch neben den Quests gibt es auf den Karten genug zu tun. Mal gilt es, ein Kopfgeld auszulöschen, eine legendäre Jagd durchzuführen, Typhon DeLeons Logs zu finden und anschließend auch sein Waffen-Depot zu öffnen… es gibt wirklich viel zu tun. Typhon DeLeon ist im übrigen der erste Kammerjäger in Borderlands gewesen. Viel Spaß haben uns aber auch das Hacken von Radiofrequenz-Sendern und das finden von Cl4P-Trap Einzelteilen Spaß gemacht, denn nur so erfahrt ihr von VR-Onica.

Vielfalt ist das A und O

Natürlich gibt es auch wieder viele verschiedene Typen und Arten von Gegnern, welche auch ans Leder wollen und auch hier sieht man, wieviel Mühe man sich mit dem Design gegeben haben muss. Es gibt Dinosaurier, Affen, normale Banditen, Psychos, Hexen, große Badass-Hexen, Hightrech-Soldaten und Roboter… von Ungeziefer wie Skaggs kaum zu reden. Es gibt nun sogar auch Gegner, die anderen einen Schild verpassen können oder sich ruckartig hinter uns teleportieren. Allerdings haben diese natürlich auch einen Schwachpunkt. Zumeist ist das der Kopf, aber häufig eben auch eine Art „Tank“ auf dem Rücken.

Im normalen oder im Wahren Kammerjäger-Modus hält sich der Schwierigkeitsgrad der Gegner auch sehr in Grenzen, damit man nicht den Spaß an dem Loot Shooter interessiert. Aus dem Grund sind die Gegner gerade in den beiden Modis nur Kanonenfutter. Selbst die Badass Gegner werden mit ein wenig Geschick, der Spezielfertigkeit und Waffengewalt einfach niedergemäht. Allerdings gibt es in Borderland 3 eine Verstärkung für die Gegner, dazu kommen wir aber erst später.

Das einzige, was uns und auch anderen ab und an negativ aufgefallen ist, ist, dass Gegner zumeist eine niedrige künstliche Intelligenz besitzen. Damit meinen wir nicht unbedingt, dass diese dort stehen wie Statuen ohne sich zu bewegen, sondern dass sie beispielsweise nicht immer in Deckung gehen oder uns offen während der Spezialfähigkeit angreifen. Hier hätte man die Schwierigkeit doch ein wenig anheben können. Gelegentlich kommt es auch vor, dass sich Gegner verbuggen oder garnicht mehr rühren. Dies ist allerdings sehr selten der Fall.

Waffen-Qual der Wahl

Borderlands 2 war mit der Vielfalt der Waffen und Schadensarten ja schon ganz oben in der Rangordnung anzufinden, allerdings im Vergleich zu Borderlands 3 noch garnichts. In Borderlands 3 hat sich bei den Waffen einiges geändert. Fast alle Waffen haben einen alternativen Feuermodus, welcher zu Beginn des Spiels in einer Art Tutorial geführt von Cl4P-Trap bereits erklärt wird. Es gibt beispielsweise eine Schrotflinte die zum Scharfschützengewehr wird, ein Raketenwerfer wird zum Mörser, ein Sturmgewehr kann zwischen Vollautomatik und Halbautomatik gewechselt werden und so weiter. Natürlich gibt es auch noch diverse Schadensarten wie „Schock“, „Kryo“, „Feuer“, „Korrosion“ und „Säure“. Je nach Gegnerart könnt ihr mit diesen Arten mehr Schaden anrichten.

Natürlich gibt es auch die allseits bekannten „speziellen“ Waffen in Borderlands 3. Es gibt die Burgerkanone, einen Schei*e-Raketenwerfer, eine „Au“ schreiende Waffen-Art, laufende Waffen und vieles mehr. Jede dieser Waffen hat einen einzigartigen Spielstil, sieht lustig aus und es macht eine Menge Spaß, diese im Spiel zu benutzen. Stellt euch nur mal vor: Ihr könnt mit einer Waffe Waffen schießen. All dies wird in Borderlands 3 zur Wirklichkeit.

Aber auch die verschiedenen Waffenarten der Hersteller wurden überarbeitet. Atlas-Waffen können beispielsweise den Gegnern einen Tracking-Chip verpassen und diesen dann mit Lenkraketen oder verfolgenden Kugeln beschießen, Torgue-Waffen verursachen größere Explosionen, Tediore Waffen werden beim Nachladen auf den Boden geschmissen und agieren dann als Granaten oder selbstständige Geschütze und Hyperion Waffen bringen dem Nutzer ein Schutzschild beim Zielen. Das waren jetzt nur ein paar aufgelistete Waffen.

Neben den vier Waffenslots gibt es noch den allseits bekannten Granatenslot, die Klassenmod, das Schild und ein Artefakt, was diverse Boni mit sich bringt. All diese Gegenstände können sogar als gesalbt fallen gelassen werden und zusätzliche Boni mit sich bringen.

Von Bällchen und Balls

Natürlich gibt es neben den normalen Gegnern auch die allseits bekannten Mini- und Zwischenbosse und auch hier lässt sich ein Fortschritt von Borderlands 2 zu 3 definitiv bemerken.

Es gibt je nach Schwierigkeit und Einstellung leichte, mittelschwere oder sehr schwere Bosse. Allerdings sind diese nie so schwer designt, dass bei dem Spieler ein Frustlevel aufkommen kann. Diese unterscheiden sich je nach Gegebenheit, Zone und Story-Fortschritt. Gerade die Kammerbosse können sehr unterhaltsam sein und bilden die Höhepunkte der Geschichte. Bei dem normalen Spieldurchlauf werdet ihr vermutlich denken, dass diese zu einfach sind..aber in dem Einstellungsmodus, auf welchen wir später noch eingehen, können diese durchaus ein wenig knackig erscheinen.

Das einzige was schade ist, ist, dass bei den Bossen immer kleine Gegner dabei sind. Schade daran ist, dass man sich wenn man in dem „Kämpfe um dein Leben “ Status nur einen Gegner töten muss, um wiederbelebt zu werden und da diese kleinen Gegner meist nur Kanonenfutter sind, ist dies nicht schwierig. Schöner wäre gewesen, wenn zumindest die Kammerbosse keine Adds spawnen und man man wirklich darauf achten muss, nicht zuviel Schaden zu nehmen. Aber abgesehen davon ist Gearbox das Design der Bosse definitiv gelungen. Die Effekte sind imposant, es gibt unterschiedliche zu beachtende Mechaniken und recht amüsante Anspielungen… ich sage nur „Daniel Trunt“ oder der „Katagawa Ball“.

Sonderbare Erzfeinde

Das die Calypso-Zwillinge Troy und Tyreen die neuen Superschurken in Borderlands 3 darstellen sollen, haben wir ja bereits erwähnt. Dies ist allerdings nur in mancherlei Hinsicht gelungen, was aber auf eine gewisse Art und Weise kein Wunder ist, wenn man sich überlegt, in welche Fußstapfen sie treten.

Bei den beiden handelt es sich um durchgeknallte LiveStreamer und deren „Follower“. Man kann die Anspielung auf Twitch/Youtube und Co. förmlich riechen. Diese nehmen regelmäßig Clips auf, machen sich über die Crimson Raiders lustig, töten alle die ihnen im Weg stehen und führen sich auf die die Gottkönige schlechthin. Hier hat man sich leider ein wenig zu viel Mühe gegeben. Die versuchen witzig zu sein, ernst zu sein und durchgeknallt rüberzukommen.. Manchmal kommt genau dies rüber, aber oft ist es eher der Fall, dass dies nur halbherzig erscheint und man keine direkte Charakterentwicklung bemerken kann.

Aber wie gesagt: In die Fußstapfen von Handsome Jack zu treten ist schwer und die Erwartungen waren beinahe nicht zu erfüllen, was sich eben auch im Spiel zeigt. Dies bedeutet nicht, dass die beiden grundsätzlich schlecht umgesetzt wurden und das die Story langweilig wäre. Im Gegenteil. Die Story fesselt den Spieler geradezu an den PC oder die Konsole und mir fällt auf Anhieb kein Loot Shooter ein, der eine gleichwertige Geschichte bieten kann. Es gibt viele unterschiedliche Charaktere, unerwartete Wendungen und viele Überraschungen und auch die Dialoge sind wortwörtlich 1A. Auch kann man sich auf viele alte bekannte Hasen freien. Wortwörtlich!

 

Afterstory?

Wenn man jetzt denkt, dass man nach der Hauptgeschichte nichts zu tun hat, der täuscht sich gewaltig. Wenn man auf dem normalen Schwierigkeitsgrad alles erkunden, jede Nebenquest und alle Hauptquests machen möchte, ist man ungefähr je nach Spielweise zwischen 40 und 50 Stunden beschäftigt. Anschließend öffnet sich der „Wahrer Kammerjäger“-Modus, wie man es von Borderlands 2 gewöhnt ist. Dabei handelt es sich um einen schwierigeren Durchlauf des Spiels, also eine Art New Game + mit dem alten Charakter, bei welchem euch das Level und alle Gegenstände erhalten bleiben.

Neben dem New Game + gibt es noch eine Art Arenen wie den Slaugtherstar 3000. Hier müsst ihr mehrere Runden überleben, in welchen es darum geht, die Massen an Gegnern zu töten. Zumeist geht eine Arena über 5 Runden und in jeder Runde gilt es, eine gewisse Anzahl an Wellen zu überstehen. Neben diesen Arenen gibt es noch mehrere Prüfungsgelände. Dort gilt es, sich durch Gegnerhorden bis zum Ende durchzukämpfen in einer bestimmten Zeit und ohne zu sterben, um besondere Belohnungen abzugreifen. Dies kann durchaus schwierig sein.Eine weitere Neuerung oder Abänderung wären die Wächter-Ränge. Diese könnt ihr mit den allseits bekannten Badass Rängen vergleichen. Habt ihr Level 50 erreicht, sammelt ihr weiter Erfahrungspunkte und erhaltet bei einem Level Up einen Wächterrang und damit einen Skillpunkt, mit welchem ihr Schusswaffen-Schaden verstärken, den Granatenschaden verbessern, die Schildkapazität erhöhen oder andere Sachen verbessern könnt.

Zu guter Letzt gibt es noch die sogenannten Chaos-Schwierigkeitsstufen, auch Mayhem genannt. Nach dem Durchspielen der Hauptgeschichte könnt ihr zwischen dem den Mayhem Modus aktivieren oder deaktivieren. Diesen gibt es in 3 verschiedenen Stufen und je höher diese sind, desto mehr Leben, Schilde und Schaden haben bzw. machen die Gegner. Allerdings sind auch prozentual die EXP, der Gold und Eridiumfund-Bonus und das Glück, legendäre Gegenstände zu finden, erhöht. Gerade gemeinsam im Koop oder im Online Modus kann das eine Menge Spaß machen.

Kleinere, negative Punkte und Verbesserungen

Man hat ja schon in den vorherigen Abschnitten gemerkt, dass man bei Borderlands 3 im Vergleich zu den Vorgängern viele Verbesserungen eingeführt hat, aber teilweise gibt es noch einige Punkte, die überarbeitet werden müssen.

Mittlerweile kann man zwar mit einem Hotkey zwischen allen Missionen hin und her schalten, allerdings hätte es uns besser gefallen, wenn man auf der rechten Seite mehrere Missionen „Tracken“ kann. Auch kann es störend sein, dass häufiger Quests verbuggen. Hierfür ist dann ein Spielneustart oder Wechsel ins Hauptmenü unumgänglich. AUch ist uns der komplette Spielstand verloren gegangen, weil es Probleme mit dem Epic Launcher gab. Grundsätzlich halten sich solche Probleme aber zum Glück in Grenzen.

Was schön ist, dass sich die Skilltrees leicht bedienen lassen, man mehrere Steuerungsmöglichkeiten für die Autos hat und man nun auch Schnellreisen zum Auto machen kann.

Borderlands bleibt Borderlands

Man merkt definitiv, dass Borderlands genau eines geblieben ist..eben typisch „Borderlands“. Man spielt nach wie vor einen Kammerjäger auf der Suche nach den Kammern und hat eben auch Widersacher und merkwürdige Verbündete um sich herum, die laut ihren eigenen Worten „die beste Unterhose im ganzen Universum“ besitzen.

Nach wie vor warten hier auf den Spieler laute, farbige und knallige Gefechte auf die Spieler mit der typischen Comic-Grafik, welche man von Borderlands-Teilen gewöhnt ist. Natürlich wirken die Grafiken jetzt besser als in den vorigen Teilen, es gibt viel mehr Details und keine nennenswerten Grafikfehler. Alles in allem definitiv der typische Borderlands-Stil.

Auch die eingebundenen Lieder und Soundeffekte passen eben perfekt in die Atmosphäre und zu den jeweiligen Missionen, die man gerade spielt. Dies gilt natürlich auch für die Synchronsprecher von Lilith, Ellie, Cl4P-Trap und alle anderen Charaktere im Spiel.

Hier erwartet euch auf jeden Fall ein Loot-Shooter der Extraklasse!

Unsere Gesamtbewertung
Bewertung
90 %
QuelleBorderlands 3
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.