gamescom 2018 – Die Siedler von Ubisoft

Wie man schon anhand unseres Artikels zu The Crew entnehmen kann, waren wir dieses Jahr auf der gamescom auch bei Ubisoft vertreten. Aber eben nicht nur zur Vorstellung des DLCs von The Crew, sondern auch, um uns Neuigkeiten zu For Honor zeigen zu lassen und um uns ein bis dato unangekündigtes Spiel anzuschauen, bei welchem es sich um „Die Siedler“ handelt.

Es ist schon viele Jahre her, dass ein „Die Siedler“ Titel veröffentlicht wurde. Nun hat Ubisoft die Marke übernommen und einen der Macher des ersten Siedler-Titels an Bord geholt, um so ein neuen „Die Siedler“ Teil zu schaffen, wie er sein sollte. Das Spiel soll im dritten oder vierten Quartal 2019 erscheinen.Das Grundprinzip hinter „Die Siedler“ dürfte den meisten schon bekannt sein. Hierbei handelt es sich um ein Aufbauspiel, in welchem es darum geht, eine Welt zu besiedeln, genug Waren für den Eigenbedarf und zum Handeln zu produzieren, eine Militärmacht zu erstellen und neue Gebiete zu erforschen und einzunehmen.

Viel altbekanntes wurde übernommen, verbessert und natürlich auch Neuerungen eingepflegt. Zunächst einmal gibt es mehrere verschiedene Siedlerarten, welche man anhand der Kleidungsfarbe erkennen kann. Diese untergliedern sich in Militärsiedler, Transporteure, Baumeister und so weiter. Die Gebäude können nun beliebig platziert werden, da die Straßen im Nachhinein gelegt werden können. Diese Straßen kann man auch verbessern, wodurch es beispielsweise passiert, dass irgendwann auch Eselskarren die Straße entlangfahren. Diese transportieren dann gleich 5 Güter anstatt nur eine Ware. Auch das Mauerbau-System wurde abgeändert, sodass sich die Türme automatisch mit einer Mauer und dem nächsten Turm verbinden. Militärmächte, die man dann dort hinschickt, platzieren sich selbstständig intelligent. Bogenschützen auf die Mauer und Krieger davor, um die Feinde abzuwehren.

Um neue Krieger oder Bogenschützen anzulernen oder neue Baumeister auszubilden, benötigt man natürlich genug Rohstoffe, eine Waffen bzw. Werkzeugschmiede und einen Trainingsbereich. Im Vergleich zu früher passiert die Herstellung von Waffen oder Werkzeugen nicht passiv im Hintergrund, sondern kann Schritt für Schritt mit angesehen werden. Anschließend nehmen sich die gewählten Siedler die Waffe oder das Werkzeug und lernen bei dem Trainingsbereich damit umzugehen und können anschließend den Beruf ausüben. Achtet aber darauf, nicht alles Holz abzuernten, sonst könntet ihr in Engpässe geraten.

Die Kriegsführung funktioniert vom Grundprinzip her so ähnlich wie früher. Man schickt die Krieger und Bogenschützen zum gegnerischen Bereich und kann diesen zerstören. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Gebiet ohne eine große Schlacht einzunehmen. Dafür benötigt man die Kampfarena. Dort ist es dem Spieler möglich, einen Gladiator gegen den Gladiator des Gegners antreten zu lassen. Der Gewinner erhält praktisch das Land des Gegners.

Man sieht, es sind viele Neuerungen und Änderungen im Vergleich zum letzten Siedler-Teil erschaffen wurden und natürlich hat sich grafisch auch einiges geändert.