Dontnod Entertainment ist spätestens seit „Life is Strange“ dafür bekannt, fesselnde Rollenspiele mit Action-Inhalten und tiefgründigen Geschichten zu entwickeln. Mit dem Setting des Spiels hat deren neuester Titel „Vampyr“ allerdings aber nichts gemein und auch das Gameplay unterscheidet sich gewaltig. Wir haben uns das Horror Action Adventure RPG genauer angeschaut, um euch darüber berichten zu können, ob sich der Kauf des Spiels lohnt und soviel sei schon verraten: Ja, es lohnt sich definitiv!

Von 0 auf 100

Zu Beginn des Spiels erfährt man erst einmal die Vorgeschichte des Spiels, beziehungsweise die des Protagonisten Jonathan Reid. Pardon… wir meinen natürlich Dr. Jonathan Reid. Dieser war zu Beginn des ersten großen Krieges ein Feldarzt und erlebte somit das Grauen aus nächster Nähe mit. Verschüttete Menschen in Gräben, Angriffe mit Senfgas und andere Grausamkeiten. Wie durch ein Wunder überlebte Jonathan und kehrte 1918 nach London, in seine Heimat, zurück. Soviel Glück hatten seine Kollegen scheinbar nicht.

Wer nun aber denkt, dass er hier „Glück“ gehabt hat, täuscht sich. Er wird von einem Vampir gebissen, in einem Massengrab verscharrt, da man dachte, er sei tot. Nun ist er zu einem Untoten Leben verdammt. Wie immer, wie es aussieht. Allerdings kann er sich nicht an seinen Erschaffer erinnern und in seinem Blutrausch nach dem Entkommen aus dem Grab tötet er seine Schwester. Nun will er seinen Erschaffer finden, Antworten bekommen und diesen gegebenenfalls beseitigen.

Dauernd nur Kriege und Schlachten

Was folgte natürlich prompt auf den Krieg? Richtig, die spanische Grippe. Diese löschte unzählige Leben aus. Aufgrund diverser Ereignisse, auf welche wir wegen Spoilergefahr nicht eingehen werden, lernen wir Dr. Edgar Swansea kennen. Dieser ist laut seiner eigenen Aussage ein Mitglied des Geheimbunds Sankt Paulus und gleichzeitig noch der Klinikleiter des Pembroke Hospital. Trotz des Wissens, dass wir ein Vampir sind, bietet er uns einen Platz als Arzt in seinem Team an, bei welchem wir die Nachtschicht übernehmen können und gleichzeitig noch die Jagd nach unserem Erschaffer starten können. Das nennen wir Ironie: Einer der besten Bluttransfusions-Spezialisten geht in den Krieg, kehrt heim und wird zum Vampir.

Das Krankenhaus und die Gassen in der Nähe gehören zu einer größeren Karte, welche sich in 4 große Distrikte untergliedert. Wir bezeichnen, abgesehen von dem kleinen „Tutorial“ am Anfang das Pembroke Hospital und die nähere Umgebung als Anfangsgebiet, bei welchem man die erlernten Spielmechaniken noch verfestigen kann, die man im Tutorial gezeigt bekommen hat. Dort lernen wir auch gleichzeitig die ersten, wichtigen Charaktere kennen.

Hier hat Dontnod Entertainment auf jeden Fall gute Arbeit geleistet. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren. Jeder von diesen hat einen eigenen Charakter und seinen Charme. Ferner besitzt jeder dieser NPCs eine eigene Hintergrundgeschichte, welche man sich anhören oder lesen kann. Ja, ihr habt richtig gelesen. Das Spiel besitzt eine Vollvertonung. Auf diese kommen wir aber später noch zu sprechen.

Hippokratischer Eid und Vampir?

Als Arzt, welcher nun auch im Pembroke Hospital arbeitet, hat man natürlich auch viele Erwartungen zu erfüllen. Besonders, da das Hospital als letzte „Bastion“ zwischen der Infektion und den Menschen dient. Schnell merkt man aber auch, dass es dem Krankenhaus an vielem mangelt. Die hygienischen Umstände sind aufgrund der Grippe natürlich weit unter dem akzeptablen Niveau, die Ärzte und Schwestern arbeiten rund um die Uhr und es mangelt an Medikamenten und vielen anderen Dingen.

Da kommt ihr als Ekon, das ist im übrigen die Bezeichnung für Vampyre im Spiel, natürlich genau zu rechten Zeit, insbesondere da ihr ja auch Arzt seid. Durch eure vampyrischen Sinne könnt ihr die NPCs quasi durchleuchten und feststellen, wie deren Blut aussieht (EXP) und ob diese erkrankt sind. Die angezeigten Erfahrungspunkte bekommt man nur, wenn man diesen Bürger aussaugt. Krankheiten verringern die gewährten Erfahrungspunkte.

Es gibt 9 verschiedene heilbare Krankheiten und jeweils 3 davon gehören zur selben Kategorie:

  1. Erschöpfung, Blutarmut, Blutvergiftung
  2. Erkältung, Bronchitis, Lungenentzündung
  3. Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgie

Die meisten Rezepte zum Herstellen der Medikamente erhält man automatisch im Verlauf des Spiels, andere wiederum kann man verpassen, wenn man sie nicht gezielt sucht. Für jedes Medikament werden unterschiedliche Materialien gebraucht, welche man entweder in der Stadt aus Mülltonnen, Kisten oder auch von gefallenen Gegnern plündern oder bei einem der Händler in der Stadt kaufen kann. Sind zu viele Menschen in einem der 4 Bezirke erkrankt oder sogar tot, sinkt der dortige Gesundheitsbalken. Ist dieser im niedrigsten oder zumindest im zweitniedrigsten Stand angekommen, bevölkern viel mehr übernatürliche Wesen wie Werwölfe, Vulkods, Skals oder ähnliches die Straßen des Bezirks und es wird gefährlich, diesen zu betreten.

Verrat, Intrigen und Liebe

Eines macht das Spiel Vampyr besonders interessant und gleichermaßen lebendig: Die Interaktionen und Gespräche mit den menschlichen oder untoten Einwohnern Londons. Hier hat Dontnod Entertainment sehr gute Arbeit geleistet. Jeder Charakter, mit dem ihr interagieren könnt hat ein seine eigene Geschichte und seinen eigenen Charme. Nehmen wir hier als Beispiel „Thelma Howcroft“, welche sich selbst als Vampirin bezeichnet und unter Verfolgungswahn leidet oder Milton Hooks, den Krankenwagen-Fahrer, welcher der feste Freund von Pippa Hawkins, einer Krankenschwester ist. Ob die beiden beispielsweise so loyal zum Krankenhaus sind wie es den Anschein macht? Nun, das erfährt man anhand der Gespräche mit den beiden und mit anderen Angestellten und Patienten. Hinweise zu den Personen findet man auch durch lesbare Tagebücher oder Briefe, welche man finden kann.

Als ob dies nicht schon alles wäre, bemerkt man auch, das jeder Charakter eine eigene Persönlichkeit mit sich bringt. Was der eine gutheißen kann, kann wieder ein anderer NPC verabscheuen und dem dritten ist es komplett egal. Daher muss man auch aufpassen, welche Antwort man bei einem Gespräch auswählt. Hier stehen meist zwischen 2 und 4 zur Auswahl, von welchen eine gut ankommt und eventuell weitere Hinweise liefert, 1-2 sind neutral und haben keine Auswirkung und die letzte kann zum Beispiel bewirken, dass ein bestimmter Hinweis nicht mehr gefunden werden kann! Man bemerkt schnell, dass in London jede Menge unterschiedlicher Menschen und Kulturen zusammenkommen und auch jeder NPC, dem man begegnet, andere Motive für sein Handeln habe und zeigen kann. Achtet also immer genau darauf, was ihr sagt und überlegt euch zwei mal, ob ihr dem gesagten Glauben schenkt.

Wähle deinen Kampfstil

Seit jeher werden auf Vampire von den Vampirjägern Jagd gemacht. Da bildet auch Vampyr keine Ausnahme. Neben Skals, die euch ans Leder wollen und später auch Vulkods und Werwölfen oder anderen bösartigen Ekons, gibt es noch die allseits bekannten Vampir-Jäger, vor denen ihr euch in Acht nehmen müsst. Hierbei handelt es sich um die Wache von Priwen, mit denen ihr schon relativ früh am Spiel ungewollt Bekanntschaft macht, wenn man es denn so nennen will.

Aus diesem Grund müsst ihr euch natürlich verteidigen können, auch wenn es eventuell gegen euren Grundsatz verstoßen sollte. Hier stehen viele verschiedene Waffen zur Auswahl wie beispielsweise folgende:

  • Einhandschwerter/Dolche
  • Pfähle oder Messer als Zweitwaffe
  • Keulen 
  • Schusswaffen wie Pistolen oder Schrotflinten

Das Kampfsystem ist relativ einfach zu verstehen und logisch aufgebaut. In einem Tutorial wird euch anfangs die genaue Steuerung aber auch erklärt. Man kann Gegner ins Visier nehmen, zwischen mehreren Gegnern wechseln und durch die Kamerasteuerung die Umgebung im Blick behalten.

Die Angriffe mit der Haupthand (linke Maustaste) nutzen eure Hauptwaffe und die mit der Nebenhand (rechte Maustaste) eure Sekundär-Waffe. Es ist dem Spieler möglich zwischen 2 ausgewählten Hauptwaffen und zwei ausgewählten Sekundärwaffen im Kampf hin und her zu wechseln. Das hat den Grund, dass jeder Gegner unterschiedliche Schwachpunkte besitzt und auch Schadensarten, gegen welche er beinahe immun zu sein scheint. Dies wird euch aber auch genau dargestellt.

Aus diesem Grund könnt ihr natürlich auch viele Angriffe am Stück durchführen und so auch Kombos durchführen. Achtet aber darauf, dass die Gegner euch auch Blocken oder den Angriffen ausweichen können.

Eure eigenen Angriffe verbrauchen im übrigen Ausdauer. Ist der Balken leer, seid ihr praktisch schutzlos. Daher sollte man darauf achten, genau abzuwägen, wieviel Angriffe man einsetzen möchte, bis man sich für kurze Zeit zurückzieht und ausweicht, um die Ausdauer zu regenerieren. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man es mit stärkeren Mitgliedern der Wache von Priwen oder auch mit anderen Ekons zu tun hat, da einige von diesen Jonathan bewegungsunfähig machen können oder blenden und man so für kurze Zeit praktisch wehrlos ist.

Auch empfehlen wir euch, regelmäßig die rechte Maustaste zu nutzen, um mit eurer Sekundärwaffe anzugreifen. Diese schockt entweder den Gegner, damit ihr ihn beißen könnt oder zieht ihm automatisch Blut mit jedem Angriff ab. Und Blut ist für einen Ekon das A und O in diesem Spiel.

Reiner Lebenssaft

Ohne Blut geht in Vampyr wie bereits erwähnt gar nichts, denn nur mit diesem könnt ihr eure vampyrischen Fertigkeiten nutzen. Euren „Blutvorrat“ zeigt der rote Balken an, der unter eurem Lebensbalken und dem Ausdauerbalken zu finden ist. Diesen kann man nur auffüllen, indem man Gegner im Kampf beißt, bestimmte Waffen wie z.B. das Amputationsmesser nutzt oder, im Notfall, durch das Aussaugen von Ratten. Klingt eklig, ist aber so.

Hat man genug Blut getrunken, kann man die einsetzbaren Skills nutzen. Hier gibt es viele verschiedene, welche man erlernen und verbessern kann. Beispielsweise einen Heilskill, mehrere Kampffähigkeiten und auch Ultimative Fähigkeiten, die enorm viel Schaden verursachen. Vor allem die Kampffähigkeiten machen eine Menge Schaden und sehen zudem noch sehr eindrucksvoll aus, was die Animation und das spritzende Blut angeht.

Für neue Fertigkeiten benötigt ihr natürlich Erfahrungspunkte. Diese sammelt ihr durch das Töten von Gegnern, durch das Aussaugen von Bürgern und auch durch Nebenquests, von welchen es auch einige gibt. Manche dieser Nebenquests erledigt man im Handumdrehen. Andere allerdings dauern eine lange Zeit und kommen mit einer Menge Sucharbeit daher. Allerdings winken bei den Nebenquests viel Erfahrungspunkte und teilweise auch gute Waffen.

Das Skillsystem ist relativ simpel aufgebaut. Auf der linken Seite findet man die nutzbaren Fertigkeiten:

  • 2x Defensiv-Fähigkeiten
  • 3x Aggressiv-Fähigkeiten
  • 1x Heilfähigkeit
  • 2x Taktische Fähigkeiten
  • 3x Ultimative Fähigkeiten

Von jedem der verschiedenen Bereiche (Aggressiv, Defensiv, Taktisch und Ultimativ) können alle Skills erlernt und verbessert werden, allerdings ist immer nur eine jeweilige Fertigkeit aktiv gesetzt und kann nur außerhalb des Kampfes geändert werden.

Auf der rechten Seite kann man noch passive Skills für den Körper (Leben und Ausdauer), Blut (Blutmenge und Blutaufnahme), Biss (Schaden und Blutaufnahme) und Wissenschaft (Serum-Menge und Munitions-Menge) verbessern.

Je weiter man die Skills verbessert, desto stärker wird Jonathan natürlich auch, denn das Level erhöht sich nur durch das Verbessern und Erlernen der Skills. Vor allem die aktiven Skills beeinflussen euer Gameplay enorm, da es sowohl Nah- als auch Fernkampfattacken gibt.

Wir empfehlen euch jedoch, euch nur mit Gegner anzulegen, wenn diese maximal wenige Level über euch angeordnet sind und man gute Fertigkeiten und eine passende Taktik benutzt, da man sonst schnell den Löffel abgibt. Passiert dies, startet ihr an einem Checkpoint, denn ihr seid ja bekanntlich schon tot…oder untot. Wie auch immer man dies nennen möchte.

Seid ihr noch zu schwach, könnt ihr neben den Nebenquests natürlich auch Gegner töten gehen (grinden) oder andere Bürger beißen. Beachtet aber: Jeder gebissene Bürger (diese sterben sofort), bringt Nachteile mit sich. Man kann von diesen natürlich die Nebenquests nicht mehr fertig machen und der Gesundheitszustand des jeweiligen Distrikts sinkt. Das macht sich besonders bei den schweren Entscheidungen der jeweiligen Stütze , der wichtigsten Person des Distrikts, bemerkbar. Dies bedeutet für euch: Trefft ihr eine richtige oder auch falsche Entscheidung, liegt es an euch, mit den Konsequenzen zu leben!

Sammeln und Verbessern

In Vampyr gibt es eine Menge zu sammeln. Dies wären beispielsweise Informationszettel aus Büchern, welche beispielsweise über wichtige Persönlichkeiten oder über übernatürliche Wesen berichten. Ferner winkt euch auch ein Erfolg, wenn ihr davon alle gesammelt habt.

Neben diesen Gegenständen, welche keinen praktischen Nutzen haben, gibt es auch Waffenteile oder chemische Substanzen und Pflanzenteile, welche man zum Herstellen von Medikamenten, zum Herstellen von Serum oder auch zum Verbessern von Waffen dienen.

Besonders die Waffenverbesserung solltet ihr nicht außer Acht lassen. Diese verstärken die Waffen enorm und bringen auch noch zusätzlich, wenn geskillt, Verbesserungen mit sich wie Ausdauerregeneration, mehr Blut pro Angriff oder auch einfach nur , dass diese mehr Schaden verursachen. Versucht also auf jeden Fall, die Waffen wenn möglich immer zu Verbessern.

Atmosphäre fesselnd und Sound genial

Die Grafik wäre an sich sehr gut, wenn man keine unscharfen oder eckigen Konturen sehen würde. Auch wirken die Mimik oder teils die Bewegungen der NPCs oder Kreaturen manchmal extrem kantig und stockend, auch wenn dies nicht immer vorkommt.

Allerdings ist dies nun auch schon der einzig wirklich negative Punkt, über den wir bei Vampyr zu berichten haben, denn neben dem bereits beschriebenen Gameplay machen auch die Atmosphäre und der Sound des Spiels diesen Negativpunkt wieder wett. Vor allem die Atmosphäre hat es uns sehr angetan. Diese kann man schnell „nicht beachten“, wenn man lediglich auf das Gameplay sein Augenmerk legt. Das empfehlen wir euch aber keinesfalls.

London strotzt nur gerade vor Detailreichtum und Dontnod Entertainment wusste genau, wie man die Atmosphäre am besten zum Tragen lassen kommen konnte. Die Gassen des alten London wirken eng, düster und meist dreckig, man sieht herumhuschende Ratten (ein guter Snack für Zwischendurch), beschäftigte NPcs in Gesprächen oder beim Erledigen diverser Aufgaben, brennende Mülltonnen, Leichenberge, ermordete Personen, viel Blut und Blutspuren und auch Plakate die für den Krieg werben oder Werbeplätter für Restaurants oder ein Theater. Das alles verleiht dem Spiel so ein düsteres Setting und der Sound tut hier sein übriges.

Dieser ist je nach Situation eher düster und gruselig, in anderen strahlt dieser geradezu aus, dass man auf der Hut sein muss. Man kann also sagen, er wirkt zur gleichen Zeit stimmig, passend zur Atmosphäre und dem Spielgeschehen. Wenn man durch die Gassen schleicht oder schreitet, hört man im Hintergrund oft das Kreischen von Skals (niederen Vampiren), Schreie, Unterhaltungen von der Wache von Priwen oder andere mehr oder weniger gruselige Geräusche, die einem vor allem dann eine leichte Gänsehaut bescheren, wenn man wieder mal in einer Leichenhalle unterwegs ist.

Erfolge über Erfolge

Natürlich gibt es auch wieder Erfolge, welche freigeschaltet werden können. Bei der PC Version sind dies 28 verschiedene und es ist nur sehr schwer, wenn sogar unmöglich, diese alle in einem Spieldurchgang zu erringen. Für einige müsst ihr sogar diverse Dinge nacheinander erledigen, um diese freischalten zu können!

Unsere Gesamtbewertung
Bewertung
85 %
QuelleVampyr
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Ich betrachte neben Sport das Zocken schon seit den Atari VCS Zeiten und Pong begeistert als ein Hobby. Nach meinen gesammelten Erfahrungen bei Thelyn-Ennor und Game2gether startete ich mit Nadine zusammen im April 2014 das Alpha-Omega Projekt.