Am 20.August 2014 erschien von Publisher Team17 das Strategiespiel mit der Top-Down Perspektive namens The Escapists für PC und Konsole. Das Spiel empfanden damals vor allem Fans von Indie Spielen als sehr gut gelungenes und umgesetztes Strategiespiel. Wegen dem Erfolg, welchen das Spiel damals einheimsen konnte, entschied sich Team17 dazu, einen zweiten Teil auf den Markt zu bringen. Dieser trägt den Namen The Escapists 2. Wir haben uns das Spiel auf dem PC genauer angesehen, um euch darüber berichten zu können!


Allgemein/Story


The Escapists 2 wurde vor bereits im Q1 diesen Jahres vorgestellt und im Juli wurde dann das offizielle Release-Datum genannt. Der offizielle Release war demnach der 22.August 2017, also mitten während der diesjährigen gamescom. Interessierte Spieler konnten sich das Spiel dort auch genauer anschauen und es ausprobieren. Veröffentlicht wurde The Escapists 2 neben dem PC auch für die Playstation 4, die Xbox One, Linux, Mac und für die Nintendo Switch.

Dieses Strategiespiel ist im Endeffekt auch eine Art Simulationsspiel. Ihr seid ein Verbrecher und befindet euch in einem von mehreren verfügbaren Gefängnissen. Auf diese gehen wir später noch ein. Das Ziel ist einfach: Brich aus dem Gefängnis aus. Das hört sich jetzt leichter an, als es getan ist. Je nach Schwierigkeitsstufe und Sicherheitsstufe im Gefängnis wird dies von Zeit zu Zeit schwieriger und das beste daran ist, dass wir mit The Escapists 2 sogar im Multiplayer gemeinsam mit anderen Spielern die Ausbrüche planen und durchführen können. Genaueres dazu erfahrt ihr wie immer im Gameplay-Part.

Das Spiel „The Escapists 2“ kostet zum aktuellen Zeitpunkt 19,99€. Außerdem hat man die Wahl, ob man das „Glorious Regime Prison“ für 3,99€ oder direkt den Season Pass für 9,99€ dazu erwerben möchte, um zukünftig Geld zu sparen, insofern man sich die (kommenden) Zusatzinhalte für das Spiel kaufen möchte. Aber auch in der normalen Version warten 10 Gefängnisse auf dich, die man mit bis zu 4 Spielern im Co-op oder sogar im Versus-Mode „besuchen“ kann. Es erwartet euch ein Drop-in/Drop-out Online/Splitscreen-Multiplayer Modus, über 300 Anpassungsmöglichkeiten für eure Gefangenen und neuerdings sogar Gefängnisse mit mehreren Stockwerken!

Natürlich haben wir auch wieder die Systemanforderungen für euch, welche sich arg in Grenzen halten. Daher müssen sich die meisten Spieler keine Sorgen machen, ob der Rechner das Spiel schafft. Kommen wir nun zu dem Gameplay-Part.


Gameplay


Bei Spielstart finden wir uns im Hauptmenü wieder. Dieses ist auf jeden Fall umfangreicher gestaltet als das Menü von The Escapists, dem Vorgängerteil. Über den Modus Hilfe & Optionen kann man die verschiedenen Tastenkombinationen der Steuerungsmöglichkeiten wechseln. Die Steuerung selbst funktioniert in The Escapists im übrigen mit Maus und Tastatur oder mit dem Controller. Des Weiteren gibt es hier Hilfstexte für Neulinge, die nicht mehr weiter wissen und die Einstellungsoptionen für die Grafik und den Sound. Über die Bestenliste kann man die benötigte Zeit für einen Ausbruch von anderen Spielern sehen und sich mit diesen oder mit Freunden vergleichen. Allerdings gibt es viele, die diverse Mechaniken ausnutzen und so nur 1 Sekunde benötigen, was normalerweise natürlich nicht möglich ist. Daher solltet ihr der Bestenliste meist keine Beachtung schenken. Im Strafregister sieht man ein Foto seines erstellten Häftlings, die Zeit im Gefängnis, die freigeschalteten Schlüssel, den Titel, den Abschluss und auch die Ausbrüche in den jeweiligen Gefängnissen. Schafft man alle möglichen Ausbruchsarten eines Gefängnisses, erhält man einen kosmetischen Gegenstand, mit welchem man seinen Gefangenen dekorieren kann! Dies geschieht im Menüpunkt „Meine Charaktere“. Dort sind 10 Gefangene aufgelistet, deren Namen und Aussehen ihr so oft ändern könnt, wir ihr das gerne möchtet.

Die zwei wichtigsten Menüpunkte sind jedoch Versus und Spielen. Im Gegensatz zu dem normalen Modus spielen hier die Mitspieler nicht zusammen, sondern gegeneinander. Der erste Spieler, der innerhalb eines gewissen Zeitraums entkommt, gewinnt das Spiel. Natürlich gibt es hier einige neue Regeln im Vergleich zum normalen Modus:

  • Der erste Spieler, der entkommt, gewinnt
  • Das Spiel dauert nur 1 Tag
  • Keine Routinen
  • Keine Quests
  • Keine Scharfschützen
  • Verschiedene Fluchtmöglichkeiten wie rausschneiden, raushacken und rausgraben
  • Verkäufer verschenken Gegenstände und die Zellen werden nicht verriegelt

Ihr seht also, dass man hier einen guten Plan benötigt, um schnell und vor allem als erster aus dem Gefängnis zu fliehen. Gebt allerdings acht, denn es ist jederzeit möglich, dass ihr von einem anderen Spieler überfallen werdet. Gelingt es ihm, euch ohnmächtig zu schlagen, kann er eure Fluchtmöglichkeit nutzen und auch eure Gegenstände stehlen. Nun aber zu dem Hauptmodus des Spieles.

Unter Spielen habt ihr zunächst einmal die Wahl, welches Gefängnis ihr spielen wollt. Folgende stehen normalerweise zur Auswahl:

  • Precinct 17
  • Center Perks 2.0
  • Cougar Creek Railroad
  • Rattlesnake Springs
  • K.A.P.O.W Camp
  • H.M.S Orca
  • H.M.P Offshore
  • Fort Tundra
  • Area 17
  • Air Force Con
  • U.S.S. Anomaly

Das erste Gefängnis namens Precint 17 ist jedoch ein Tutorial-Gefängnis, welches nur im Einzelspieler gespielt werden kann. Dieser Knast ist zur Auffrischung von Grundlagen, welche man zum Fliehen aus Gefängnissen braucht. Wir empfehlen sowohl neuen Spielern als auch den „alten Hasen“ unter auch, dieses Gefängnis zu spielen, da sich im Vergleich zum ersten Teil einiges geändert hat und man sonst schnell durcheinander gerät.

Die anderen Gefängnisse können alle alleine oder mit mehreren Spielern angegangen werden. Zu Beginn stehen euch jedoch nur wenige Gefängnisse zur Verfügung, da ihr die anderen erst mit „Schlüsseln“ freischalten müsst. Einen Schlüssel gelangt ihr einmalig bei einer bestimmten Flucht in einem Gefängnis, daher gibt es pro Gefängnis 3-4 Schlüssel zu erspielen, da es genauso viele Fluchtmöglichkeiten gibt. Eine weitere Neuerung ist, dass es Gefängnisse ohne Routine gibt, in welchen ihr innerhalb einer bestimmten Zeitvorgabe entkommen müsst. Dazu aber später mehr. Ihr habt nun die Wahl, ob ihr ein eigenes, neues Spiel startet, fortfahren möchtet, einen Spielstand laden wollt oder einem bereits bestehenden Multiplayer-Spiel beitreten wollt. Bei eurem eigenen Spielstand könnt ihr ebenfalls entscheiden, ob ihr diesen privat, öffentlich (für alle zugänglich) oder lokal starten möchtet. Ihr könnt dies im Spiel selbst aber jederzeit ändern.

Zunächst einmal müsst ihr wissen, dass jedes Gefängnis in The Escapists 2 unterschiedlich aufgebaut ist, anders aussieht und auch jedes eigene Fluchtmöglichkeiten besitzt. Abgesehen von wenigen Gefängnissen, in welchen es eine Zeitvorgabe für die Flucht gibt, könnt ihr euch für den langsamen und sicheren oder für den schnellen und gefährlichen Weg entscheiden. Anfangs empfehlen wir jedoch den langsamen und sicheren Weg, um sich weiter mit dem Gefängnisalltag und der Steuerung vertraut zu machen. Dafür folgen wir dem normalen Tagesablauf im Gefängnis, welcher ebenfalls unterschiedlich ist.

Nehmen wir als Beispiel einen Tag im Center Perks 2.0 Knast.

  1. Am frühen Morgen gegen 7 Uhr findet der Morgenappell statt, bei welchem alle Gefangenen zum Hof marschieren und sich eine Ansage von den Wärtern anhören müssen. Meist wird bei einem solchen Appell auch entschieden, welche Zellen durchsucht werden!
  2. Nach dem Appell, welcher 1 Stunde dauert, geht es für eine Stunde zum Frühstücken in den Speisesaal. Dort kann man sich ein Tablett mit Essen holen und einen Platz suchen. So füllt man im übrigen auch sein Leben und die Energie wieder auf.
  3. Danach gibt es zwei Stunden Freizeit, in welchen jeder Gefangene machen kann, was er möchte. Dazu erzählen wir später mehr.
  4. Um 11 Uhr geht es dann für eine Stunde in den Speise zum Mittagessen
  5. Eine Stunde später fängt der Arbeitsdienst an. Hat man noch keinen Job, muss man sich jedoch im Job-Büro melden.
  6. Nach 2 Stunden Arbeit ist eine Stunde Sport angesagt. Dort kann man entweder seine Stärke und/oder seine Fitness verbessern
  7. Die Dusche ist direkt nach dem Sport angesetzt und füllt eure verbrauchte Ausdauer wieder auf.
  8. Anschließend gibt es wieder 2 Stunden Freizeit.
  9. Nach der Freizeit folgt das Abendessen in dem Speisesaal!
  10. Anschließend gibt es wieder Freizeit bis 22 Uhr.
  11. Um 22 Uhr folgt nun der Abendapell für eine Stunde.
  12. Von 23 Uhr an haben die Gefangenen einige Minuten, um in ihre Zellen zurückzukehren, die anschließend bis zum Morgen verschlossen bleiben. Die Zeit von dem Moment bis zum Morgen läuft im Schnelldurchgang ab, wenn man sich ins Bett legt. Danach beginnt der Tagesablauf erneut.

Wichtig ist auf jeden Fall im sicheren, aber langsamen Modus, die verschiedenen Tagesaufgaben zu erfüllen. Hält man sich nicht an die Routine, füllt sich jedes mal ein halber Stern, von welchen es insgesamt 5 Stück gibt. Ab einer bestimmten Stern-Anzahl gibt es auch noch Wachhunde und bei 5 Sternen ist „Lockdown“, dies bedeutet, alle müssen in die Zellen und wer sich nicht dran hält, landet ganz schnell in Einzelhaft. Dort gibt es nur ein Bett, um sich zu erholen und eine Arbeit…nämlich Kartoffeln schälen. Pro geschälter Kartoffel verringert sich die Zeit, welche man in Einzelhaft verbringen muss.

Ferner sollte man sich schnellstmöglich einen Job besorgen. Vor dem Job-Büro hängt ein Brett, bei welchem alle Jobs aufgelistet sind. Dort sieht man auch, welche Anforderungen man für diesen Job erfüllen muss. Meist gilt dies für eine bestimmte Menge an „Stärke“ und „Intelligenz“ bzw. „Verstand“. Die Stärke erhöht man, wie wir bereits erwähnt haben, bei der Sportstunde. Jedoch kann man diese auch in der Freizeit erhöhen, da der „Sportbereich“ nie gesperrt ist. Um seine Intelligenz zu erhöhen bzw. um den Verstand zu schärfen, muss man bei einem Bücherregal Bücher lesen. Dies empfiehlt sich auch ohne Job, da man nur mit verschiedenen Abstufungen wie +30,+40,+50,+60 und +70 Verstand diverse Gegenstände erschaffen kann. Allerdings kann der Job auch schon vergeben sein. Um diesen zu erhalten, müsst ihr den Besitzer des Jobs davon abhalten, zur Arbeit zu erscheinen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ihr könnt beispielsweise den Gefangenen ohnmächtig schlagen oder ihn auch mit einem Gespräch ablenken. Dadurch verliert er den Job und ihr könnt ihr an dem Brett annehmen. Die Jobs sind alle unterschiedlich und die Aufgaben, die ihr dort erfüllen müsst, sind in eurem Arbeitsbereich an einem weiteren Brett angepisst. Als Maler müsst ihr euch beispielsweise einen Pinsel und 2 Farbeimer aus der Truhe nehmen, den Pinsel mit dem Farbeimer kombinieren und dann mit dem Pinsel 2 Graffitis überpinseln. Dies wiederholt ihr noch einmal, um euer Arbeitspensum zu erfüllen. Schafft ihr dies drei mal nicht, werdet ihr gefeuert, allerdings könnt ihr den Job auch wieder neu annehmen! Dadurch ist euch eine regelmäßige Einnahmequelle gesichert.

Eine weitere Möglichkeit, Geld zu verdienen, ist es, Aufgaben von anderen Gefangenen anzunehmen. Ist ein grünes Ausrufezeichen über einem Gefangenen zu sehen, hat dieser eine Aufgabe für euch, welche ihr annehmen, ablehnen oder aufschieben könnt. Lehnt ihr diese ab, sinkt euer Ruf bei jenem Gefangenen. Aufschieben bzw. die Taste „vielleicht“ lässt die Quest bei diesem Gefangenen aktiv und bei der Annahme verschwindet das Ausrufezeichen und die Quest findet ihr ab sofort in eurem Tagebuch. Ihr könnt zwar mehrere Quests gleichzeitig annehmen, aber nur eine verfolgen, sodass diese unterhalb der Minimap dargestellt wird. Bei den Aufgaben geht es meist darum, andere Gefangene zu verprügeln, Objekte verschwinden zu lassen oder Gegenstände zu fertigen. Habt ihr dies erledigt, steigt euer Ruf bei der Person und ihr erhaltet eine bestimmte Menge an Geld, welches ihr bei Gefangenen ausgeben könnt, welche ein Goldstück-Zeichen über dem Kopf haben. Diese bieten meist erlaubte und verbotene Gegenstände an. Verbotene Gegenstände sind jedoch gefährlich für euch. Achtet also darauf, dass keine Spürhunde aktiv sind und ihr diese nicht offen in eurem „Fach“ in der Zelle liegen lasst, falls die Wachen eure Zelle kontrollieren. Behaltet diese entweder im Inventar oder packt sie in ein verstecktes Fach im Tisch und es gilt vorallem eines: Lauft nicht mit verbotenen Gegenständen durch die großen Metalldetektoren. Diese schlagen sofort an und eure Aufmerksamkeit ist auf 100. Passiert dies, jagen euch die Wachen, ihr landet nach einer Prügelattacke in der Krankenstation oder in Einzelhaft und alle Gegenstände von euch sind verschwunden. Gegenstände könnt ihr jedoch auch erhalten, wenn ihr die Fächer bzw. Tische anderer Gefangenen durchsucht. Achtet aber darauf, nicht von Wachen oder Kameras entdeckt zu werden!

Durch gutes Verhandlungsgeschick, einem hohen Verstand, guter Ausdauer und einer guten Stärke verschaffen wir uns nach und nach mehrere Fluchtmöglichkeiten. Beispielsweise können wir in einem Gefängnis zunächst einen schwachen Seitenschneider aus Feilen und Klebeband bauen, diesen weiter mit Klebeband und Feilen verbessern und ihn dann in unsere „Leiste“ packen. Nun hätten wir praktisch gesehen ein Werkzeug, um den Zaun aufzuschneiden und zu entkommen. Jedoch sind in regelmäßigen Abständen Wachtürme mit Scharfschützen aufgebaut, die euch erschießen, wenn ihr Ärger macht und ihr müsst auch aufpassen, dass die täglichen Aufgaben abgehakt werden. Was könnt ihr also tun? Richtig, in der Nacht fliehen, wenn die Scharfschützen nicht aufmerksam sind und euch nur im Flutlicht erkennen können. Aber auch hier gibt es wieder ein Problem. Seid ihr nach dem Abendappell nicht in eurer Zelle, gibt es sofort einen „Lockdown“. Was nun? Wir haben es beispielsweise so gehandelt, dass wir zwei Betten von anderen Gefangenen abgezogen haben, sodass wir genug Kissen und Bettlaken hatten, um damit eine Attrappe bauen zu können, die wir dann in unser Bett platzieren, bevor der Abendappell beginnt. Anschließend schlichen wir uns durch einen Seiteneingang hinaus und versteckten uns Hinter einer Gefängnismauer, bis es ganz dunkel wurde und das Flutlicht aktiviert wurde. Dies geschieht in einem leichten Gefängnis meist gegen 24:00 Uhr. Nachdem wir uns den Seitenschneider ausgerüstet hatten, schnitten wir den Zaun in Kleinteile. Da man hierfür mehrere Anläufe braucht, muss man auch immer auf das Flutlicht aufpassen und notfalls ausweichen. Kaum war der Zaun durchgeschnitten, schritten wir hindurch, um in die Freiheit zu gelangen. Dies wäre in dem Falle nur eine von mehreren, möglichen Fluchtmöglichkeiten. Man kann natürlich Tunnel graben, durch Lüftungsschächte kriechen, Wände kaputt hacken und vieles mehr. Es gibt eine Menge Möglichkeiten und diese sind bei jedem Gefängnis anders.

Neben den normalen Gefängnissen gibt es auch noch die, in welchen man in einem Zeitrahmen entkommen muss. Dies wäre beispielsweise das Cougar Creek Railroad. Hier findet ihr euch als Gefangener alleine oder mit anderen Mitspielern in einer Zelle, welche sich in einem fahrenden Zug befindet. Hier gibt es keinen Tagesablauf, sondern die zeitliche Vorgabe, in welcher ihr entkommen müsst. Bei einem solchen Gefängnis gibt es auch mehrere Fluchtmöglichkeiten, allerdings sind einige nur für den Singleplayer-Part geeignet und andere für den Multiplayer-Part. Ihr könnt beispielsweise Wagons abkuppeln, mit Wildpferden fliehen oder euch als Wache verkleiden und andere Dinge tun, die euch die Flucht erleichtern. Probiert einfach verschiedene Dinge aus.

Einen Großteil des Spiels macht aber der Ko-op Multiplayer-Modus aus. Dieser läuft genauso ab wie der Singleplayer-Modus, nur dass hier bis zu 4 Spieler gemeinsam daran arbeiten, aus dem Gefängnis zu entkommen. Allerdings muss man hier auch aufpassen. Dies liegt einfach daran, dass wen ein oder mehr Spieler Mist bauen, erhöht sich auch bei den unschuldigen Spielern die Sterne-Anzahl und ein Ausbruch wird so umso schwieriger. Es gibt auch in einigen Gefängnissen Multiplayer-Bereiche, in welche man nur mit Hilfe von anderen Spielern hineinkommt. Um sich mit anderen Spielern verständigen zu können, gibt es sowohl einen Chat als auch diverse Emote-Kommandos wie „Hallo“, „Komm mit!“, „Warte“ oder „Hilfe“. Ferner1 kann man diesen durch ein Kreuz anzeigen, wo sie Buddeln sollen oder andere Aufgaben erfüllen müssen.

Das Problem hierbei ist, dass im Online-Multiplayer häufig Verbindungsprobleme auftreten, die ein Connecten verhindern, Crashs verursachen oder Spieler aus einer Sitzung schmeißen. Immerhin kann man durch ein Update diesen Charakter dann noch alleine weiterspielen. Dies ging anfangs nicht. Team17 hat aber zugesagt, dass diese weiterhin an dem System und den Problemen arbeiten und bisher wurden schon einige Updates aufgespielt. Wer dennoch keine Lust darauf hat und trotzdem mit anderen spielen möchte, kann dies noch im Koop über den Splitscreen-Modus tun.

Alles in allem gibt es in The Escapists 2 eine Menge zu tun und der neue Versus Mode und der Multiplayer-Modus begeistert viele Spieler, auch wenn dort noch diverse Probleme zu finden sind.


Grafik


Zu der Grafik kann man natürlich nicht viel sagen, wobei man erwähnen kann, dass die Pixelgrafik im Vergleich zum ersten Teil definitiv verbessert wurde. Die Gefängnisse haben alle ein unterschiedliches Aussehen bekommen und auch die Gefangenen und Wachen sehen unterschiedlich aus. Auch über den Detaillreichtum in den Gefängnissen kann man nicht meckern. Schade ist nur, dass es im Multiplayer zu kleineren Grafikrucklern kommt.


Sound


Der Soundtrack passt definitiv zu den verschiedenen Gefängnissen und auch die Soundeffekte passen zu den Aktionen der Gefangenen. Allerdings kann die dauernde Geräuschkulisse auf Dauer als störend empfunden werden. Diese kann man aber in den Einstellungen deaktivieren.


Extras


Als Extra kann man den neu vorhandenen Multiplayer-Modus und den Versus Modus nennen, die eine Menge Stunden Spielspaß garantieren. Des Weiteren gibt es 40 freischaltbare Erfolge in Steam, welche darauf warten, von euch freigeschaltet zu werden. Dies wird aber einige Zeit in Anspruch nehmen!

Unsere Gesamtbewertung
Bewertung
80 %
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.