The Elder Scrolls Online: Morrowind – Test/Review (PC)

Auch wir haben uns Morrowind genauer angeschaut, um euch darüber berichten zu können. Was wir in Vvardenfell alles erlebt haben, könnt ihr in diesem Review nachlesen!

(Quelle: Bethesda)

The Elder Scrolls Online ist eines der beliebtesten MMORPGs auf dem Spielemarkt. Das ist auch kein Wunder, da Bethesda bisher schon viele teils kostenlose, teils kostenpflichtige Inhaltsupdates für das Spiel veröffentlicht hat. Umso größer war die Freude, als das erste „AddOn“ Morrowind angekündigt wurde. Wer sich dies für das Spiel digital erworben hat, konnte bereits ab dem 22.Mai 2017 spielen. Alle anderen mussten sich bis zum 06.Juni 2017 gedulden. Natürlich haben auch wir uns Morrowind genauer angeschaut, um euch darüber berichten zu können.


Allgemein/Story


Wie üblich haben wir aber einige Hintergrund-Informationen für euch zusammengefasst. Das MMORPG „The Elder Scrolls Online“ wurde am 04.April 2014 veröffentlicht. Zum damaligen Zeitpunkt war es nur möglich, dieses Spiel mit dem vielen Spielern bekannten Abo-Modell zu spielen. Etwa ein Jahr später wurde das Spiel unter dem Namen „The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited“ für die Konsolen Xbox One und Playstation 4 (Review) veröffentlicht und auch für die PC Version änderte sich einiges. Die Hauptänderung bestand darin, dass das Spiel nun nach dem Kauf Free2Play mit einem optionalen Abo-Modell wurde. Wer sich für das Abo-Modell entscheidet, erhält einige zusätzliche Ingame-Inhalte und Vorteile für den Zeitraum des Abonnements:

  • Gewisse Anzahl an Kronen (Echtgeld-Währung), entsprechend der Abo-Dauer
  • 10%-Bonus auf Erfahrung, Inspiration, Analysezeiten und Goldgewinn
  • Doppelte Anzahl an platzierbaren Einrichtungs- und Sammlungsgegenständen aus „Homestead“
  • Färben von Kostümen
  • Handwerksbeutel für Material
  • Doppelter Platz im Bankfach
  • Zugriff auf DLCs

Wie man sieht, bringt ein Abo viele Vorteile mit sich. Im Normalfall muss man sich die DLCs mit Kronen, also der Echtgeld-Währung, erwerben. Wer sich allerdings für das Abo entscheidet, der hat für den kompletten Zeitraum den kostenlosen Zugriff auf diese DLCs, ohne sie bezahlen zu müssen. Dem Spieler bleibt hier freigestellt, ob er sich für ein 1-Monats-Abonnement, ein 3-Monate Abonnement oder ein 6-Monate Abonnement entscheidet.

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es 6 DLCs. Hierbei handelt es sich um „Thieves Guild“, „Shadows of the Hist“, „Orsinium“, „Imperial City“ und „Dark Brotherhood„. Diese DLCs bieten dem Spieler neue Questgebiete und Geschichten, neue Instanzen und PvP Zonen und auch eine Menge Spielspaß. Vor allem eingefleischte Fans der The Elder Scrolls-Reihe dürften sowohl die „Diebesgilde“ als auch die „Dunkle Bruderschaft“ noch bekannt vorkommen. Neben den DLCs gab es noch einige kostenfreie Inhaltspatches wie das „Homestead„-Update, welches unter anderem ein sehr umfangreiches Housing mit sich gebracht hat.

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei „Morrowind“ jedoch weder um ein Update noch um ein DLCs, sondern um das erste, richtige Addon, welches Bethesda bisher für The Elder Scrolls Online veröffentlicht hat. Wer nun darüber nachdenkt, sich das Addon zu kaufen oder erst einmal das Hauptspiel auszuprobieren, dem werden auf der offiziellen The Elder Scrolls Online Webseite viele Kaufmöglichkeiten angeboten. Für komplette Neulinge gibt es die normale „The Elder Scrolls Online“ Standard Edition, welche lediglich das Hauptspiel umfasst oder auch die „Gold Edition“. Diese umfasst neben dem Hauptspiel auch alle bisher erschienenen DLCs. Zu guter Letzt gibt es die „Morrowind“-Edition, die „Morrowind“-Digital Collectors Edition und die „Morrowind-Collectors Edition“ zu kaufen. Jede dieser Versionen enthält sowohl das Hauptspiel als auch das AddOn Morrowind. In der digitalen Collectors Edition sind noch diverse Bonus-Ingamegegenstände enthalten und bei der normalen Collectors Edition auch einige physische Extras. Für Spieler, welche das Hauptspiel schon besitzen, gibt es die Möglichkeit, das Spiel auf die normale Morrowind-Version oder auf die Morrowind Collectors Edition aufzuwerten. Folgende Ingame-Inhalte sind in der Collectors Edition noch enthalten:

  • Grauer Kriegsbär (Begleiter des Hüters ist nun ein grauer Kriegsbär)
  • Gepanzertes Kriegspferd (Reittier)
  • Dwemerspinne (Begleiter)
  • Morag-Tong Stilwandler (Ausrüstungs-Aussehensänderung)
  • Charakter-Emotes

Nun haben wir euch einiges an Hintergrund-Informationen aufgelistet, also kommen wir nun zum wichtigsten Punkt: Dem Gameplay.


Gameplay


Viele Spieler sind sich bezüglich der Gameplay-Inhalte von Morrowind uneins. Während die eine Hälfte behauptet, dass es viel zu wenig ist, was mit dem AddOn geboten wird, ist die andere Hälfte total begeistert. Hier muss man sich definitiv ein eigenes Bild machen. Wir waren auf jeden Fall begeistert, was Bethesda und Zenimax hier geschaffen haben. Es gibt sowohl für die PvE als auch für die PvP Fans eine Menge zu tun.

Vvardenfell

Bei Vvardenfell handelt es sich um das neu hinzugekommene Gebiet im Nordosten von Tamriel. Der Mittelpunkt der relativ großen Insel bildet ein äußerst aktiver Vulkan. Viele Spieler von „The Elder Scrolls III: Morrowind“ werden Vvardenfell auch noch kennen. Man wird einige Gebiete wiedererkennen, andere allerdings nicht. Das liegt unter anderem daran, dass die Geschehnisse von Vvardenfell in TESO: Morrowind eine lange Zeit vor den Ereignissen von TES III: Morrowind passieren. Auf der großen Insel begegnen einem noch viele wilde Kreaturen wie Nixochsen oder auch Aschfresser, die euch ans Leder wollen.

Neben den Kreaturen gibt es natürlich auch freundlich und feindlich gesinnte Personen, die sich entweder ebenfalls in der Wildnis aufhalten oder in einer der Orte oder Städte in Vvardenfell zu finden sind. Die Hauptstadt und den Angelpunkt der Hauptgeschichte von Morrowind bildet die Stadt Vivec, die sich im MMO jedoch noch im Aufbau befindet. Allerdings ist der der goldenen Stadt nicht alles so toll, wie es anfangs den Anschein hat. Der Füst Vivec, eine gottähnliche Person, die den Meteor Baar Dau vor dem Sturz auf Vvardenfell findet, wurde mehr oder weniger betrogen und dunkle Mächte versuchen, ihn zu schwächen und den Meteor zum Sturz zu führen und Vvardenfell zu vernichten. Die Hauptaufgabe der Helden besteht unter anderem daran, dies zu verhindern.

Neben der Stadt Vivec und dessen Hauptgeschichte gibt es aber noch viele andere Geschichten, die es zu erleben gilt. Dies gilt beispielsweise auch für die kleine Stadt Balmora. Der dort lebende Fürst Releth vermisst seine Tochter und er überträgt den Helden die Aufgabe, sie zu finden und sicher nach Hause zu geleiten. Diese kleine Aufgabe führt jedoch nicht viel später zu Intrigen, tragischen Familiengeschichten und nicht zuletzt zu den Auftrags-Assassinen der Morag Tong, die bei genehmigten Kontrakten Personen töten gehen. Ehe man es sich hier versieht, wird man dort mit hineingezogen und man erlebt eine Geschichte mit einem mehr oder weniger tragischen Ende, denn wie man es bereits von The Elder Scrolls gewöhnt ist, kommt es häufig auf die eigenen, gefällten Entscheidungen an.

Um euch ein letztes Beispiel der vielen Handlungen in der Geschichte von Vvardenfell zu zeigen, nehmen wir uns nun das Dorf „Sadrith Mora“. Hier befindet sich der Hauptsitz des Hauses Telvanni. Die The Elder Scrolls Online Fans unter euch wissen bereits, dass es sich bei dem Haus Telvanni um eines der sechs großen Fürstenhäuser handelt. Zunächst einmal müssen wir erwähnen, dass für das Haus Telvanni die Sklavenhaltung nichts ungewöhnliches ist. In Sadrith Mora begleiten wir die Argonierin „Sonne-im-Schatten“ dabei, wie sie versucht, sich von einer Sklavin zu einer freien Angestellten des Hauses Telvanni hochzuarbeiten. Das dies nicht immer mit fairen und legalen Dingen zugeht, müssen wir hier nicht extra erwähnen. Wir fanden diesen Teil der Hauptgeschichte mitunter am interessantesten mitzuerleben. Ob „Sonne-im-Schatten“ ihr Vorhaben schafft oder nicht, werdet ihr beim Spielen selbst erfahren.

Hüter

Bisher gab es genau 4 Klassen in The Elder Scrolls Online. Hierbei handelte es sich um den Templer, die Nachtklinge, den Drachenritter und den Zauberer. Die Neulinge unter euch denken nun vermutlich: Wieso nur so wenige Klassen? Dies ist einfach und schnell erklärt. Es gibt zwar nur wenige Klassen, aber dafür viele verschiedene Waffenarten. Im Gegensatz zu anderen MMORPGS wird man hier bei der Klassenwahl nicht automatisch dazu gezwungen, einen Nahkampf oder Fernkampfcharakter, einen Tank oder einen Heiler zu spielen. Dem Spieler steht es praktisch frei, seine Klasse so zu spielen wie er möchte. Ein Magier mit schwerer Rüstung und einem Froststab als Tank? Kein Problem. Ein heilender Bogenschütze? Schwierig zu spielen, aber nicht unmöglich. Dem Spieler werden keine Grenzen gesetzt. Mit Morrowind kam nun allerdings eine neue Klasse hinzu: Der Hüter.

Der Hüter hat genau wie die anderen Klassen drei verschiedene Klassen-Skillbäume. Hierbei handelt es sich um „Tiergefährten“, „Grünes Gleichgewicht“ und „Winterkälte“. Die Fähigkeiten aus dem Baum Tiergefähren sind eher als Damage-Dealer zu verwenden, die Skills aus dem Skillbaum „Grünes Gleichgewicht“ sind häufig Heilfertigkeiten und die „Winterkälte“-Skills sind für DDs und Tanks zu gebrauchen. Allerdings gibt es in jedem der Skillbäume auch nützliche aktive und passive Skills für eine andere „Rolle“. Wie auch bei den anderen Klassen kann man den Hüter mit vielen verschiedenen Waffen spielen und es steht dem Spieler frei, ob er Magicka oder Ausdauer benutzt. Wie haben uns hier für einen Ausdauercharakter mit einem Doppelbogen entschieden. In „The Elder Scrolls Online“ hat der Spieler 2 Waffenplätze. Jeder Waffenplatz umfasst 5 Skill-Slots und einen Slot für die Ultimative Fähigkeit. Im Kampf kann man zwischen den Waffen nach belieben hin und herschalten, um sich so sein eigenen Spielstil zu schaffen. Unsere ultimative Fähigkeit war der „Wächter“. Hierbei handelt es sich um einen Bären, der an eurer Seite kämpft. Hat man die normale Version von Morrowind, ist der Bär ein Braunbär. Bei der Collectors Edition wird es stattdessen ein grauer Bär. Dies sind jedoch nur kosmetische Änderungen und sie haben keine Auswirkungen auf die Spielweise des Charakters. Im Gegensatz zu den anderen Ultimativen Skills bleibt der Bär nach dem Beschwören dauerhaft aktiv. Durch Angriffe füllt sich der Balken für den Ultimativen Angriff erneut auf. Falls dieser voll ist, kann man den Skill erneut aktivieren, um den Bären mit einem starken Angriff viel Schaden verursachen lassen zu können. Bei dem Waffenwechsel und dem damit verbundenen Skillleiste wechseln verschwindet jedoch auch der Bär, hat man diesen in der anderen Skill-Leiste nicht aktiv.

Wie bei allen anderen Klassen üblich, startet man den Hüter mit Level 1 und man muss ihn auf Level 50 hochspielen. Allerdings bleiben nach wie vor die sogenannten Championränge/Championpunkte erhalten, die ihr bei euren Charakteren erspielt habt. Für die Neulinge unter euch: Nachdem man den Charakter auf Level 50 gespielt hat, levelt man diesen dann von CP10 weiter hoch. Mit Morrowind wurde das Soft-Cap des Levels von 600 auf 630 angehoben. Für jedes Level Up erhält man zwischen CP10 und CP630 sogenannte Championpunkte, die man in große Skillbäume aktivieren kann, um passive Boni zu erhalten. Alle Charaktere, welche der Spieler hochlevelt, haben nach Level 50 das gleiche Championlevel.

Verliese und öffentliche Dungeons

Wie auch in allen anderen Gebieten in Tamriel gibt es sogenannte Verliese und öffentliche Dungeons. In jedem Verlies gibt es einen Boss, den es zu töten gilt für einen Erfolg, oft auch Himmelsscherben, sammelbare Bücher oder abschließbare Quests, welche euch Erfahrungspunkte gewähren. Hat man 3 von den erwähnten Himmelsscherben gesammelt, bekommt man einen Skillpunkt hinzu. In Vvardenfell gibt es sechs verschiedene Verliese, die es zu Erkunden gilt und insgesamt 18 Himmelsscherben, die ihr sammeln könnt.

Neben den sechs Verliesen gibt es noch zwei „öffentliche Dungeon“. Bei diesen öffentlichen Dungeons warten ebenfalls Quests auf euch, aber auch viele starke Bosse und eine Menge an normalen Gegnern, die sich aber anhand ihrer Stärke von den Feinden außerhalb unterscheiden. Am einfachsten ist es natürlich, diese öffentlichen Dungeons mit einer Gruppe zu absolvieren, allerdings ist es ab einem gewissen Level auch alleine nicht mehr schwer. Allerdings gibt es noch 2 kleine Extras, von welchem je eines in einem „öffentlichen Dungeon“ gesammelt werden kann!

In „Nchuleftingth„, den alten Dwemer-Ruinen im Südosten von Vvardenfell warten eine Menge Dwemerkonstruke darauf, von euch zerstört zu werden. Mit etwas Glück könnt ihr von diesen 7 Gegenstände mit dem Namen „Dwemertheodolit“ sammeln. Fügt man diese 7 Teile zusammen, erhält man die „Runenkiste: Dwemertheodolit„, die man entweder für viel Gold verkaufen oder selbst erlenen kann. Erlernt man diese selbst, bekommt man den friedlichen Begleiter „Dwemertheodolit. Die sieben Gegenstände heißen im übrigen wie folgt:

  • Dwemertheodolit: Rumpf
  • Dwemertheodolit: Gehäuse
  • Dwemertheodolit: Auge
  • Dwemertheodolit: Hals
  • Dwemertheodolit: Räder
  • Dwemertheodolit: Schultern
  • Dwemertheodolit: Kopf

Das vergessene Ödland„…so heißt der zweite öffentliche Dungeon, der in Vvardenfall auf euch wartet. Den Eingang hierzu findet ihr im Norden der Insel. Auch hier gibt es eine Questreihe zu erledigen und eine Himmelsscherbe zu sammeln. Allerdings könnt ihr von den Gegnern hier ebenfalls 6 verschiedene Teile plündern. Setzt ihr diese zusammen, erhaltet ihr die „Runenkiste: Robe des sechsten Hauses„. Hierbei handelt es sich um ein Kostüm, welches für euren Account freigeschaltet wird. Natürlich haben wir auch hier die 7 Teile für euch zusammengefasst:

  • Aufgerolltes Garn des Sechsten Hauses
  • Schneiderschere des Sechsten Hauses
  • Schneiderglocke des Sechsten Hauses
  • Gemusteter Stoffballen des Sechsten Hauses
  • Schneiderhammer des Sechsten Hauses
  • Räucherwerk des Sechsten Hauses
  • Zierverschluss des Sechsten Hauses

Für eines der beiden Extras solltet ihr ein paar Stunden „Farm-Aufwand“ einrechnen. Versucht, doppelte Gegenstände im Gebietschat einzutauschen oder verkauft diese, um euch mit dem Erlös fehlende Gegenstände in den Gildenläden erwerben zu können.

Die Hallen der Fertigung

Bei den „Hallen der Fertigung“ handelt es sich um den mit Morrowind neu eingefügten „Trial“ in Vvardenfell. Trials sind die englische Bezeichnung für Prüfungen in The Elder Scrolls Online. Bei diesen Prüfungen handelt es sich um Raids für 12 Spieler, die sowohl im Normalen als auch im Veteranen-Modus gemacht werden können. Den Raid „Hallen der Fertigung“ findet man im Osten Vvardenfells und er hat es laut Berichten von Spielern, die diesen schon besucht haben, gewaltig in sich.

Die Hauptaufgabe der Raidgruppe ist es, sich in die „Hallen der Fertigung“ zu wagen, den tödlichen Gegnern und Maschinen zu trotzen und den Montage-General abzuschalten. Dies ist natürlich kein leichtes Unterfangen. Allerdings müsst ihr keine Angst haben, denn euch begleitet der Dwemermagier Divayth Fyr höchstpersönlich und er hilft euch, die Geheimnisse um Sotha Sils Experimente aufzulösen und der Gefahr somit ein Ende zu setzen.

Laut Bethesda warten in dem Raid auf die Spieler viele neue Mechaniken, die erst einmal erlernt und geübt werden müssen, da es diese vorher noch nicht gab. Auch eine bestimmte Anzahl an Tanks werden von Nöten sein, um diese Prüfung zu bestehen. Es warten eine Menge Fallen und 5 starke Bosse auf die Spieler, welche schon im normalen Modus sehr schwer sein sollen. Allerdings lohnt sich der Aufwand wegen den Belohnungen, die es zu erhalten gibt.

Mit dem Raid haben 4 neue Rüstungssets Einzug in das Spiel erhalten, welche mit den 8 verschiedenen „Traits“, also Effekten, von Bossen fallen gelassen werden können. Außerdem eine Trophäenbüste und andere einzigartige Einrichtungsgegenstände für das Housing zu ergattern, was recht praktisch ist, da es in Vvardenfell 3 neue, erwerbbare Häuser gibt, die man sich vorher genauer anschauen kann. Des Weiteren winken im Raid noch eine neue Erscheinung und Baupläne für Dwemerzenturio-Übungsstatuen, die man gewöhnlich für DMG-Tests benötigt. Ein weiteres Extra sind noch die vielen, freischaltbaren Erfolge, die auf die Spieler in den Hallen der Fertigung warten.

Schlachtfelder

Auch PvP-Fans gehen mit Morrowind nicht leer aus. Ab Stufe 10 kann man sich in der normalen Gruppensuche für sogenannte „Schlachtfelder“ anmelden. Hierbei handelt es sich um kurze Schlachten zwischen 3×4 Spielern. Allerdings werden hier nicht wie in Cyrodiil, dem großen PvP Gebiet in Tamriel, die Spieler nach der Wahl ihrer Fraktion zusammengesteckt. Die Spieler werden durchgemischt und die Runden haben eine maximale Dauer von rund 15 Minuten.

Aktuell gibt es 3 verschiedene Schlachtfelder-Spieltypen, die wir euch einmal auflisten und anschließend genauer erklären:

  • Vorherrschaft
  • Flaggenjagd
  • Todeskampf

Zunächst einmal wäre hier der Spielmodus „Vorherrschaft“. Hier besteht die Aufgabe einfach darin, mit seinem Team bestimmte Zonen einzunehmen und diese gegen die Feinde zu verteidigen. Das Team, welches den maximalen Punktwert erreicht, gewinnt das Spiel. Gelingt dies keinem der drei Teams, endet das Spiel nach Ablauf der Zeit und das Team mit den meisten Punkten gewinnt.

Die Flaggenjagd ist ein simples „Capture the Flag“. Jedes Team hat seine eigene Basis. Die Hauptaufgabe hier besteht darin, die eigene Flagge gegen Feinde zu verteidigen und die Flaggen von den Gegnern zu stehlen, um diese anschließend in die eigene Basis zu transportieren.

Zu guter Letzt gibt es noch den Todeskampf. Hierbei handelt es sich um ein reines „Geschnetzel“. Für das Töten von Gegnern erhält das Team Punkte. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt das Schlachtfelder.

Diese Schlachtfelder gewähren euch EXP für die PvP Skillbäume und auch je nach Aufwand gute Belohnungen wie PvP Rüstungen. Ferner winken mit den Schlachtfeldern eine Menge neue Erfolge für Erfolgssammler und es gibt ein Ranglisten-System für ambitionierte PvP Spieler unter euch, die zu den Besten der Besten gehören möchten. Diese Ranglisten haben eine gewisse Laufzeit und am Ende wird dem Spieler je nach Rang eine Belohnung ausgezahlt.

Dwemerkisten

Wenige Wochen nach dem Release von Morrowind wurden nun auch die neuen Kronenkisten in das Spiel eingefügt. Hierbei handelt es sich um die „Dwemerkisten“. Es gibt nach wie vor 3 verschiedene Kronenkisten-Mengen, welche man erwerben kann:

  • 1 Dwemerkiste: 400 Kronen
  • 4 Dwemerkisten: 1500 Kronen
  • 15 Dwemerkisten: 5000 Kronen

Bei dem Öffnen der Kronenkiste erhält man sicher 4 Gegenstände, mit etwas Glück allerdings auch 5. Diese Gegenstände können in die Kategorien Gewöhnlich, Erlesen, Überragend, Episch, Legendär und Exotisch eingeteilt werden. Welche Gegenstände man erhält, ist komplett unterschiedlich. Man kann Glück haben und man bekommt einen sehr seltenen Gegenstand aus den Kisten oder man hat Pech und man bekommt nur Gewöhnliche oder Erlesene Gegenstände. Bei den Gegenständen handelt es sich um nutzbare Tränke oder Bufffood, Kostüme, Haustiere oder mit viel Glück auch Reittiere. In den Dwemerkisten können selbstverständlich auch Dwemer-Reittiere enthalten sein, also mechanische Reittiere. Doppelte Gegenstände werden automatisch in sogenannte Kronen-Juwelen eingetauscht und man hat als Spieler auch die Möglichkeit, nutzbare Objekte in Kronen-Juwelen umzuwandeln. Mit diesen Kronenjuwelen kann man sich Gegenstände kaufen, die man normalerweise nur aus den Kronenkisten bekommen kann. Allerdings braucht man für die seltenen Reittiere 400 Kronen-Juwelen und um diese Menge zu erhalten, muss man lange sparen.


Grafik


Bethesda und Zenimax haben sich bei der Grafik wirklich eine Menge Mühe gegeben. Die Filmsequenz am Anfang fesselt den Spieler an den Bildschirm, da er unbedingt wissen will, wie es im Spiel weitergeht. Aber auch im Spiel gibt es eine Menge zu sehen.

Die verschiedenen Kreaturen, die man auf Vvardenfell sieht und bekämpft, haben alle ein einzigartiges Aussehen erhalten, wie man es schon von den anderen „The Elder Scrolls Online“ Teilen gewöhnt ist. Auch die Fauna, also das „Grüne“ um sich herum an einigen Stellen, grenzt sich deutlich von den Gebieten näher an dem Vulkan ab, welche komplett kahl und mit Asche überzogen sind. An einigen Stellen sieht man auch Lavaseen und Flüsse, welche Nix-Hunde anlocken, die euch ans Leder wollen.

Die Mechaniken der Bosse sehen ebenfalls alle unterschiedlich aus und ähneln sich nicht wie der Einheitsbrei, welchen man aus anderen MMOs gewöhnt ist. Besonders interessant sind auch die Animationen der Hüterfähigkeiten. Seien es Vögel im Sturzflug, Käfer die aus dem Erdreich brechen, Frostwände, Blumenwiesen…hier gibt es eine breite Palette an Skills und keiner ähnelt dem anderen. Es wurde definitiv für genug Abwechslung gesorgt.


Sound


Auch über den Sound gibt es nichts zu meckern. Wie man es von The Elder Scrolls Online und anderen The Elder Scrolls Offline-Spielen schon gewohnt ist, wurden alle Quests vertont und wir sind der Meinung, dass für jeden Charakter die richtige Stimme ausgewählt wurde. Dass sich eine Stimme mit der anderen gleicht, haben wir nicht gemerkt.

Die Fähigkeiten und Angriffe der Gegner und die Skills des Hüters selbst haben ebenfalls alle unterschiedliche Soundpaletten bekommen, damit sich nichts ähnelt.

Im Hintergrund hört man je nach Gebiet eine dezente Melodie, das Rauschen der Flüsse, das Quaken von Fröschen oder die Geräusche anderer Tiere, die sich im Umfeld befinden. In der Stadt hört man das beschäftigte Treiben der NPCs, das Flackern des Feuers oder auch einfach nur die Fußschritte des eigenen Charakters.


Extras


Als Extra kann man lediglich nach wie vor die mögliche Free2Play Variante, die verschiedenen freischaltbaren Erfolge und auch die kostenlose Kronenkiste bezeichnen, welche man bei dem Kauf von Morrowind erhält. Abgesehen davon ist es nach wie vor positiv, dass man bei dem Abo-Modell viele Vorteile wie beispielsweise die kostenfreien DLCs für den jeweiligen Zeitraum erhält.

Unsere Gesamtbewertung
Allgemein/Story
84 %
Gameplay
87 %
Grafik
83 %
Sound
82 %
Extras
79 %
QuelleMorrowind
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.