Kritik: Weinberg [Blu-ray]

Bei „Weinberg“ handelt es sich um eine Mystery/Thriller-Serie, die in Deutschland produziert wurde. Als Produktionsunternehmen sind TNT Serie, Bantry Bay Productions und Twenty Four 9 Films eingetragen und der Publisher ist Studiocanal. Die komplette erste Staffel, die im übrigen im Jahre 2015 ihre Erstausstrahlung hatte, besitzt genau 6 Folgen. Eine Folge in dieser Serie dauert zwischen 52 und 55 Minuten. Die insgesamte Laufzeit beträgt genau 324 Minuten. Im Jahr 2016 wurde die Serie auch mit dem Grimme Preis für Fiktion/Spezial ausgezeichnet. Regie führten in der Serie Till Franzen für die ersten 4 Episoden und anschließend Jan Martin Scharf für die letzten beiden Folgen. Die Besetzung der Schauspieler in der Serie Weinberg sieht unter anderem wie folgt aus:


Schauspieler & Rollen


Frierich Mücke: „Johannes Fuchs“
Ronald Kukulies: Gerd Finck
Martin Kiefer: Kommissar Brehme
Jenny Schily: Iris Reichel
Antje Traue: Hanna Zepter
Gudrun Landgrebe: Therapeutin Dr. Wieland
Victoria Trauttmansdorff: Regina Donatius
Jonah Rausch: Adrian Donatius
Rainer Sellien: Sven Donatius
Marcel Glauche: Matthias (Matt) Schreiber
Arved Birnbaum: Bürgermeister Zepter
Christina Große: Katharina Finck
Yung Ngo: Pfarrer Anh Hung
Sinha Melina Gierke: Sophia Finck
David Schütter: Ulf

Die Serie gibt es sowohl als Blu-ray als auch als DvD Special Edition zu erwerben. In der Special Edition befindet sich neben der kompletten Serie noch das Making of des Vorspanns, ein 28-seitiges Booklet und der offizielle Trailer. Was ihr von der Serie Weinberg erwarten könnt und worum sich die Handlung dreht, haben wir für euch natürlich auch zusammengefasst.


Handlung


Was würde man selbst tun, wenn man ohne Erinnerung auf einem vollkommen in Nebel gehüllten Weinberg wach wird, keine Ahnung hat, wo man ist und über einem hängt die Leiche einer toten Frau in den Reben? Nun, diese Frage ist schwer zu beantworten, aber genau dieses Szenario widerfährt dem Protagonisten, der sich aufgrund seiner Amnesie kurzerhand den Namen „Johannes Fuchs“ auswählt, um sich bei den Menschen in dem nahegelegenen Dörfchen „Kaltenzell“ vorzustellen. Nachdem er mit Helfern zu dem Weinberg zurückkehrt, ist die Leiche allerdings verschwunden. In Kaltenzell muss er feststellen, dass seine vermeintliche „Leiche“ noch vollkommen lebendig ist und sogar zu Weinkönigin gekrönt wird. Als diese aber kurz darauf verschwindet, nimmt das ganze noch unheimlichere Züge an, als ohnehin schon. Das liegt unter anderem daran, dass diese Frau tot gefunden wird und zwar an genau der gleichen Stelle, wo Johannes Fuchs zuvor die Leiche schon einmal gesehen hatte. Die Problematik ist nun, das „Johannes“ für die Polizei natürlich als Tatverdächtiger gilt und dass er keinerlei Erinnerung mehr besitzt, macht die Sache natürlich nicht einfacher. Ihm bleibt nun nichts anderes übrig, als bei der Suche nach dem Mörder mitzuhelfen und gleichzeitig zu versuchen, seine Erinnerung wiederzuerlangen. Nach einiger Zeit fällt der Verdacht noch auf einen anderen Bürger aus Kaltenzell und es taucht immer häufiger eine Person auf, die zunächst keiner identifizieren kann…


Zusammenfassung


Neben der Handlung, die an gewissen Stellen schon automatisch bei dem Zuschauer eine „Gänsehaut“ hinterlassen kann, tut die Atmosphäre und die schauspielerische Leistung ihr übriges. We schon einmal tagsüber oder auch nachts auf einem Weinberg unterwegs gewesen ist, wird wissen, was wir damit meinen. Unter Umständen und je nach Wetterlage kann es „hoch oben“ einem Menschen schon einmal einen Schauer über den Rücken jagen, wenn alles in Nebel gehüllt daliegt und, in diesem Falle wortwörtlich, Totenstille herrscht. Der Spießbürgertum der Kaltenzeller wirkt anfangs total natürlich. Nach kurzer Zeit kommt es dem Zuschauer aber unter Umständen doch viel zu „perfekt“ vor und man sieht, dass sich viele Bürger Mühe geben, um nicht aufzufallen und diese eventuell auch Geheimnisse haben, die besser nicht ans Tageslicht kommen sollten. All dies gepaart mit der Handlung und den vorkommenden Schock-Momenten ist „Weinberg“ eine sehr gute Verfilumg aus „deutschem Hause“!


Unsere Gesamtbewertung
Filmbewertung
86 %
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.