Blizzard hat bereits viele Spiele veröffentlicht: World of Warcraft, Diablo 3, Hearthstone, StarCraft 2 und natürlich auch Heroes of the Storm. Am 24.Mai 2016 war es nun endlich auch soweit, dass das neue Spiel „Overwatch“ offiziell für den PC, die Xbox One und die Playstation 4 veröffentlicht wurde. Natürlich wollten wir auch dieses Spiel auf Herz und Nieren testen, um euch umfassend darüber berichten zu können. Was wir in Overwatch erlebt haben, ob sich der Kauf lohnt und was euch dort alles erwarten kann, könnt ihr in unserem Review nachlesen!


Allgemein


Zunächst einmal wollen wir euch einige Hintergrundinformationen zu Overwatch vermitteln. Bei diesem Spiel handelt es sich Multiplayer Ego-Shooter, welches wie bereits erklärt, aus dem Hause Blizzard stammt. Wie auch die anderen Spiele besitzt Overwatch eine eigene Welt, in der das Spielgeschehen stattfindet.

Im Oktober 2015 startete damals die Closed Beta-Phase. Diese endete am 25.April 2016. In dieser Zeit wurden eine Menge Änderungen und Optimierungen vorgenommen, um das Spiel zu verbessern. Für diejenigen, die kein Glück und damit auch keinen Zugang für die Closed Beta bekommen hatten, folgte vom 05.Mai 2016 bis zum 10.Mai 2016 noch eine Open Beta-Phase, in welcher Zeit das Spiel nochmals ausprobiert und getestet werden konnte. Vorbesteller des Spiels konnten sich sogar vom 03.Mai bis zum 10.Mai einloggen. Für die Closed Beta haben sich bis Anfang des Jahres rund 8 Millionen Spieler angemeldet und fast 10 Millionen Spieler nahmen an der Open Beta Phase teil!

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Machen wir nun weiter mit den verschiedenen Editionen. Overwatch gibt es als Standard-Edition, als Origins Edition und natürlich auch als Collectors Edition. Allerdings sollte man hier erwähnen, dass die Standard-Edition lediglich digital verkauft wird, während es die Origins Edition und die Collectors Editions als physische Version zu Kaufen gibt. Folgender Inhalt ist in den Editionen vorhanden:


Standard-Edition


Die Standard-Edition gibt es im offiziellen Blizzard-Store zu kaufen und kostet aktuell 39,99€.

Bei dieser ist lediglich das Spiel enthalten!

Overwatch Standard Edition


Origins Edition


Die Origins Edition kann man sowohl im offiziellen Blizzard-Store (digital) als auch bei anderen Händlern (physisch) erwerben. Diese kostet je nach Händler zwischen 55,99€ und 59,99€!

Neben dam Hauptspiel sind hier natürlich einige Bonus-Inhalte enthalten. Diese haben wir selbstverständlich für euch aufgelistet:

  • 5 separate Heldenskins. Jeweils einer für Reaper, Soldier: 76, Bastion, Pharah und Tracer
  • World of Warcraft Haustier: Baby Winston
  • Hearthstone: Kartenrücken
  • Diablo 3: Mercys Flügel
  • Starcraft 2: Porträts im Spiel

Für Spieler der anderen Blizzard Spiele sind also durchaus ein paar interessante Bonusinhalte enthalten!

Overwatch Origins Edition


Collectors Edition


Zu guter Letzt gibt es natürlich noch die Collectors Edition. Diese gibt es bei verschiedenen Händlern zu erwerben und kostet aktuell je nach Plattform zwischen 100 und 180€!

Diese enthält natürlich auch das Hauptspiel und auch alle Inhalte der Origins Edition. Zusätzlich sind noch folgende Artikel darin enthalten:

  • Steelbook DVD-Hülle
  • Farbiger Bildband zur Kunst von Overwatch
  • Overwatch Soundtrack
  • Statue von Soldier: 76 (Größe ca. 28 cm hoch)

Overwatch Collectors Edition


Man sieht also, dass für jeden Geldbeutel eine passende Edition vorhanden sein dürfte. Wer das Spiel vorbestellt hatte, erhielt sogar zusätzlich noch einen Heldenskin: Noire Widowmaker für die gleichnamige Heldin. Nach weniger als zwei Wochen konnte das Spiel bereits 10 Millionen Spieler vorweisen. Das sind 3 Millionen mehr, als es nach einer Woche der Fall war!

Nun haben wir euch die allgemeinen Informationen aufgelistet. Kommen wir nun also zum spannenden Teil: dem Gameplay!


Gameplay


Startet man das erste mal Overwatch, lernt man das Spiel durch das Tutorial kennen.

Die Steuerung ist natürlich ein wichtiges Element:

Mit den Tasten W,A,S und D bewegt sich der Held, wie es in anderen Spielen auch der Fall ist. Mit der Leertaste vollzieht dieser Sprünge oder, in seltenen Fällen auch bei gedrückter Leertaste, spezielle Moves. Hanzo beispielsweise klettert an Wänden hoch. Mit der linken und rechten Maustaste werden die Angriffe des Charakters durchgeführt. Mit der Taste V vollzieht euer Charakter einen Nahkampfschlag, was vor allem dann recht nützlich ist, wenn ihr einen Fernkampfhelden spielt und ein Gegner zu nah an euch herankommt.

Die wichtigsten Tasten sind aber die linke Shift-Taste, die Taste E und auch die Q-Taste. Mit der Shift und der E-Taste werden spezielle Fähigkeiten ausgeführt, falls diese keine Abklingzeit besitzen. Diese unterscheiden sich natürlich je nach Held. Die Q-Taste ist für die Ultimative Fähigkeit, im Spiel auch einfach Ulti genannt, gedacht. Im Laufe der Zeit und bei dem Treffen von Gegnern füllt sich eine Anzeige. Sobald diese 100% erreicht, ist die Ulti zum Einsatz bereit. Die Ultimative Fähigkeit unterstützt entweder eure Verbündeten, verursacht eine Menge Schaden oder schadet Feinden andersweitig. Durch die Taste F1 seht ihr jederzeit die Fähigkeiten, die der aktuelle Held beherrscht.

Overwatch Übung 1Overwatch Übung 2

Overwatch Übung 3

Neben diesen Steuerungstasten gibt es aber natürlich noch weitere, die auch auf ihre Art und Weise wichtig sind. Mit der STRG Taste duckt sich der Held beispielsweise und wenn er die C-Taste gedrückt hält, erscheint ein Auswahlrad an Möglichkeiten, um mit der Gruppe zu kommunizieren. Hier könnt ihr beispielsweise dem Heiler mitteilen, dass ihr Heilung benötigt, der Gruppe einen Sammelpunkt bei euch empfehlen oder die Aufladung der Ultimativen Fähigkeit mitteilen, um sich besser absprechen zu können. Die Taste H ist nur wichtig, wenn ihr euch im aktuellen Heldenbereich, das bedeutet beim Startpunkt oder im Sicherheitsbereich, befindet. Dort könnt ihr dann jederzeit euren aktuell gewählten Helden austauschen.

Zu guter Letzt gibt es noch die O- und die Enter-Taste, aber auch die Zirkumflex-Taste. Mit der Enter-Taste öffnet sich das Chatfenster. Dort habt ihr die Möglichkeit, eurer aktuellen Gruppe, dem Team oder auch dem Match ansich (also den Verbündeten und Gegnern) zu schreiben oder aber auch mit euren Freunden zu kommunizieren. Die Freundesliste öffnet sich im übrigen mit der O-Taste. Zirkumflex ist für den Ingame-Voicechat zuständig. Es ist in Overwatch also nicht notwendig, mit dem Teamspeak zu arbeiten, wenn ihr das nicht möchtet.

Das war nun aber genug zum Thema der Steuerung, machen wir also weiter mit dem Hauptmenü!

Im Hauptmenü findet ihr verschiedene Menüpunkte, sobald ihr das Tutorial abgeschlossen habt. Diese haben wir natürlich für euch aufgelistet:

  • (Highlight)
  • Spielen
  • Training
  • Heldengalerie
  • Lootboxen
  • Freunde & Gruppen
  • Karriere
  • Optionen
  • Spiel verlassen

Fangen wir ganz oben an.


Spielen


Betätigt ihr den Button Spielen, bekommt man neue Auswahlmöglichkeiten:

  • Schnellsuche
  • Gegen die KI
  • Benutzerdefiniert
  • Brawl der Woche

Overwatch Spielen

Die Schnellsuche kennen die meisten Spieler vermutlich noch von anderen Spielen. Hier gelangt ihr in eine Art Warteschlange. Während dieser Zeit wird für euch ein passendes Match herausgesucht. Wie lange ihr euch bereits in einer Warteschlange befindet, seht ihr am oberen Bildschirmrand. Wurde eine Gruppe gefunden, suchen sich alle ihren Helden aus und nach einer kurzen Wartezeit geht es auch schon los. Den genaueren Ablauf eines Matches beschreiben wir in einem späteren Absatz.

Für Anfänger empfiehlt sich eventuell der „Gegen die KI“ Modus. Wie schon bei der Schnellsuche gelangt der Spieler in eine Warteliste. Der Unterschied ist aber, dass man mit anderen Spielern gegen eine KI Gruppe spielt, die dem eingestellen Schwierigkeitsmodus entsprecht. Hier gibt es die Möglichkeit, den Gegner Leicht, Mittel oder auch Schwer wirken zu lassen.

Der Benutzerdefinierte Modus ist zum Spielen nach eigenen Einstellungsmöglichkeiten sinnvoll. Der Gruppenleiter kann die Spieler für die Teams festlegen anhand seiner aktuellen Gruppe oder über die Battle.Net-Freundesliste. Auch Zuschauer oder KI Spieler können hinzugefügt werden! Über den Button Einstellungen oben rechts ist es auch möglich, die Kartenrotation abzuändern, die Reihenfolge der Karten einzustellen, eine begrenzte Heldenauswahl einzustellen, den CD der Fähigkeiten umzustellen und viele andere Dinge umzustellen, welche das Spielgeschehen beeinflussen können.

Nun folgt noch der Brawl der Woche. Jede Woche, genauer gesagt jeden Mittwoch, startet ein neuer „Brawl der Woche“. Je nach Brawl erwarten euch hier bestimmte Herausforderungen. Es gibt beispielsweise einen Brawl, bei welchem euch die Helden zufällig zugeteilt werden und ihr keinerlei Möglichkeit habt, diese zu wechseln. So lernt man als Spieler alle Helden kennen und diese eventuell auch zu spielen. Es gibt auch Brawls, in denen nur bestimmte Helden gespielt werden können. Zum aktuellen Zeitpunkt läuft der Brawl „Ziemlich Defensiv“. Bei diesem können lediglich die Helden Bastion, Hanzo, Junkrat, Mei, Torbjörn und Widowmaker gespielt werden. Bei all diesen Helden handelt es sich um defensive Charaktere. Außerdem sind pro Team nur maximal zwei identische Helden nutzbar. Es ist also nicht möglich, 6 Torbjörns im Team zu haben, wie es aktuell in der Schnellsuche noch möglich ist.

Overwatch Brawl der Woche

Das sind alle Möglichkeiten, die bei „Spielen“ nutzbar sind. Machen wir nun also beim „Training“ weiter.


Training


Die Trainingsmöglichkeiten sind vorallem für Frischlinge in Overwatch sinnvoll oder für Spieler, die neue Charaktere kennenlernen wollen. Hier hat man die Möglichkeit,

  • das Tutorial noch einmal zu spielen.
  • den Trainingsbereich zu betreten.
  • ein KI Spiel zu starten.

Das Tutorial und das KI Spiel haben wir euch ja bereits erklärt. Im Trainingsbereich wählt man als Spieler allein einen Charakter aus, den man ausprobieren möchte. In diesem Bereich befinden sich erhöhte Plattformen, Häuser, Brücken und eine Menge anderer Plätze, die man in seinen Kampf mit einbeziehen kann. Außerdem sind dort befreundete Ziele und auch gegnerische Ziele zu finden, die entweder still stehen oder sich bewegen. Ihr habt hier die Möglichkeit, mit jedem Charakter alle Fähigkeiten auszuprobieren, um diesen eventuell in den richtigen Matches besser spielen zu können, ohne ins kalte Wasser geschmissen zu werden.

Overwatch Training

Machen wir nun weiter mit der Heldengalerie.


Heldengalerie


In dieser Heldengalerie sind alle aktuell spielbaren 21 Helden zu sehen. Wichtig zu wissen, ist das, was wir euch nun erklären. In Overwatch sind diese Helden normalerweise in folgende Kategorien unterteilt:

  • Offensiv
  • Defensiv
  • Schutz (Tank)
  • Support (Heal)

Overwatch Heldengalerie

Es gibt insgesamt 6 Offensiv-Helden, 6 Defensiv-Helden, 5 Tanks und 4 Heiler, die gespielt werden können. Natürlich haben wir diese für euch aufgelistet und erklären euch ein wenig zu eben jenen Helden.


Beginnen wir nun mit den Offensiv-Helden!


Genji


Overwatch Genji
Hintergrundgeschichte:

Der Cyborg Genji Shimada hat mit seinem augmentierten Körper, den er einst ablehnte, Frieden geschlossen und dadurch ein höheres Maß an Menschlichkeit entdeckt.

Als jüngster Sohn des Meisters des Shimada-Ninjaclans lebte Genji ein luxuriöses und privilegiertes Leben. Er interessierte sich nicht sonderlich für die illegalen Geschäfte seiner Familie, und obwohl er seine Ausbildung zum Ninja mit Leidenschaft verfolgte und sich darin hervortat, verbrachte er die meiste Zeit damit, wie ein Playboy zu leben. Viele innerhalb des Clans sahen in dem sorglosen Genji einen Risikofaktor und nahmen es seinem Vater übel, dass er ihn verhätschelte und beschützte. Nach dem vorzeitigen Tod des Clananführers forderte Genjis älterer Bruder Hanzo, dass dieser eine aktivere Rolle im Imperium ihres verstorbenen Vaters einnehmen solle. Genji lehnte ab, was Hanzo sehr verärgerte. Die Spannungen zwischen den Brüdern steigerten sich zu einer gewaltsamen Konfrontation, bei deren Ende Genji dem Tod nahe war.

Hanzo glaubte, seinen Bruder getötet zu haben, aber Genji wurde von Overwatch und durch das Eingreifen von Dr. Angela Ziegler gerettet. Die globale Sicherheitstruppe sah in Genji einen möglichen Verbündeten bei ihren anhaltenden Operationen im Kampf gegen den Shimada-Clan. Als der schwer verletzte Genji mit dem Tod rang, bot ihm Overwatch an, seinen Körper im Gegenzug für seine Hilfe wiederherzustellen. Er wurde einem umfangreichen kybernetisierenden Prozess unterzogen, der seine natürliche Schnelligkeit und Beweglichkeit verbesserte und seine überragenden Ninjafähigkeiten steigerte. Der nun in eine lebende Waffe verwandelte Genji machte sich zielstrebig daran, das kriminelle Imperium seiner Familie zu zerschlagen.

Doch im Laufe der Zeit rang Genji immer stärker mit sich selbst. Die mechanischen Teile seines Körpers widerten ihn an und er konnte sich nicht mit dem anfreunden, was aus ihm geworden war. Als seine Aufgabe erfüllt war, verließ er Overwatch und reiste auf der Suche nach einem tieferen Sinn durch die Welt. Viele Jahre lang wanderte er umher, bis sich sein Weg mit dem des Omnic-Mönches Zenyatta kreuzte. Obwohl Genji Zenyattas weise Worte zunächst abtat, ließ sich der gutmütige Omnic nicht beirren. Mit der Zeit wurde Zenyatta sein Mentor und unter der Anleitung des Mönches brachte Genji seine duale Existenz als Mensch und Maschine in Einklang. Er lernte, zu akzeptieren, dass seine menschliche Seele trotz seines Cyborg-Körpers intakt war, und er sah in seiner neuen Form schließlich ein Geschenk und eine einzigartige Stärke.

Nun ist Genji zum ersten Mal in seinem Leben frei. Selbst er kann nicht sagen, wohin ihn sein Weg letzten Endes führen wird.

Biografie:

Name: Genji Shimada
Alter: 35
Beruf: Abenteurer
Operationsbasis: Shambali-Kloster, Nepal
Zugehörigkeit: Shimada-Clan (ehemals), Overwatch (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Shuriken: Genji feuert schnell drei tödliche Wurfsterne hintereinander ab. Alternativ kann er drei Shuriken großflächiger verteilt werfen.
  • Reflektieren: Genji schwingt sein Schwert blitzschnell und reflektiert ein nahendes Geschoss, das zu seinem Gegner zurückfliegt.
  • Sturmschlag: Genji stürmt vorwärts, führt einen Angriff mit seinem Katana aus und bahnt sich so einen Weg durch seine Gegner. Wenn Genji ein Ziel ausschaltet, kann er diese Fähigkeit sofort wieder einsetzen.
  • Drachenklinge: Genji zieht für eine kurze Zeit drohend sein Katana. Bis er sein Schwert wieder in die Scheide steckt, kann Genji allen Zielen in Reichweite einen tödlichen Stoß versetzen.


McCree


Overwatch McCree
Hintergrundgeschichte:

Mit seinem Friedensstifter-Revolver lässt der Gesetzlose Jesse McCree seine eigene Art von Gerechtigkeit walten.

McCree hatte sich bereits einen Namen als Mitglied der berüchtigten Deadlock-Gang gemacht, die im amerikanischen Südwesten mit dem Schmuggel von illegalen Waffen und Militärtechnik abräumte, als er und seine Komplizen bei einer verdeckten Overwatch-Ermittlung gefasst wurden. Dank seiner Schießkünste und Gerissenheit stellte man ihn vor die Wahl: Er konnte entweder in einem Hochsicherheitsgefängnis verrotten oder Blackwatch beitreten, der Geheimdivision von Overwatch. Er entschied sich für Letzteres.

Trotz seines anfänglichen Zynismus kam er letztendlich zu der Überzeugung, dass er für die Verbrechen seiner Vergangenheit Wiedergutmachung leisten konnte, indem er gegen die Ungerechtigkeit der Welt kämpft. Die Flexibilität, die Blackwatch als geheime Organisation ohne Bürokratie eingeräumt wurde, wusste McCree zu schätzen. Doch als der Einfluss von Overwatch versiegte, versuchten abtrünnige Elemente innerhalb von Blackwatch, die Organisation zu unterwandern und zu missbrauchen. McCree kehrte den Intrigen den Rücken und tauchte unter.

Einige Jahre später tauchte er als Kopfgeldjäger wieder auf. Doch obwohl McCrees Fähigkeiten bei Auftraggebern aller Art heiß begehrt sind, stellt er sich nur in den Dienst einer Sache, die er für gerecht hält.

Biografie:

Name: Jesse McCree
Alter: 37
Beruf: Kopfgeldjäger
Operationsbasis: Santa Fe, New Mexico, USA
Zugehörigkeit: Overwatch (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Friedensstifter: McCree feuert einen Schuss mit seinem treuen Schießeisen ab. Er kann den Hahn des Friedensstifters so schnell spannen, dass die ganze Trommel in einem Kugelhagel entleert wird.
  • Steppenrolle: McCree hechtet in seine Bewegungsrichtung und lädt dabei gekonnt seinen Friedensstifter nach.
  • Blendgranate: McCree schleudert eine Blendgranate, die kurz nach Verlassen seiner Hand explodiert. Die Explosion macht Feinde in kurzer Reichweite benommen.
  • Revolverheld: Konzentrieren. Zielen. Feuern. McCree lässt sich einen Moment Zeit, um sorgfältig zu zielen. Sobald er bereit ist, schießt er auf jeden Gegner in seinem Sichtfeld. Je schwächer das jeweilige Ziel ist, desto schneller setzt er zum Todesschuss an.


Pharah


Overwatch Pharah
Hintergrundgeschichte:

Pflichtgefühl liegt Fareeha Amari im Blut. Sie kann auf eine Familiengeschichte mit mehreren hochdekorierten Soldaten zurückblicken, deren Sinn für ehrenhaften Dienst sie geerbt hat.

Als Kind träumte Fareeha davon, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und der globalen Friedenstruppe Overwatch beizutreten. Sie schloss sich der ägyptischen Armee an und stieg dank ihrer unerschütterlichen Entschlossenheit und taktischen Fähigkeiten rasch in die Offiziersränge auf. Sie entpuppte sich als mutige Anführerin und verdiente sich die Loyalität ihrer Untergebenen. Aufgrund ihrer lupenreinen Personalakte war ihre Rekrutierung durch Overwatch eigentlich garantiert, doch bevor es dazu kommen konnte, wurde Overwatch aufgelöst.

Nachdem sie die Armee mit einer Auszeichnung für besondere Verdienste verlassen hatte, bot ihr Helix Security International eine Stelle an. Dieser private Sicherheitsdienst bewacht die Forschungseinrichtung für künstliche Intelligenz unter dem Gizeh-Plateau. Die streng geheime Anlage gilt als unentbehrlich für die Sicherheit der Region und der ganzen Welt. Fareeha nahm die exklusive Position nur zu gerne an und wurde in der Steuerung des Raptora Mark VI ausgebildet, eines experimentellen Kampfanzugs, der für höchste Mobilität und überwältigende Feuerkraft entwickelt wurde.

Unter dem Codenamen „Pharah“ schützt sie heute das KI-Labor. Obwohl sie dem Ende von Overwatch noch nachtrauert, träumt sie weiterhin davon, sich für die Gerechtigkeit einzusetzen und auf der Weltbühne einen Unterschied zu machen.

Biografie:

Name: Fareeha Amari
Alter: 32
Beruf: Sicherheitschefin
Operationsbasis: Gizeh, Ägypten
Zugehörigkeit: Helix Security International

Fähigkeiten:

  • Falcon-Raketenwerfer: Pharahs Primärwaffe schießt Raketen ab, die schweren Schaden in einem weiten Explosionsradius verursachen.
  • Senkrechtstarter: Die Schubdüsen ihres Anzugs befördern Pharah hoch in die Luft.
  • Erschütterungsimpuls: Pharah feuert einen Energieimpuls von ihrem Handgelenk ab, der erfasste Gegner zurückstößt.
  • Trommelfeuer: Pharah feuert kontinuierlich Miniraketen ab, die ganze Gruppen von Gegnern auslöschen können.


Reaper


Overwatch Reaper
Hintergrundgeschichte:

Gerüchte erzählen von einem Terroristen in schwarzer Kutte, der nur als „Reaper“ bekannt ist. Seine Identität und Motivation sind ein Rätsel, aber so viel ist klar: Wo er auftaucht, ist der Tod nicht weit.

Reaper ist ein extrem unberechenbarer Söldner und gewissenloser Mörder, der für terroristische Anschläge rund um die Welt verantwortlich ist. Er war an vielen bewaffneten Konflikten der letzten Jahrzehnte beteiligt und hat dabei keinerlei Loyalität für eine bestimmte Sache oder Organisation demonstriert.

Überlebende beschreiben ihn als einen schwarzen Schatten, der sich völlig unbeschadet über selbst die höllischsten Schlachtfelder bewegt. Die wenigen Leichen, die nach seinen Angriffen geborgen werden konnten, waren nichts als leere Hüllen, denen sämtliches Leben entzogen wurde. Auffällig ist, dass ihre Zellen Anzeichen von katastrophalem Verfall aufwiesen. Es ist möglich, dass er das Produkt eines fehlgeschlagenen genetischen Experiments ist, das die Verfalls- und Regenerationsprozesse seiner Zellen drastisch beschleunigt hat.

Als man seine Spuren nachverfolgte, kristallisierte sich dabei langsam ein Muster heraus. Anscheinend macht Reaper Jagd auf ehemalige Overwatch-Agenten und eliminiert sie einen nach dem anderen.

Biografie:

Name: Unbekannt
Alter: Unbekannt
Beruf: Söldner
Operationsbasis: Unbekannt
Zugehörigkeit: Unbekannt

Fähigkeiten:

  • Infernoschrotflinten: Reaper löscht Feinde mit seinen Doppelschrotflinten aus.
  • Phantom: Reaper wird für kurze Zeit zu einem Schatten. In diesem Zustand erleidet er keinen Schaden und kann sich durch Feinde hindurchbewegen, allerdings kann er weder seine Waffen abfeuern noch seine anderen Fähigkeiten einsetzen.
  • Schattenschritt: Nachdem er einen Zielort ausgemacht hat, löst sich Reaper in Luft auf und erscheint einen Augenblick später an dieser Position.
  • Totentanz: Reaper dreht sich auf der Stelle und verursacht massiven Schaden, indem er mit übermenschlicher Geschwindigkeit beide Infernoschrotflinten auf alle Feinde in der Nähe entleert.


Soldier: 76


Overwatch Soldier 76
Hintergrundgeschichte:

Der aktuell weltweit meistgesuchte Mann mit dem Codenamen „Soldier: 76“ führt seinen persönlichen Krieg, um die Wahrheit hinter dem Zusammenbruch von Overwatch ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Soldier: 76 hat mit einer Reihe von Vorfällen überall auf der Welt auf sich aufmerksam gemacht, bei denen er Finanzinstitute, zwielichtige Konzerne und gesicherte Overwatch-Anlagen angegriffen hat. Auch wenn seine Absichten für Außenstehende unbekannt sind, vermuten einige Stimmen, dass er ein ehemaliger Overwatch-Agent sei, der mit allen Mitteln die Verschwörung aufdecken will, die die Organisation in die Knie zwang.

Auch wenn seine wahre Identität ungeklärt bleibt, wird allgemein angenommen, dass er als Kandidat im amerikanischen „Supersoldatenprogramm“ ausgebildet wurde. Seine körperliche Leistungsfähigkeit übersteigt die jedes herkömmlichen Soldaten und verschiedene andere leistungssteigende Verbesserungen machen ihn zu einem einzigartigen Kämpfer. Zusätzlich verwendet er ein Hi-Tech-Arsenal, das er größtenteils bei seinen Überfällen auf Overwatch-Einrichtungen erbeutet hat.

Bei seiner unerbittlichen Suche nach den Drahtziehern hinter dem Untergang von Overwatch macht Soldier: 76 vor nichts halt, um sie zur Strecke zu bringen.

Biografie:

Name: Unbekannt
Alter: Unbekannt
Beruf: Maskierter Rächer
Operationsbasis: Unbekannt
Zugehörigkeit: Overwatch (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Schweres Impulsgewehr: Die Waffe von Soldier: 76 verzieht kaum beim Verschießen von vollautomatischem Impulsfeuer.
  • Helix-Raketen:Eine einzelne Salve winziger Raketen schießt spiralförmig aus dem Impulsgewehr von Soldier: 76. Die Explosion der Raketen fügt Gegnern in einem kleinen Radius Schaden zu.
  • Sprint: Ob zum Entkommen aus einem Feuergefecht oder um wieder ins Geschehen einzugreifen, Soldier: 76 kann mit einem gewaltigen Geschwindigkeitsschub vorwärts sprinten. Der Sprint endet, wenn er etwas anderes tut, als vorwärts zu laufen.
  • Biotisches Feld: Soldier: 76 stellt einen biotischen Emitter auf, dessen Energiefeld ihn und seine Teamkameraden heilt.
  • Taktisches Visier: Das hochpräzise Zielerfassungsvisier von Soldier: 76 „fixiert“ seine Waffe auf die Bedrohung, der sein Fadenkreuz am nächsten ist. Wenn sich sein Ziel aus der Schusslinie bewegt, kann er schnell auf ein anderes Ziel umschwenken.


Tracer


Overwatch Tracer
Hintergrundgeschichte:

Die frühere Overwatch-Agentin, bekannt unter dem Namen Tracer, ist eine zeitreisende Abenteurerin und eine unbändige Kraft des Guten.

Lena Oxton (Codename: „Tracer“) war die jüngste Person, die jemals in das experimentelle Flugprogramm von Overwatch aufgenommen wurde. Sie war bekannt für ihre außerordentlichen Fähigkeiten und ihre Furchtlosigkeit im Cockpit. Daher wurde sie ausgewählt, den Prototyp eines teleportationsfähigen Abfangjägers, der Slipstream, zu testen. Aber während des Jungfernflugs führte ein Fehler in der Teleportationsmatrix dazu, dass das Flugzeug einfach verschwand. Lena wurde für tot gehalten.

Erst Monate später tauchte sie wieder auf. Der Flug hatte sie jedoch verändert: Ihre Moleküle verloren ihre Synchronität zum normalen Zeitverlauf. Lena litt unter sogenannter „chronaler Dissoziation”, was dazu führte, dass sie wiederholt für einige Stunden oder sogar Tage verschwand. Sie war wie ein Geist, denn selbst in den kurzen Momenten, in denen sie der normalen Zeitlinie folgte, konnte sie ihre physische Form nicht halten.

Die Ärzte und Wissenschaftler in Overwatch waren ratlos und es schien keine Hoffnung mehr für Tracer zu geben … bis ein Wissenschaftler namens Winston eines Tages den Chronobeschleuniger entwarf – ein Gerät, das Tracer in der herkömmlichen Zeitlinie verankern konnte. Zusätzlich erhielt Tracer dadurch die Fähigkeit, ihre Zeitlinie zu manipulieren, um die Zeit nach Bedarf zu beschleunigen, zu verlangsamen oder gar zurückzudrehen. Mithilfe ihrer neuen „Gabe“ wurde sie zu einem der effektivsten Agenten von Overwatch.

Seit der Auflösung von Overwatch setzt Tracer ihren Kampf gegen das Unrecht und für das Gute fort, wo und vor allen Dingen wann auch immer sich die Gelegenheit bietet

Biografie:

Name: Lena Oxton
Alter: 26
Beruf: Abenteurerin
Operationsbasis: London, England
Zugehörigkeit: Overwatch (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Impulspistolen: Tracer feuert schnelle Salven mit ihren beiden Handfeuerwaffen ab.
  • Warp: Tracer krümmt die Raumzeit und kann sich so augenblicklich mehrere Meter horizontal in Bewegungsrichtung fortbewegen. Sie kann die Zeitkrümmung bis zu dreimal in kurzer Zeit ausführen. Der Chronobeschleuniger lädt sich kontinuierlich wieder auf, so dass weitere Anwendungen nach jeweils kurzen Wartezeiten zur Verfügung stehen.
  • Zeitschleife: Tracer manipuliert die Raumzeit, um so eine Zeitschleife zu bilden, die sie einige Sekunden zurück in Zeit und Raum springen lässt. Sie erhält auf diese Weise ebenfalls verlorene Trefferpunkte und Munition zurück.
  • Impulsbombe: Tracer wirft eine große Bombe, die an allen Oberflächen oder Gegnern haften bleibt, auf die sie trifft. Nach einer kurzen Zeit explodiert die Bombe und fügt allen Gegnern im Explosionsradius schweren Schaden zu.


Weiter geht es mit den Defensiv-Helden!


Bastion


Overwatch Bastion
Hintergrundgeschichte:

Während der Omnic-Krise war diese Bastion-Einheit an vorderster Front im Einsatz. Jetzt erkundet dieser neugierige Roboter die Welt und ist fasziniert von ihrer Natur, aber zugleich ist er auch auf der Hut vor den verängstigten Menschen.

Die Bastion-Robotereinheiten wurden ursprünglich für Friedenseinsätze konzipiert und besitzen die Fähigkeit, sich je nach Situation zu rekonfigurieren. Aber während der Omnic-Krise wurden diese Waffen gegen ihre menschlichen Schöpfer gerichtet und stellten den Großteil der Rebellenarmee der Omnics. In der Folge der Krise wurden fast alle Bastion-Einheiten zerlegt oder zerstört. Bis zum heutigen Tag symbolisieren sie am eindrücklichsten die Schrecken dieses Krieges.

Nur eine einzige Bastion-Einheit überlebte den Krieg. In den letzten Gefechten des Krieges wurde die Einheit schwer beschädigt und blieb im deaktivierten Zustand mehr als eine Dekade vergessen zurück auf dem Schlachtfeld. Dort war sie den Elementen ausgesetzt und rostete langsam vor sich hin, während die Natur sie nach und nach zurückeroberte. Pflanzen umschlungen ihren Körper und Vögel richteten ihre Nester auf ihr her, aber der Roboter blieb regungslos und es schien, als würde er den Lauf der Zeit gar nicht bemerken. Bis er sich eines schicksalhaften Tages unerwartet reaktivierte. Seine Kampfprogrammierung hatte er fast vollständig verloren und zeigte stattdessen eine starke Neugier für die Natur und ihre Bewohner. Die wissbegierige Bastion-Einheit entschloss sich, ihre Umgebung zu erkunden und ihre Bestimmung auf diesem vom Krieg zerrissenen Planeten zu finden.

Obwohl „Bastion“ von freundlicher Natur zu sein scheint – vielleicht mitunter sogar harmlos – übernimmt seine primäre Kampfprogrammierung die Kontrolle, sobald er Gefahr wittert. Zur Neutralisierung von Bedrohungen wird wenn nötig das gesamte Arsenal eingesetzt. Dies hat besonders bei den seltenen Begegnungen mit Menschen zu Vorfällen geführt. Daher meidet Bastion bewohnte Gebiete und hält sich zumeist in den wilden, unbewohnten Gegenden dieser Welt auf.

Biografie:

Name: Belagerungsroboter E54 „Bastion“ der SST Laboratories
Alter: 30
Beruf: Kampfroboter
Operationsbasis: Unbekannt
Zugehörigkeit: Keine

Fähigkeiten:

  • Konfiguration: Aufklärer: Im Aufklärermodus ist Bastion komplett mobil und mit einem Maschinengewehr ausgerüstet, das kurze und kräftige Salven auf mittlere Entfernung abfeuern kann.
  • Konfiguration: Geschütz: Im Geschützmodus ist Bastion eine stationäre Waffenplattform, geschützt von einer nach vorne gerichteten Barriere und bestückt mit einer massiven Schnellfeuerkanone mit enormer Feuerkraft. Die Kanone kann sich auf mehrere Ziele in einem kegelförmigen Schussfeld ausrichten und erzielt die größte Wirkung auf kurze und mittlere Distanz.
  • Rekonfigurieren: Bastion kann sich zwischen zwei verschiedenen Konfigurationen transformieren, um sich jederzeit den Gegebenheiten auf dem Schlachtfeld anzupassen.
  • Selbstreparatur: Bastion kann sich wiederherstellen, dazu muss er aber alle Waffensysteme deaktivieren und bewegungslos ausharren, bis der Reparaturprozess abgeschlossen ist.
  • Konfiguration: Panzer: Im Panzermodus verfügt Bastion über ein Kettenfahrwerk und eine mächtige Langstreckenkanone. Die explosive Munition der Kanone zerstört Ziele in einem großen Detonationsradius, allerdings kann Bastion nur eine begrenzte Zeit in diesem Modus verbringen.


Hanzo


 

Overwatch Hanzo
Hintergrundgeschichte:

Hanzo ist ein Meisterbogenschütze und Assassine. Er strebt danach, sich als Krieger ohnegleichen zu beweisen.

Der Shimada-Klan existiert schon seit Jahrhunderten. Aus dem ursprünglichen Assassinenklan bildete sich später ein mächtiges Verbrecherimperium, das von äußerst lukrativen Waffen- und Drogengeschäften profitierte. Als ältester Sohn des Familienoberhauptes war es Hanzos Bestimmung, seinem Vater zu folgen und das Familienimperium der Shimada zu leiten. Schon seit seiner Kindheit wurde er dafür vorbereitet, diese Verantwortung zu tragen. Und tatsächlich war er der geborene Anführer: Er bewies schon früh sein natürliches taktisches Verständnis und machte auch in praktischer Hinsicht eine sehr gute Figur, denn in Sachen Kampfsport, Schwertkampf und Bogenschießen war er ein Ausnahmetalent.

Als sein Vater starb, drängten die Klanältesten Hanzo dazu, seinen vom Weg abgekommenen jüngeren Bruder zurechtzuweisen, damit dieser ihm beim Leiten des Familienimperiums zur Seite stehen könne. Aber sein Bruder weigerte sich beharrlich, sodass Hanzo sich am Ende gezwungen sah, ihn zu töten. Diese Tat brach Hanzo das Herz und führte dazu, dass er nach all dem harten Training und den Entbehrungen das Erbe seines Vaters schließlich ablehnte und den Klan verließ.

Nun reist Hanzo um die Welt, um seine Fähigkeiten als Kämpfer zu perfektionieren, seine Ehre wiederherzustellen und die Geister seiner Vergangenheit loszuwerden.

Biografie:

Name: Hanzo Shimada
Alter: 38
Beruf: Söldner, Auftragsmörder
Operationsbasis: Hanamura, Japan (ehemals)
Zugehörigkeit: Shimada-Klan

Fähigkeiten:

  • Sturmbogen: Hanzo legt einen Pfeil an und schießt ihn auf das anvisierte Ziel.
  • Sonarpfeil: Hanzo verschießt einen mit einem Sonarpeilgerät ausgestatteten Pfeil. Jeder Gegner, der sich innerhalb des Sensorradius befindet, wird markiert und kann anschließend leichter aufgespürt werden.
  • Streupfeil: Hanzo verschießt einen Pfeil, der in mehrere Teile zerbricht, die von Wänden und Objekten abprallen und mehrere Ziele auf einmal treffen können.
  • Drachenschlag: Hanzo beschwört einen Drachengeist herauf, der in Blickrichtung durch die Luft gleitet. Dabei durchdringt der Drache jedes Hindernis und verschlingt alle Gegner in seinem Weg.


Junkrat


Overwatch Junkrat
Hintergrundgeschichte:

Junkrat ist ein sprengstoffbesessener Freak, der für sein Leben gern Chaos und Zerstörung verbreitet.

Der Angriff auf den Fusionskern des australischen Omniums veränderte auf ewig die Landschaft des Outbacks. Nach der Explosion verwandelte sich die Gegend in ein verstrahltes, karges, von Trümmern und Überresten der zerstörten Anlage übersätes Ödland, in dem nur wenige überleben können.

Die Überlebenden nannten sich selbst Junkers. Sie plünderten die Ruinen des Omniums und bildeten im Schatten seiner Überreste eine Gemeinschaft aus Gesetzlosen und Halsabschneidern. Junkrat war einer von ihnen – wie sie lebte er davon, die Ruinen von Metallresten und Komponenten zu plündern. Wie bei vielen anderen hinterließ die verbleibende Strahlung in dem Gebiet auch bei ihm ihre Spuren: Er entwickelte einen Anflug von Wahnsinn, was ihn selbstverständlich zum idealen Kandidaten machte, um mit gefährlichen Sprengstoffen zu hantieren. Eine Liebe, die später zur Besessenheit wurde.

Er kam zu zweifelhaftem Ruhm, als er in den Tiefen des Omniums ein extrem wertvolles Geheimnis lüftete. Obwohl nur wenige etwas über die Natur dessen wussten, was er gefunden hatte, wurde er dennoch allerorten von Kopfgeldjägern, Gangs und Opportunisten verfolgt. Erst eine Abmachung mit dem Vollstrecker Roadhog verschaffte ihm relative Sicherheit. Dieser willigte zwar nur ungern ein, seinen persönlichen Bodyguard zu spielen, aber Junkrat versüßte ihm den Deal, indem er ihm im Gegenzug die Hälfte der möglichen Ausbeute versprach.

Mit Roadhog im Schlepptau verließ Junkrat das Outback und begab sich mit ihm auf eine beispiellose internationale Verbrechenstour, die überall Chaos und Verwüstung hinterlässt.

Biografie:

Name: Jamison Fawkes
Alter: 25
Beruf: Anarchist, Dieb, Sprengstoffexperte, Söldner, Plünderer
Operationsbasis: Junkertown, Australien (ehemals)
Zugehörigkeit: Junkers (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Granatwerfer: Junkrats Granatwerfer verschießt Granaten auf große Distanz. Sie springen auf dem Boden auf, um ihr Ziel zu erreichen, und detonieren, wenn sie einen Gegner berühren.
  • Ferngezündete Mine: Nachdem Junkrat seine selbstgebauten Ferngezündeten Minen platziert hat, kann er sie auslösen, um Gegner zu verletzen und sie wortwörtlich in die Luft zu sprengen … oder auch um sich selbst in die Luft zu katapultieren.
  • Stahlfalle: Junkrat wirft eine mit Metallzähnen bewehrte Falle auf den Boden. Wenn ein Gegner in die Falle tritt, schnappt sie zu. Dadurch wird der Gegner bewegungsunfähig und erleidet Schaden.
  • Sprengteufel: Junkrats verquerer Sinn von Humor überlebt sogar ihn selbst. Wenn er getötet wird, hinterlässt er ein paar scharfe Granaten am Ort seines Ablebens.
  • Kamikazereifen: Junkrat entfesselt eine motorisierte Reifenbombe und steuert sie über das Schlachtfeld. Dabei kann sie Wände hochfahren und Hindernisse überwinden. Der Kamikazereifen kann zusätzlich zu einer Zeitzündung auch per Fernzündung zum Explodieren gebracht werden. Alle Gegner, die sich im Explosionsradius befinden, erleiden hohen Schaden.


Mei


Overwatch Mei
Hintergrundgeschichte:

Mei ist eine Wissenschaftlerin, die den Kampf um den Erhalt der Umwelt selbst in die Hand genommen hat.

Obwohl viele die immer extremeren, unerklärten Klimaphänomene des Planeten auf das Aufkommen neuer Technologien, die rapide wachsende Omnic-Bevölkerung und den drastisch angestiegenen Rohstoffverbrauch schoben, blieb der wahre Grund unbekannt. Um eine Lösung zu finden, errichtete Overwatch weltweit an entscheidenden entlegenen Orten eine Reihe Eco-Watchpoints.

Mei-Ling Zhou war ein Mitglied dieser mehrjährigen Initiative. Die weltweit einzigartige Klimaforscherin hatte hochmoderne Innovationen im Bereich der Klimamanipulation eingeführt, die bedrohte Gebiete in und außerhalb von Asien schützten. Sie war dem Beobachtungsposten des Programms auf Watchpoint: Antarktis zugeteilt, als es zu einer Katastrophe kam: Ein verheerender Polarsturm brach plötzlich über die Anlage herein und schnitt sie von der Außenwelt ab. Die Einrichtung blieb schwer beschädigt zurück und die Wissenschaftler waren gestrandet. Da ihre Vorräte langsam zur Neige gingen, versetzten sie sich in einen Kälteschlaf in der verzweifelten Hoffnung, auf diesem Wege lange genug zu überleben, bis ein Rettungsversuch unternommen werden konnte.

Doch die erhoffte Hilfe kam nie. Erst Jahre später wurde die Kryogenikkammer des Teams endlich entdeckt. Mei, die sich noch im Kälteschlaf befand, war die einzige Überlebende. Die Welt, in der Mei erwachte, hatte sich stark verändert: Overwatch gab es nicht mehr, die ernsten Klimaprobleme hatten sich verschlimmert und alle Eco-Watchpoints waren außer Betrieb. Alle gefundenen Hinweise waren verloren.

Mei hat beschlossen, ihre Arbeit allein fortzusetzen. Ausgerüstet mit einer tragbaren Version ihrer klimamanipulierenden Technologie reist sie um die Welt in der Hoffnung, das Eco-Netzwerk wieder aufzubauen und herauszufinden, woher die Bedrohung kommt, die das Ökosystem des Planeten gefährdet.

Biografie:

Name: Mei-Ling Zhou
Alter: 31
Beruf: Klimaforscherin, Abenteurerin
Operationsbasis: Xi’an, China (ehemals)
Zugehörigkeit: Overwatch (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Endothermischer Strahler: Meis Kanone feuert einen konzentrierten Froststrahl mit kurzer Reichweite ab, der Gegnern Schaden zufügt, sie verlangsamt und schließlich an Ort und Stelle festfriert. Mei kann ihre Kanone auch dazu verwenden, eiszapfenähnliche Geschosse mit mittlerer Reichweite abzufeuern.
  • Kryostase: Mei hüllt sich augenblicklich in einen dicken Eisblock. Während sie von ihm umgeben ist, wird sie geheilt und erleidet keinen Schaden. Sie kann sich jedoch nicht bewegen oder Fähigkeiten einsetzen.
  • Eiswall: Mei erzeugt eine riesige Eiswand, die die Sichtlinie blockiert, Bewegung unterbindet und Angriffe blockt.
  • Blizzard: Mei setzt eine wetterverändernde Drohne ein, die in einem weiten Gebiet Windböen und Schnee erzeugt. Gegner, die vom Blizzard erfasst werden, werden verlangsamt und erleiden Schaden. Wer sich zu lange in ihm aufhält, wird eingefroren.


Torbjörn: 76


Overwatch Torbjörn
Hintergrundgeschichte:

Overwatch verfügte auf dem Höhepunkt über eines der fortschrittlichsten Waffenarsenale auf dem Planeten, was wohl auf die Arbeit des genialen Ingenieurs Torbjörn Lindholm zurückzuführen ist.

Torbjörn hatte bereits vor der Omnic-Krise einen gewissen Bekanntheitsgrad durch seine Arbeit an Waffensystemen erreicht, die von Ländern auf der ganzen Welt verwendet wurden. Allerdings war Torbjörn der Auffassung, dass Technologie der Menschheit primär zu einer besseren Zukunft verhelfen sollte, was ihm des Öfteren Probleme mit seinen Auftraggebern bescherte, die seine Waffen mit intelligenten Computernetzwerken verbinden wollten.

Torbjörn war sehr misstrauisch gegenüber einer sich selbst bewussten künstlichen Intelligenz, während die meisten seiner Zeitgenossen dies als bloße Paranoia ansahen. Doch seine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich, als sich die Roboter dieser Welt während der Omnic-Krise gegen ihre menschlichen Schöpfer wendeten. Daraufhin wurde er von Overwatch rekrutiert und wurde Teil des ersten Strike Teams. Seine außerordentlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Ingenieurskunst sollten sich als wesentlich für das Beenden der Krise erweisen. In den darauffolgenden Jahren wandelte sich Overwatch zu einer internationalen Friedenstruppe und Torbjörn blieb eine unverzichtbare Ressource für technische Ausrüstung und seine unverkennbaren Waffensysteme.

Aber nach dem Fall von Overwatch wurden viele von Torbjörns Waffen gestohlen oder auf der ganzen Welt verteilt eingelagert bzw. versteckt. Torbjörn fühlt sich weiterhin für seine Schöpfungen verantwortlich und ist fest entschlossen, zu verhindern, dass sie in die falschen Hände geraten oder Unschuldigen Leid zufügen.

Biografie:

Name: Torbjörn Lindholm
Alter: 57
Beruf: Waffenentwickler
Operationsbasis: Göteborg, Schweden
Zugehörigkeit: Overwatch (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Bolzenkanone: Torbjörn verschießt mit seiner Bolzenkanone auf kurze Entfernung Projektile aus erhitztem Metall oder Bolzen für weit enfernte Ziele.
  • Schmiedehammer:Torbjörn kann seinen Mehrzweckhammer dazu verwenden, Geschütztürme zu konstruieren, aufzurüsten und zu reparieren. Aber im Notfall kann er auch als Nahkampfwaffe verwendet werden.
  • Geschütz aufstellen: Torbjörn konstruiert ein zielsuchendes Geschütz. Er kann von gefallenen Feinden erbeutete Ersatzteile dazu verwenden, das Geschütz zu reparieren oder aufzurüsten, indem er dessen Trefferpunkte erhöht sowie einen zweiten Kanonenlauf und einen Raketenwerfer hinzufügt.
  • Rüstungspaket: Torbjörn lässt ein Rüstungspaket zurück, das er oder seine Verbündeten aufsammeln können, um einen bestimmten Wert eintreffenden Schadens zu absorbieren.
  • Geschmolzener Kern: Durch die Überhitzung seiner persönlichen Schmiede, erhält Torbjörn einen hohen Rüstungswert sowie eine Menge Ersatzteile. Zusätzlich kann er mit viel höherer Frequenz angreifen sowie Geschütze schneller aufstellen und reparieren.


Widowmaker


Overwatch Widowmaker
Hintergrundgeschichte:

Widowmaker ist die perfekte Auftragsmörderin: geduldig, skrupellos, effizient, emotionslos und ohne Gewissen.

Es wird angenommen, dass Widowmaker in ihrem früheren Leben mit Gérard Lacroix verheiratet war, einem Agenten von Overwatch, der die Operationen gegen die Terrororganisation Talon anführte. Nach einigen fehlgeschlagenen Attentatsversuchen auf Gérard, entschloss sich Talon dazu, seine Frau Amélie ins Visier zu nehmen. Agenten von Talon kidnappten sie und unterzogen sie einem umfassenden neuralen Umkonditionierungsprogramm. Sie brachen ihren Willen, unterdrückten ihre Persönlichkeit und reprogrammierten sie zu einer Schläferin. Schließlich wurde sie von Overwatch-Agenten aufgespürt und befreit. Sie schien alles unbeschadet überstanden zu haben und kehrte in ihr normales Leben zurück.

Zwei Wochen später tötete sie Gérard, während er schlief.

Da ihre Mission nun abgeschlossen war, kehrte Amélie zu Talon zurück, und dort vollendete man den bereits begonnenen Prozess, sie in eine lebende Waffe zu verwandeln. Sie erfuhr eine intensive Ausbildung in Infiltration und lautlosem Töten. Zusätzlich wurden auch an ihrer Physiologie Veränderungen vorgenommen: ihr Herz wurde verlangsamt, wodurch ihre Haut erkaltete und einen Blauton annahm. Ihre Fähigkeit, Emotionen zu verspüren, wurde dadurch noch weiter abgeschwächt. Amélie war endgültig Vergangenheit.

Derzeit ist Widowmaker Talons effektivste Killerin, auch deshalb, weil sie kaum mehr fühlen kann als das Gefühl der Zufriedenheit nach getaner Arbeit.
Biografie:

Name: Amélie Lacroix
Alter: 33
Beruf: Auftragsmörderin
Operationsbasis: Annecy, Frankreich
Zugehörigkeit: Talon

Fähigkeiten:

  • Witwenkuss: Widowmakers vielseitiges Scharfschützengewehr eignet sich hervorragend für weit entfernte Ziele. Auf kurze oder mittlere Entfernung kann in den vollautomatischen Feuermodus gewechselt werden.
  • Spinnenfaden: Widowmaker feuert einen Greifhaken mitsamt Seil auf einen anvisierten Ort. Sobald der Haken auf einen Untergrund trifft, auf dem er sich verankern kann, wird Widowmaker schnell dorthin gezogen. Dadurch kann sie Angriffen ausweichen, Feinde rasch flankieren und eine bessere Übersicht über das Schlachtfeld erhalten.
  • Giftmine: Widowmaker bringt eine an fast allen Oberflächen haftende Giftmine an, die schnell scharf wird. Gerät ein Ziel in die Reichweite ihrer Bewegungssensoren, wird die Mine ausgelöst. Die Explosion hüllt Feinde im Umkreis in eine Wolke aus Giftgas.
  • Infrasicht: Widowmakers Aufklärungsvisor ermöglicht es ihr für eine bestimmte Zeit, die Hitzesignaturen ihrer Ziele auch durch Wände und Objekte zu orten. Diese erweiterte Sicht wird darüber hinaus an Verbündete weitergegeben.


Nach den Offensiv- und Defensiv-Helden machen wir nun bei den Tanks weiter!


D.VA


Overwatch D.VA
Hintergrundgeschichte:

D.Va ist eine ehemalige professionelle Gamerin, die als Pilotin eines hochmodernen Mechs ihr Können einsetzt, um ihre Heimat zu verteidigen.

Vor zwanzig Jahren wurde Südkorea von einem gigantischen Omnic-Ungetüm angegriffen, das den Tiefen des Ostchinesischen Meeres entstieg. Das riesige, schwerfällige Konstrukt richtete in den Küstenstädten katastrophale Schäden an, bevor es ins Wasser zurückgetrieben wurde. Als Antwort darauf entwickelte die südkoreanische Regierung eine mechanisierte gepanzerte Drohneneinheit namens MEKA, um Wohngebiete vor künftigen Auseinandersetzungen mit der Omnic-Bedrohung zu schützen.

Die Befürchtungen der Regierung schienen berechtigt zu sein, als sich bei den Angriffen ein beunruhigendes Muster herauskristallisierte. Alle paar Jahre erhob sich das Ungetüm aus dem Meer, um Südkorea und seine Nachbarn anzugreifen. Der Omnic lernte von diesen Zusammenstößen und rekonfigurierte sich in einer anderen Form, um dann mit neuen Waffen und Fähigkeiten wieder aufzutauchen. Keiner Seite gelang es, sich bei einem dieser Vorfälle endgültig durchzusetzen. Jedes Mal wurde das Ungetüm zwar besiegt, aber nicht zerstört.

Der Omnic passte sich weiter an und zerstörte schließlich MEKAs Drohnensteuerungsnetzwerk, wodurch sich das Militär gezwungen sah, die Mechs zu bemannen. Auf der verzweifelten Suche nach geeigneten Kandidaten wandte sich die Regierung an die Profi-Gamer des Landes, die über die nötigen Reflexe und Instinkte zur Steuerung der fortschrittlichen Waffensysteme der Mechs verfügten. Berühmte Spitzenspieler wurden verpflichtet, darunter die amtierende Weltmeisterin Hana Song, auch bekannt als „D.Va“. Die für ihr überragendes Können berühmte D.Va war eine erbarmungslose Gegnerin, die mit allen Mitteln den Sieg erringen wollte und den wohlverdienten Ruf hatte, ihren Gegnern keine Gnade zu zeigen.

D.Va sieht ihre neue Aufgabe wie ein Spiel an. Sie stürzt sich zusammen mit dem Rest ihrer MEKA-Einheit furchtlos in den Kampf – jederzeit bereit, ihre Nation zu verteidigen. In letzter Zeit hat sie angefangen, ihre treuen Fans per Stream an ihren Kampfeinsätzen teilhaben zu lassen, und ihre wachsende Fangemeinde hat sie zu einem weltweiten Idol werden lassen.

Biografie:

Name: Hana Song
Alter: 19
Beruf: Profi-Gamerin (ehemals), Mechpilotin
Operationsbasis: Busan, Südkorea
Zugehörigkeit: Mobile Exo-Division der koreanischen Streitkräfte

Fähigkeiten:

  • Fusionskanonen: D.Vas Mech ist mit zwei rotierenden Kanonen mit kurzer Reichweite ausgerüstet. Sie feuern durchgehend und erzielen dabei hohen Schaden, ohne nachgeladen werden zu müssen. D.Vas Bewegungsgeschwindigkeit ist reduziert, während die Kanonen aktiviert sind.
  • Lightgun: ImAußerhalb ihres Mechs kann D.Va mit einer automatischen Pistole mit mittlerer Reichweite weiterkämpfen.
  • Booster: D.Vas Mech hebt ab und wird durch den Schwung nach vorne getragen. Sie kann sich drehen und die Richtung ändern oder durch ihre Gegner preschen und sie dabei zurückstoßen.
  • Defensivmatrix: D.Va kann diese vorwärtsgerichtete Zielmatrix aktivieren, um heranfliegende Geschosse aus der Luft zu schießen.
  • Selbstzerstörung: D.Va steigt aus ihrem Mech aus und stellt seinen Reaktor auf Selbstzerstörung ein, wodurch er explodiert und Gegnern in der Nähe massiven Schaden zufügt.
  • Mech anfordern: Wird ihr gepanzerter Kampfanzug zerstört, kann D.Va einen neuen Mech anfordern und sich wieder ins Kampfgeschehen stürzen.


Reinhardt


Overwatch Reinhardt
Hintergrundgeschichte:

Reinhardt Wilhelm gibt sich wie ein Recke aus alten Zeiten, der nach den ritterlichen Idealen der Ehre, Tapferkeit und Gerechtigkeit handelt.

Vor über 30 Jahren wurde Overwatch gegründet, um der weltweiten Bedrohung durch die Roboteraufstände entgegenzuwirken. Reinhardt, ein hochdekorierter deutscher Soldat, war bereits Teil des ersten Strike Teams von Overwatch, das die Omnic-Krise bewältigt hatte. Als der Krieg beendet war, wuchs Overwatch zu einer globalen Organisation heran, die den Frieden in der von Krieg zerrissenen Welt zu sichern versuchte. Und Reinhardt erwies sich als einer ihrer stärksten Helden.

Reinhardts einzigartige ethische Standhaftigkeit sowie seine einnehmende Persönlichkeit riefen bei seinen Kollegen und Vorgesetzten stets Bewunderung hervor. Er scheute niemals davor zurück, seine Meinung offen zu vertreten, was dazu führte, dass er Overwatchs lautester Fürsprecher, aber wenn nötig auch ihr größter Kritiker sein konnte. Er erinnerte stets daran, dass Overwatch ein Mittel zum Guten sein sollte.

Reinhardt nahm bis in seine späten Fünfziger für Overwatch an Kampfhandlungen teil und nur seine Zwangspensionierung hinderte ihn daran, weiterzumachen. Sein Rückzug aus dem aktiven Dienst machte Reinhardt schwer zu schaffen, denn er fürchtete, dass sein Leben nun keinem Zweck mehr diente und seine guten Tage gezählt waren. Als erneut eine finstere Zeit heranbrach und Overwatch von Vorwürfen der Korruption sowie des Machtmissbrauchs erschüttert wurde, musste Reinhardt mitansehen, wie die Organisation, die er geschworen hatte zu verteidigen, schmachvoll unterging.

Overwatch wurde schließlich aufgelöst, doch Reinhardt gab sich nicht zufrieden damit, tatenlos dabei zuzusehen, wie die Welt aufs Neue ins Chaos stürzte. So legte er erneut seine mächtige Crusader-Rüstung an und schwor, in ganz Europa für die Gerechtigkeit einzutreten – getreu den alten Ritteridealen –, indem er die Unschuldigen beschützt und die Herzen und Köpfe der Menschen mit dem Versprechen gewinnt, dass eine bessere Welt möglich ist.

Biografie:

Name: Reinhardt Wilhelm
Alter: 61
Beruf: Abenteurer
Operationsbasis: Stuttgart, Deutschland
Zugehörigkeit: Overwatch (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Raketenhammer: Reinhardts Raketenhammer ist eine eindrucksvolle Nahkampfwaffe, die mit jedem Schlag in einem weiten Bogen verheerenden Schaden verursacht.
  • Barrierenfeld: Reinhardt projiziert eine breite, nach vorne gerichtete Energiebarriere, die eine große Menge Schaden absorbieren kann, bevor sie zusammenbricht. Reinhardt ist zwar in der Lage, sich und seine Verbündeten mithilfe der Barriere zu schützen, kann aber nicht angreifen, solange er sie aufrechterhält.
  • Ansturm:Reinhardt stürmt in einer geraden Linie vorwärts und erfasst den ersten Gegner in seinem Weg und stößt die anderen zur Seite Wenn er dabei mit einer Wand kollidiert, erleidet der mitgerissene Gegner erheblichen Schaden.
  • Feuerschlag: Indem er seinen Hammer nach vorne schnellen lässt, kann Reinhardt ein flammendes Projektil verschießen, das Gegner durchschlägt und ihnen Schaden zufügt.
  • Erdstoss: Reinhardt schlägt mit dem Raketenhammer so hart auf den Boden, dass die Druckwelle des Aufpralls Gegner vor ihm zu Boden wirft und ihnen Schaden zufügt.


Roadhog


Overwatch Roadhog
Hintergrundgeschichte:

Roadhog ist ein gnadenloser Killer, der für seine Grausamkeit und seinen Spaß an mutwilliger Zerstörung berüchtigt ist.

Mako Rutledge war einer der vielen Einwohner des australischen Outbacks, deren Grundstück enteignet und zur Errichtung eines Omniums verwendet wurde. Doch damit nicht genug: Im Zuge der Omnic-Krise traf die Regierung eine sehr kontroverse Entscheidung. In der Hoffnung auf ein dauerhaftes Friedensabkommen überließ sie das Land den Omnics, die zuvor das Outback verwüstet hatten. Mako wurde aufgrund dieses Abkommens heimatlos und mit ihm eine große Anzahl der Ansässigen: eine verstreut lebende Ansammlung an Überlebenskünstlern, Solarfarmern und Menschen, die einfach nur in Ruhe gelassen werden wollten.

Voller Wut über diese Behandlung erhoben Mako und andere Betroffene sich zu einem blutigen Aufstand. Sie gründeten die Australian Liberation Front und begannen einen Krieg gegen das Omnium und dessen robotische Bevölkerung. Gewaltsam wollten sie sich zurückzunehmen, was ihnen zuvor genommen wurde. Die Lage eskalierte immer mehr, bis die ALF den Fusionskern des Omniums sabotierte. Das Ergebnis war eine gewaltige Explosion, die nicht nur das Omnium zerstörte, sondern auch gefährliche Strahlung freisetzte und das Outback in einem Umkreis mehrerer Meilen mit Trümmern und verbogenen Metallfragmenten übersäte.

Mako musste mit anschauen, wie seine Heimat zu einem apokalyptischen Ödland wurde, und diese Erfahrung veränderte ihn nachhaltig.

Gezwungen, eine Gasmaske zu tragen, um in dieser lebensfeindlichen Umgebung überleben zu können, durchreiste er die verwüsteten Highways des Outbacks auf seinem behelfsmäßigen Motorrad. Nach und nach ging seine Menschlichkeit verloren. Das, was von Mako geblieben war, verschwand unwiederbringlich und der rücksichtslose Killer Roadhog war geboren.

Biografie:

Name: Mako Rutledge
Alter: 48
Beruf: Vollstrecker (ehemals), Bodyguard
Operationsbasis: Junkertown, Australien (ehemals)
Zugehörigkeit: Junkers (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Schrottflinte: Roadhogs Schrottflinte verschießt auf kurze Distanz eine Ladung Schrapnelle mit breiter Streuung. Mit der alternativen Feueroption feuert die Waffe eine Schrapnellkugel, die weiter weg explodiert und beim Auftreffen Metallsplitter verteilt.
  • Verschnaufpause: Roadhog regeneriert über einen kurzen Zeitraum einen Teil seiner Trefferpunkte.
  • Abschlepphaken: Roadhog schleudert seine Kette auf ein Ziel. Wenn er trifft, zieht er das Ziel nahe zu sich heran.
  • Fleischwolf: Roadhog setzt einen Trichter auf seine Schrottflinte und schüttet Munition hinein. Eine kurze Zeit lang kann er eine anhaltende Salve an Schrapnellen verschießen, die Gegner zurückstoßen.


Winston


Overwatch Winston
Hintergrundgeschichte:

Winston ist ein brillanter Wissenschaftler und ein Verfechter der Menschheit. Zugleich ist er ein hyperintelligenter, genetisch veränderter Gorilla.

Die Errichtung der Mondkolonie Horizon war der Neubeginn der Erforschung des Weltalls durch die Menschheit. Unter den Bewohnern der Kolonie befand sich eine Gruppe genetisch verbesserter Gorillas, die den Menschen dazu dienten, die Folgen eines längeren Aufenthaltes im Weltraum auszuloten.

Die Gentherapie hatte besonders bei einem Gorilla eine solch rapide Entwicklung des Gehirns zur Folge, dass sich Dr. Harold Winston seiner annahm. Er bildete den Gorilla in den verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen aus und inspirierte ihn mit Geschichten über den menschlichen Erfindergeist. Der junge Gorilla verbrachte seine Zeit damit, seinem Ziehvater bei seinen Experimenten zu assistieren. Doch ab und an wagte er den Blick hinaus, hinunter auf die blaue Welt, fernab von seinem einsamen Habitat. Und er begann von den endlosen Möglichkeiten zu träumen, die dort auf ihn warteten.

Allerdings nahm sein Leben eine unerwartete Wendung, als die anderen Gorillas sich zu einem Aufstand zusammenrotteten, sämtliche Wissenschaftler in Horizon töteten und von der Kolonie Besitz ergriffen. Winston nahm den Namen seines Ziehvaters an und konstruierte eine notdürftige Rakete, um damit zur Erde zu entkommen. Bei Overwatch fand er schließlich ein neues Zuhause. Die Organisation repräsentierte für ihn alles, was er an der Menschheit bewunderte. Und Winston sah seine Chance gekommen, endlich nach dem heroischen Ideal leben zu können, das in ihm geweckt worden war.

Mit dem Fall von Overwatch zog sich Winston zurück, wodurch er erneut von der Welt abgeschnitten wurde, an die er so fest glaubt. Dennoch sehnt er sich nach einer Zeit der Helden zurück.

Biografie:

Name: Winston
Alter: 29
Beruf: Wissenschaftler, Abenteurer
Operationsbasis: Mondkolonie Horizon (ehemals)
Zugehörigkeit: Overwatch (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Teslakanone: Winstons Waffe feuert auf kurze Entfernung elektrische Blitze ab, solange er den Abzug gedrückt hält.
  • Sprungantrieb: Winston katapultiert sich mithilfe des Sprungantriebs durch die Luft. Beim Aufprall fügt er Gegnern in der Nähe schweren Schaden zu und macht sie für kurze Zeit benommen.
  • Barrierenprojektor: Winstons Barrierenprojektor erschafft ein blasenförmiges Feld, das sämtlichen gegnerischen Schaden absorbiert, bis es zerstört wird. Das Feuer von Teammitgliedern wird durch die Barriere nicht beeinträchtigt.
  • Dschungelwut: Winston lässt seine animalische Natur gewähren. Während dieser Zeit wird Winstons maximale Gesundheit deutlich erhöht, wodurch er nur schwer zu töten ist. Außerdem werden seine Nahkampfangriffe verstärkt und er kann seinen Sprungantrieb öfter einsetzen. Für die Dauer des Wutanfalls kann Winston nur Nahkampfattacken sowie Sprünge mit seinem Sprungantrieb ausführen.


Zarya


Overwatch Zarya

Hintergrundgeschichte:

Aleksandra Zaryanova gehört zu den stärksten Frauen der Erde. Sie war eine weltberühmte Athletin, bis sie sich entschloss, ihre Karriere als erfolgreiche Sportlerin zu opfern, um Familie, Freunde und ihr Land in Zeiten des Krieges zu beschützen.

Aleksandra kam in einem kleinen Dorf in einem entlegenen Teil Sibiriens zur Welt. Zu Zeiten der Omnic-Krise vor ungefähr dreißig Jahren war ihre Heimat der Schauplatz heftiger Kämpfe. Die Roboter wurden von russischen Verteidigungskräften besiegt und ihr Omnium stillgelegt, doch die Region war im Laufe des Konflikts stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Als Kind wuchs Aleksandra nach der Krise inmitten der Ruinen auf und als sie älter wurde, schwor sie sich, eines Tages die Stärke zu haben, ihrem Volk zu helfen.

Aleksandra begann mit Gewichtheben und Bodybuilding und der nationale Sportverband erkannte bald, dass sie das Potenzial hatte, es bis ganz nach oben zu schaffen. Sie trainierte wie besessen und wurde eine erfolgreiche Sportlerin, die ihr Land international würdig repräsentierte. Viele Beobachter waren sich einig, dass dieses junge Talent bei den bevorstehenden Weltmeisterschaften selbst langjährige Rekorde brechen würde.

Doch kurz vor Beginn des Turniers starteten die sibirischen Omnics, die sich jahrzehntelang ruhig verhalten hatten, einen Angriff und der Krieg erreichte erneut ihr Dorf. Aleksandra reiste sofort nach Hause, um sich als Freiwillige bei den örtlichen Verteidigungskräften zu melden, und verzichtete damit auf eine vielversprechende Karriere als Sportlerin.

Für diejenigen, die mit ihr dienen, ist sie eine mutige Kameradin, für viele andere jedoch ist sie ein Symbol der Hoffnung. Aleksandra sieht in ihrem Dienst vor allem eine Chance, ihre gewaltige Stärke einzusetzen, um diejenigen, die ihr nahestehen, zu beschützen.

Biografie:

Name: Aleksandra Zaryanova
Alter: 28
Beruf: Soldatin
Operationsbasis: Krasnojarsk Front, Russland
Zugehörigkeit: Russische Verteidigungskräfte

Fähigkeiten:

  • Partikelkanone: Zaryas mächtige Partikelkanone stößt auf kurze Entfernung einen vernichtenden Energiestrahl aus. Alternativ dazu kann Zarya eine explosive Energieladung abfeuern, um mehrere Gegner gleichzeitig zu treffen.
  • Partikelbarriere:Mit der Partikelkanone kann Zarya eine Barriere erzeugen, die sie gegen Angriffe schützt. Die dabei absorbierte Energie wird in ihre Waffe umgeleitet und verstärkt deren Schaden sowie die Breite ihres Strahls.
  • Projizierte Barriere: Zarya kann einen Verbündeten mit einer Energiebarriere umhüllen, die Schaden absorbiert und gleichzeitig die Durchschlagskraft ihrer Partikelkanone erhöht.
  • Gravitonbombe: Zarya feuert eine Gravitationsbombe, die Gegner anzieht und diesen Schaden zufügt, solange sie in ihrem Gravitationsfeld gefangen sind.


Zu guter Letzt folgen nun noch die Supporter beziehungsweise Heiler!


Lúcio


Overwatch Lucio
Hintergrundgeschichte:

Lúcio ist ein international bekannter DJ, dessen Ziel es ist, mit seiner Musik und seinen Taten sozialen Wandel herbeizuführen.

Lúcio Correia dos Santos wuchs in Rio de Janeiro auf – in einer überfüllten Favela, die von den Turbulenzen an den Finanzmärkten nach der Omnic-Krise besonders hart getroffen wurde. Als in Brasilien der lange Prozess des wirtschaftlichen Neuaufbaus begann, suchte er nach einer Möglichkeit, den Menschen um ihn herum wieder Hoffnung zu geben. Er entdeckte die Musik für sich und ihre Kraft, Menschen zusammenzubringen und sie für kurze Zeit ihre Sorgen und Nöte vergessen zu lassen. Er begann zunächst als Straßenmusiker und legte bei Straßenfesten auf, bevor er durch eine Reihe legendärer Underground-Shows Bekanntheit erlangte.

Doch das Viertel, dem sich Lúcio so verbunden fühlte, erlebte eine schwere Zeit, als die multinationale Vishkar Corporation den Zuschlag für ein großflächiges Reurbanisierungsprogramm erhielt. Lúcio und seinen Nachbarn versicherte man, dass sich dadurch ihr Leben verbessern würde. Doch dieses Versprechen sollte sich nicht erfüllen. Vishkar begann stattdessen unter dem Vorwand, Ruhe und Ordnung herstellen zu wollen, den Einwohnern des Viertels gravierende Einschränkungen aufzuerlegen: Es wurde eine Ausgangssperre verhängt und Verhalten, das der Konzern als gesetzeswidrig einstufte, brutal geahndet. Gleichzeitig wurden die Einwohner als billige Arbeitskräfte ausgebeutet.

Lúcio konnte dem nicht tatenlos zusehen. Er stahl die akustische Technologie, die Vishkar zur Unterdrückung der Menschen einsetzte, und nutzte sie, um zum Widerstand aufzurufen. Es kam zu einem Volksaufstand und gemeinsam gelang es den Einwohnern, Vishkar aus ihrem Viertel zu vertreiben. Als Anführer des Aufstands wurde Lúcio über Nacht zu einem Volkshelden und einem Symbol für positive soziale Veränderungen. Seine Musik erreichte immense Popularität und statt kleiner lokaler Gigs gab er bald überall auf der Welt Konzerte vor Tausenden von Fans.

Nun, an der Spitze seines Ruhms, erkennt Lúcio seine Chance, die Welt nachhaltig zu verändern und zu einem besseren Ort zu machen.

Biografie:

Name: Lúcio Correia dos Santos
Alter: 26
Beruf: Internationaler DJ; Freiheitskämpfer
Operationsbasis: Rio de Janeiro, Brasilien
Zugehörigkeit: Keine

Fähigkeiten:

  • Schallverstärker: Lúcio feuert Schallprojektile auf seine Gegner oder schleudert sie mit einem Schallimpuls zurück.
  • Crossfade: Lúcio legt Musik auf und versorgt dadurch sich – und seine Teammitglieder in der Nähe – kontinuierlich mit Energie. Er kann zwischen zwei Songs wechseln: einer, der die Bewegungsgeschwindigkeit erhöht, und ein anderer, der Trefferpunkte regeneriert.
  • Aufdrehen:Lúcio dreht seine Lautsprecher voll auf, was den Effekt des aktuellen Songs kurzzeitig verstärkt.
  • Soundbarriere: Lúcios Schallverstärker sendet Schutzwellen aus, die ihm und Verbündeten in der Nähe kurzzeitig persönliche Schilde verleihen.


Mercy


Overwatch Mercy
Hintergrundgeschichte:

Dr. Angela Ziegler ist ein wahrer Schutzengel für jene, die sich in ihrer Obhut befinden. Sie ist eine einzigartige Heilerin, brillante Wissenschaftlerin und entschiedene Fürsprecherin des Friedens.

Ziegler hatte eine erfolgreiche Karriere als Ärztin und arbeitete als Leiterin der Chirurgie in einem angesehenen Schweizer Krankenhaus, bevor sie einen Durchbruch im Bereich der angewandten Nanobiologie erzielte und dadurch die Behandlungsmöglichkeiten lebensbedrohlicher Krankheiten sowie Verletzungen grundlegend verbesserte. Es war eben diese Expertise, die die Aufmerksamkeit von Overwatch erregte.

Da sie ihre Eltern im Krieg verloren hatte, war Ziegler der militaristische Ansatz jedoch zuwider, den die Organisation zur globalen Friedenssicherung verfolgte. Letztlich sah sie aber auch, dass Overwatch ihr die Möglichkeit bot, weitaus mehr Leben zu retten, als es ihr bisher möglich war. Als Leiterin der medizinischen Forschungsabteilung von Overwatch versuchte Angela ihre Forschung für den Einsatz an der Front und in Krisensituationen nutzbar zu machen. Das Ergebnis ihrer Arbeit war die Valkyrie-Einsatzrüstung, in die Ziegler auf vielen Overwatch-Missionen höchstpersönlich schlüpfte.

Trotz ihrer großen Beiträge zum Erfolg von Overwatch geriet sie oft in Konflikt mit ihren Vorgesetzten und den überspannenden Zielen der Organisation. Als Overwatch aufgelöst wurde, widmete sich Ziegler der Hilfe der vom Krieg betroffenen Bevölkerung.

Obwohl sie die meiste Zeit in Krisengebieten auf der ganzen Welt verbringt, um Nothilfe für Flüchtlinge und Kriegsversehrte zu leisten, zögert Dr. Ziegler keine Sekunde, ihre Valkyrie-Einsatzrüstung anzulegen, wenn Unschuldige in Gefahr sind.

Biografie:

Name: Angela Ziegler
Alter: 37
Beruf: Sanitäterin, Einsatzersthelferin
Operationsbasis: Zürich, Schweiz
Zugehörigkeit: Overwatch (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Caduceus: Mercy feuert einen von zwei Strahlen ab, der ein verbündetes Ziel erfasst hält. Solange sie den Strahl aufrechterhält, kann sie je nach Art des Strahls die Gesundheit des Verbündeten wiederherstellen oder den von ihm verursachten Schaden erhöhen.
  • Caduceus-Pistole: Mercy feuert eine Kugel mit ihrer Handfeuerwaffe ab. Sie sollte nur in Notfällen zum persönlichen Schutz verwendet werden.
  • Schutzengel: Mercy fliegt zu einem anvisierten Verbündeten. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihr, ihre Teammitglieder in wichtigen Momenten zu unterstützen.
  • Engelsschwingen: Mithilfe ihrer Valkyrie-Einsatzrüstung kann Mercy ihre Fallgeschwindigkeit aus größeren Höhen deutlich herabsetzen.
  • Wiederauferstehung: Mercy strahlt regenerative Energien ab, die alle gefallenen Verbündeten in der Nähe mit vollen Trefferpunkten in den Kampf zurückholen.


Symmetra


Overwatch Symmetra
Hintergrundgeschichte:

Symmetra manipuliert wortwörtlich die Realität, indem sie Strukturen aus hartem Licht erschafft und so die Welt um sich herum nach ihren Vorstellungen formt. Sie hofft, auf diese Weise eines Tages die perfekte Gesellschaft erschaffen zu können.

Nach der Omnic-Krise begann die Zweigstelle der Vishkar Corporation in Südindien mit der langwierigen Arbeit, autarke Städte zu errichten, die Wohnplatz für die vertriebene indische Bevölkerung bieten sollten. Eine dieser Städte, die mit Hilfe modernster Photonentechnologie errichtet wurden, war Utopaea. Architechs zogen ganze Straßen, Wohneinheiten sowie die Versorgungsnetze der Stadt in wenigen Augenblicken hoch.

Die junge Satya Vaswani war eines von wenigen Kindern, denen die notwendige Gabe eines Architechs zum Beugen des Lichts mitgegeben war. Eines Tages wurde ihr Talent entdeckt und sie kam aus extremer Armut in die Obhut der Vishkar Architech Academy. Sie kehrte nie wieder nach Hause zurück. Ihr neues Leben war jedoch einsam und Satya vergrub sich in ihre Studien und ihre Ausbildung. Sie verstand die Möglichkeiten der Technologie bereits nach kurzer Zeit und gehörte zu den besten Studenten in ihrem Jahrgang. Satya hatte eine andere Herangehensweise an die Manipulation von Photonen als ihre Kommilitonen. Diese gingen eher pragmatisch und mechanisch vor, während Satya ihre Konstrukte harmonisch mit den Bewegungen der traditionellen Tänze ihrer Heimat webte.

Obwohl sie bereits eine von Utopaeas besten Architechs war, sah die Vishkar Corporation noch weitaus mehr Potenzial in ihren Fähigkeiten. Das Unternehmen gab ihr den Decknamen „Symmetra“ und sandte sie auf geheimer Mission um die ganze Welt, um die Interessen der Firma zu vertreten und ihren Einfluss auf andere Länder auszuweiten.

Symmetra glaubt, dass sie stets nur zum Wohl der Gesellschaft handelt. Aber von Zeit zu Zeit hegt sie Zweifel daran, ob Kontrolle und Ordnung wirklich das Beste sind für die Menschheit.

Biografie:

Name: Satya Vaswani
Alter: 28
Beruf: Architech
Operationsbasis: Utopaea, Indien
Zugehörigkeit: Vishkar Corporation

Fähigkeiten:

  • Photonenprojektor: Symmetras Waffe stößt auf kurze Entfernung einen Strahl aus, der ein Ziel in der Nähe erfasst und ihm kontinuierlich Schaden zufügt. Je länger der Strahl mit dem Ziel verbunden ist, desto höheren Schaden verursacht er. Der Projektor kann darüber hinaus eine aufgeladene Energiekugel abgeben, die hohen Schaden verursacht.
  • Selbstschussanlage: Symmetra stellt ein kleines Geschütz auf, das automatisch den nächsten Gegner in Reichweite mit einem verlangsamenden Strahl beschießt. Sie kann mehrere Selbstschussanlagen gleichzeitig im Einsatz haben.
  • Photonenschild: Symmetra umhüllt einen anvisierten Verbündeten mit einem Schild aus hartem Licht, der den erlittenen Schaden des Verbündeten verringert und bis zu seinem Tod anhält.
  • Teleporter: Symmetra platziert einen Teleporterausgang auf ihrer aktuellen Position sowie einen Teleportereingang am Startpunkt ihres Teams. Verbündete können sich vom Eingang zum Ausgang teleportieren und sich so im Falle ihres Todes dem Kampf augenblicklich wieder anschließen.


Zenyatta


Overwatch Zenyatta
Hintergrundgeschichte:

Zenyatta ist ein omnischer Mönch, der auf der Suche nach spiritueller Erleuchtung die ganze Welt bereist. Es heißt, dass eine Begegnung mit ihm niemanden unverändert lässt.

In den Jahren nach der Omnic-Krise erlebte eine Gruppe von abtrünnigen omnischen Robotern etwas, das sie als spirituelles Erwachen beschrieben. Sie gaben ihr vorprogrammiertes Leben auf und gründeten hoch oben im Himalayagebirge ein kommunales Kloster. Nach vielen Jahren der Meditation über die Natur ihrer Existenz kamen sie zu dem Schluss, dass sie mehr als nur künstliche Intelligenzen sind und, genau wie Menschen, eine Seele besitzen.

Die Erkenntnis, dass sie geistlich auf einer Stufe mit Menschen stehen, führte die Mönche unter der Führung des mysteriösen Roboters Tekhartha Mondatta dazu, sich der Heilung der Wunden, die durch die Omnic-Krise eine Generation früher verursacht wurden, zu verschreiben. Ihr Ziel war es, Mensch und Maschine wieder in gesellschaftlichen Einklang zu bringen. Ihre Botschaft fand überall in der Welt bei Millionen von Menschen Anklang und brachte sie zu weltweiter Bekanntheit.

Doch ein Mönch, Zenyatta, stimmte dieser neuen Richtung nicht zu. Er glaubte, dass die Probleme zwischen Menschen und Omnics nicht durch dogmatische Lehren gelöst werden konnten, sondern nur durch soziale Bindungen und gegenseitigen Einsatz.

Am Ende folgte Zenyatta seinem eigenen Pfad. Er verließ das Kloster und wanderte in die Welt hinaus, um denen, auf die er bei seiner Reise trifft, in ihren persönlichen Nöten beizustehen und ihnen zu innerem Frieden zu verhelfen. Doch wenn nötig ist er bereit zu kämpfen, um die Unschuldigen zu beschützen – ganz gleich ob Omnic oder Mensch.
Biografie:

Name: Tekhartha Zenyatta
Alter: 20
Beruf: Reisender Guru, Abenteurer
Operationsbasis: Shambali-Kloster, Nepal (ehemals)
Zugehörigkeit: Die Shambali (ehemals)

Fähigkeiten:

  • Sphäre der Zerstörung: Zenyatta projiziert seine Kugeln aus zerstörerischer Energie entweder einzeln oder als Schnellfeuersalve, nachdem er ein paar Sekunden lang Energie angesammelt hat.
  • Sphäre der Harmonie: Zenyatta entsendet eine Kugel, die über der Schulter eines anivisierten Verbündeten schwebt. Solange Zenyatta Sichtkontakt hält, heilt die Kugel langsam das Ziel, das sie begleitet. Nur ein Verbündeter kann gleichzeitig von einer Sphäre begleitet werden.
  • Sphäre der Zwietracht: Ein Gegner, dem die Sphäre der Zwietracht folgt, erleidet erhöhten Schaden, solange Zenyatta in Sichtkontakt bleibt. Nur ein Gegner kann gleichzeitig mit einer Sphäre belegt werden.
  • Transzendenz:Zenyatta geht kurzzeitig in eine höhere Existenzebene über. Während er transzendent ist, kann Zenyatta keine Fähigkeiten oder Waffen einsetzen, ist aber immun gegen Schaden und heilt sich und seine Verbündeten in der Nähe.


Dies sind alle Helden, die es zum aktuellen Zeitpunkt in Overwatch gibt. Wie bereits erwähnt sind diese alle in der Heldengalerie aufgelistet. Sobald man auf einen Charakter drückt, wird dieser anhand eines Bildes rechts dargestellt und auf der linken Bildschirmhälfte sind alle bereits freigeschalteten Extras zu sehen. Diese Extras ordnen sich in folgende Kategorien ein:

  • Skins
  • Emotes
  • Siegerposen
  • Sprüche
  • Sprays
  • Highlight-Intros

Wenn man eine der Kategorien andrückt, kann man sich die bereits freigeschalteten Extras dort ansehen und aktivieren beziehungsweise deaktivieren. Außerdem ist es möglich, noch nicht freigeschaltete Extras hier mit Credits bzw. Gold freizuschalten. Des Weiteren kann man hier auch über die Heldeninfo-Taste am unteren Bildschirmrand noch einmal die Fähigkeiten des jeweiligen Helden anschauen.


Lootboxen


Weiter geht es nun mit den Lootboxen. Bei jedem Level Up erhält der Spieler in Overwatch eine Lootbox. Diese landet automatisch im Menü „Lootboxen“. Diese kann man sofort öffnen oder aber auch ansammeln, was jedoch keinen Vorteil bringt. Öffnet man eine Lootbox, können darin Skins, Emotes, Siegerposen, Sprüche, Sprays, Highlight-Intros und Credits bzw. Gold enthalten sein. Pro Lootbox erhält der Spieler 4 dieser Dinge. Allerdings ist es zufallsbasierend, was man genau bekommt und welche Qualität diese haben. Beispielsweise könnt ihr Glück haben und ein episches Highlight-Intro, einen legendären Skin, ein seltenes Emote und eine Spray aus der Lootbox fischen oder aber ihr habt Pech und bekommt einen Spruch, ein Spray, 15 Credits und eventuell eine blaue Siegerpose. Es ist also, wie man sieht, komplett vom Glück abhängig. Allerdings ist es auch möglich, Lootboxen zu kaufen. Dies geschieht über den Button Shop am unteren Bildschirmrand. Dort sind 5 verschiedene Kaufmöglichkeiten aufgelistet:

  • 2 Lootboxen: 1,99€
  • 5 Lootboxen: 4,99€
  • 11 Lootboxen: 9,99€
  • 24 Lootboxen: 19,99€
  • 50 Lootboxen: 39,99€

Besonders zu Beginn als relativer Neuling in Overwatch lohnt es sich jedoch noch nicht, Lootboxen zu kaufen. Wie bereits erwähnt, erhält man diese ja pro Level Up und gerade am Anfang levelt man ziemlich schnell und sammelt dadurch eine Menge Lootboxen an. Es wäre doch schade, echtes Geld für eine Lootbox zu bezahlen und einen Skin herauszufischen, den man eventuell aus einer der kostenlosen Lootboxen bekommt. Hat man das „Pech“, und bekommt aus einer Lootbox etwas doppeltes, wird dieser Gegenstand automatisch in Credits bzw. Gold umgewandelt. Hat man von dieser Währung genug angesammelt, ist es möglich, Extras für den Helden zu erwerben.

Overwatch Lootbox

Overwatch Lootbox Inhalt

Overwatch Lootbox Kauf


Highlights


Habt ihr bereits ein paar Matches gespielt und sogar ein „Play of the Game“ erreicht, ist dies im Hauptmenü unter „Highlights“ zu finden. Dort werden die letzten 4 Play of the Game Momente, die ihr erreicht habt, angezeigt und ihr könnt euch dieses Video noch einmal anschauen. Ein „Play of the Game“ bekommt immer nur ein Spieler pro Match. In den meisten Fällen ist dies eine spektakuläre Aktion, bei welcher ein Großteil des gegnerischen Teams getötet wird oder auch eine Wiederbelebung des eigenen Teams durch Mercy. Es gibt viele Möglichkeiten, ein „Play of the Game“ zu schaffen, aber letztendlich ist und bleibt dies reine Glückssache.


Freunde & Gruppen


Im Menüpunkt „Freunde & Gruppen“ seht ihr eure komplette Battle.Net-Freundesliste. Den Anfang machen hier die Spieler, die zum jetzigen Zeitpunkt in Overwatch eingeloggt sind. Dort sieht man auch, ob sich diese Freunde bereits in einem Match befinden, trainieren oder einfach nur um Menü unterwegs sind. Darüber könnt ihr zwischen „Freunde„, „Gruppen“ und „Letzte Spieler“ hin und her schalten. Im Gruppenmenü sieht man den aktiven Channel, das eigene Team und das gegnerische Team. Hier können sich Spieler gegenseitig auf die Freundesliste setzen, in Gruppe einladen oder aber auch melden, falls dafür ein Grund besteht. „Letzte Spieler“ ist einfach nur eine Auflistung der Spieler, mit welchen ihr zuletzt unterwegs gewesen seid!

Overwatch Spieler


Karriere


Der Menüpunkt Karriere ist hier schon etwas umfangreicher. Dieser untergliedert sich am oberen Bildschirmrand in 4 Unterkategorien:

  • Übersicht
  • Statistik
  • Erfolge
  • Spieler-Icon

Wie man anhand des Bildes erkennen kann, ist in der Übersicht eine kleine „Allgemeine Statistik“ auf der linken Bildschirmseite zu sehen, die beispielsweise zeigen kann, welche Bestleitung man bei „Eliminierungen“ erreicht hat. Aber auch andere Informationen wie die Bestleistung der verursachten Heilung oder des verursachten Schadens wird hier dargestellt. Darüber kann man auch zwischen Informationen von der Schnellsuche, der Rangliste oder den Trainingsspielen gegen die KI hin und her schalten. Rechts daneben sieht man die gespielte Zeit der Charaktere und darüber ist der Saison-Rang, die Siege allgemein und die Gesamtspielzeit zu sehen.

Will man eine genauere Statistik sehen, muss in die Statistik-Unterkategorie gewechselt werden. Dort kann man sich nun beispielsweise auch die Statistiken der einzelnen Charaktere begutachten und genauere Informationen über Kills, Siege, Tode, Assists, die Medaillen und andere wichtige Informationen ansehen.

Overwatch ÜbersichtOverwatch Statistik

Die Erfolge untergliedern sich auch in diverse Kategorien, die wir natürlich ebenfalls für euch aufgelistet haben:

  • Allgemin
  • Offensiv
  • Defensiv
  • Tank
  • Unterstützung
  • Karten

Wie ihr es euch anhand der Namen schon denken könnt, kann man einige Erfolge nur mit einem jeweiligen Helden aus dieser Kategorie freischalten. Die Kartenerfolge erhält man automatisch, wenn man die Anforderung des Erfolges erfüllt hat. Hier ist es egal, welchen Charakter man zu diesem Zeitpunkt gespielt hat. Diverse Erfolge gewähren Belohnungen in Form eines „Sprays“ für einen bestimmten oder für alle Helden. Sprays sind Graffitis, die mit der Taste T an eine Wand oder ähnliches gesprayt werden können. So erhält man beispielsweise für den Helden „Reaper“ das Spray „Pixel“, indem man folgende Aufgabe erfüllt:

„Nichts verkommen lassen: Erziele 3 Solokills mit kompetitiven Spiel mit Reapers Infernoschrotflinten, ohne nachzuladen.“

Einige der Erfolge werdet ihr vermutlich relativ schnell abschließen können, für andere wiederum braucht man einige Versuche, da diese nicht gerade leicht zu schaffen sind. Aber wirklich unmöglich kam uns keiner der Erfolge vor.

Bei dem Spieler-Icon handelt es sich um nicht mehr als ein kleines Bild, was anderen Spielern angezeigt wird. Dies kann man am ehesten als „Avatar“ bezeichnen. Diese kann man durch Lootboxen erhalten, durch diverse Erfolge oder auch für Credits freikaufen. Aktuell gibt es davon genau 120 Stück.

Overwatch ErfolgeOverwatch Spieler Icons

Da der Hauptmenüpunkt „Spiel verlassen“ nicht erklärt werden muss, machen wir nun mit dem letzten Punkt weiter: Optionen.


Optionen


Dieser untergliedert sich in folgende Punkte:

  • Video
  • Audio
  • Steuerung
  • Gameplay
  • Freunde & Gruppen

In den Videoeinstellungen kann man unter anderem den Darstellungsmodus abändern, das Anzeigegerät auswählen, die Auflösung anpassenund das Seitenverhältnis bestimmen. Außerdem ist es hier möglich VSYNC zu aktivieren, die FPS zu beschränken, die Grafikdetails abzuändern und andere grafisch wichtige Einstellungen vorzunehmen. Im Audiofeld ist es dem Spieler möglich, neben den Lautestärkereglern auch die Voicechats abschalten, die Empflindlichkeit des Voicechat-Mikrofons abändern oder Dolby Atmos für die Kopfhörer aktivieren. Da man Overwatch auch mit Controller spielen kann, ist es in der Steuerungseinstellung machbar, die Empfindlichkeit der Steuerung für Maus und Controller-Sticks abzuändern Ferner kann man hier noch einmal die Steuerung nachschauen oder gegebenenfalls auch abändern, wenn man noch nicht zufrieden ist.

Bei „Gameplay“ kann man die Killcam, die den eigenen Tod und dessen Verursacher zeigt, überspringen lassen. Außerdem wird hier der Killfead de-/aktiviert, das Übungsgefecht abgeschaltet und auch die Erfolgsanzeige zwischen UI und Chat umgestellt. Im letzten Punkt, also unter „Freunde & Gruppen„, kann der Schimpfwortfilter an- oder ausgeschaltet, die Gruppenprivatsphäre umgestellt und auch die Einladungsmöglichkeit abgeändert werden.

Abgesehen von diesen Menüpunkten sieht man am unteren, linken Bildschirmrand noch das Chatfenster und am oberen, rechten Bildschirmrand das eigene Level und die aktuelle Gruppengröße. Außerdem kann man über das kleine Symbol direkt daneben andere Spieler einladen.

Overwatch GrafikOverwatch Sound

Overwatch Steuerung

Overwatch Gameplay

Overwatch Freunde und Gruppen


Karten


Hat man ein Spiel, in diesem Beispiel eine Schnellsuche, gestartet und es wurde ein Match gefunden, wird zunächst einmal die aktuelle Karte und die Gruppenaufgabe angezeigt. Insgesamt gibt es 4 verschiedene Kartenmöglichkeiten:

  • Angriff
  • Eskorte
  • Kontrolle
  • Angriff/Eskorte

Bei der Angriffs-Variante muss das eine Team Gebiete einnehmen, während das gegnerische Team die Verteidigung übernimmt. Diese Gebiete sind in 2 Teile untergliedert, die wir in diesem Review einfach mal als „A“ und „B“ bezeichnen. Innerhalb einer gewissen Zeit, die am oberen Bildschirmrand angezeigt wird, muss „A“ von dem Angriffsteam eingenommen und vom Gegnerteam verteidigt werden. Gelingt innerhalb der Zeit die Einnahme von „A“ nicht, gewinnt das Verteidigerteam. Gelingt die Eroberung des Gebietes, wird die Zeit erhöht und die Gruppe muss nun den Punkt „B“ unter den gleichen Bedingungen wie „A“ einnehmen. Ist die Zeit abgelaufen, aber es stehen noch Spieler des Angriffsteams in dem Bereich, wird die „Verlängerung“ aktiv. Diese bleibt so lange bestehen, wie ein Angreifer in dem Bereich steht. Sonst läuft innerhalb von wenigen Sekunden der Balken der Verlängerung ab und das Spiel ist verloren.

Insgesamt gibt es 3 Angriffskarten namens Tempel des Anubis (Ägypten), Hanamura (Japan) und Volskaya Industries (Russland).

Overwatch Verteidiger

Bei einer Eskorten-Karte muss das eine Team eine Fracht bis zum Ende eskortieren, während das gegnerische Team dies verhindern muss. Am oberen Bildschirmrand ist hier auch eine Zeitanzeige unter einem Balken. An bestimmten Stellen sind kleine, weiße Pfeile zu sehen. Diese kann man als Checkpoint bezeichnen. Erreicht die Fracht einen Checkpoint, wird die Zeit erhöht, die dargestellt wird. Je mehr Spieler bei der Fracht stehen, desto schneller bewegt sich diese. Steht keiner der Eskorten an der Fracht, wird diese vom Gegnerteam langsam in Richtung des letzten Checkpoints zurückgeschoben. Auch hier gilt das Verlängerungsprinzip, welches bereits bei den Angriffskarten verwendet wird.

Hier gibt es ebenfalls 3 verschiedene Karten. In diesem Falle handelt es sich um Watchpoint Gibraltar (Overwatch), Dorado (Italien) und Route 66 (Amerika).

Overwatch Eskorte

 

Weiter geht es nun mit den „Kontrolle“-Karten. Hier gibt es einen Punkt, den beide Teams einnehmen können. Wird ein Punkt eingenommen, steigt die Anzeige am oberen Bildschirmrand prozenttechnisch nach oben. Es gibt natürlich 2 Anzeigen: Eine für das eigene Team und eine für das gegnerische Team. Jenes Team, welches zuerst 100% erreicht, gewinnt diese Runde. Um hier ein Beispiel zu bringen: Hat das gegnerische Team den Punkt eingenommen, steigt die Anzeige immer um 1%. Nimmt nun euer Team diesen Punkt ein, stockt deren Anzeige und eure steigt selbstverständlich an. Diese Karten haben keine Zeitvorgabe. Das Spiel endet erst dann, wenn ein Spiel 100% erreicht hat und auch hier gibt es die Verlängerungsmöglichkeit. Außerdem sind die Kontrolle-Karten in 2 Runden unterteilt. Das Team, welches 2 Punkte (jeder Punkt auf einer anderen Karte) erreicht hat, gewinnt.

Wie bei den vorigen Karten gibt es auch hier 3 Möglichkeiten. Diese heißen Lijiang Tower (China), Ilios (Griechenland) und Nepal (Nepal).

Overwatch Kontrolle

Zu guter Letzt gibt es noch die Angriff/Eskorte-Karten. Dies funktioniert vom Hauptprinzip wie die Eskorte-Karten. Der Unterschied ist hier, dass das Eskorte-Team die Fracht erst erobern muss, indem diese einen Punkt einnehmen. Von dort aus muss die Fracht ans Ende eskortiert werden, während das gegnerische Team einen daran natürlich abhalten muss. Wie bei den anderen Karten gibt es auch hier die Verlängerungsmöglichkeit.

Und wieder gibt es 3 verschiedene Karten, die euch erwarten können. Das wären in diesem Fall King’s Row (England), Mumbani (Fantasie-Stadt in Afrika) und Hollywood (Amerika).

Overwatch Angriff Eskore

Nachdem man sieht, auf welcher Karte man spielt und welche Rolle man übernimmt (Angreifer oder Verteidiger), wählen beide Teams ihre Klassen. Es ist natürlich möglich, sich im Chat darüber abzusprechen. Wie man es sich denken kann, muss das Team vernünftig zusammengestellt werden, um gegen die gegnerischen Spieler eine Chance zu haben. Je nach Karte und nach „Rolle“ empfehlen sich einige Helden mehr als andere. Widowmaker oder Hanzo, welche die einzigen Sniper in Overwatch sind, lohnen sich natürlich nur dann, wenn man gute Positionen auf der Karte hat, die man auch nutzen kann und wenn ein Spieler einen Tank spielt, sollte ein anderer definitiv einen Heil-Charakter wählen. Grundsätzlich empfiehlt es sich hier, zunächst Helden zu wählen, die man schon spielen kann oder einen nicht so hohen Schwierigkeitsgrad besitzen.

Im Laufe der Zeit lernt man auch, welche Klassen gegen andere effektiv oder uneffektiv sind, welche Ultimativen Fähigkeiten die Gegner haben und welche Positionen für welchen Charakter am sinnvollsten sind. Bastion sollte beispielsweise bei einer recht gut geschützten und versteckten Stelle in seinen Geschützmodus gehen, um die Feinde sicher und schnell eliminieren zu können. Der Heiler hält sich grundsätzlich hinter dem Tank auf, wenn es nichts weiter zu heilen gibt und als Reaper ist es nur logisch, sich hinter die Gegner zu schleichen, um diese dort zu eliminieren. Mit diesem Charakter einen Frontalangriff zu wagen, grenzt in Overwatch an Selbstmord. Wer frontal angreifen möchte, sollte eher einen Tank oder einen anderen Offensiv-Charakter auswählen, welcher mehr aushält. Als Verteidiger ist Torbjörn nicht zu verachten. Die Geschütze haben eine enorm schnelle Reaktionszeit und nehmen Gegner innerhalb von weniger als einer Sekunde ins Visier. Diese veursachen nicht nur viel Schaden, sondern halten auch ein paar Schüsse oder Schläge aus. Da Torbjörn nicht direkt neben einem Geschütz stehen muss, kann dieser dem Gegner im Notfall auch in den Rücken fallen. Erleidet die Gruppe viel Schaden, ist Mercy als Heiler eine gute Wahl, da diese die Spieler schnell hochheilen oder auch einen DMG Buff gewähren kann und eine Massenwiederbelebung ausführen kann, welche auch ziemlich nützlich ist. Alles in allem sieht man, dass jede Klasse ihre Daseins-Berechtigung in Overwatch besitzt. Um jedoch erfolgreich sein zu können, ist eines in Overwatch unverzichtbar: Teamplay! Lauft also nicht alleine los, sondern sprecht euch mit dem Team ab und achtet darauf, was einzelne Spieler vorhaben.

Nach jedem Match sieht man das Play of the Game als kurze Videosequenz und anschließend werden die Erfahrungspunkte vergeben. Man erhält im Laufe eines Matches bei bestimmten Leistungen „Medaillen„. Diese können aus Bronze, Silber oder auch Gold sein. Je nach Höhe der besten Medaille erhält der Spieler am Schluss mehr Erfahrungspunkte und ist man in einer Gruppe, winken sowieso 20% zusätzliche EP. Außerdem bewerten alle Spieler am Schluss einige systemtechnisch bestimmte Spieler anhand guter Leistungen. Jeder Spieler kann eine Stimme vergeben. Erhält ein Spieler 5 Stimmen, wird dies eine „Epische Bewertung“ und bei 10 Stimmen sogar eine „Legendäre Bewertung„. Hat man ein Level Up erreicht, erhält man wie bereits erwähnt eine Lootbox. Allerdings gibt es noch eine weitere Belohnung. Alle 11 Level ändert sich der Portrait-Rahmen des Spielers. Erreicht ein Spieler Level 100, wird er auf Stufe 1 zurückgesetzt und unter dem Portrait, welches wieder Standard-Form erhält, erscheint ein Stern. Da Overwatch nun schon seit einiger Zeit auf dem Markt ist, werdet ihr als Neuling vermutlich ab und zu mal einem solchen Spieler begegnen können. Lasst euch davon aber nicht entmutigen, denn das Level sagt nicht zwangsweise etwas über das Können aus, da es auch als Verlierer Erfahrungspunkte gibt.

Overwatch EndeOverwatch Medaillen

Overwatch Play of the Game

Mehr gibt es zum Gameplay nicht zu sagen. Springen wir nun also zum nächsten Bewertungskriterium: der Grafik!


Grafik


Zunächst einmal sei gesagt, dass Blizzard eine eigens entwickelte Engine benutzt und auf keine fremde zugreift. Die Engine, die Blizzard für Overwatch verwendet, ist eher für einen Comic-Stil geeignet, den Overwatch nun einmal besitzt. Wer nun aber denkt, dass dies doch unmöglich gut aussehen kann, täuscht sich gewaltig. Natürlich kann man auf den niedrigen Grafikeinstellungen kein Augenschmaus erwarten, aber wer auf höheren Einstellungen spielen kann, bemerkt schnell, das Overwatch einen gewissen Touch mit sich bringt. Das bunte Aussehen, was euch hier erwartet, ist keinesfalls total übertrieben. Im Gegenteil. Es sieht sogar ziemlich schön aus und man hat sich nicht nach kurzer Zeit sattgesehen.

Vor allem bringt Overwatch viel Detailreichtum mit sich. Jeder Held und auch deren Waffen haben ein einzigartiges Design erhalten, welche vor Details nur so strotzen. Sei es Junkrats mechanisches Bein oder die kleinen Bombem, die er bei seinem Tod fallen lässt oder auch Hanzo mit seinen speziellen Sensor-Pfeilen. Alles, aber auch wirklich alles an den Helden wurde detailreich designt und das macht sich auch ohne genaueres Hinsehen bemerkbar. Aber nicht nur bei den Figuren hat sich Blizzard Mühe gegeben. Auch die Karten sehen alle unterschiedlich aus und wurden auch strategisch gut entwickelt, sodass jeder Held für sich gute Positionen finden kann, wenn dieser die Karte erkundet, was durchaus nebenbei machbar ist. Natürlich gibt es auch kleine Eastereggs. Beispielsweise bei der Karte Volskaya Industries. Das Angriffsteam muss sich nur außerhalb ihres Spawnpoints nach links drehen und eventuell ist in der Ferne ein Transformer zu sehen.

Symmetra Kampf


Sound


Auch Soundtechnisch gibt es nichts zu meckern. Die Musik im Hauptmenü wurde dezent gehalten und wechselt sich bei Gelegenheit ab. Jede Karte hat ihre eigene Vertonung, selbiges gilt für die Fähigkeiten und Waffengeräusche der Charaktere. Begeistert sind wir aber vorallem über die die Vertonung der Charaktere. Im Vergleich zu anderen Spielen wird der Text oder die Sprüche der Helden nicht nur schriftlich dargestellt, sondern mit Tonspuren ins Spiel integriert. Und nicht nur das. Einige der Helden haben sogar einen kleineren Dialekt, je nach Abstammung der Helden, die wir oberen bereits beschrieben haben.

Ab und zu unterhalten sich bestimmte Charaktere sogar untereinander. Reaper reagiert auf Informationen bezüglich „Schießen lernen“ meist mit der Aussage „Du kannst mir Garnichts beibringen“ und Hanzo ist auf Genji überhaupt nicht gut zu sprechen. Humorvoll sind auch die Sprüche, welche man für die Helden freischalten kann. Hier gibt es eine Menge unterschiedliche. Während Reaper einen Spieler mit dem Spruch „Ich bin kein Psychopath. Ich bin hocheffizienter Psychopath“ Angst einjagen will, sagt Reinhardt ,der deutscher Abstammung ist, einfach nur „Gute deutsche Wertarbeit„. Einige Sprüche werden euch einfach nur ein breites Grinsen ins Gesicht drücken. Da es verschiedene Sprüche gibt, haben wir diese beiden einfach nur als Beispiel ausgewählt. Jeder Held hat aber eine breite Palette an möglichen Sprüchen!

Torbjörn Kampf


Extras


Als Extras kann man die freischaltbaren Helden-Extras bezeichnen, die man durch die Lootboxen oder durch das Freischalten über Credits erhält. Pro Held sind das 54 Extras und da es aktuell 21 Charaktere gibt, könnt ihr also sagenhafte 1.134 Extras freischalten. Außerdem ist es bald möglich, an einer Art Saison teilzunehmen und spezielle Skins freizuschalten.

Ein weiteres Extra ist der Ingame Cash-Shop, über welchen man sich zusätzliche Lootboxen kaufen kann. Das Extra hieran ist, dass man dazu nicht gezwungen wird und dass dies das Spielgeschehen nicht im Geringsten beeinflusst.

Unsere Gesamtbewertung
Allgemein/Story
88 %
Gameplay
94 %
Grafik
91 %
Sound
90 %
Extras
91 %
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.