Review – God Factory: Wingmen

Wer schon immer Lust darauf hatte, mit einem oder mehreren Raumschiffen das Weltall unsicher zu machen, bekommt jetzt die Chance dazu. In dem MMO Weltraum PvP Spiel God Factory: Wingmen könnt ihr eure Flug und Kampffähigkeiten mit Raumschiffen unter Beweis stellen. Ob sich der Kauf des Spiels lohnt, könnt ihr nun in unserem Bericht nachlesen.


Allgemein


GoD Factory Wingmen

Zunächst müsst ihr zwei Raumschiffe auswählen, nicht nur eines. Das unterscheidet sich schon einmal von vielen anderen Weltraum-Shootern. Ihr habt 4 mögliche Schiffe zur Auswahl. Jedes einzelne hat spezielle Angriffsmöglichkeiten und eine unterschiedliche Verteidigungsstatistik.Habt ihr euch für eure Raumschiffe entschieden, müssen diese zunächst noch Namen zugeteilt werden. Ist dies erledigt, könnt ihr auch schon starten.

Am sinnvollsten ist es, zunächst einmal das Tutorial durchzuspielen. Dieses untergliedert sich in mehrere Punkte wie beispielsweise die Steuerung, Ausweichmöglichkeiten, Kampf, Navigation und Geschwindigkeitssteuerung. Dieses zu erledigen ist auch wichtig, damit ihr die Steuerung verinnerlicht, ohne welche ihr im PvP mit anderen Spielern keine Chance habt.

Ansonsten bestehen noch die Möglichkeiten, ein eigenes Match zu eröffnen oder in ein bereits bestehendes einzutreten. Darin müsst ihr euch einen freien Slot auswählen, diesen besetzen und anschließend den Haken im „Bereit“-Feld anklicken. Sobald der Gruppenleiter soweit ist und alle fertig sind, kann die Schlacht beginnen.


Gameplay


In God Factory: Wingman habt ihr 3 Möglichkeiten, euer Schiff zu steuern: Per Tastatur/Maus, Gamepad oder Joystick. Die Steuerung hat jedoch ihre Macken und zwar keine kleinen.GoD Factory Wingmen3

Mit den Knöpfen A und D lenkt das Schiff nach Links oder Rechts. Sobald der Spieler die Maus nach oben oder nach unten bewegt, fliegt das Raumschiff nach unten oder oben. Dies kommt darauf an, ob ihr die Einstellung geändert habt, mit welchen die Steuerung umgekehrt wird. Diese Funktion erleichtert es aber nicht sonderlich, das Schiff vernünftig fliegen zu lassen. Bei längerem Drücken der Taste W schaltet euer ausgewähltes Raumschiff in den „Boost“-Modus, welcher noch schwerer zu händeln ist.

Diverse anderen Möglichkeiten wie das doppelte Drücken der Leertaste bewirken spezielle Bewegungen wie das „Ausweichen“. Mit den Maustasten könnt ihr eure Angriffe durchführen und die TAB-Taste hilft euch dabei, euer Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.Um die Steuerung komplett beherrschen zu können, ist es notwendig, das Tutorial mehrmals zu wiederholen, denn es ist alles andere als einfach.

Die Online-Matches gegen andere Spieler sind so konzipiert, dass 4 Spieler gegen 4 weitere Spieler kämpfen und deren Schiff bzw. die Basis zerstören müssen. In den Kämpfen mit anderen Spielern kommt es vorallem auf die totale Beherrschung der Steuerung und taktisches Denken an. Das ganze wird noch davon erschwert, dass God Factory: Wingmen nur eine sehr kleine Zahl an Spielern besitzt und man in den meisten Fällen entweder mit kompletten Neulingen oder eingefleischten Profis zusammen/ gegeneinander spielt, die die Neulige natürlich innerhalb von wenigen Sekunden von der Platte putzen. Mehrmals in der Minute abgeschossen zu werden, nimmt den Neulingen natürlich den Spielspaß.

Sind eure Schiffe zerstört, könnt ihr nur noch mit Drohnen angreifen. Dies sind kleine Varianten eurer Schiffe, die viel weniger Schaden verursachen, dafür aber in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen.

Eine Handelsfunktion ist ebenfalls integriert. Diese ermöglicht euch, die Schiffe anderer Spieler zu nutzen, insofern dieser die Handelsanfrage annimmt. Jedoch ist auch hier Achtung geboten! Der jeweilige Spieler ist dann auch in der Lage, euer Schiff zu benutzen.

Durch den fehlenden PvE Sektor und den nur spärlich genutzten PvP Modus mit anderen Spielern, da eben nur wenige Spieler existieren, ist hier keine Langzeitmotivation zu erwarten.


Grafik


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Die Grafik ist weder gut, noch schlecht. Wer hier erwartet, wirklich detaillreiche Gegenden zu sehen und typischen Weltraum-Feeling aufkommen zu lassen, wird enttäuscht.

Der Weltall ist viel zu bunt designt und sticht dem Spieler nicht positiv ins Auge. Zumal es auch Fakt ist, dass einem jede Ecke in verschiedenen Matches gleich vorkommt. Das liegt unter anderem daran, dass es nur eine einzige Karte gibt, die den Spielern natürlich nach kurzer Zeit aus den Ohren hängt.

Einziger Vorteil von God Factory: Wingman und dessen Grafik ist, dass es Occulus Rift unterstützt und die Geschehnisse ein wenig authentischer wirken lässt. Da Occulus Rift jedoch noch in der Entwicklungsphase ist, sind auch hier einige Grafikfehler zu sehen.


Sound


In God Factory: Wingman sollte man nicht zuviele Soundeffekte erwarten. Der Spieler kann sein Raumschiff fliegen und die Geschütze laut und deutlich hören. Die Geräusche, welche die Gegner verursachen, ebenfalls.

Viel mehr gibt es jedoch nicht. Abgesehen von derselben Titelmelodie welche sich abspielt, solange man sich im Hauptmenü befindet.


Extras


Das einzige Extra, welches in God Factory: Wingman zu finden ist, sind die freischaltbaren Erfolge auf Steam. Jeder Erfolgsjäger wird die 46 möglichen Erfolge freispielen wollen. Für das Spiel gibt es auf Steam auch wieder 4 Sammelkarten, welche durch das Spielen in eurem Inventar landen können.

Unsere Gesamtbewertung
Allgemein/Story
70 %
Gameplay
69 %
Grafik
69 %
Sound
70 %
Extras
70 %
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.