gamescom 2026 – Ghost Haunting

Einer unserer letzten, aber definitiv interessantesten Termine, fand bei Daedalic statt. Hier wurden uns vier verschiedene Spiele gezeigt, von welchen wir euch hier den ersten vorstellen wollen: Ghost Haunting!


Gigi will ihre Oma zurück

Mit acht Jahren hat Gigi noch ihre ganz eigene Vorstellung davon, wie die Welt funktioniert. Dass ihre Oma Gundi gestorben ist, möchte sie jedenfalls nicht einfach hinnehmen. Als sie einem sprechenden Kürbisdämon begegnet, scheint plötzlich sogar eine Reise ins Reich der Toten möglich. Baron Butternut bestärkt sie in ihrem Vorhaben, die Großmutter zurückzuholen. Ihr mürrischer Opa Giovanni hat unterdessen selbst einiges zu erklären, denn hinter seiner unscheinbaren Fassade steckt ein erfahrener Geisterjäger. Für Gigi beginnt damit ein Abenteuer, das ziemlich schnell über einen gewöhnlichen Familienbesuch hinausgeht.

Ghost Haunting erzählt diese Geschichte mit viel Humor, ohne den Anlass für Gigis Reise aus den Augen zu verlieren. Sie vermisst ihre Großmutter und versteht noch nicht richtig, warum diese nicht zurückkommen soll. Zwischen den schrägen Begegnungen bleibt deshalb auch Platz für Trauer und die Fragen, die Erwachsene Kindern manchmal nur unzureichend beantworten. Gigi selbst geht die Sache mit kindlicher Entschlossenheit an. Wenn es Geister und sprechende Kürbisse gibt, muss sich schließlich auch für ihr Problem eine Lösung finden lassen.

Mit einem Kürbisdämon unterwegs

Spielerisch setzt das Adventure von Three Headed Monkey Studios auf klassisches Point-and-Click. Die Schauplätze wollen untersucht, Figuren angesprochen und Rätsel gelöst werden. An ungewöhnlichen Gesprächspartnern mangelt es dabei nicht. Zu ihnen gehört beispielsweise Potlin, ein Goblin, der ausgerechnet in einer Toilette wohnt. Solche Begegnungen passen zu einer Welt, in der das Übernatürliche ganz selbstverständlich zum Alltag gehört. Gigi trifft auf Gestalten, deren Aussehen und Eigenheiten schon neugierig darauf machen, was sie wohl zu erzählen haben.

Bei den Rätseln sollen nachvollziehbare Zusammenhänge wichtiger sein als Lösungen, auf die man nur durch wahlloses Ausprobieren kommt. Wer trotzdem einmal feststeckt, kann auf ein Hinweissystem zurückgreifen. Eine Hotspot-Anzeige hilft außerdem dabei, relevante Stellen im Bild zu entdecken, statt jeden Winkel mit dem Mauszeiger absuchen zu müssen. Auch eine Schnellreisefunktion gehört zu den vorgesehenen Komfortfunktionen. Damit bleibt Raum für die eigentliche Knobelei, ohne dass die Bedienung unnötig viel Aufmerksamkeit verlangt. Wie viel Unterstützung man dabei nutzen möchte, lässt sich über entsprechende Einstellungen anpassen.

Geistergeschichten in bunten Pixeln

Optisch orientiert sich Ghost Haunting an den farbenfrohen Adventures der Neunzigerjahre. Die handgezeichneten Pixelkulissen erinnern an die Zeit der großen LucasArts-Abenteuer, haben mit ihren eigenwilligen Figuren aber einen eigenen Charakter. Statt auf eine möglichst düstere Darstellung der Geisterwelt zu setzen, arbeitet das Spiel mit kräftigen Farben und einer verspielten Gestaltung. Dazu kommen flüssige Figurenanimationen, die Gigis Begegnungen lebendig wirken lassen. Schon der Kürbis an ihrer Seite macht deutlich, dass hier niemand eine bierernste Schauergeschichte erzählen möchte.

Die Gespräche werden auf Deutsch und Englisch vollständig vertont. Gerade bei einer Geschichte mit so vielen sonderbaren Persönlichkeiten bekommen damit auch die Stimmen viel Raum. Der Humor entsteht aus Gigis Blick auf ihre Umgebung und den merkwürdigen Gestalten, denen sie unterwegs begegnet. Gleichzeitig gibt ihr Wunsch, die Familie wieder zusammenzubringen, der Reise einen persönlichen Anlass. Hinter dem ganzen Geisterspuk steckt letztlich ein kleines Mädchen, das seine Oma wiedersehen möchte und dafür erstaunlich viel auf sich nimmt.

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Mehr Informationen

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Daedalic Entertainment, dass man uns das kommende Spiel „Ghost Haunting“ vorgestellt hat!

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