gamescom 2026 – Silver Palace

Freitag Mittags während der diesjährigen gamescom hatten wir die Möglichkeit, uns auch Silver Palace im Pressebereich der gamescom genauer anzuschauen. Diesen Titel habe ich schon länger im Blick gehabt und umso gespannter war ich darauf!


Ein Streifzug durch Silvernia

Silvernia wäre durchaus einen Spaziergang wert, wenn dort nicht regelmäßig etwas dazwischenkäme. Die Stadt in Silver Palace erinnert mit ihren verzierten Fassaden, Kutschen und Uhrentürmen an das viktorianische Zeitalter. Dazwischen stehen Figuren im Anime-Stil, deren Kleidung die aufwendige Gestaltung der Umgebung aufgreift. Historisch korrekt soll das natürlich nicht sein. Das geheimnisvolle Silverium ermöglicht eine Form magischer Technologie, die der Großstadt ihren eigenen Charakter gibt und weit über gewöhnliche Dampfmaschinen hinausgeht.

Auch Wetter und Tageszeit verändern das Stadtbild. Die Musik verbindet klassische Instrumente mit elektronischen Klängen und greift damit dieselbe Mischung auf, die in Architektur und Technik zu sehen ist. Entwickelt wird Silver Palace mit der Unreal Engine 5. Im Mittelpunkt der bisherigen Eindrücke stehen dabei vor allem die aufwendig gestalteten Schauplätze und die Inszenierung. Die Stadt ist zugleich der Arbeitsort einer Detektivfigur, deren Ermittlungen einen weiteren Teil des Abenteuers bilden sollen. Wie diese Nachforschungen im Detail funktionieren, war bislang allerdings kaum spielbar zu sehen.

Im richtigen Moment wechseln

Bei den Kämpfen geht es deutlich schneller zur Sache. Mehrere Figuren bilden ein Team, zwischen dessen Mitgliedern während der Auseinandersetzungen gewechselt werden kann. Vier Charaktere waren in der Demo verfügbar, jeweils mit eigenen Waffen und Kampfstilen. Ein Wechsel bedeutet deshalb mehr als ein anderes Gesicht auf dem Bildschirm. Er bringt eine andere Art zu kämpfen ins Geschehen und lässt sich mit den Aktionen der übrigen Gruppe verbinden.

Wichtig ist dabei das Timing. Optische und akustische Signale weisen auf Gelegenheiten zum Ausweichen oder Parieren hin. Wer passend reagiert, kann einen Angriff abfangen und unmittelbar mit einem Konter antworten. Die Figurenwechsel gehören zu diesen schnellen Abläufen und halten die Kämpfe in Bewegung. Hinzu kommen aufwendig animierte Ultimates und Finisher. Trotz der vielen Effekte bleibt damit eine konkrete Aufgabe: den Gegner beobachten, seine Angriffe erkennen und den passenden Moment für die eigene Reaktion erwischen.

Lieber mit dem Pegasus

Silvernia lässt sich zu Fuß erkunden, doch für längere Wege steht früh ein Pegasus bereit. Das geflügelte Reittier bringt einen schneller durch die Stadt und eröffnet auch Möglichkeiten oberhalb der Straßen. An bestimmten Stellen kann es in einen Gleitflug übergehen. Damit bekommt die Fortbewegung einen anderen Reiz als das bloße Abreiten von Wegen zwischen zwei Aufgaben. Die Architektur lässt sich unterwegs auch aus einer erhöhten Perspektive betrachten.

Für den Wechsel in die Luft gibt es unter anderem spezielle Startpunkte. Auch ein Absprung von einer höher gelegenen Stelle kann den Übergang auf das Reittier ermöglichen. So wechseln sich Straßen und Luftwege bei der Erkundung ab. Gerade in einer Stadt, deren Fassaden und hohe Bauwerke so viel Aufmerksamkeit bekommen, ist das eine passende Möglichkeit, mehr von der Umgebung zu sehen. Der Pegasus gehört dadurch zu den auffälligeren Besonderheiten abseits der Kämpfe.

Märchenfiguren mit schweren Waffen

Bei den großen Gegnern hält sich Silver Palace nicht lange zurück. Zwei gewaltige Statuen gehören bereits zu den ersten Begegnungen und verwandeln eine feierliche Zeremonie in einen Kampf. Ihre Größe verändert die Wirkung der Szene sofort: Die eigene Figur steht plötzlich zwischen riesigen Körpern, deren Auseinandersetzung weit über ein gewöhnliches Straßengefecht hinausgeht. Solche Begegnungen geben den spektakulären Animationen und mächtigen Spezialangriffen den passenden Rahmen.

Noch ungewöhnlicher wird es bei Cinderella. Die Gegnerin fährt auf einer mechanischen Kürbiskutsche vor und setzt ein Maschinengewehr ein. Als Schauplatz dient eine Gießerei mit glühendem Metall, während eine kräftig überarbeitete Fassung von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ den Kampf begleitet. Märchenmotiv, Industrieanlage und moderne Bewaffnung treffen hier ganz selbstverständlich aufeinander. Gerade diese eigenwilligen Kombinationen machen neugierig darauf, welche anderen Ideen Silver Palace noch zwischen den vornehmen Fassaden Silvernias versteckt.

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Mehr Informationen

Wir bedanken uns bei Elementa Games für die Möglichkeit, dass wir uns Silver Palace auf der gamescom 2026 genauer anschauen durften!

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