gamescom 2026 – Alien Isolation 2

Den dritten von vier Terminen, die wir auf der gamescom 2026 bei SEGA wahrnehmen durften, könnte viele Horror Fans unter euch interessieren. Die Rede ist hier natürlich von Alien Isolation 2!


Draußen ist es auch nicht sicher

Ein dunkler Wald, peitschender Regen und ein Rover, der nicht mehr weiterkommt. Alien: Isolation 2 beginnt auf einem Kolonieplaneten, auf dem Blake zunächst mit ihren Begleitern unterwegs ist. Nach einem Unfall muss sie zu Fuß weiter. Der Boden ist aufgeweicht, Bäume versperren den Weg und im Dunkeln lässt sich nur schwer erkennen, wo es überhaupt weitergeht. Das Alien braucht hier noch gar nicht aufzutauchen. Schon die Suche nach einem begehbaren Pfad macht deutlich, wie wenig Kontrolle Blake über ihre Situation hat.

Eine auffällige Navigationshilfe nimmt ihr diese Suche im gezeigten Abschnitt nicht ab. Statt einem Kompass oder einer Zielmarkierung zu folgen, muss man sich an der Umgebung orientieren, unter Hindernissen hindurchkriechen und nach einem Durchgang Ausschau halten. Ein abgestürztes Wrack bietet schließlich einen Zugang ins Innere. Dort verschiebt sich die Bedrohung: Auf den unübersichtlichen Wald folgen dunkle Räume, ausgefallene Technik und die Frage, was hier eigentlich passiert ist. Schutz vor dem Wetter bedeutet eben noch lange keine Sicherheit.

Lieber leise bleiben

Im Inneren gehören das Durchsuchen der Räume und das Sammeln von Schrott und Elektronikteilen zu den ersten Aufgaben. Die Stromversorgung muss wiederhergestellt werden, damit sich weitere Bereiche öffnen lassen. Zwischen den klobigen Geräten und alten Bildschirmen kehrt dabei die vertraute Gestaltung des Vorgängers zurück. Jeder dunkle Durchgang kann etwas verbergen, und die Suche nach brauchbaren Gegenständen verlangt, sich trotzdem weiter vorzuwagen.

Eine Schusswaffe, mit der sich die Situation bequem lösen ließe, steht im spielbaren Prolog nicht zur Verfügung. Stattdessen können Wurfgegenstände helfen, das Alien abzulenken. Ein Geräusch an der richtigen Stelle verschafft möglicherweise genug Zeit, um aus dem Versteck zu kommen und den nächsten Raum zu erreichen. Es geht darum, einen kurzen Vorsprung zu gewinnen. Der Xenomorph bleibt eine Gefahr, der Blake ausweichen muss.

Auch unter einem Tisch sollte man sich nicht zu sicher fühlen. Das Alien kann solche Verstecke überprüfen, weshalb bloßes Ausharren keine verlässliche Lösung ist. Man muss beobachten, wann sich eine Gelegenheit zum Weitergehen ergibt. Gerade dieses Abwägen macht die Jagd interessant: Noch warten oder jetzt los? Der nächste Durchgang ist vielleicht nur wenige Schritte entfernt, aber die müssen erst einmal unbemerkt zurückgelegt werden.

Schritte hinter der Wand

Der Ton übernimmt einen großen Teil der Orientierung. Im gezeigten Einstieg fehlt der Bewegungsmelder, sodass man das Alien nicht einfach auf einem Gerät verfolgen kann. Stattdessen zählen Schritte, Geräusche aus den Schächten und Bewegungen im Blickfeld. Dazu kommt die Taschenlampe: Sie erleichtert zwar die Sicht, kann aber die Aufmerksamkeit der Kreatur auf sich ziehen. Wer sich durch die Gänge bewegt, muss deshalb immer wieder entscheiden, wie viel Sicht er gerade braucht und welches Risiko er dafür eingeht.

Die Geräuschkulisse beschränkt sich dabei nicht auf den Verfolger. Draußen fegt der Wind durch den Wald, Regen trifft auf unterschiedliche Oberflächen und Donner unterbricht das Unwetter. Im Inneren knarrt Metall, während Computer mit ihren Signaltönen dazwischenfunken. Das macht es schwer, ein unbekanntes Geräusch sofort einzuordnen. Hat sich nur etwas im beschädigten Wrack bewegt, oder kommt das Alien näher? Diese Unsicherheit hält auch Räume ungemütlich, in denen gerade nichts zu sehen ist.

Vertraute Technik in neuem Licht

Optisch hält Creative Assembly an der Vorstellung von Zukunft fest, die den ersten Alien-Film geprägt hat. Röhrenbildschirme, massive Geräte und funktionale Innenräume bestimmen das Bild. Die Beleuchtung verleiht diesen vertrauten Formen neue Wirkung. Draußen werfen Blitze die Schatten kahler Äste über den Boden, während rotes Leuchtfeuer die Umgebung einfärbt. Im Wrack fällt Licht auf Metallflächen und schließlich auf den glänzenden Körper des Xenomorphs. Seine Silhouette bleibt dabei sofort erkennbar.

Neben den überarbeiteten Gesichtsanimationen fallen kleinere Änderungen bei der Bedienung auf. Türen werden per Tastendruck geöffnet, und an Speicherpunkten muss eine Taste gehalten werden. Solche Handgriffe verlangen einen Moment Aufmerksamkeit, obwohl man eigentlich lieber den Gang im Auge behalten würde. Mit einem DualSense-Controller werden außerdem die schweren Schritte des Aliens durch Vibrationen spürbar. Die Bedrohung bleibt dadurch selbst dann präsent, wenn die Kreatur gerade in einem anderen Teil des Wracks unterwegs ist.

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Mehr Informationen

Wir bedanken uns bei SEGA für die Möglichkeit, dass wir uns Alien Isolation 2 auf der gamescom 2026 anschauen durften!

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