Den letzten Termin, welchen wir bei Toplitz dieses Jahr wahrgenommen haben, betraf erneut ein Simulations / Aufbauspiel, welches uns stark an Medieval Dynasty oder Sengoku Dynasty erinnert hat, zumindest vom Gameplay-Aspekt. Die Rede ist hier von „Vikings Dynasty“!
Neue Aufgaben und Gerüchte aus der Stadt
Vikings Dynasty greift einen Spielstil auf, den man bereits aus Medieval Dynasty und Sengoku Dynasty kennt. Neben den alltäglichen Beschäftigungen führt diesmal eine Hauptgeschichte durch das Wikingerabenteuer. In der Stadt warten Händler sowie Auftraggeber für Haupt- und Nebenquests. Zwischen den Ausflügen gibt es deshalb immer wieder einen Anlass, zurückzukehren, Waren zu handeln und mit den Bewohnern zu sprechen. Je nachdem, womit man sich gerade beschäftigen möchte, kann man der Geschichte folgen oder sich zunächst einer kleineren Aufgabe widmen.
Auch Gespräche ohne direkten Questauftrag können weiterhelfen. Die Bewohner lassen sich nach Gerüchten fragen und geben dabei Hinweise auf mögliche Entdeckungen. Es lohnt sich also, nicht ausschließlich den nächsten Auftraggeber anzusteuern. Manchmal ergibt sich ein neues Ziel erst aus einer Unterhaltung. Bereits erkundete oder freigeschaltete Orte erhalten eine Markierung auf der Karte. Wer später noch einmal dorthin möchte, kann sich daran orientieren, statt den ganzen Weg aus dem Gedächtnis zurückzuverfolgen.




Zu Wasser und an Land unterwegs
Boote gehören in Vikings Dynasty zur Erkundung dazu. Zunächst steht ein kleineres Gefährt zur Verfügung, später kommen größere Boote hinzu. Damit verändert sich im Verlauf auch die Art, wie man auf dem Wasser unterwegs ist. Die Gewässer lassen sich aber nicht nur vom Boot aus kennenlernen. Schwimmen und Tauchen sind ebenfalls möglich, sodass man zwischendurch selbst ins Wasser steigen und unter die Oberfläche schauen kann.
Wer es etwas ruhiger angehen möchte, kann fischen oder an Land Materialien sammeln. Bei der Suche hilft das Inspector Eye, das sammelbare Objekte in der Nähe hervorhebt. Gerade zwischen anderen Umgebungsdetails lassen sich die benötigten Dinge dadurch leichter erkennen. Für Tätigkeiten wie Jagen und Sammeln gibt es außerdem eigene Bereiche im Skillsystem. Die Beschäftigungen abseits der Quests gehören somit auch zur Entwicklung der Spielfigur.
Die gesammelten Gegenstände landen in einem übersichtlich aufgebauten Inventar. Werkzeuge und Waffen lassen sich zusätzlich auf Quickslots legen, um sie direkt auszuwählen. Das erspart das wiederholte Öffnen des Gepäcks, wenn man unterwegs zwischen verschiedenen Tätigkeiten wechselt. Auch Statuseffekte gehören zum Spiel. Neben der Ausrüstung gilt es deshalb, den Zustand der eigenen Figur im Auge zu behalten.





Mit Schwert und Schild in den Nahkampf
Bei Begegnungen mit Gegnern stehen verschiedene Waffen zur Auswahl, darunter das Schwert. Dazu lässt sich ein Schild einsetzen, um Angriffe abzuwehren. Man ist im Nahkampf aber nicht auf Schläge und das Hochhalten des Schildes beschränkt: Gegner können auch getreten werden. Dadurch gibt es mehrere direkte Aktionen, zwischen denen man während einer Auseinandersetzung wechseln kann. Die Waffen lassen sich über die Quickslots griffbereit halten, wenn es auf einem Ausflug zum Kampf kommt.
Der Schild bleibt allerdings kein Ausrüstungsstück für die Ewigkeit. Er kann zerbrechen und muss dann neu hergestellt werden. Das Handwerk wird also auch nach der ersten Ausstattung weiter gebraucht. Wer Ersatz benötigt, kümmert sich wieder um die passenden Materialien und die Herstellung. So führen die Kämpfe ganz praktisch zurück zu den anderen Tätigkeiten: Nach einem Ausflug steht womöglich erst einmal das Anfertigen eines neuen Schildes an, bevor man die nächste Aufgabe angeht.
Wir bedanken uns erneut bei Toplitz für die Möglichkeit, uns das kommende Spiel „Vikings Dynasty“ genauer anschauen zu dürfen!






