Wir waren am Freitag, dem 22. August, bei dem Publisher CobraTekku Games und den Entwicklern Pixel Rats zu Gast. Dort durften wir das Spiel „Kiyo – Bunny Tyranny“ anspielen. In diesem Bericht möchten wir euch erzählen, was wir dabei gesehen und erlebt haben.
Worum geht es bei „KIYO – Bunny Tyranny“?
In „Kiyo“ taucht man in eine dystopische Cyberpunk-Welt ein, die von Smartphone-besessenen, kleinen Killer-Hasen mit hartem Plüsch regiert wird. Als „Bunny“-ähnliches Wesen namens „Mensch“ übernehmen wir die Kontrolle über Kiyo, eine ehemalige Jäger-Katze, und tauchen in diese makabere Welt ein.
Überraschenderweise entpuppt sich das kleine Indie-Game als eine Art Stealth-Plattformer/Sidescroller mit einer tiefgründigen Geschichte. Wenn ihr mehr über die Story erfahren möchtet, empfehlen wir euch, die Demo auf Steam anzuspielen.
Gameplay und Atmosphäre
Das Gameplay von Kiyo ist abwechslungsreich. Die düstere, dystopische Welt bietet nicht nur Stealth-Passagen im Sidescroller-Gewand, sondern auch physikbasierte Rätsel, die es zu lösen gilt. Dafür hat der Protagonist Kiyo verschiedene Werkzeuge, die er im Spielverlauf vielseitig einsetzen muss, um voranzukommen.
Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf den Plattformer-Passagen. Diese erfordern viel Timing und Geduld, sind aber knapp bemessen und spaßig umgesetzt. Besonders hervorzuheben sind die Stealth-Abschnitte, die geschickt mit Licht und Schatten spielen, was man gegen die Gegner einsetzen kann. Auch Geräusche sind ein wichtiger Teil der Stealth-Mechaniken und essenziell, um den perfekten Ninja-Score zu erreichen, den das Spiel für jedes Level vergibt.
Achtung: Je mehr man tötet, desto geringer fällt der Ninja-Score aus, da echte Ninjas bekanntlich unsichtbar und lautlos sind. Es lohnt sich zudem, die Level genauer zu erkunden, denn hier und da lassen sich Geheimnisse finden. Wir empfehlen, das Spiel mit einem Controller zu spielen, da sich dies am natürlichsten anfühlt.
Optik und Sound
Grafisch bietet das Pixel-Stealth-Abenteuer einiges fürs Auge. Der einzigartige Stil sticht definitiv heraus und erinnerte uns an eine Mischung aus der Synthwave-Ära der 80er-Jahre und Cyberpunk-Welten. Für die akustische Untermalung wurde ein befreundeter Musiker engagiert, der genau den Stil trifft, den man von dem Spiel erwartet. Von atmosphärischen Synthesizer-Klängen bis zu mitreißenden Club-Bangern ist alles dabei, was sich ein kleines Pixel-Herz wünscht.
„Kiyo – Bunny Tyranny“ ist ein kleines, aber mit viel Herzblut entwickeltes Indie-Spiel von zwei Entwicklern, die ihr erstes eigenes Spiel kreieren wollten. Sie arbeiten bereits seit vier Jahren an dem Titel, und das merkt man. Besonders beeindruckend ist, dass das Spiel auf einer eigenen Engine basiert und sogar Raytracing für die Licht- und Schattensetzung bietet. Man merkt dem Spiel auch nicht an, dass die Künstlerin keinerlei Vorerfahrung in der Spieleentwicklung hatte, was uns positiv überrascht hat.
Wir sind gespannt, wie viel Content zum Release noch geboten wird, und freuen uns auf die Veröffentlichung des Titels. Die Entwickler planen den Release für 2026 auf Steam und Nintendo Switch. Wir wünschen ihnen viel Erfolg!
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