Auf der gamescom 2025 bekamen wir die Gelegenheit, in einer ausführlichen Präsentation einen Blick auf SpaceCraft zu werfen!
Die Geschichte beginnt düster: Vor Jahrhunderten hat die Menschheit beim Graben nach verschollenem Wissen aus einer vergessenen Epoche eine Katastrophe ausgelöst. Automatisierte Kriegsmaschinen, die sogenannten Tripods, wurden ungewollt reaktiviert. Der folgende Krieg zog sich über Generationen, bis schließlich das geheimnisvolle „H Incident“ große Teile der menschlichen Flotte vernichtete. Was blieb, war ein zersplittertes Universum, in dem die Menschheit ums nackte Überleben kämpft. Hoffnung keimt erst wieder auf, als ein verschlüsseltes Signal aus einer fernen Galaxie die Koordinaten zu einem geheimen Portal übermittelt – der Beginn einer Flucht ins Ungewisse.
Spielerinnen und Spieler übernehmen die Rolle dieser letzten Überlebenden und wagen den Schritt durch das Portal, um in einer völlig neuen Galaxie Fuß zu fassen. Von dort aus eröffnet sich ein gewaltiges Universum: Planetensysteme, Asteroidenfelder, verlassene Stationen und gigantische Wracks warten nur darauf, entdeckt zu werden. Der Übergang zwischen Raumflug und der Erkundung von Planeten verläuft fließend, wodurch sich SpaceCraft wie eine einzige, nahtlose Reise anfühlt.
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Die Erkundung ist dabei kein Selbstzweck. Jeder Planet hält wertvolle Rohstoffe bereit, die mit Spezialwerkzeugen oder über die eigenen Schiffe abgebaut werden können. Diese Materialien bilden das Fundament für das Crafting-System: Von simplen Bauteilen bis hin zu ganzen Schiffsrümpfen lässt sich fast alles herstellen. Besonders spannend: Baupläne können nicht nur erstellt, sondern auch mit anderen Spielerinnen und Spielern geteilt oder verkauft werden. Wer möchte, baut kleine, wendige Jäger oder riesige Transporter – jede Komponente verändert das Handling des Schiffs spürbar.
Natürlich ist die Galaxie alles andere als friedlich. Piraten, Söldner und rivalisierende Fraktionen lauern im All und greifen gnadenlos an. Die Gefechte folgen einem dreistufigen Ablauf: Zunächst wird der Gegner erfasst, dann verfolgt und schließlich im Kampf gestellt. Dabei kombiniert SpaceCraft einfache Steuerung mit einem komplexen Energiemanagement – Überhitzung, Spezialmanöver und taktische Entscheidungen spielen eine entscheidende Rolle. Jedes Gefecht fühlt sich wie ein Balanceakt an, bei dem man das Kräfteverhältnis mit klugen Manövern zu seinen Gunsten kippen kann.
Doch SpaceCraft beschränkt sich nicht auf individuelles Tüfteln. Produktionsketten spielen eine entscheidende Rolle. Basen lassen sich errichten, ausbauen und schließlich automatisieren. Drohnen übernehmen Abbau und Logistik, Frachter sorgen für den Transport, während Energiemanagement und Versorgung ganze Kolonien am Laufen halten. Das Spiel vermittelt das Gefühl, ein wachsendes Imperium zu leiten, bei dem jeder Fortschritt handfeste Konsequenzen für die eigene Flotte und Wirtschaft hat.
Besonders eindrucksvoll ist die lebendige Wirtschaft. Alles, was im Universum geschieht, wirkt sich auf Preise, Nachfrage und Ressourcen aus. Wer Rohstoffe abbaut, Schiffe konstruiert oder Baupläne verkauft, verändert damit indirekt das Gleichgewicht des Marktes. Dadurch entsteht eine dynamische Spielwelt, die ständig auf das Handeln der Community reagiert.
Auch Kooperation soll im Mittelpunkt stehen: Spieler können sich zu Unternehmen zusammenschließen, Rollen verteilen und im großen Stil zusammenarbeiten. Von kleinen Crews bis hin zu gigantischen Handelsimperien – SpaceCraft ermutigt dazu, die Kräfte zu bündeln und gemeinsam eine interplanetare Infrastruktur aufzubauen.
Unser erster Eindruck nach der Präsentation: Shiro Games will mit SpaceCraft nicht nur ein weiteres Sci-Fi-Spiel liefern, sondern ein komplexes Universum erschaffen, das von Spielerentscheidungen, wirtschaftlichen Prozessen und taktischen Gefechten lebt.
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Wenn man auf der gamescom an frostverhangenen Landschaften und endlosen Schneestürmen denkt, dann landet man unweigerlich bei einem Titel wie Frostrail. Auch wir haben uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen, einen Blick auf das neue Projekt von Shiro Games zu werfen. In einer Präsentation zeigten uns die Entwickler, wie düster, erbarmungslos und gleichzeitig faszinierend diese frostige Welt aufgebaut ist – ein Setting, das sofort neugierig macht und uns während der Vorführung nicht mehr losgelassen hat.
Im Zentrum steht ein Reich, das längst zerfallen ist. Einst blühend, wurde es durch den unheilvollen Bund des Kaisers mit einer unbarmherzigen Macht dem Untergang geweiht. Nun herrscht hier nichts als Eis, Tod und ein ständiges Gefühl von Bedrohung. Über das Land streifen gesichtslose Schrecken, Wiedergänger und andere Kreaturen, die an Vergangenes erinnern. Doch es gibt Hoffnung: die Gärtner der Buße. Sie reisen mit einer gewaltigen, dampfbetriebenen Lokomotive durch diese gefrorene Hölle. Ihre Aufgabe ist es, das Land zu reinigen, den Verlorenen letzte Gnade zu erweisen und die Verderbten ohne Zögern niederzustrecken.
Die Lok selbst ist Herzstück und Lebensader zugleich. Sie ist keine bloße Transportmöglichkeit, sondern ein rollendes Zuhause, ein Bollwerk und ein Werkzeug zum Überleben. Während wir sie auf unseren Reisen antreiben, verwalten wir ihre Ressourcen, halten sie instand und sorgen dafür, dass sie uns immer weiter durch die Kälte trägt. Ohne sie gibt es kein Vorankommen – und kein Überleben.
Natürlich bleibt die Welt nicht stehen, während wir durch sie reisen. Der Zug kann erweitert, verstärkt und bewaffnet werden. Die Entwickler sprachen von zusätzlichen Waggons, Werkstätten und Lagerhallen, die man anbauen kann, um eine mobile Festung zu errichten. Mauern werden dicker, Geschütze stärker und das Tempo höher – all das notwendig, denn die Schrecken, die sich im Frost regen, warten nicht geduldig auf uns.
Doch das wahre Abenteuer liegt jenseits der Schienen. Wer sich hinauswagt, findet verlassene Dörfer, eingefrorene Ruinen und Wracks, die vom Eis zersprengt wurden. Dort gibt es Ressourcen, Materialien und vielleicht auch Geheimnisse – aber jeder Schritt hinaus ist ein Tanz auf Messers Schneide. Die Kälte ist unerbittlich, sie raubt langsam Kraft, Sicht und Leben. Wärme ist knapp, Entscheidungen sind gnadenlos: riskieren wir das Leben für wertvolle Beute oder bleiben wir im Schutz des Zuges zurück?
Neben der ständigen Bedrohung durch Schnee und Eis gibt es noch weit finsterere Gefahren. Wiedergänger und andere Kreaturen lauern in den Schatten, und jeder Ausflug kann in einen gnadenlosen Kampf münden. Glücklicherweise lässt sich Frostrail allein oder im Koop erleben. Wer sich zusammenschließt, hat bessere Chancen, den Schrecken standzuhalten, Ressourcen zu sammeln und im Team zu überleben. Waffen und Ausrüstung können selbst gefertigt werden, um sich auf immer gefährlichere Ausflüge vorzubereiten.
Shiro Unlimited präsentierte uns mit Frostrail ein Spiel, das gleichermaßen Survival, Strategie und düstere Erzählung miteinander verbindet. Es geht nicht nur darum, sich durch Schneestürme zu kämpfen oder den Zug zu verbessern – jede Entscheidung, jedes Risiko und jeder Schritt hinaus in die weiße Leere könnte den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Ob alleine oder gemeinsam mit Freunden: die frostige Einöde wird kein einfaches Pflaster sein.
Wann genau wir uns selbst in die Eden-Lok setzen dürfen, konnten uns die Entwickler nicht verraten. Sicher ist jedoch, dass viele Besucher – uns eingeschlossen – das Spiel direkt auf die Wunschliste gesetzt haben. Frostrail hat alles, um einer der eindringlichsten Survival-Titel der kommenden Jahre zu werden. Wir danken Shiro Unlimited für die eindrucksvolle Präsentation und freuen uns schon jetzt auf die erste eigene Fahrt durch Eis, Tod und Hoffnung.
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Zum Abschluss bleibt uns, Shiro Games für die Einblicke und die Gespräche auf der Messe zu danken. Wir nehmen von den Präsentationen nicht nur Bilder von frostigen Landschaften mit, sondern vor allem die Gewissheit, dass hier mehrere Titel entstehen, welche man unbedingt auf die Wunschliste packen sollte.






