gamescom 2022 – Tortuga: A Pirate’s Tale

Das letzte Spiel, welches wir uns von Kalypso Media auf der diesjährigen gamescom präsentieren lassen konnten, trägt den Namen “Tortuga: A Pirate’s Tale” und wurde wurde von dem Entwickler Gaming Minds Studios entwickelt und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2023 für den PC (Epic Games Exklusive für 12 Monate), Playstation 4/5, Xbox One und Xbox Series S/X erscheinen.

Bei Tortuga: A Pirate’s Tale handelt es sich um ein Strategisches RPG-Piratenabenteuer, welches auf der Karibik in einer riesigen Open World spielt. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Piratenkapitäns, welcher auf der Suche nach Beute die Karibik durchkreuzt. Allerdings ist man nicht alleine, denn zu der Gruppe zählen mehrere Piratenkapitäne und ihr seid praktisch der Anführer der Gruppe. Jeder Kapitän sammelt im Verlauf des Spiels Erfahrungspunkte, levelt sich dadurch hinauf und kann einzigartige Skills verbessern. Viel von der Geschichte erfährt man durch Comic-Videosequenzen, welche bereits jetzt Lust auf mehr bereiten können.

Die Kämpfe werden, je nach Gebiet, unterschiedlich generiert und sie finden rundenbasiert auf Hexagon-Feldern statt. Diese Kämpfe finden wie andere Spiele dieser Art in 2 Runden statt: Hier gäbe es zunächst die Movement-Runde, welche anzeigt, wie weit und wohin das Schiff fahren kann. Schon hier merkt man als Spieler, dass man aufpassen muss, da Schiffe einen langsamen Wenderadius haben und die Bewegung sowohl auf die Schiffsart als auch auf die Windrichtung ankommt und man nicht einfach zum stehen bleiben kommt, wenn man ordentlich Rückenwind bekommt. Auch haben die Schiffe eine Art Mindestbewegung, welche eingehalten werden muss. Hier geben dem Spieler kleine Anzeigen auf dem Feld die Information, welche Bewegungen möglich sind.

Nach der Bewegung folgt die Kampfsequenz. Hier wird dem Spieler anhand von prozentualen Chancen angezeigt, inwiefern er den Gegner treffen kann. Je nach Trefferart hat das natürlich auch Auswirkungen auf die Hülle des Schiffs, die Panzerung, die Geschwindigkeit oder vieles mehr. Auch kann man das gegnerische Schiff in Brand setzen oder “befreundete” Schiffe heilen. Durch diverse Animationen sieht man leicht die Treffer. Auch die Segel bekommen hierbei beispielsweise Löcher. Natürlich ist es auch möglich, den Feind zu entern, um an mehr Beute zu gelangen. Wie auch beim Schießen mit den Kanonen sieht man vorher eine Erfolgschance und das Würfelglück entscheidet dann, ob das Entern erfolgreich war oder eben nicht. Gelingt das Entern, könnt ihr über Dialoge bestimmte Entscheidungen treffen, falls nicht, ist der Gegner am Zug.

Ob ihr den Feind nun entert oder nicht: Im Verlauf des Spiels sinkt die Moral eurer Crew-Mitglieder stetig ab. Diese könnt ihr prozentual nur durch das Verteilen der Beute oder durch Versprechungen stärken. Ersteres ist teilweise hilfreich, andererseits aber nicht, denn die geforderte Menge für eine nennenswerte Erhöhung lässt euch eine Menge Geld verlieren, die ihr durch den Verkauf der Beute bekommt. Aber man kann die Moral auch mit Versprechungen steigern, welche zumeist in Zusatzaufgaben für die Schiffskämpfe münden. Sinkt die Moral, werden diese Personen irgendwann die Crew verlassen und ihr müsst neue Mitglieder suchen. Aber es ist möglich, sie im späteren Verlauf neu anzuwerben. Durch das finden und einsetzen neuer Kapitäne steigt die Moral übrigens wieder um ein Vielfaches.

Überall in der Karibik gibt es Häfen, welche man ansteuern kann, insofern ihr nicht die schwarze Flagge gehisst habt. Dort könnt ihr geplünderte Güter verkaufen, Quests annehmen und euer Schiff verbessern. Letzteres hilft euch besonders beim Entern oder mit neuen “Waffen” enorm, gegen schwerere Feinde vorzugehen. Diese Verbesserungen müssen natürlich auch ausgerüstet werden. Hier gibt es verschiedene Ausrüstungsmöglichkeiten bei eurem Schiff wie die Rahmen, Kanonen, Mörser, Enterhaken und viele mehr. Entscheidet also, welche Dinge euch am meisten weiterhelfen würden. Ferner ist es dem Spieler möglich, eine eigene Flagge zu designen und das Schiff ebenfalls vom Stil her anzupassen.

Man merkt anhand der Videosequenzen und auch das Gameplay, wieviel Herzblut in den Titel gesteckt wurde. Auch der Detailreichtum lässt nicht zu wünschen übrig.  Dadurch, dass das eigene Gameplay entscheidend ist und nicht alles auf Glück basiert, aber auch durch die gewaltige Größe der Karibik hat man in Tortuga: A Pirate’s Tale vermutlich eine Menge zu tun!

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