Review: Master of Orion

Nachdem die Spielereihe Master of Orion vor vielen Jahren für DOS, Windows und Mac ein voller Erfolg gewesen ist, freuten wir uns umso mehr darüber, als Wargaming eine Art „Remake“ von diesem Spiel ankündigte. Mittlerweile wurde das Spiel auch veröffentlicht und befand sich davor schon auf Steam in der Early Access Phase. Selbstverständlich haben wir uns Master of Orion genauer angeschaut, um euch nun darüber berichten zu können.


Allgemein/Story


Zunächst aber einmal ein paar Hintergrund-Informationen für die Neulinge und die alten Hasen unter euch. Bei Master of Orion, auch MoO abgekürzt, handelt es sich um eine Art rundenbasiertes Strategiespiel, welches sich im Weltraum abspielt, wie ihr es euch vielleicht bereits denken könnt. Die erste Version wurde 1993 von der Firma MicroProse für DOS veröffentlicht und wurde von Simtex entwickelt.

Da der erste Teil von Master of Orion so erfolgreich gewesen ist, folgte genau 3 Jahre später von der gleichen Firma das Spiel Master of Orion 2: Battle at Antares. Dieser Nachfolger spielte sich weitestgehend wie der erste Teil, allerdings gab es auch Neuheiten wie den Multiplayer-Modus, weitere Rassen, eine bessere Grafik und viele, weitere Ingame-Inhalte. Master of Orion 2: Battle at Antares wurde erneut für DOS, aber auch für Windows 95 veröffentlicht.

Aller guten Dinge sind drei. Diesen Spruch dürfte so ziemlich jeder kennen. Aus dem Grund entwickelte Quicksilver Software auch den dritten Teil: Master of Orion 3. Dieser wurde im Jahre 2003 von der Firma Infogrames für Windows 98 veröffentlicht. Mittlerweile ist das Spiel auch auf dem MAC spielbar. Dies ist der erste Nachfolger des ersten Spiels, bei welchem das Gameplay komplett verändert wurde und das Spiel um einiges schwieriger ausfiel als die Vorgänger-Teile.

Wie bereits erwähnt, hat die Firma Wargaming, welche durch das Spiel World of Tanks weltweit bekannt wurde, Master of Orion als Reboot veröffentlicht. Dieses Spiel trägt im übrigen den Untertitel „Conquer the Stars„. Wargaming hat sich 2013 durch eine Auktion die Markenrechte an Master of Orion gesichert und im Jahre 2015 den Reboot des Spiels angekündigt. Im Februar 2016 war das Spiel dann als Early Access Version in Steam und über GOG.com verfügbar. Mittlerweile wurde das Spiel, wie bereits erwähnt, veröffentlicht und es ist für PC, Mac, Linux und SteamOS verfügbar!

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Nun sind wir wieder in der Gegenwart angekommen, daher sagen wir euch jetzt noch etwas zum Spiel ansich und zeigen euch natürlich auch noch die Systemanforderungen.

Master of Orion ist wie bereits erwähnt ein rundenbasiertes Aufbaustrategie-Spiel. Das Ziel ist es im Prinzip, schnellstmöglich Planeten zu besiedeln, diese bewohnbar zu machen und in diversen Kategorien wie beispielsweise der Forschung, den ersten Platz zu schaffen. Natürlich ist man nicht allein in dem großen Universum. Neben der eigenen, gewählten Rasse gibt es noch viele weitere Konkurrenten. Diese stellen wir euch im Abschnitt „Gameplay“ genauer vor. Ob ihr mit einer fremden Spezies Frieden schließt, euch mit ihnen bekriegen wollt oder lediglich diese für die eigenen Zwecke ausnutzen wollt, liegt ganz in eurer Hand. In einem späteren Abschnitt erfahrt ihr auch, was es sonst noch zu tun gibt in Master of Orion. Nun zeigen wir euch aber die System-Anforderungen:


PC

Minimale Systemanforderungen:

Betriebssystem: Windows 7 / 8 / 10 (64bit)
Prozessor: Intel Core 2 Duo 2.0 GHz oder AMD Athlon X2 2.2 GHz
Arbeitsspeicher: 2GB RAM
Grafikkarte: NVidia 240, ATI 4650, Intel integrierte HD 4000 oder besser
DirectX: Version 9.0c
Speicherplatz: 15GB verfügbarer Speicherplatz
Soundkarte: DirectX 9 kompatibel
Zusätzliche Anmerkungen: Minimum Video Speicher: 512 MB

Empfohlene Systemanforderungen:

Betriebssystem: Windows 7 / 8 / 10 (64bit)
Prozessor: Intel i5 2.8GHz oder AMD Athlon X4 3.0GHz
Arbeitsspeicher: 4GB RAM
Grafikkarte: NVidia 560, ATI 5870 oder besser
DirectX: Version 9.0c
Speicherplatz: 15GB verfügbarer Speicherplatz
Soundkarte: DirectX 9 kompatibel
Zusätzliche Anmerkungen: Empfohlene Video Speicher: 1GB


MAC

Minimale Systemanforderungen:

Betriebssystem: Mac 10.6 – 10.11 (Snow Leopard – El Capitan)
Prozessor: Intel Core 2 Duo 2.0 GHz oder AMD Athlon X2 2.2 GHz
Arbeitsspeicher: 2GB RAM
Grafikkarte: NVidia 240, ATI 4650, Intel integrierte HD4000 oder besser
Speicherplatz: 15GB verfügbarer Speicherplatz
Zusätzliche Anmerkungen: Minimum Video Speicher: 512 MB

Empfohlene Systemanforderungen:

Betriebssystem: Mac 10.6 – 10.11 (Snow Leopard – El Capitan)
Prozessor: Intel i5 2.8GHz oder AMD Athlon X4 3.0GHz
Arbeitsspeicher: 4GB RAM
Grafikkarte: NVidia 560, ATI 5870 oder besser
Speicherplatz: 15GB verfügbarer Speicherplatz
Zusätzliche Anmerkungen: Empfohlene Video Speicher: 1GB


SteamOS + Linux

Minimale Systemanforderungen:

Betriebssystem: Ubuntu 14.04 64-bit oder neuer, SteamOS
Prozessor: Intel Core 2 Duo 2.0 GHz oder AMD Athlon X2 2.2 GHz
Arbeitsspeicher: 2GB RAM
Grafikkarte: NVidia 240, ATI 4650, Intel HD 4000 oder besser
Speicherplatz: 15GB verfügbarer Speicherplatz
Zusätzliche Anmerkungen: Minimum Video Speicher: 512 MB

Empfohlene Systemanforderungen:

Betriebssystem: Ubuntu 14.04 64-bit oder neuer, SteamOS
Prozessor: Intel i5 2.8GHz oder AMD Athlon X4 3.0GHz
Arbeitsspeicher: 4GB RAM
Grafikkarte: NVidia 560, ATI 5870 oder besser
Speicherplatz: 15GB verfügbarer Speicherplatz
Zusätzliche Anmerkungen: Empfohlene Video Speicher: 1GB


Wie man sehen kann, sind die Anforderungen nicht allzu hoch gesteckt und fast jeder sollte das Spiel ohne Probleme genießen können. Nun besteht natürlich noch die Frage, wieviel das Spiel zum aktuellen Zeitpunkt kostet. Hier muss man dazu sagen, dass es 2 verschiedene Versionen gibt. Hierbei handelt es sich um die Standard-Edition und die Collectors Edition. Beide sind sowohl über Steam als auch über GOG erhältlich.

Die Standard-Version beinhaltet wie immer lediglich das Spiel selbst. Der Kostenfaktor hierfür beträgt genau 27,99€. Das gilt sowohl für die Steam, als auch für die GOG-Version. Für richtige Fans unter euch dürfte aber die Collectors-Edition interessanter sein. Folgender Inhalt befindet sich in der Collectors Edition:

  • Hauptspiel „Master of Orion
  • Originalspiele Master of Orion 1, 2 und 3
  • Frühzeitiger Zugang
  • Pixelschiffe im Retrostil
  • digitaler Kunstband
  • Soundtrack
  • Zusätzliche Rasse: Terranische Khanate

Diese Collectors Edition kostet bei beiden Plattformen 45,99€. Wer sich nun allerdings schon die Standard-Version zugelegt hat, kann sowohl über GOG als auch über Steam für 17,99€ ein Upgrade erwerben, welcher die Standard-Edition zu der Collectors Edition umwandelt.

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Nun haben wir euch aber alle Hintergrundinformationen zu Master of Orion gezeigt und erklärt. Machen wir nun also mit dem wichtigsten Abschnitt weiter: Dem Gameplay!


Gameplay


Nachdem das Spiel gestartet und die Filmsequenz angeschaut bzw übersprungen wurde, befinden wir uns im Hauptbildschirm von Master of Orion. Hier gibt es folgende Menüpunkte:

  • Einzelspieler
  • Mehrspieler
  • Optionen
  • Credits
  • Beenden

Fangen wir zunächst einmal mit dem Einzelspieler-Modus an. Hier werden die Untermenü-Punkte Neues Spiel, Schnelles Spiel, Einführungsspiel, Spiel Laden, Zurück zum Hauptmenü und, falls ihr bereits eine Runde angefangen habt, auch Fortfahren angezeigt. Im Einzelspieler-Modus spielt man immer gegen computergesteuerte Gegner. Für Neulinge unter euch empfehlen wir grundsätzlich, erst einmal ein Einführungsspiel zu starten, um die grundlegende Steuerung und die Ingame-Inhalte kennen zu lernen. Dem Spielstart folgt erst einmal eine kurze Videosequenz, die man aber auch überspringen kann. Anschließend befinden wir uns schon im Spiel.

Spielt man kein Einführungsspiel, kann man sich eine Rasse auswählen. Hier stehen eine Menge verschiedene zur Auswahl:

  • Alkari
  • Bulrathi
  • Darlok
  • Menschen
  • Klackonen
  • Meklar
  • Mrrshan
  • Psilonen
  • Sakkra
  • Silicoiden
  • Terraner
  • Eigene Rasse

Mit der Collectors Edition kommt die Rasse Terranische Khanate hinzu. Jede Rasse hat einen bestimmten Anführer und Merkmale, welche sich im weiteren Spielverlauf bemerkbar machen werden. Natürlich wollen wir euch hier ein Beispiel nennen: Die Bulrathi haben den Anführer Grorwog und 5 verschiedene Merkmale. Zunächst einmal sind die gute Ökologen. Dieses Merkmal bewirkt, dass die Rasse sofort mit der erforschten Technologie Biologie beginnt und eine Verschmutzungstoleranz von 25% mit sich bringt. Die Heimatwelt bringt viele Mineralien mit sich und da der Planet groß ist, gibt es dort auch eine Menge Bewohner. Sie haben eine starke Gravitation, was eine Gravitationstoleranz mit sich bringt und eine Wertung für den Bodenkampf von +50%, was eine Menge sein kann, wenn es um Leben und Tod geht. Entscheidet sorgfältig, mit welcher Rasse ihr spielen möchtet.

Hat man ein ein Einführungsspiel gestartet, erscheint am oberen, linken Bildschirmrand ein Info-Text bzw. ein Tutorial-Fenster, welcher die weiteren Schritte erklärt. Lest euch alle Informationen sorgfältig durch, da es in Master of Orion eine Menge gibt, was man sich merken muss, um im späteren Spielverlauf nicht unterzugehen!

Einen Großteil der Steuerung im Spiel übernimmt die Maus. Mit der linken Maustaste lassen sich Planeten im Detail anschauen oder einzelne Schiffe auswählen. Hat man beispielsweise ein Raumschiff oder eine Flotte mit der linken Maustaste angeklickt, kann man anschließend mit der rechten Maustaste einen Planeten, einen Sprungpunkt oder eine Anomalie als Zielpunkt festlegen und das Raumschiff bzw. die Flotte fliegt dort innerhalb einer vorgeschriebenen Rundenanzahl selbstständig zu diesem Ort! Es ist natürlich auch Möglich,  einige Aktionen mit der Tastatur durchzuführen!

Erreicht man einen neuen Planeten, wird dieser „aufgedeckt“. Es gibt natürlich neben den bewohnbaren Planeten auch noch sogenannte Gasriesen oder Asteroiden-Gürtel! Wenn man einen neuen, bewohnbaren Planeten entdeckt, sollte man schnellstmöglich ein Kolonieschiff dahin entsenden, wenn man noch keines in der aktuellen Flotte vorhanden hatte. Ist dieses Kolonieschiff bei dem bewohnbaren Planeten angekommen und man hat es auch in der aktuellen Auswahl, erscheint am unteren Bildschirmrand eine Auswahl mit 6 Knöpfen. Die Flagge symbolisiert die Aktion „Planet kolonisieren„. Drückt ihr diese an, folgt eine kleine Videosequenz und anschließend gehört der Planet eurer Rasse.

Wählt der Spieler nun den Planeten mit dem Linksklick aus, erscheint ein komplett neues Bild auf dem Monitor. Hier wird der Planet in seiner 3D Form näher dargestellt. Am oberen linken Bildschirmrand wird die Bevölkerungszahl, die verdienten Credits, die Verteidigung, die Sicherheit, die Moral und die Verschmutzung dargestellt.

Damit ihr genau wissen, was jede Information betrifft, haben wir euch eine kleine Bilderstrecke zusammengestellt mit den Tooltips aus dem Spiel!

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Darunter kann der Schwerpunkt der Kolonie ausgewählt werden. Hier kann der Spieler einstellen, ob und auf welchen Schwerpunkt sich der jeweilige Planet konzentrieren soll. Zur Auswahl stehen hier Nahrung, Forschung, Produktion, Ausgeglichen und Manuell. Wählt man beispielsweise den Schwerpunkt Nahrung aus, wird sich dieser Planet größtenteils darum kümmern, Nahrung zu produzieren und bei dem Schwerpunkt Produktion werden sich die Bewohner meistens um die Produktion der Güter bemühen. Anfangs empfiehlt es sich, den Schwerpunkt auf „Ausgeglichen“ zu lassen, bis man ein Gefühl dafür bekommen hat, welcher Planet für was am ehesten zu gebrauchen ist.

Unter dem Schwerpunkt-Menü sehen wir als Spieler 3 Balken mit der Überschrift „Forschung“, „Nahrung“ und „Produktion„. Darunter stehen Informationen zur aktuellen Tätigkeit des jeweiligen Bereiches. Interessant sind hier aber die kleinen, verschiedenfarbigen Platten neben diesen 3 Balken. Jede Tätigkeit hat hier eine unterschiedliche Menge von diesen Platten und darauf werden die Bewohner des Planeten angezeigt. Nun kann der Spieler selbstständig entscheiden, wieviel Bewohner bei welcher Arbeit tätig sind. Platziert man als Spieler beispielsweise viele Bewohner auf den Forschungsfeldern, wird die Forschungszeit, die wir später noch erklären werden, um ein einige Tage verringert. Arbeiten mehr Bewohner im Nahrungsbereich, wird natürlich mehr Nahrung produziert und in der „Produktion“ wird die aktuell eingeleitete Produktion beschleunigt, wenn mehr Bewohner daran mitarbeiten.

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Eine Produktion wird direkt unter diesen Balken mit dem „Plus„-Symbol gestartet. Drückt der Spieler dieses an, öffnet sich ein neues Fenster, auch „Baumenü“ genannt. Dort kann man als Spieler nun entscheiden, ob auf dem Planeten eine Struktur, ein Schiff oder ein Kolonieprojekt gebaut werden soll. Da man im Laufe des Spiels viele verschiedene Bauobjekte bekommt und man irgendwann den Überblick verliert, kann man die angezeigten Möglichkeiten noch Filtern lassen. Hier stehen zunächst einmal die Filteroptionen „Alle“, „Strukturen“, „Projekte“ und „Schiffe“ zur Auswahl. Des Weiteren kann der Spieler noch entscheiden, ob die Bauoptionen Allgemein angezeigt werden oder nur für Forschung, Nahrung, Produktion, Wirtschaft oder Verteidigung. Auch hier haben wir einen Anfängertipp für die Neulinge unter euch parat. Konzentriert euch erst einmal darauf, auf den Planeten Bio-Anlagen zu bauen, um regelmäßig produzierte Nahrung zu gewährleisten und damit einer Hungersnot zu umgehen. Verzichtet zu Beginn des Spiels darauf, sofort Unmengen an Militär-Anlagen zu erschaffen, da diese nur unnötig Credits (Ingame-Währung) kosten und anfangs nicht aktiv eingesetzt werden können, da man zu Beginn keine starken Feinde besitzt. Erschafft lediglich 2-3 Kampfschiffe wie Fregatten und Zerstörer, um angreifende Piraten abwehren zu können.

Nun wollen wir euch noch etwas zu den grundsätzlichen Gebäuden erklären.  Wie bereits erwähnt, gehört jedes Bauwerk einer bestimmten Kategorie wie Forschung oder Nahrung an. Aber das ist nicht alles. Achtet bei dem Bauen darauf, welches Gebäude euch welchen Bonus einbringt. Wenn ihr beispielsweise einen Planeten besitzen wollt, der sich Großteils um die Produktion kümmert, empfiehlt es sich natürlich auch, viele Produktionsgebäude zu erschaffen. Wie lange die Bauzeit eines solchen Gebäudes ist, hängt von der eingesetzten Menge an Bewohnern in diesem Feld ab. Wie lange die Zeit sein wird, bis das Gebäude fertig gestellt wurde, wird unten links dargestellt. Rechts neben den Baumöglichkeiten sieht man die genaueren Informationen zu dem Gebäude. Dies betrifft die Punkte Bonus und Kosten. Darunter ist nach eine kleine Zusammenfassung des Gebäudes nachlesbar. Auch hier haben wir ein Beispiel für euch:

Automatisierte Fabrik

Bonus
Produktion: +2

Kosten
Runden: X
Kosten: 50
Wartung: 2

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Die Automatisierte Fabrik nutzt die neuesten Entdeckungen der Robotik, um ihre Produktionsabläufe vollständig zu automatisieren und benötigt so keinerlei Arbeitskräfte. Sie eignet sich ideal für Welten mit geringer Bevölkerung, da sie Produktionspunkte erzeugt!

Wie man sehen kann, wird bei dem Bau dieser Fabrik die Produktion um 2 gesteigert. Die „Runden“ hängen, wie bereits erwähnt, an der eingesetzten Arbeitermenge im Produktionsbereich ab, die Kosten sind gleichbleibend und die Wartung sind täglichen Kosten des Gebäudes. Behaltet diese immer im Blick, da man sonst schnell in die roten Zahlen geraten kann. Neben dem Plus-Symbol kann man nach einiger Zeit auch andere Gebäude oder Objekte in die Warteschlange setzen, die als nächstes angefertigt werden sollen!

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Darunter kann man durch einen Haken die Warteschlange an und auschalten oder aber auch das automatische Bauen aktivieren oder deaktivieren. Wird dieser Modus aktiviert, werden auf dem jeweiligen Planet automatisch noch nicht gefertigte Gebäude gebaut. Wir empfehlen hier, diese Möglichkeit nicht zu nutzen, da sonst am Anfang des Spiels sofort Militäranlagen gebaut werden, die man wie bereits erwähnt, am Anfang nicht benötigt.

Am oberen, rechten Bildschirmrand sieht man die Planeteninfo. Diese zeigt die Planetengröße, das Biom, das Mineralien-Vorkommen, die Gravitation und die Merkmale an. Die Größe des Planeten bestimmt natürlich auch die maximale Menge an Bewohnern, das Biom und die Mineralien zeigen an, was und wieviel davon an bzw. abgebaut werden kann und die Gravitation steht für die Lebensbedingungen. Wenn ein Planet ein Merkmal besitzt, gibt es dort beispielsweise einen Bonus auf eine spezielle Ressource. Auch hier können wir euch ein Beispiel nennen: Besitzt der Planet das Merkmal Gold, bekommt man dort einen Bonus auf die Credits in einer bestimmten Höhe! Darunter besteht die Möglichkeit, sich alle bisher auf dem Planeten gebauten Strukturen noch einmal anzeigen zu lassen!

Mit den Knöpfen „Vorherige Kolonie“ und „Nächste Kolonie“ unten rechts kann der Spieler schnell zwischen allen Kolonien hin und her schalten und mit dem Knopf „Fertig“ wieder in das normale Menü gelangen!

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Wenn man sich wieder im Menü oder eher gesagt auf der Sternenkarte befindet, sieht man am oberen, linken Bildschirmrand die aktuell vorhandenen Credits, die Kommando-Punkte und die Forschungspunkte. Die Kommandopunkte werden lediglich von Kampfschiffen genutzt und die sollten diesen angezeigten Wert nicht übersteigen, da sie sonst unnötige Kosten verursachen. Die Credits werden für die Wartungskosten der Gebäude oder für das Aufwerten der Schiffe benötigt. Natürlich gibt es auch noch einen anderen Verwendungszweck. Diesen erklären wir aber erst später. Die Forschungspunkte werden lediglich für die Forschung verwendet, die wir euch nun erklären.

Hier werden in der Standard-Übersicht verfügbare Technologien angezeigt. Die Symbole, die darunter zu sehen sind, zeigen euch an, was genau ihr nach dem Ende der jeweiligen Forschung erhalten werdet. Rechts neben den Auswahlmöglichkeiten sieht man als Spieler die benötigte Zeit für die Forschung. Am wichtigsten sind jedoch die kleinen Symbole, die ab und zu rechts oben bei einem Auswahlpunkt dargestellt werden. Diese geben euch Tipps, was diverse Berater empfehlen würden. Ein Wirtschaftsberater wird beispielsweise immer Wirtschaftstechnologien empfehlen, die Wissenschaftler Technologien oder Überlebenswichtige Objekte, die Sozialberater empfehlen dem Spieler wichtige Bauobjekte, welche die Bevölkerung gebrauchen könnte und Militär bzw. das Ingenieursteam in den meisten Fällen Abwehr oder Angriffsvorrichtungen. Es empfiehlt sich hier, zunächst einmal die wichtigsten Dinge zu bauen, um die Kolonie am laufen zu halten. Einen kompletten Forschungsbaum kann man sich am unteren, rechten Bildschirmrand über den Knopf „Forschungsbaum anzeigen“ darstellen lassen. Dieses ist natürlich als sehr hilfreiche Option zu betrachten, auf welche man zurückgreifen sollte, um die weitere Entwicklung zu planen. Hat man eine Forschung gestartet, wird am oberen Bildschirmrand die verbleibende Zeit dargestellt, die diese Forschung benötigt.

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Am unteren, rechten Bildschirmrand auf der Sternenkarte sieht man in jeder Runde, was aktuell getan werden kann. Ist die Forschung fertig, wird der Knopf „Forschung auswählen“ aufleuchtet und wenn etwas produziert werden kann, erscheint dort ein Hammer mit der Schrift „Produktion wählen„. Links neben dieser Auswahl sieht man die Möglichkeit „Fliegen„. Betätigt der Spieler diesen Knopf, fliegen die Raumschiffe oder Flotten einen Schritt weiter zum angegeben Zielpunkt. Jedoch kann man bei den Raumschiffen auch „Auto-Erkunden“ einstellen, damit diese sich selbstständig bewegen. Dies empfiehlt sich am ehesten bei Späher-Raumschiffen, die so die Galaxie erkunden und eventuell auch auf andere Rassen treffen können! Über diesen Knopf-Möglichkeiten erscheinen kleine Infopunkte, wenn eine Forschung abgeschlossen wurde oder beispielsweise ein Späher einen neuen Planeten entdeckt hat. Auch die aktuelle Runde wird dort angezeigt.

Am oberen, rechten Bildschirmrand auf der Sternenkarte befinden sich weiter Menüpunkte:

  • Imperium
  • Forschung
  • Diplomatie
  • Spionage
  • Pläne
  • Planeten
  • Flotten
  • Pfad zum Sieg
  • Optionen

Bei dem Menüpunkt Imperium kann im Prinzip das Imperium selbst der jeweiligen Rasse, die man spielt, verwaltet und angezeigt werden. Dies gilt für die aktuelle Bevölkerung, die streikende Bevölkerung, die Kolonien, die Credits, den Steuersatz, die aktuelle Forschung und den Schwerpunkt. Bei dem Steuersatz sollte man allerdings vorsichtig sein, damit die Bevölkerung nicht unzufrieden wird und anfängt zu streiken. Lasst diesen Anfangs am besten auf dem Punkt stehen, wie er eingestellt war.

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Rechts neben diesen Punkten werden die aktuell vorhandenen Kolonien bzw. Planeten dargestellt. Auch hier sieht man als Spieler noch einmal die genaue Auflistung, wieviel Bewohner ein Planet besitzt, wieviele davon streiken, wieviel Credits dieser Planet erwirtschaftet, die verbrauchten Kommandopunkte, die Sicherheit, die Zufriedenheit und auch die Verschmutzung! Außerdem kann hier erneut ein Schwerpunkt auf Nahrung, Forschung oder Produktion ausgewählt werden. Daneben wird noch die aktuelle Produktion angezeigt und wie lange diese dauern wird.

Da wir euch das Forschungsmenü schon erklärt haben, machen wir nun weiter mit dem nächsten Menüpunkt namens Diplomatie. Dies ist einer der wichtigsten Punkte im Spiel. Wenn man fremde Wesen bzw. andere Rassen kennen gelernt hat, wird dieser Punkt freigeschaltet. Auf der linken Bildschirmseite sieht man die Rassen, die man kennen gelernt hat und auf der rechten Seite grundsätzliche Informationen zu eben dieser Rasse:

  • Anführer
  • Hauptplanet
  • Diplomatischer Status
  • Bekannte Kolonien
  • Bekannte Flotten
  • Verträge
  • Rassenmerkmal
  • Geheime Informationen
  • Gesinnung

Einige wichtige Informationen wie die bekannten Kolonien, die bekannten Flotten und die Geheimen Informationen zu einer anderen Rasse bekommt man erst, wenn man mit dieser eine gute Gesinnung besitzt und diverse Pakte abschließt. Dies erfordert eine Menge Zeit, ein wenig Glück und auch ein gutes Händchen für Verhandlungen. Am unteren, rechten Bildschirmrand kann man mit einer Rasse eine Audienz führen, wenn diese ausgewählt wurde. Drückt der Spieler den Knopf Audienz, ändert sich erneut der Hintergrund. Hier wird nun der Anführer der Rasse dargestellt und am unteren rechten Bildschirmrand befinden sich neue Auswahlmöglichkeiten. Diese wären in dem Falle „Krieg erklären“, „Verhandlungen“, „Erklärungen“, „Abkommen aufheben“ und „Auf Wiedersehen“.

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Den Krieg solltet ihr in eurer Anfangszeit niemandem erklären, bevor ihr nicht gelernt habt, mit eurer Kolonie und der eigenen Flotte perfekt umzugehen. Auch im späteren Spielverlauf sollte man sorgfältig darüber nachdenken, ob und wem man den Krieg erklärt. Es empfiehlt sich niemals, einer Fraktion bzw. Rasse den Krieg zu erklären, wenn diese die stärkste Flotte im aktuellen Spiel besitzt und keine Feinde hat. So würde euch die Rasse problemlos beseitigen und kein anderer würde euch zur Hilfe eilen.

Wichtiger ist hier dann schon der Punkt „Verhandlungen„. Im Verlauf eins Spieles in Master of Orion werdet ihr gezwungen sein, häufiger zu verhandeln. Die Gesinnung bei den anderen Rassen sinkt stetig und dies kann nur durch gute Verhandlungen verhindert werden. Die Verhandlung selbst ist leicht zu erklären. In der Mitte befindet sich der Verhandlungstisch und links bzw. rechts davon die 2 jeweiligen Rassen. Als Verhandlungspartner stehen sich somit eure und die gegnerische Fraktion gegenüber. Dort seht ihr die aktuell vorhandenen Credits und eine Menge Auswahlmöglichkeiten. Eine günstige Methode, um eine gute Gesinnung zu einer anderen Spezies zu behalten, empfiehlt sich hier die Möglichkeit, die Karten zu teilen. „Karten teilen“ ist eine Möglichkeit, mit einer anderen Rasse Erkundungskarten mit Wissen über Sterne und Planeten zu teilen. Wenn ihr diese bei dem Gegner anklickt, erscheinen unter dem Verhandlungstisch die 3 Punkte „Zurück“, „Fordern“ und „Was wollen Sie dafür haben?“. Hier empfehlen wir, zunächst nachzufragen, was sie dafür haben möchten. Habt ihr das getan, wird der Verhandlungstisch erneut aktualisiert und man sieht genau, was die andere Rasse dafür verlangt. Nun könnte man das Angebot akzeptieren mit dem Knopf „Vorschlagen“ oder es abbrechen mit „Zurück“. Natürlich könnt ihr nun auch gestellte Forderungen streichen und dafür etwas anderes anbieten und erneut nachfragen, ob der Rasse das Angebot zusagt. Kommt man auf den gleichen Nenner, wird sich automatisch eure Gesinnung erhöhen und wenn es schief läuft, sinkt die Gesinnung natürlich auch. Es ist im übrigen auch möglich, etwas von sich anzubieten und zu fragen, was die andere Rasse euch dafür bietet. Es gibt eine Vielzahl an Verhandlungsoptionen, welche wir nachfolgend aufgelistet haben:

  • Creditszahlung
  • Jährliche Zahlung
  • GWF-Anteilstausch
  • Karten teilen
  • Botschaft der Fraktion akzeptieren
  • Handelsabkommen
  • Forschungsabkommen
  • Technologien austauschen
  • Nicht-Angriffsabkommen
  • Offene-Grenzen-Abkommen
  • Krieg erklären gegen (dritte Rasse)
  • Bündis
  • Für Fraktion stimmen

Einige dieser Verhandlungsmöglichkeiten werden erst durch bestimmte Aktionen freigeschaltet. Um beispielsweise ein Offene-Grenzen Abkommen zu schließen, muss man mit der Rasse ein Nicht-Angriffsabkommen abgeschlossen und eine Botschaft akzeptiert haben! Überlegt allerdings gut, mit welcher Rasse ihr euch gut stellt. Falls diese mit einer anderen, dritten Rasse Krieg führt oder diese beiden sich gegenseitig nicht leiden können, kommt das bei der gegnerischen Seite nicht gut an und kann gegebenenfalls einen Krieg auslösen.

Weiter geht es nun mit den „Erklärungen„. Hier kann der Spieler beispielsweise fordern, dass diese Rasse ihn nicht ausspioniert und bzw. oder dass diese nicht in der Nähe siedeln darf. Beachtet aber, dass die Rasse diese Forderung nicht akzeptieren muss! Über „Abkommen aufheben“ können, wie ihr es euch bereits denken könnt, Abkommen aufgehoben werden!

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Machen wir nun weiter mit dem Menüpunkt Spionage. Nachdem man diesen Zweig durch die Forschung freigespielt hat, werden Spione ausgebildet. Diese kann man nun zu dem eigenen Planeten schicken, um eine Spionage-Abwehr auszuführen. Die Spionage-Abwehr dient dazu, gegnerische Spione ausfindig zu machen, damit eben jene nicht die Gebäude sabotieren oder auch die Diplomatie beeinflussen können. Natürlich kann man die Spione auch auf gegnerische Planeten schicken. Dort stehen für eben jenen Spion folgende „Missionen“ zur Verfügung:

  • Daten beschaffen
  • Cyberkrim. infiltrieren
  • Landwirtschaft infiltrieren
  • Gewerkschaft infiltrieren
  • Diplomatie infiltrieren
  • Hacken
  • Stehlen
  • Hungersnot
  • Vergiften
  • Streik
  • Sabotage
  • Destabilisieren
  • Aufstand
  • Karten stehen

Jede Mission bringt noch andere Vorteile mit sich. Zunächst einmal muss der Spion Daten beschaffen. Diese legen die Bevölkerung, die Credits, die Verteidigung, die Moral und Verschmutzung der Zielkolonie und umlegender Kolonien offen. Dies würde in den meisten Fällen einige Runden dauern und es besteht nur eine niedrige Chance, entdeckt zu werden. Hat der Spion dies geschafft, kann man die verschiedenen Zweige infiltrieren, um mehr Informationen offen zu legen. Anschließend besteht die Möglichkeit, beispielsweise Streiks anzuzetteln. Je höher die Mission vom Rang her ist, desto größer ist die Gefahr, entdeckt zu werden. Wird ein Spion entdeckt, besteht die Möglichkeit, diesen zu deportieren oder hinzurichten. Bei letzterer Variante verschlechtert sich natürlich die Gesinnung mit der jeweiligen Rasse. Überlegt euch also gut, bei welcher Rasse und auf welcher Kolonie ihr eure Spione einsetzen wollt.

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Nach der Spionage folgt nun der Menüpunkt „Pläne„. Dort sieht man links die bisher verfügbaren Kampfraumschiffe mit ihrer Angriffs- und Verteidigungskraft. Außerdem können leere Plätze mit eigens erstellen Schiffen belegt werden. Diese kann man allerdings nur aus Teilen erstellen, die man bisher schon freigeschaltet hat. Am unteren Bildschirmrand sieht man vom aktuell ausgewählten Schiff die Rumpfkapazität, die Kernsysteme (Verbesserungen des Schiffs), Spezialausrüstungsteile und die ausgerüsteten Waffen.

Am rechten Bildschirmrand sieht man erneut die Angriffs und Verteidigungsdaten des ausgewählten Schiffes und darunter detaillierte Informationen zu folgenden Punkten:

Schiffsdaten

  • Rumpfpunkte gesamt
  • Panzerungszähigkeit
  • Schildpunkte gesamt
  • Schildabsorption
  • Reisegeschwindigkeit

Kampfwert

  • Kampfgeschwindigkeit
  • Mittlerer Schaden
  • Strahlenangriff
  • Strahlenverteidigung
  • PV-Effizienz

Kosten

  • Produktionspunkte
  • Kommandopunkte

Darunter kann ein Schiff bearbeitet werden. Dies beinhaltet das Aussehen, die Namensänderung, die Ausrüstungsgegenstandsänderung und die Motivänderung. Über den Knopf „Ausmustern“ wird ein Schiff ausgemustert und mit dem Knopf „Aufrüsten“ kann man diese Schiffe für Credits aufrüsten.

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Nun folgt der Menüpunkt „Planeten„. Dort werden dem Spieler alle nicht kolonisierten Planeten, die Bevölkerung, die Größe, das Biom, die Mineralien, die Gravitation, das Merkmal und die Entfernung zu eben jenen angezeigt. Außerdem kann der Spieler die Planeten filtern lassen und bestimmte Rassen bzw. deren Planeten aus der Anzeige entfernen lassen.

Weiter geht es nun mit dem Menüpunkt Flotten. Dort werden, wie ihr es euch bereits denken könnt, alle eure Flotten inklusive der Militärstärke, den Angriffs und Verteidigungspunkten und der aktuelle Planet angezeigt. Außerdem sieht man hier, was die jeweilige Flotte für einen Status besitzt. Man kann Flotten an einem bestimmten Punkt den Befehl „Bewachen“ geben, damit diese das Gebiet sichern. Außerdem ist es möglich, mit Zerstörern bestimmte Planeten bzw. deren Bevölkerung auszulöschen, die Flotte auf Bereitschaft setzen zu lassen, diese auszumustern oder aber auch die aktuelle Runde überspringen zu lassen. Gelangt man in einen Kampf mit einer Flotte, sieht man auf der einen Seite seine eigenen Schiffe und die eigene Kampfkraft. Auf der anderen Seite werden die des Gegners dargestellt. Am unteren Bildschirmrand kann man als Spieler erkennen, wie groß die Chance ist, die Schlacht zu gewinnen. Ist sie zu gering, kann man versuchen zu fliehen. Dies klappt aber nicht immer. Ferner gibt es 2 Kampfmöglichkeiten. Die erste Option ist, den Kampf oder auch die Schlacht selber steuern zu können, indem man eines oder mehrere Schiffe markiert und ein gegnerisches Schiff als Ziel ins Visier nimmt. Man kann den Kampfablauf auch von der Geschwindigkeit schneller laufen lassen. Wurden alle Schiffe des Gegners besiegt, gilt der Kampf als gewonnen. Hat man selbst keine Schiffe mehr, ist die Schlacht verloren. Neben dem manuellen Kampf kann man diesen aber auch automatisch ablaufen lassen. Am Ende bekommt man eine Statistik dargestellt, welche die verlorenen Schiffe oder beispielsweise den gemachten Schaden anzeigt.

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Nun folgt der vorletzte Menüpunkt. Hierbei handelt es sich um den Punkt „Pfad zum Sieg„. Hier werden die noch verbleibenden Runden bis zum Spielende angezeigt und außerdem auch die Möglichkeiten, um im Spiel zu siegen. Folgende Möglichkeiten gibt es in Master of Orion:

  • Punktzahl: Zeichnen Sie sich in jedem Aspekt der galaktischen Imperiumsverwaltung aus, um der Beste zu werden.
  • Eroberungs-Sieg: Zerquetschen Sie ihre Feinde und werden Sie der Herrscher der Galaxie
  • Technologischer Sieg: Treiben Sie Ihre Wissenschaftler an und bauen Sie die ultimative Maschine, um dieses Universum zu übersteigen.
  • Wirtschaftlicher Sieg: Füllen Sie ihre Truhen und beanspruchen Sie die wirtschaftliche Herrschaft, indem Sie den Galaktischen Währungsfond kontrollieren
  • Diplomatischer Sieg: Ziehen Sie die diplomatischen Strippen der Galaxie und werden sie der Oberste Kanzler

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, auf eine der 5 Möglichkeiten verstärkt zu setzen, da man sonst schnell auf dem letzten Platz landen wird und keine Chance hat. Am einfachsten empfanden wir die Möglichkeit, den Technologischen Sieg zu erringen. Dies kommt allerdings auch auf die am Anfang gewählte Rasse an, da jede ihre bestimmte Boni besitzt und somit Vor- oder auch Nachteile beim erreichen des Sieges sein wird.

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Im Spiel selbst erwarten euch eine Menge Dinge, welche ihr entdecken könnt. Neben den anderen Kolonien und den gegnerischen Rassen gibt es Weltraummonster zu bekämpfen, Sternsysteme sind durch „Tore“ zu bereisen, Gasriesen als Abbauquelle zu nutzen oder aber auch Anomalien und damit auch Schätze zu entdecken. Grundsätzlich wird einem Spieler innerhalb der 500 Runden, was die Standardeinstellung ist, nicht langweilig und man ist immer dazu gezwungen strategisch zu denken und auch so zu handeln.

Wie bereits erwähnt gibt es aber auch den Multiplayer-Modus. Diese funktionieren im Prinzip wie die Standard-Einzelspieler-Versionen. Der einzige Unterschied ist, dass die gegnerischen Fraktionen von anderen Spielern übernommen werden. Erstellt ihr jedoch ein Spiel, müsst ihr lediglich einen „Namen“ auswählen und könnt dann entscheiden, ob es ein privates Spiel werden soll, ob eine eigene Rasse erlaubt ist, wie der Galaxietyp aussehen soll, wie alt die Galaxie ist und wie groß diese dargestellt wird.

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Über den Hauptmenüpunkt „Schnelles Spiel“ wird man ohne Rassenauswahl oder Infotexte in ein Spiel gesetzt und man muss sich schnell zurecht finden, was durchaus ein zusätzlicher Anreiz sein kann. Abgesehen von dieser Tatsache unterscheidet sich das schnelle Spiel nicht von dem normalen Einzelspieler-Modus und es läuft ebenso 500 Runden lang.

Nun können wir euch nur noch etwas zu den Einstellungsmöglichkeiten sagen. Wie immer ist es möglich, die Auflösung zu ändern, die Qualität umzustellen, die Kantenglättung zu verändern oder aber auch V-Sync bzw. Vollbild zu aktivieren oder deaktivieren. Des weiteren gibt es unter den Gameplay-Einstellungen die Möglichkeiten, folgendes umzustellen:

  • GNN deaktivieren
  • Beratertipps deaktivieren
  • Berater stummschalten
  • Kamerafokus deaktivieren
  • Automatische Runde aktivieren
  • Gefechte pausiert starten
  • Kameramodus beim Start
  • Kameramodus beim Pausieren
  • Admirals-KI standardmäßig aktivieren
  • Aufstellung für taktisches Gefecht zeigen

Neben diesen Einstellungsmöglichkeiten kann man noch die Lautstärke der Effekte, Stimmen und Musik regeln, die Steuerung ändern, die Sprachen umzustellen, den Inhalt zu de/aktivieren oder seinen Account von Steam / GOG mit dem Wargaming Account zu verknüpfen!

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Grafik


Grafisch ist Master of Orion wirklich ein Augenschmaus. Die Texturen und das Detailreichtum der Planeten haben uns auf jeden Fall in ihren Bann gezogen. Die Schiffe und Planeten haben alle ihre eigenen Texturen und nichts gleicht sich mehrmals. Besonders toll fanden wir, dass man die Schiffe grafisch abändern konnte und das man die Planeten in einem vergrößerten 3D-Modell sehen kann. Auch die Schlachten zwischen den Rassen konnte man aus der Ferne oder aber auch aus der Nähe beobachten. Gut ist Wargaming auf jeden Fall die Videosequenz für die Wahl des Obersten Kanzlers gelungen. Lediglich die kleineren Ruckler bei dem Rundenwechsel könnte man noch beheben. Die zwischenzeitlichen Videosequenzen sehen ebenfalls gut aus und sorgen für Abwechslung. Ansonsten ist Master of Orion grafisch ein sehr gutes Spiel!

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Sound


Auch bei dem Sound kann man nichts bemängeln. Die Hintergrundmelodie ist nicht so einseitig, das man diese sofort ausschalten muss wie in anderen Spielern. Allerdings kann es nach mehreren Stunden spielen dennoch passieren, dass die Musik sehr monoton wirkt und einem irgendwann auf die Nerven geht.  Außerdem hat jede Aktion, sei es die Forschung ,die Produktion oder auch die Gefechte, eigene Soundeffekte verpasst bekommen. Besonders gut fanden wir die Vertonung von einigen Sätzen, wobei man hier sagen könnte, dass man vielleicht mehr Dialoge hätte vertonen können. Aber grundsätzlich gibt es auch am Sound nichts zu meckern.


Extras


Extras gibt es 2 in Master of Orion. Zunächst einmal wäre hier die Möglichkeit, eine eigene Rasse zu nutzen und nicht die vorgefertigen Spielen zu müssen. Das verleiht einem Spieler in Multiplayer-Modi bestimmt ein Gefühl, etwas „Besonderes“ im Weltraum zu sein. Das zweite und größere Extra in Master of Orion sind definitiv die freischaltbaren Erfolge. In Steam gibt es beispielsweise 102 Erfolge, welche nur darauf warten, von Spielern freigeschaltet zu werden. Wie in vielen anderen Spielen gibt es auch hier einige, die leichter zu erreichen und andere, die schwerer zu erlangen sind. Aber das verlängert den Spielspaß um viele Stunden, wenn man sie alle erlangen möchte!

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Video


Unsere Gesamtbewertung
Allgemein/Story
79 %
Gameplay
84 %
Grafik
78 %
Sound
76 %
Extras
83 %
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.