gamescom 2015: Gemeinschaftsstände der deutschen Games-Cluster erstmals in einem Bereich zusammengefasst

Auf der gamescom 2015, 5. bis 9. August, wird es erstmals einen Bereich ‚Made in Germany‘ geben. Ein Großteil der Gemeinschaftsstände der Bundesländer ist damit komprimiert an einem Ort in der business area (Halle 3.2) vertreten. Unter dem gemeinsamen Dach ‚Made in Germany‘ wird der Zusammenschluss für die Besucher sichtbar gemacht. In dem neu geschaffenen Bereich befinden sich die regionalen Gemeinschaftsstände Mediencluster NRW, MFG Innovations (Baden Württemberg), Nordmedia (Niedersachsen und Bremen), gamecity:Hamburg und Games Bavaria.

Bislang waren die Gemeinschaftsstände über unterschiedliche Bereiche der business area verteilt. ‚Made in Germany‘ vereint viele der wichtigsten regionalen Gemeinschaftsstände und schafft insbesondere für ausländische Fachbesucher eine klar erkennbare und zentrale Anlaufstelle, die komprimiert Informationen zum Spiele-Standort Deutschland bietet. Angesichts aktueller Erhebungen wird dies umso wichtiger, denn der Anteil deutscher Spieleentwicklungen auf dem Videospielmarkt hierzulande beträgt lediglich 7 Prozent. Gleichzeitig beträgt der Anteil deutscher Aussteller auf der gamescom 36 Prozent. Der gemeinsame Auftritt der deutschen Games-Cluster stärkt somit den Spiele-Standort Deutschland und erhöht die Sichtbarkeit der vielen Projekte hierzulande auch über Deutschland hinaus.

Stimmen zur Premiere „Made in Germany“

„Unser Ziel war es, den regionalen Gemeinschaftsständen und damit auch der gesamten deutschen Games-Industrie im Rahmen der gamescom mehr Sichtbarkeit zu verschaffen“, erklärt Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU, dem Träger der gamescom. „Mit dem Auftritt an einem gemeinsamen Ort und unter einer ‚Marke‘ können wir den Standort Deutschland auf Europas wichtigster Business-Plattform der Computer- und Videospielindustrie besser darstellen. Der Bereich ‚Made in Germany‘ auf der gamescom ist nur der erste Schritt für mehr Sichtbarkeit der vielen Spiele-Projekte auf Länderebene. Wir bedanken uns bei den Unterstützern dieser gemeinsamen Sache der deutschen Games-Industrie!“

„Wir freuen uns, dass wir einen Großteil der Gemeinschaftsstände der Bundesländer für unseren neuen Bereich ‚Made in Germany‘ gewinnen konnten. Made in Germany passt perfekt in das Konzept der business area. Durch das gemeinschaftliche Auftreten der Gemeinschaftsstände der Bundesländer ergibt sich so eine aufmerksamkeitsstarke Präsenz und stärkere Sichtbarkeit inmitten der durch zahlreiche internationale Länderpavillons geprägten business area“, erklärt Tim Endres, Projektmanager gamescom.

Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW:
„Vom neu geschaffenen Bereich ‚Made in Germany‘ versprechen wir uns eine bessere Sichtbarkeit und eine stärkere Außenwirkung für den Gamesstandort Deutschland – vor allem im Verhältnis zu den internationalen Länderpräsentationen. Wir freuen uns sehr, dass ein Großteil der deutschen Gamesstandorte erstmalig unter einem gemeinsamen Dach versammelt ist. Das ist ein guter erster Schritt für ein wirksames Marketing für die deutsche Gamesbranche und eine gute Grundlage für die Entwicklung weiterer Maßnahmen.“

Stefan Klein, Projektleiter gamecity:Hamburg: „Der diesjährige Stand kann nur ein erster Schritt sein, da nicht alle lokalen Initiativen vertreten sind. Wichtig ist, dass wir gemeinsam den Standort Deutschland gestalten und auch international geschlossen auftreten, nicht nur in Köln sondern auch im Ausland.“

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Quelle: Koelnmesse GmbH