AION 2 im Test: Himmelsstürmer mit Grind-Beigeschmack

Zwei gegenübergestellte Figuren auf dem Launch-Key-Art von AION 2
Launch-Key-Art von AION 2. Quelle: NC, offizielles Launch-Key-Art aus dem bereitgestellten Bildpaket.

AION 2 will dich zurück nach Atreia holen – mit ausgebreiteten Flügeln, einer aufwendig gestalteten Fantasy-Welt und dem alten Konflikt zwischen Elyos und Asmodiern. Dahinter steckt allerdings kein unveränderter Klassiker mit neuer Grafik. NC verschiebt die Gewichte, setzt stärker auf instanzierte Herausforderungen und verbindet den Fortschritt mit Systemen, die auf Dauer anstrengend werden können. Das Ergebnis ist ein MMORPG mit überzeugenden Stärken und einem spürbaren Grind-Beigeschmack.

Die globale PC-Version ist seit dem 5. Oktober 2026 über Steam und PURPLE kostenlos zugänglich. Käufer eines Gründerpakets konnten bereits ab dem 30. September beginnen. Dieser Vorabzugang war ein zeitlicher Vorsprung vor der Veröffentlichung und sollte nicht mit einer noch unfertigen Steam-Early-Access-Version verwechselt werden. NC meldete zum Start mehr als 400.000 gleichzeitige Steam-Spieler. Ein großer Auftakt also, der noch nicht beantwortet, wie gut die Motivation nach den ersten Wochen trägt.

Schon in unserem gamescom-Bericht zu AION 2 stand die Rückkehr nach Atreia im Mittelpunkt. Für die Einordnung der veröffentlichten Fassung sind vor allem drei Fragen entscheidend: Wie viel Freiheit bietet das Fliegen tatsächlich? Trägt das Kampfsystem auch dann noch, wenn sich Abläufe wiederholen? Und wie viel Druck erzeugt ein kostenloses Spiel durch seine bezahlten Vorteile?

Story: Atreia bleibt eine zerrissene Welt

Elyos und Asmodier gehören zur Identität von AION. Auch der Nachfolger zieht seine Atmosphäre aus diesem Gegensatz: unterschiedliche Zugehörigkeiten, eine von Konflikten geprägte Welt und das Gefühl, als Daeva Teil einer größeren Auseinandersetzung zu sein. Wer den ersten Teil kennt, findet deshalb schnell vertraute Anknüpfungspunkte. Für Neueinsteiger muss die Geschichte zugleich erklären, weshalb diese Welt gespalten ist und warum ihre Bewohner weiter gegeneinander kämpfen.

Die Erzählung gibt den vielen Aufgaben einen Rahmen, während die Inszenierung mit markanten Figuren und dramatischen Bildern arbeitet. Das passt zur opulenten Gestaltung, macht aus dem Spiel aber noch kein Rollenspiel, dessen Hauptantrieb allein die Handlung wäre. Der Reiz liegt stärker darin, den eigenen Charakter zu entwickeln, neue Gebiete zu sehen und mit anderen Spielern Herausforderungen zu bewältigen. Wer vor allem wegen einer geradlinigen Kampagne kommt, sollte diese Gewichtung berücksichtigen.

Weißhaarige Figur in einer blau beleuchteten Storysequenz von AION 2
Die Inszenierung setzt auf aufwendig gestaltete Figuren und Fantasy-Kulissen. Quelle: Eigene Spielaufnahme / Anton Matthias Seitz, GAME7DAYS. Bildrechte am Spiel: NC.

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Charaktergestaltung: Dein Daeva soll dir gehören

Bevor du den ersten größeren Konflikt austrägst, steht eine deutlich persönlichere Entscheidung an: Wie soll dein Daeva aussehen? AION 2 räumt der Charaktergestaltung viel Platz ein. Gesicht und Körper lassen sich detailliert verändern, und schon die Erstellung vermittelt, wie stark der Nachfolger auf individuelle Figuren setzt. Für ein Spiel, in dem derselbe Charakter über Monate zum Mittelpunkt wird, ist das mehr als ein hübscher Einstieg. Du sollst eine Figur gestalten können, mit der du dich gerne durch diese Welt bewegst.

Der eigentliche Wert solcher Möglichkeiten zeigt sich später. Eine neue Rüstung verändert nicht nur Zahlen, sondern auch das Auftreten. Flügel, Kleidung und andere optische Sammelziele können deshalb eine eigene Motivation entwickeln. Gerade wenn der nächste spielerische Fortschritt weit entfernt erscheint, bleibt das Aussehen ein sichtbarer Ausdruck der eigenen Zeit in Atreia. Das spricht Spieler an, die sich gerne mit ihrer Figur beschäftigen und nicht jede Entscheidung auf den größtmöglichen Schaden reduzieren.

Diese Stärke hat allerdings eine empfindliche Schnittstelle zum Shop. Je wichtiger das Aussehen für die Bindung an den Charakter wird, desto genauer lohnt sich der Blick darauf, welche Möglichkeiten du erspielst und welche separat verkauft werden. Ein umfangreicher Editor verdient Anerkennung. Er sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, wie die weitere Sammlung von Outfits und Flügeln verteilt ist. Entscheidend ist, ob auch ohne regelmäßige Zusatzkäufe eine befriedigende Entwicklung sichtbar bleibt.

Spielwelt und Fliegen: Der Himmel gehört dazu

AION 2 zeigt seine Eigenständigkeit dort, wo andere MMORPGs überwiegend in der Fläche denken. Höhenunterschiede, Felswände und weitläufige Landschaften verändern den Blick auf die Umgebung. Mit Flügeln wird aus einem entfernten Vorsprung ein mögliches Ziel. Die Erkundung gewinnt dadurch eine zusätzliche Ebene, die über ein hübsches Panorama hinausgeht und auch die Orientierung beeinflusst.

Das Fliegen bleibt deshalb die wichtigste Verbindung zum Vorgänger. Du bewegst dich durch Atreia, suchst Wege aus der Luft und musst bei Auseinandersetzungen mehr als die Position am Boden im Blick behalten. Gerade diese Verbindung aus Bewegung und Kampf unterscheidet AION 2 von vielen Genrevertretern. Die Aussicht auf einen neuen Landstrich kann mehr motivieren als die nächste Belohnung in einem Menü.

Laut NC erreicht die Spielwelt von AION 2 das 36-Fache der Größe des Originals. Wie dieser Vergleich berechnet wurde und welcher Stand des ersten AION als Grundlage dient, erläutert der Hersteller in der dazugehörigen Mitteilung allerdings nicht. Die Zahl allein sagt deshalb wenig über die Qualität der Erkundung aus. Entscheidend ist, ob interessante Begegnungen, lohnende Abstecher und abwechslungsreiche Aufgaben die weitläufigen Landschaften mit Leben füllen.

Spielfigur im Flug über eine weite Landschaft in AION 2
Die vertikale Erkundung gibt Atreia eine eigene Perspektive. Quelle: Eigene Spielaufnahme / Anton Matthias Seitz, GAME7DAYS. Bildrechte am Spiel: NC.

Questalltag: Zwischen Aussicht und Aufgabenliste

Die Reise durch ein Themepark-MMORPG folgt einem vertrauten Versprechen: Du wirst durch die Welt geführt, lernst nach und nach die Systeme kennen und erhältst regelmäßig neue Ziele. Das erleichtert den Einstieg. Du musst dir nicht vom ersten Abend an selbst erklären, welche Aktivität überhaupt zu deinem Charakter passt. Gleichzeitig setzt diese Struktur Grenzen. Die Welt kann riesig aussehen, während sich der tatsächliche Ablauf erstaunlich geradlinig anfühlt.

Gerade hier stehen die schönen Landschaften und die alltäglichen Aufgaben in einem Spannungsverhältnis. Ein neuer Schauplatz kann neugierig machen. Läuft der folgende Abschnitt aber wieder auf ähnliche Kämpfe und Wege hinaus, trägt die Kulisse einen großen Teil der Abwechslung. Das ist im Genre kein ungewöhnliches Problem, fällt bei einer Welt mit so viel sichtbarem Aufwand aber besonders auf. Die Reise sollte nicht lediglich als Vorbereitung auf den späteren Instanzenbetrieb funktionieren.

Für deinen Einstieg lohnt es sich deshalb, das Tempo nicht ausschließlich vom nächsten Fortschrittsziel bestimmen zu lassen. Wer jedes Gespräch überspringt und nur den kürzesten Weg zur nächsten Belohnung sucht, erlebt vor allem die Wiederholung. Wer sich Zeit für die Umgebung nimmt, kann zumindest die räumlichen Stärken besser nutzen. Diese Möglichkeit entschuldigt keine schwachen Aufgaben; sie erklärt aber, warum dasselbe Spiel auf Entdecker und auf reine Effizienzspieler unterschiedlich wirken kann.

Kampfsystem: Vertraute Fertigkeiten, mehr Bewegung

Das Kampfsystem verbindet klassische Zielauswahl mit einer stärker auf unmittelbare Steuerung ausgerichteten Bedienung. Wenn du Tab-Targeting gewohnt bist, musst du deine Erfahrung mit Fähigkeiten, Abklingzeiten und Prioritäten nicht über Bord werfen. Zugleich geben Positionierung und Ausweichbewegungen den Kämpfen eine körperlichere Komponente. Die Wahl der Bedienung ersetzt dabei keine Auseinandersetzung mit der eigenen Klasse.

Fähigkeitenketten bringen Tempo in die Gefechte. Wichtig ist, wann du eine Aktion einsetzt und ob du dich dabei an einer günstigen Stelle befindest. Das funktioniert besonders als Grundlage für Gruppeninhalte, in denen Schaden allein nicht genügt. Wer eine gefährliche Attacke übersieht oder die eigenen Möglichkeiten zu früh verbraucht, kann sich durch einen theoretisch guten Ablauf nicht automatisch retten.

Die langfristige Frage liegt weniger in der Zahl der Effekte als in der Abwechslung der Begegnungen. Ein bewegliches Kampfsystem hilft beim wiederholten Durchlaufen von Instanzen. Es kann aber nicht unbegrenzt ausgleichen, wenn dieselben Gegner und dieselben Belohnungsziele den Abend bestimmen. Hier treffen eine gute spielerische Grundlage und der deutlich nüchternere Alltag eines auf Ausrüstung ausgerichteten MMORPGs aufeinander.

Kampfszene mit leuchtenden Effekten in einer farbenfrohen Umgebung in AION 2
Positionierung und Fähigkeitenketten prägen das Kampfsystem. Quelle: Eigene Spielaufnahme / Anton Matthias Seitz, GAME7DAYS. Bildrechte am Spiel: NC.

Acht Klassen und die Frage nach deiner Rolle

Zum Start stehen acht bekannte Klassen zur Wahl: Gladiator, Templer, Assassine, Waldläufer, Kantor, Kleriker, Magier und Beschwörer. Elyos und Asmodier teilen sich dieses Angebot. Deine Fraktionswahl bestimmt damit nicht, ob du eine bestimmte Rolle überhaupt spielen kannst. Das ist für gemeinsame Pläne mit Freunden eine angenehm klare Ausgangslage.

Templer und Gladiator richten sich an Spieler, die nah am Gegner stehen möchten. Der Templer verkörpert den defensiven Schwerpunkt, während der Gladiator offensiver angelegt ist. Der Assassine verlangt ebenfalls Nähe, setzt aber stärker auf das richtige Zeitfenster für seine Angriffe. Ihn pauschal als ungeeignet für Einsteiger abzuschreiben, wäre zu grob: Entscheidend ist, ob dir diese aktive Nahkampfrolle liegt.

Auf Distanz bieten Waldläufer und Magier unterschiedliche Zugänge zum Schaden. Beim Beschwörer kommt der Begleiter als prägendes Element hinzu. Kleriker und Kantor sprechen Spieler an, die ihre Gruppe durch Heilung beziehungsweise Unterstützung zusammenhalten möchten. Gerade in organisierten Gruppen sind diese Aufgaben mehr als ein Anhängsel zum Schadensausteilen.

Welche Klasse zu dir passt, hängt stärker von deiner bevorzugten Rolle ab als von einer kurzfristigen Rangliste. Ausrüstung, Gruppenzusammenstellung und Balance-Anpassungen verändern die Voraussetzungen. Wer gerne heilt, unterstützt oder Angriffe abfängt, sollte sich deshalb nicht allein von möglichen Schadenswerten leiten lassen. Die beste Wahl ist eine Rolle, deren Aufgaben dir auch nach vielen gemeinsamen Abenden noch liegen.

Zusammenspiel: Eine Klasse wird erst in der Gruppe vollständig

Eine gute Gruppe braucht mehr als mehrere unabhängig voneinander spielende Schadensausteiler. Defensive Fähigkeiten, Heilung und Unterstützung gewinnen ihren Wert dann, wenn sie zur konkreten Situation passen. Für den Templer bedeutet das eine andere Aufmerksamkeit als für einen Magier, der möglichst viel Schaden unterbringen möchte. Beim Kleriker verschiebt sich der Blick zusätzlich auf die Mitspieler. AION 2 bietet mit seiner Klassenauswahl eine brauchbare Grundlage für genau diese unterschiedlichen Verantwortlichkeiten.

Das Zusammenspiel schafft eine Motivation, die kein Belohnungsfenster ersetzen kann. Wenn eine Gruppe nach mehreren Versuchen einen Ablauf versteht, gefährliche Situationen gemeinsam übersteht und am Ende einen Gegner besiegt, entsteht ein nachvollziehbares Erfolgserlebnis. Der bessere Gegenstand ist dann die Belohnung für eine bewältigte Aufgabe. Dreht sich das Verhältnis um und wird die Aufgabe bloß als Eintrittskarte zum Gegenstand betrachtet, verliert auch ein ordentliches Kampfsystem einen Teil seines Reizes.

Für feste Freundeskreise liegt hier eine der interessanteren Seiten des Spiels. Ihr könnt Rollen verteilen und euch aufeinander einstellen. Allein unterwegs bist du stärker davon abhängig, wie gut wechselnde Gruppen funktionieren und welche Erwartungen sie mitbringen. Der Unterschied zwischen einer geduldigen Lernrunde und einem Lauf, in dem jeder Fehler sofort als Zeitverlust gilt, ist erheblich. Wie angenehm AION 2 langfristig bleibt, hängt damit auch an seiner Spielergemeinschaft und dem Druck, den die Fortschrittssysteme auf sie ausüben.

PvE und Endgame: Viel Auswahl, vertraute Schleifen

Der langfristige Fortschritt führt zu einem großen Teil in Instanzen. Solo-Herausforderungen, Gruppen-Dungeons und größere Begegnungen bedienen unterschiedliche Bedürfnisse: kurze Einheiten für einen Abend allein, abgestimmte Läufe mit Freunden und Inhalte, bei denen eine eingespielte Gruppe Vorteile hat. Diese Staffelung ist sinnvoll, weil nicht jeder Spieler ständig eine feste Mannschaft zur Verfügung hat.

Ascension Trials und Nightmare Dungeons richten sich an Solospieler, während Expeditionen und Transcendence Dungeons den Gruppenfortschritt prägen. Du meisterst Herausforderungen, verbesserst deine Ausrüstung und gehst anschließend schwierigere Varianten an. So entsteht ein klarer Aufbau, der unterschiedliche Gruppengrößen berücksichtigt, langfristig aber stark von wiederholten Durchläufen lebt.

Genau dort liegt die Grenze zwischen motivierendem Aufbau und Beschäftigungstherapie. Ein neuer Gegenstand kann einen schwierigen Kampf zugänglicher machen. Wenn du für den nächsten kleinen Fortschritt aber immer wieder denselben Inhalt absolvierst, verliert das Abenteuer an Gewicht. Dann bestimmt nicht mehr die Neugier den nächsten Schritt, sondern die Aussicht auf eine bessere Belohnung.

Zusätzliche Fortschrittssysteme wie Arkana-Karten vergrößern die Möglichkeiten, den Charakter weiterzuentwickeln. Sie verteilen die Aufmerksamkeit allerdings auch auf mehr Baustellen. Wer gerne optimiert, findet darin Ziele. Wer nach einem erledigten Dungeon einen klaren Abschluss erwartet, kann sich dagegen schnell in einer weiteren Sammel- und Verbesserungsschleife wiederfinden.

Spielfigur vor einem Gegner in einer dunklen Dungeonhalle in AION 2
Instanzen bilden einen wichtigen Teil des langfristigen Spielfortschritts. Quelle: Eigene Spielaufnahme / Anton Matthias Seitz, GAME7DAYS. Bildrechte am Spiel: NC.

Das Energiesystem für bestimmte Belohnungen setzt dieser Ausrüstungssuche zusätzliche Grenzen. Damit entscheidet neben deiner verfügbaren Zeit auch ein Ressourcenvorrat darüber, wie lohnend weitere Durchläufe sind. Das kann einen kurzen Abend strukturieren, bremst aber längere Spielrunden aus, wenn die Gruppe weitermachen möchte und der Ertrag bereits eingeschränkt ist.

Solo, Gruppe oder großer Kampf: Wie passt AION 2 in deinen Abend?

Das Solo-Angebot ist wichtig, weil ein MMORPG nicht bei jedem Login dieselbe verfügbare Zeit und dieselben Mitspieler voraussetzen kann. Kürzere Herausforderungen erlauben es, die eigene Klasse weiter kennenzulernen und Ziele auch ohne feste Verabredung zu verfolgen. Ihre Aufgabe sollte dabei über eine bloße Zwischenstation hinausgehen. Ein gelungener Solo-Kampf verlangt Aufmerksamkeit, ohne den fehlenden Mitspieler durch umständliche Zugangssysteme zum eigentlichen Hindernis zu machen.

Gruppen-Dungeons stellen andere Anforderungen. Dort entscheidet nicht nur, wie sicher du die eigenen Tasten beherrschst, sondern wie gut du Abläufe lesen und mit anderen zusammenbringen kannst. Höhere Schwierigkeitsgrade sind deshalb grundsätzlich sinnvoll: Sie geben eingespielten Gruppen ein Ziel, ohne den gesamten Einstieg an denselben Maßstab zu binden. Allerdings braucht auch eine schwerere Variante mehr als größere Schadenszahlen, wenn sie sich über längere Zeit frisch anfühlen soll.

Größere Begegnungen erhöhen den organisatorischen Aufwand noch einmal. Aus einem spontanen Vorhaben kann eine feste Verabredung werden, für die Rollen und Ausrüstung zusammenpassen müssen. Das ist ein Teil des Reizes klassischer MMORPGs, kann aber mit einem eng getakteten Alltag kollidieren. AION 2 wirkt deshalb vor allem dann passend, wenn du sowohl an einzelnen Abenden allein als auch regelmäßig mit einer Gruppe spielen möchtest. Wer praktisch ausschließlich einer dieser Seiten folgt, sollte prüfen, ob die entsprechenden Inhalte genügend Eigenwert besitzen.

PvP: Fraktionskrieg mit anderen Schwerpunkten

Abyss und Rifte gehören weiterhin zu den Begriffen, die bei langjährigen AION-Spielern Erwartungen wecken. Der Konflikt zwischen Elyos und Asmodiern soll auch spielerisch Bedeutung haben. Dabei reizt gerade das Zusammenspiel aus räumlicher Übersicht, Bewegung und Zusammenarbeit. Ein Gegner in der Luft verändert die Situation anders als eine weitere Figur am Boden.

Gegenüber dem Bild des unerbittlichen Fraktionskriegs im ersten Teil setzt der Nachfolger jedoch andere Schwerpunkte. Wer vor allem die ständige Gefahr im offenen Gelände sucht, sollte die zugänglicheren Strukturen und die stärkere Bündelung in vorgesehenen Aktivitäten berücksichtigen. Das kann den Einstieg erleichtern, nimmt dem Alltag aber einen Teil der Unberechenbarkeit, die Veteranen mit dem Original verbinden.

Im PvP fallen Unterschiede bei Ausrüstung und Klassenbalance besonders deutlich auf. Eine Niederlage ist leichter nachzuvollziehen, wenn Positionierung und Zusammenspiel den Ausschlag geben. Entsteht dagegen der Eindruck, dass bezahlte Fortschrittsvorteile den Abstand vergrößern, leidet das Vertrauen in einen fairen Wettbewerb. Das Bezahlmodell betrifft deshalb auch die Glaubwürdigkeit des Fraktionskriegs.

Sammlungen, Handel und kleine Ziele abseits der Bosse

Ein dauerhaft interessantes MMORPG braucht Beschäftigungen, die nicht immer in denselben Ausrüstungsvergleich münden. Haustiere, Reittiere, Flügel und optische Sammlungen sprechen andere Ziele an als der nächste schwere Dungeon. Sie geben dir Gründe, dich mit einer Figur zu beschäftigen, selbst wenn der größere Fortschritt gerade pausiert. Das ist besonders für Gruppen mit unterschiedlich viel Freizeit wichtig: Nicht jeder gemeinsame Abend muss auf den höchsten Schwierigkeitsgrad hinauslaufen.

NC beschreibt auf der globalen Steam-Produktseite das Shugo-Festival als Sammlung von Minispielen: Du schützt Shugos vor Gegnerwellen, lässt Haustiere gegeneinander antreten oder weichst Lasern aus. Solche Aktivitäten setzen einen leichteren Gegenpunkt zur Ausrüstungssuche und zum Fraktionskrieg. Einen festen Veranstaltungskalender nennt die Produktbeschreibung nicht.

Handel und die von Spielern geprägte Wirtschaft betreffen wiederum eine andere Form der Beteiligung. Für manche Spieler ist das ein wichtiger Teil ihres Alltags, für andere ein Hilfsmittel, um die eigene Ausrüstung zu ergänzen. Umso relevanter ist es, wie der Zugang geregelt wird. Die globale Launch-FAQ nennt ausdrücklich eine Mitgliedschaft für die Spielerwirtschaft und den Währungstausch. Das macht deutlich, weshalb die Bezahlfrage nicht auf zusätzliche Kleidung reduziert werden kann.

Bei Herstellungs- und Verbesserungssystemen zählt vor allem, ob du ein verständliches Ziel verfolgen kannst. Eine längere Materialsuche kann befriedigend sein, wenn du erkennst, wie sie dich dem gewünschten Ergebnis näherbringt. Mehrere zusätzliche Währungen, Zugangsbedingungen und wechselnde Begrenzungen können diesen Zusammenhang dagegen verdecken. Die Menge der Systeme allein sagt wenig über ihre Qualität. Für die Langzeitmotivation ist wichtiger, ob sich aus ihnen sinnvolle Entscheidungen ergeben.

Monetarisierung: Kostenlos anfangen ist nur der Anfang

Der kostenlose Einstieg senkt die Hürde, Atreia selbst auszuprobieren. Schwieriger wird die Bewertung dort, wo Mitgliedschaft, Shop und weitere Belohnungssysteme den Alltag beeinflussen. Entscheidend ist, ob bezahlte Angebote vor allem das Aussehen verändern oder ob sie den Zugang zu Handel, Belohnungen und Fortschritt spürbar erleichtern. Für ein MMORPG ist diese Unterscheidung ein Teil der Spielqualität.

Die globale Launch-FAQ führt kosmetische Käufe, einen Battle Pass und eine Mitgliedschaft auf. Letztere betrifft den Zugang zur Spielerwirtschaft und zum Währungstausch. NC verkauft damit Vorteile, die über das Aussehen hinausgehen. Gerade für Spieler, die gerne handeln und ihren Fortschritt über den Markt mitgestalten, wird die Mitgliedschaft dadurch zu einer wichtigen Kostenfrage.

Wenn regelmäßige Spieler den Eindruck bekommen, erst eine Mitgliedschaft mache ihren bevorzugten Alltag sinnvoll nutzbar, verliert „optional“ an Überzeugungskraft. Ebenso problematisch wird es, wenn ohnehin wiederholungsreiche Fortschrittssysteme zusätzliche Kaufanreize schaffen. AION 2 muss sich daran messen lassen, wie angenehm es sich ohne diese Vorteile über längere Zeit spielen lässt.

Die damals vorgestellten Gründerpakete betreffen dagegen den bezahlten Startvorsprung und enthaltene Extras. Sie sollten nicht mit einem notwendigen Kaufpreis für den heutigen Einstieg verwechselt werden. Für die Entscheidung über laufende Ausgaben zählt das aktuell im Spiel ausgewiesene Angebot der eigenen Region.

Komfort: Entlastung mit Nebenwirkungen

Automatische Wegführung und andere Komfortfunktionen können wiederkehrende Arbeit verkürzen. Gerade nach vielen Spielstunden ist nicht jeder zusätzliche Handgriff ein Gewinn. Wenn der Weg zur nächsten Aufgabe allerdings nur noch bestätigt wird und die Aufmerksamkeit ständig zwischen Belohnungsfenstern, Währungen und Fortschrittsanzeigen wechselt, rückt die Welt in den Hintergrund.

Der Mobile-Eindruck entsteht vor allem durch diese Organisation des Alltags. Die globale Fassung ist ein PC-Spiel, doch automatische Wege und zahlreiche Fortschrittsanzeigen können die Aufmerksamkeit stärker auf Menüs als auf die Umgebung lenken. Komfort überzeugt dort, wo er lästige Handgriffe verkürzt. Weniger gelungen ist er, wenn du dich nur noch von einem vorgegebenen Ziel zum nächsten führen lässt.

Kleines pelziges Shugo-Wesen im Gespräch mit einer Spielfigur in AION 2
Shugos lockern die ernste Fantasy-Kulisse auf. Quelle: Eigene Spielaufnahme / Anton Matthias Seitz, GAME7DAYS. Bildrechte am Spiel: NC.

Technik und Präsentation: Die schönste Seite von Atreia

Die Unreal Engine 5 bietet die Grundlage für den sichtbaren Abstand zum ersten AION. Landschaften, Figuren und Lichteffekte ergeben eine deutlich modernere Präsentation. Besonders gut passt diese Gestaltung zu einer Welt, die du aus wechselnden Höhen betrachtest. Ein weiter Ausblick ist hier nicht bloß Hintergrund, sondern Teil des Versprechens, die Umgebung selbst zu durchqueren.

Die technische Einordnung hat hier eine klare Grenze: Für diesen Bericht wurden keine systematischen Bildratenmessungen oder reproduzierbaren Hardwarevergleiche erhoben. Aus den gezeigten Landschaften und ruhigen Erkundungsabschnitten lässt sich deshalb keine verlässliche Aussage zur Leistung in großen Spielermengen ableiten. Die aufwendige Präsentation verdient Anerkennung; eine pauschale Bestätigung durchgehend flüssiger Massenschlachten wäre damit jedoch nicht gedeckt.

Die Gestaltung der Benutzeroberfläche ist ebenso wichtig wie die reine Grafikleistung. Informationen müssen auch dann lesbar bleiben, wenn Bewegung, Fähigkeiten und mehrere Gegner zusammenkommen. Je mehr Fortschrittssysteme das Spiel anbietet, desto größer wird diese Aufgabe. Optischer Aufwand allein löst sie nicht.

Spielfigur im Wasser vor einer farbenfrohen Landschaft in AION 2
Atreias Landschaften gehören zu den auffälligsten Stärken des Spiels. Quelle: Eigene Spielaufnahme / Anton Matthias Seitz, GAME7DAYS. Bildrechte am Spiel: NC.

Was sich seit dem Start bereits getan hat

Der globale Betrieb bleibt nicht auf dem Veröffentlichungsstand stehen. Mit dem europäischen Update vom 21. Oktober 2026 kamen Hard-Modi für Krao Cave und Draupnir hinzu. Die offiziellen Patchnotes nennen dafür ein erforderliches Itemlevel von 2.600. Diese Schwierigkeitsgrade werden als Inhaltsupdate ohne genanntes Enddatum aufgeführt. Davon zu unterscheiden ist das Begleitevent „Rise to the Challenge“: Nach der europäischen Datumsangabe läuft es vom 21. Oktober bis zum Beginn der Wartung am 16. Dezember 2026 und ermöglicht den Kauf bestimmter Wiederbelebungssteine mit Spielwährung. Die Eventlaufzeit ist somit keine zeitliche Begrenzung der Hard-Modi.

Diese Erweiterung ist für bereits eingespielte Gruppen willkommen, löst aber nicht automatisch das Wiederholungsproblem. Ein höherer Schwierigkeitsgrad kann vorhandene Kämpfe wieder interessant machen, wenn er sauberes Zusammenspiel verlangt. Er kann sich ebenso wie eine weitere Pflichtstation anfühlen, wenn vor allem die nächste Verbesserung hinter ihm wartet. Ob der Ausbau trägt, entscheidet sich daher an den Begegnungen selbst und daran, wie frei du zwischen verschiedenen lohnenden Zielen wählen kannst.

Ausblick auf November: Ludra kehrt am 4. November zurück

Für den 4. November angekündigt: Nach der zwischenzeitlichen Entfernung von Ludra aus der globalen Fassung kündigte NC am 23. Oktober 2026 dessen Rückkehr mit neuen Mechaniken an. Normal- und Hard-Modus sollen am 4. November gleichzeitig verfügbar werden. Als Zugangsvoraussetzungen nennt die offizielle Meldung Itemlevel 2.800 beziehungsweise 3.000. Zum Redaktionsstand handelt es sich um angekündigte Inhalte; eine Bewertung der überarbeiteten Begegnung ist damit noch nicht möglich.

Zur Vorbereitung ist die Aktion „Odyle Energy Boost“ angekündigt. Nach der europäischen Zeitangabe soll sie vom 28. Oktober 2026 nach der Wartung bis zum Beginn der Wartung am 11. November laufen. Vorgesehen sind bei täglicher Anmeldung zwei Odyle-Energie-Gegenstände pro Charakter über die Ingame-Post. Gemeint ist eine zusätzliche Zustellung von Gegenständen, keine pauschale Verdopplung der natürlichen Energieregeneration. Diese Aktion ist außerdem von früheren Einlösecodes zu unterscheiden.

Ludras Rückkehr begleiten mehrere Aktionen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Das Titel-Event „Ludra Hunt“ ist nach europäischer Datumsangabe vom 4. November nach der Wartung bis zum Beginn der Wartung am 25. November 2026 angesetzt. Für die Login-Belohnungen und Twitch Drops nennt NC dagegen den Zeitraum vom 4. November um 15:00 Uhr bis zum 18. November um 08:59 Uhr MEZ. Diese Termine betreffen die jeweiligen Belohnungsaktionen und sind kein angekündigtes Enddatum für die Verfügbarkeit des Raids.

Ludras Rückkehr wird zum nächsten Prüfstein für das Endgame. Ein gemeinsamer Gegner kann die Vorbereitung mit einer festen Gruppe wieder auf ein konkretes Ziel ausrichten. Die Zugangswerte zeigen allerdings, dass neue oder weniger aktive Spieler zunächst Ausrüstung aufholen müssen. Ob die überarbeitete Begegnung vor allem durch ihre Mechaniken überzeugt, wird sich erst nach ihrer Freischaltung zeigen.

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Dezember und die folgenden Monate: Worauf es ankommt

Über November hinaus: Eine vollständige globale Monatsroadmap für Dezember und die anschließenden Monate liegt den ausgewerteten offiziellen Ankündigungen nicht bei. Weitere Klassen, eine höhere Levelgrenze oder ein großes Erweiterungspaket lassen sich daraus nicht verbindlich ableiten. Der folgende Ausblick beschreibt deshalb, welche Verbesserungen für die langfristige Entwicklung des Spiels besonders wichtig wären.

Für die nächsten Monate steht aus spielerischer Sicht die Breite der lohnenden Aktivitäten im Vordergrund. Neue Bosse und zusätzliche Schwierigkeitsgrade sind ein naheliegender Ausbau. Ebenso wichtig wäre, dass die offene Welt mehr als die schöne Verbindung zwischen Instanzen bleibt. Flugmechanik und vertikale Gestaltung bieten dafür eine erkennbare Stärke. Wenn sich neue Inhalte überwiegend in denselben abgeschlossenen Abläufen abspielen, bleibt ein Teil dieses Potenzials ungenutzt.

Der zweite Prüfstein ist der Fortschritt. Spieler sollten verstehen können, welches Ziel sie verfolgen, welche Voraussetzungen es hat und wie viel Wiederholung dafür nötig ist. Zusätzliche Karten, Materialien und Verbesserungsstufen können interessante Entscheidungen schaffen. Werden sie nur übereinandergeschichtet, wächst vor allem die Liste der Dinge, die noch zu erledigen sind. Für Rückkehrer und Neulinge wird dieser Unterschied mit jeder weiteren Saison größer.

Auch die Klassenbalance wird mit neuen Begegnungen weiter an Bedeutung gewinnen. Eine Klasse kann beim Solo-Spiel angenehm sein und in einer bestimmten Gruppenkonstellation andere Stärken benötigen. Künftige Anpassungen sollten diesen Unterschied berücksichtigen, ohne ständig den Eindruck zu erzeugen, die falsche Figur gewählt zu haben. Gerade bei einem Spiel mit langfristigem Ausrüstungsaufbau ist Verlässlichkeit ein Teil der Motivation.

Die wichtigste Frage für den Winter bleibt schließlich, wie viel vom Startinteresse in stabile Gemeinschaften übergeht. Gute Gruppen, verlässliche Termine und interessante gemeinsame Ziele tragen weiter als ein kurzfristiger Ansturm. AION 2 hat dafür mit seiner Welt, den Klassen und dem Fliegen brauchbare Voraussetzungen. Ob daraus ein dauerhaft überzeugendes Gesamtpaket wird, hängt an fairen Fortschrittsregeln und neuen Inhalten, die mehr bieten als einen weiteren Grund, Bekanntes erneut abzulaufen.

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Fazit: Gute Flügel, schweres Gepäck

AION 2 besitzt mehr Eigenständigkeit als eine bloße Neuauflage mit neuer Grafik. Die vertikale Welt, das Fliegen und die beweglichere Ausrichtung der Kämpfe ergeben eine reizvolle Grundlage. Acht Klassen und unterschiedliche PvE-Formate bieten außerdem genügend Anknüpfungspunkte, um mit Freunden eine passende Rolle und gemeinsame Ziele zu finden.

Seine Schwächen zeigen sich im Alltag zwischen diesen Höhepunkten. Wiederholte Instanzen, zusätzliche Fortschrittsebenen und der Druck durch bezahlte Vorteile können das Abenteuer in Arbeit verwandeln. Wer genau solche langfristigen Optimierungsziele mag, wird damit besser zurechtkommen als jemand, der ein freies Rollenspiel ohne eng gesetzte Routinen erwartet. Für Fans von Atreia ist der kostenlose Einstieg interessant; eine uneingeschränkte Empfehlung für monatelanges Engagement ergibt sich daraus nicht.

Unsere Meinung

AION 2 gewinnt durch seine Welt, das Fliegen und die flexible Grundlage des Kampfsystems. Gerade mit einer festen Gruppe entstehen gute Gründe, nach Atreia zurückzukehren.
Der langfristige Reiz leidet unter Wiederholung und zu vielen miteinander verzahnten Fortschrittszielen. Die globale Fassung muss sich zudem an einem fairen Umgang mit kostenlosen und zahlenden Spielern messen lassen.
Unsere Gesamtbewertung
75%

„Atmosphärische Flugwelt und vielseitige Kämpfe, gebremst von Grind und Bezahlvorteilen.“ – game7days

GAME7DAYS Bronze Award
Bronze
ProContra
  • Atmosphärische Fantasy-Welt mit starken Landschaften
  • Fliegen und vertikale Erkundung als eigene Stärken
  • Bewegungsorientierte Kämpfe mit klassischer Zielauswahl
  • Acht Klassen mit unterschiedlichen Gruppenrollen
  • Solo- und Gruppeninhalte für verschiedene Spielgewohnheiten
  • Kostenloser Einstieg in die globale PC-Version
  • Wiederholung prägt den langfristigen Ausrüstungsfortschritt
  • Zusätzliche Fortschrittssysteme erhöhen den Verwaltungsaufwand
  • Bezahlte Vorteile können zusätzlichen Druck erzeugen
  • Komfortautomatismen können die Erkundung entwerten
Name:AION 2
Genre:MMORPG, Action-Rollenspiel
Altersfreigabe:PEGI 16; USK: keine bestätigte Angabe
Entwickler:NC
Publisher:NC
Franchise:AION
Test-Plattform:PC
Globaler Release:5. Oktober 2026
Modell:Free-to-Play mit Ingame-Käufen
Anmerkung: Die Bewertung bezieht sich auf die globale PC-Fassung zum Redaktionsstand vom 25. Oktober 2026. Angekündigte Inhalte werden im Ausblick behandelt und fließen nicht als bereits verfügbare Spielinhalte in die Wertung ein.

Bild-, Video- und Informationsquellen

Bildmaterial:
Eigene Spielaufnahmen: Anton Matthias Seitz / GAME7DAYS.
Launch-Key-Art: offizielles Bildmaterial von NC.
Bildrechte am Spiel: NC. Award-Grafik: GAME7DAYS.

Videos – AION 2 Official:
Heirs of the Broken Sky – Official Launch Trailer
Fright or Flight – Halloween Update
Road to Global Launch – Extended Edition

Informationsquellen:
Steam-Produktseite und globale Launch-FAQ zu AION 2; offizielle NC-Mitteilungen zum Vorabzugang und zu den Spielerzahlen; offizielle Steam-Mitteilungen zu den Hard-Modi vom 21. Oktober 2026 sowie „Ludra Awakens on November 4th“ vom 23. Oktober 2026.

Redaktionsstand: 25. Oktober 2026.
Der Ausblick über die bestätigten Ankündigungen hinaus ist eine redaktionelle Einschätzung.

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