Einen weiteren Titel, welchen wir uns bei der gamescom 2026 anschauen durften, ist DragonBall Xenoverse 3. Hier konnten wir einer Hands On Session von rund 30 Minuten beiwohnen!
Erst West City dann ab in die Kälte
Die rund 15-minütige Demo von Dragon Ball Xenoverse 3 begann auf der gamescom 2026 mit einem kurzen Blick auf West City im Jahr 1000. Viel Zeit zum Erkunden blieb allerdings nicht, denn die Messefassung wollte möglichst schnell zeigen, worum es im Kern geht: den eigenen Kämpfer auswählen, eine Mission starten und sich anschließend durch mehrere Gegnergruppen prügeln. Dafür standen mit J-SEN und J-AGE zwei vorgefertigte Charaktere zur Verfügung. J-SEN ist ein Erdling, während J-AGE zu den Saiyajin gehört. Beide unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten und ihrem Kampfstil. Während eine Figur stärker auf Geschwindigkeit und Ausdauer ausgelegt war, setzte die andere mehr auf Kraft und Verteidigung.
Die vollständige Charaktererstellung war in dieser Fassung noch nicht verfügbar. Trotzdem reichten die beiden vorbereiteten Kämpfer aus, um einen ersten Eindruck von den unterschiedlichen Ausrichtungen zu vermitteln. Danach ging es ohne große Umwege in ein verschneites Gletschergebiet. Dort schloss sich der eigene Charakter mit Brett und zwei weiteren Mitgliedern der Great Saiya Squad zusammen. Lange blieb die Umgebung nicht ruhig, denn Soldaten der Freezer-Armee und mehrere Roboter warteten bereits auf die Gruppe. Die Aufgabe war entsprechend klar: gemeinsam durch das Gebiet kämpfen und sich Schritt für Schritt bis zum eigentlichen Boss vorarbeiten.
Ohne Ki wird selbst der stärkste Kämpfer hilflos
Die Kämpfe setzen weiterhin auf die bekannten schnellen Bewegungen, Nahkampfkombinationen und gewaltigen Energieattacken der Reihe. Leichte Angriffe lassen sich unkompliziert aneinanderreihen, während schwere Schläge mehr Wirkung zeigen und den Gegner zurückwerfen können. Nach einem solchen Treffer kann sofort hinterhergesetzt werden, wodurch längere Angriffsketten entstehen. Dazu kommen bekannte Techniken wie Kamehameha, Galick Gun und Giant Storm. Superangriffe stehen allerdings nicht jederzeit zur Verfügung, sondern sind an gefüllte Anzeigen und anschließende Abklingzeiten gebunden. Wer einfach sämtliche Techniken hintereinander abfeuert, steht möglicherweise genau dann ohne passende Antwort da, wenn der Gegner selbst zum Gegenschlag ansetzt.
Noch wichtiger ist der Umgang mit Ki, denn die Energie wird sowohl für offensive als auch defensive Aktionen benötigt. Escape Vanish kann euch aus einer gegnerischen Kombination retten, verbraucht dabei aber einen Teil der vorhandenen Reserve. Sinkt die Anzeige vollständig auf null, gerät der Kämpfer in den Ki-Break-Zustand und ist den folgenden Angriffen beinahe schutzlos ausgeliefert. Mit einem gut getimten Perfect Guard lässt sich Schaden verhindern und gleichzeitig etwas Ki zurückgewinnen. Dadurch entstand in der Demo ein ständiger Wechsel zwischen Angriff und Vorsicht. Selbst wenn gerade eine gute Kombination läuft, sollte man nicht jede Energie verbrauchen. Sonst reicht ein Fehler, und plötzlich übernimmt der Gegner vollständig das Geschehen.
Broly wartet am Ende der Mission
Mit Soul Assist zeigte die gamescom-Fassung eine zusätzliche Möglichkeit, Unterstützung in den Kampf zu holen. Sobald die entsprechende Anzeige gefüllt war, konnte eine bekannte Dragon-Ball-Figur gerufen werden. Je nach ausgewähltem Helfer fiel die Wirkung unterschiedlich aus. Der Unterstützer konnte direkt angreifen oder dabei helfen, eine gefährliche Situation zu überstehen. Bis zu zwei Aufladungen ließen sich bereithalten, danach musste die Fähigkeit erst wieder verfügbar werden. Gerade während größerer Begegnungen konnte ein gut gewählter Zeitpunkt den nötigen Freiraum schaffen, um sich neu zu sammeln oder eine eigene Angriffskette fortzusetzen.
Noch auffälliger waren Soul Switch und die Awoken-Fähigkeit. Vor dem Einsatz musste man sich für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden. Soul Switch ließ den eigenen Kämpfer vorübergehend die Gestalt und Techniken einer bekannten Dragon-Ball-Figur übernehmen. Die gewöhnlichen Super- und Ultimate-Attacken wurden in diesem Zeitraum durch deren typische Fähigkeiten ersetzt. Alternativ verwandelte die Awoken-Fähigkeit den eigenen Charakter in eine stärkere Form. Beide Varianten stellten beim Aktivieren Lebensenergie wieder her und erhöhten vorübergehend die Kampfkraft. Nötig war diese Verstärkung spätestens beim Abschluss der Mission, denn dort wartete Broly aus Dragon Ball Super auf die Gruppe. Damit endete die kurze Demo genau so, wie man es bei Dragon Ball erwartet: laut, schnell und mit einem Gegner, der selbst mehrere Kämpfer gleichzeitig ordentlich unter Druck setzen konnte.
Auch hier bedanken wir uns herzlichst bei BANDAI NAMCO dafür, dass man uns auf der gamescom 2026 den Titel „DragonBall Xenoverse 3“ präsentiert hat!






