Der zweite Titel, welchen ich mir auf der gamescom 2026 bei Kalypso Media angeschaut habe, trägt den Titel „Rise of the Spellbaker“, welchen wir euch hier genauer vorstellen wollen!
Magie kommt hier aus dem Backofen
In Rise of the Spellbaker ist die Stadt zerstört, von ihren Bewohnern und Tieren fehlt jede Spur. Ausgerechnet eine ehemalige Backkraft muss nun als Hexe dafür sorgen, dass wieder Leben einkehrt. Die Kenntnisse aus der Backstube kommen dabei weiterhin zum Einsatz, allerdings für etwas ungewöhnlichere Rezepte. Magie entsteht hier aus Backfertigkeiten. Wer einen neuen Zauber braucht, muss deshalb nicht nur den Zauberstab bereithalten, sondern zunächst Sauerteig herstellen und die passenden Ressourcen besorgen.
Im Ofen werden daraus neue Zauber gebacken, die anschließend auf den Ausflügen zur Verfügung stehen. Zutaten zu sammeln gehört dadurch ebenso zum Abenteuer wie der Einsatz der fertigen Magie. Nach und nach kommen weitere Gegenstände und Fähigkeiten hinzu. Auch Zauberstab und Inventar lassen sich verbessern. Die Backstube bleibt somit ein regelmäßiger Anlaufpunkt: Mit den Materialien aus der letzten Erkundung bereitet man sich dort auf die nächste vor.


Mit dem Besen durch die verdorbene Welt
Gespielt wird aus einer erhöhten Third-Person-Perspektive mit Blick auf die Umgebung. Unterwegs begegnet die Hexe verschiedenen Gegnerarten und sammelt Materialien, die sowohl in der Landschaft als auch bei besiegten Feinden zu finden sind. Manche Gebiete sind von Verderbnis betroffen. Um sie zu reinigen, muss der dortige Boss besiegt werden. Die Kämpfe haben damit auch Auswirkungen auf die Welt und gehören unmittelbar zu dem Vorhaben, die verwüsteten Gegenden wiederherzustellen.
Nicht jeder Weg lässt sich zu Fuß zurücklegen. Über Wasserbereiche geht es auf dem Besen, der damit auch beim Erkunden gebraucht wird. Zwischen solchen Überflügen, der Materialsuche und den Auseinandersetzungen erschließt man sich weitere Teile der Umgebung. Für neue Gebiete muss die eigene Figur allerdings stärker werden. Zusätzliche Fähigkeiten, verbesserte Ausrüstung und frisch gebackene Zauber geben dafür nach und nach mehr Möglichkeiten.
Das Abenteuer lässt sich allein oder gemeinsam mit insgesamt bis zu sechs Spielern bestreiten. Die Gruppe kann sich also zusammen um Kämpfe, Erkundung und den Wiederaufbau kümmern. Hinzu kommt eine Zutatensynchronisation. Wie diese im Einzelnen funktioniert, geht aus den bisherigen Angaben noch nicht hervor; die Verbindung zwischen dem Sammeln von Ressourcen und dem Herstellen neuer Magie bleibt aber ein wesentlicher Teil des Spielablaufs.


Neue Nachbarn nach Rezept
Auch beim Wiederbevölkern der Stadt wird gebacken. Aus Seelen, Wasser und Teig entstehen neue Bewohner, die anschließend ihren eigenen Alltag haben. Parallel dazu werden Gebäude freigeschaltet und aufgestellt. Der Wiederaufbau besteht dadurch nicht bloß darin, leere Häuser aneinanderzureihen. Mit den neuen Bewohnern kehrt auch Beschäftigung zurück, und Arbeiter können Vorgänge automatisch übernehmen. Aufgaben, die anfangs noch selbst erledigt werden, lassen sich auf diese Weise nach und nach abgeben.
Für das eigene Zuhause bleibt ebenfalls etwas zu tun. Weitere Räume können freigeschaltet und das Haus mit Dekorationen eingerichtet werden. Zwischen den Ausflügen in verdorbene Gebiete wächst damit auch der persönliche Rückzugsort. Neue Gegenstände liefern zusätzliche Möglichkeiten zum Einrichten und Verbessern. Mal steht also der nächste Boss an, mal ein Gebäude für die Stadt und zwischendurch ein weiterer Raum im eigenen Haus. Der Ofen dürfte bei all dem jedenfalls selten lange kalt bleiben.
Wir bedanken uns erneut bei Kalypso Media dafür, dass wir uns „Rise of the Spellbaker“ anschauen durften!






