Beide „A Plaque Tale“ Teile habe ich damals zum Release am Stück durchgespielt, weil mich die Story so gefesselt und begeistert hatte. Umso interessierter war ich, als mit Resonance – A Plaque Tale Legacy eine Art Sequel angekündigt wurde. Wir haben uns das Spiel auf der gamescom genauer angeschaut, um euch darüber berichten zu können!
Sophia übernimmt in Resonance die Hauptrolle
In Resonance: A Plague Tale Legacy begegnet ihr einer jüngeren Sophia, lange bevor sie Amicia und Hugo zur Seite steht. Rund 15 Jahre vor Requiem bringt ein missglückter Raubzug in Venedig die Schmugglerin in Schwierigkeiten. Gemeinsam mit ihrer Freundin Leni reist sie zu einer geheimnisvollen Insel, um Antworten auf ihre Vergangenheit zu finden. Das venezianische Militär bleibt ihr dabei auf den Fersen.
Zwischen den alten Bauwerken entdeckt Sophia Spuren der minoischen Kultur. Gleichzeitig versetzen sie Visionen in die Zeit von König Minos. Darin erlebt sie das Schicksal einer Person, zu der eine zunächst unerklärliche Verbindung besteht. Ihre Suche führt deshalb immer weiter in die Geschichte der Insel hinein. Persönliche Verluste und übernatürliche Ereignisse bleiben wichtige Bestandteile, auch wenn diesmal nicht die Geschwister im Mittelpunkt stehen.
Mit Leni hat Sophia eine vertraute Person an ihrer Seite. Ihre Freundschaft gehört ebenso zur Geschichte wie die Geheimnisse der Insel und gibt den Ereignissen einen persönlichen Bezug. Wer Sophia bereits kennt, erfährt hier mehr über ihren bisherigen Lebensweg. Die Handlung steht aber für sich und setzt nicht voraus, dass ihr die beiden anderen Spiele durchgespielt habt.



Schwert und Dolch statt ständiger Flucht
Sophia hat früh gelernt, sich zu verteidigen. Entsprechend müsst ihr euch nicht bei jeder Begegnung verstecken. Mit Schwert und Dolch geht sie auf ihre Gegner los, weicht aus und blockiert Schläge. Eine rechtzeitige Parade schafft Gelegenheit für einen kräftigen Gegenangriff. Neue Fähigkeiten erweitern ihr Repertoire im Verlauf des Spiels. Dabei kommt es auch darauf an, passende Momente zum Angreifen abzuwarten.
Herumliegende Gegenstände lassen sich ebenfalls nutzen. Krüge und fallengelassene Waffen werden zu Wurfgeschossen, mit denen ihr Gegner verletzt oder vorübergehend betäubt. Tritte helfen, deren Deckung zu überwinden. Der Enterhaken dient nicht ausschließlich zum Klettern, sondern kann Feinde heranziehen. Statt jede Begegnung mit derselben Schlagfolge zu bestreiten, könnt ihr solche Möglichkeiten in eure Angriffe einbauen und auf die jeweilige Situation reagieren.



Licht weist den Weg durch die Ruinen
Zwischen den Gefechten erkundet ihr alte Anlagen und sucht nach Wegen durch verschlossene Durchgänge. Sophias minoische Sphäre spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie hilft, Lichtstrahlen umzulenken, verborgene Zeichen aufzudecken und Mechanismen zu aktivieren. Später erhält die Kugel weitere Funktionen, die neue Rätsel ermöglichen. Sophias Notizbuch liefert Hinweise, wenn ihr nicht weiterkommt. Oft verlangt der nächste Schritt deshalb einen genaueren Blick auf die Umgebung.
Die Reise beschränkt sich nicht auf verlassene Gemäuer. Belebte Gassen während einer Karnevalsfeier und ein brennender Hafen gehören ebenso dazu wie überwucherte Inselruinen. Dazwischen liegen ruhigere Erkundungsabschnitte, in denen Kämpfe zurücktreten. Rattenschwärme bestimmen das Abenteuer diesmal nicht. Stattdessen führen Kletterwege, Lichtmechanismen und die Suche nach Zusammenhängen durch die Schauplätze, während Sophia ihre Vergangenheit allmählich besser versteht.
Wir bedanken uns bei Focus Entertainment für die Möglichkeit, uns Resonance – A Plaque Tale Legacy auf der gamescom vorab anschauen zu dürfen.






