gamescom 2026 – Construction Simulator Evolution

Im letzten Bausimulator von ASTRAGON respektive Weltenbauer. habe ich viele hunderte Stunden verbracht und mich schon auf den neuesten Teil gefreut. Wir hatten die Möglichkeit uns den „Construction Simulator: Evolution“ auf der gamescom 2026 genauer anzuschauen!


In Bau-Simulator: Evolution beginnt die Arbeit gelegentlich mit einem Gebäude, das niemand mehr braucht. Bevor ihr Fundamente aushebt oder Baumaterial anliefert, muss der Altbau weg. Dafür bekommt ihr erstmals in der Reihe passende Abrissgeräte an die Hand. Besonders auffällig ist der SENNEBOGEN 670 E, dessen Abrissbirne ihr gegen Wände und auf Dächer schwingen könnt. Es geht aber auch gezielter. Mit einem Hydraulikhammer am Bagger lassen sich einzelne Bereiche bearbeiten, während ihr kleinere Arbeiten zu Fuß mit dem Presslufthammer erledigt.

Welches Werkzeug ihr benötigt, hängt davon ab, was vor euch steht. Eine Holzkonstruktion gibt unter Umständen schon unter der Baggerschaufel nach. Bei Ziegeln und Beton sieht das anders aus. Hier kommen stärkere Aufsätze und Abbruchzangen zum Einsatz. Das Modell von Epiroc kann beispielsweise auch Betonstahl durchtrennen. Die neuen Maschinen haben damit durchaus unterschiedliche Aufgaben, statt lediglich anders auszusehen.

Der Schutt räumt sich nicht von allein weg

Nach dem Abriss liegt das Grundstück voller Trümmer. Die müssen zunächst beiseitegeschafft, mit dem Bagger aufgenommen und auf einen Lastwagen geladen werden. Laut den Angaben aus der Präsentation könnt ihr Schutt außerdem aufbereiten und Material wiederverwenden. Das Räumen gehört somit genauso zum Auftrag wie das Einreißen. Erst danach ist Platz für den Neubau.

Auch dort verbringt ihr nicht mehr die gesamte Zeit hinter dem Steuer. Ihr zieht Mauern hoch, verputzt Wände, verlegt Pflaster und arbeitet mit Handwerkzeugen. Wer daran wenig Interesse hat und lieber schwere Maschinen bedient, kann einzelne Tätigkeiten überspringen. Dafür genügt nun ein Tastendruck direkt im laufenden Bauvorhaben. Wie ausführlich ihr einen Auftrag abarbeitet, bleibt also euch überlassen.

Beim Abriss muss die Technik noch mitspielen

Die Zerstörung stellt allerdings auch neue Anforderungen an die Technik. Heise berichtet aus der Messedemo von deutlichen Rucklern, wenn viele Gebäudeteile gleichzeitig auseinanderbrachen. Das passierte auf einem Rechner mit Ryzen 7 7800X3D, GeForce RTX 5070 und 32 GB Arbeitsspeicher. An mangelnder Grundausstattung dürfte es dort kaum gelegen haben. Gerade bei umfangreicheren Abrissarbeiten besteht offenbar noch Optimierungsbedarf.

Auch die Controllerbedienung erforderte laut dem Bericht zunächst Eingewöhnung. Während ihr das Fahrzeug ausrichtet, müssen Baggerarme, Werkzeug und Kamera ebenfalls kontrolliert werden. Nach etwas Übung gelang das besser, einzelne Belegungen empfand der Autor trotzdem als umständlich. Diese Kritik bezieht sich auf die Vorabversion und lässt sich noch nicht auf die fertige Veröffentlichung übertragen.

Zunächst geht es auf dem PC los

Für die weitere Entwicklung setzen weltenbauer. und astragon auf einen Early-Access-Start bei Steam. Ein konkreter Termin wird im Heise-Bericht noch nicht genannt; die Vollversion ist demnach für 2027 vorgesehen. Auch Fassungen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S sind geplant. Während des Early Access sollen weitere Maschinen und Missionen hinzukommen. Eine zusätzliche, von den USA inspirierte Karte und der Mehrspielermodus stehen ebenfalls auf der Liste. Wer früh einsteigt, sollte deshalb berücksichtigen, dass noch nicht alle angekündigten Inhalte enthalten sein werden.

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Mehr Informationen

Wir bedanken uns bei ASTRAGON dafür, dass wir die Möglichkeit hatten, uns den Construction Simulator: Evolution auf der gamescom 2026 anzuschauen.

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