Offensive Combat: Redux! – Test / Review (PC)

Bei Offensive Combat: Redux! handelt es sich um einen reinen Online-Shooter Spiel im FPS Stil. Nachdem das Spiel eine Weile in der Beta-Phase war, ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, das Spiel nach dem offiziellen Release zu testen. Was wir dort erlebt haben, könnt ihr in unserem Review nachlesen!


Allgemein/Story


Viel kann man hierzu nicht sagen, da das Spiel keine Story besitzt, sondern sich komplett auf den Shooter-Part konzentriert. Offensive Combat: Redux! wurde von Three Gates AB entwickelt und die Firma hat das Spiel zusamen mit SlapShot Games und LLC am 18.August 2017 veröffentlicht.

Auf der SSD nimmt das Spiel fast 2,5 GB in Anspruch, die Installation über Steam verlief problemlos, was man heutzutage auch erwarten kann, aber nicht immer selbstverständlich ist. Beim ersten Anspielen sollte man allerdings die nötigen Einstellungen wie Grafik und Sprache vornehmen, was aber auch kein großes Hindernis sein sollte.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich hier um ein Online-First-Person-Shooter, in welchem entweder Teams gegeneinander antreten oder man sich selbst als Einzelkämpfer in die Schlacht stürzen kann. Zum Release gab es sechs verschiedene Karten, eine Vielzahl an verfügbaren Waffen von Sturmgewehren bis hin zu Scharschützengewehren, eine Menge Avatar-Teile, die von kosmetischer Natur sind, Power-Ups und weiteren Inhalten. Im Einzelspieler-Modus gibt es den Killerrobotermodus, den Kartenerkundungsmodus und die Weaponrange.

Im Multiplayer stehen folgende Modi zur Verfügung:

  • Deathmatch (2-12 Spieler)
  • Team-Deathmatch (4-16 Spieler)
  • Capture The Flag (4-16 Spieler)

Das Spiel ist zum momentanen Zeitpunkt für 17,99€ bei Steam erwerbbar. Natürlich haben wir uns auch über die Systemanforderungen schlau gemacht und wollen euch diese nicht vorenthalten!

System Voraussetzungen:

MINIMUM

  • OS: Windows 7
  • Processor: Intel Core i5-2500k or AMD Phenom II X4 955
  • Memory: 4 GB RAM
  • Graphics: GeForce GTX 570 or Radeon HD 6850
  • DirectX: Version 11
  • Network: Broadband Internet connection
  • Storage: 4 GB available space

EMPFEHLUNG

  • OS: Windows 7, 8, 10
  • Processor: Intel Core i5-7400 or AMD Athlon X4 845
  • Memory: 8 GB RAM
  • Graphics: Geforce GTX 1050 or Radeon RX 570 or higher
  • DirectX: Version 11
  • Network: Broadband Internet connection
  • Storage: 4 GB available space

Gameplay


Kommen wir nun aber zu dem wichtigsten Punkt des Preview: Dem Gameplay-Part. Grundsätzlich spielt sich dieser Shooter natürlich wie viele andere Shooter auch. Im Singleplayer ist man nicht auf das Teamplay von anderen angewiesen und es kommt nur auf den eigenen „Skill“ an. Anfangs empfiehlt es sich hier, dass man die verschiedenen Waffen ausprobiert und dann entscheidet, für welche man sich entscheidet und hier müssen wir sagen: Hand aufs Herz. Einige Waffen sind wirklich aufgrund diverser Gründe unbrauchbar. Sei es durch den wenigen Schaden, welchen man mit diesen verursacht oder auch die Tatsache, dass die Waffe zu arg „sprayen“.

Die Modi erklären sich ebenfalls weitgehend von selbst. Vor allem die Multiplayer-Modi. Im Deathmatch spielt jeder einzeln und es geht natürlich, soviel Gegner wie möglich ins Jenseits zu befördern, bevor man selbst das Zeitliche segnet. Auch hier kann man sich auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen. Anders sieht es dagegen schon im Team Deathmatch und im Capture the Flag Modus aus. Bei beiden ist man auch auf das spielerische Können von anderen Spielern und auf Teamplay angewiesen, um gegen das gegnerische Team eine Chance zu haben. Im Team Deathmatch muss man natürlich zusammen spielen, um schnellstmöglich möglich viele gegnerische Teammitglieder zu erschießen. Im Capture the Flag Modus dagegen gewinnt das Team, welches die Flagge erobert. Auch hier kommt es auf ein gescheites Teamplay an. Schade ist allerdings, dass einige in diesem Spiel ihre „gute Kinderstube“ vergessen und andere Spieler, insbesondere Neulinge, schnell beleidigen und bisher wird hier nicht viel dagegen unternommen. Außerdem finden wir, dass der Modus im Deathmatch zu viele Mitspieler beinhaltet. Der relativ kleine Raum ist vollgepackt mit gegnerischen Spielern und es ist förmlich eine Glückssache, ob man jemand anderen tötet, bevor man selbst ins Gras beißt.

Eine „Besonderheit“ des Spiels ist das „PWNEN“. Jeder kennt es aus anderen Shooter-Spielen, wenn gegnerische Spieler am Ende dem Verlierer unbedingt ein „GG EZ“ reindrücken oder die Spieler das sogenannte „Teabaggen“ betreiben müssen, wenn diese jemanden getötet haben. In keinem anderen Spiel wird dies gerne gesehen, in Offensive Combat: Redux! ist dies aber gerne gesehen und es gibt dafür sogar Bonuspunkte. Ja, ihr habt richtig gelesen. Während so etwas in anderen Spielen mit einer Verwarnung oder einem Bann bestraft wird, geschieht hier das Gegenteil. Wir selbst finden diese Mechanik unnötig und relativ kindisch. Natürlich wird diese Mechanik wieder vorpubertäre Kinder ansprechen, die in anderen Shooter-Spielen auch nichts anderes zu tun haben, als die Mütter anderer Spieler zu beleidigen oder sonstige Beleidigungen von sich geben, die sie vermutlich im Internet aufgeschnappt haben. Aber nunja…wer es mag, wird hier seinen „Spaß“ haben.

Wer darauf natürlich keine Lust hat, sollte sein Glück im Singleplayer-Modus suchen. Allein der Killerrobotermodus macht eine Menge Spaß, da dieser genau wie der normale Deathmatch-Modus funktioniert, man aber allerdings gegen sehr starke Bots spielt und man sich hier nicht alle paar Minuten beleidigen lassen muss. Aber auch die beiden anderen Modi versprechen eine Menge Spielspaß und wir gehen davon aus, dass es auch im Online-Modus vernünftige Spieler gibt, die nicht alles und jeden beleidigen müssen.

Was wir allerdings nicht gut finden, ist der hohe Preis des Spiels. 17,99€ sind für den aktuellen Umfang definitiv zu viel verlangt. Im Vergleich hierzu gibt es andere Spieler mit den gleichen oder mehr Inhalten, welche definitiv weniger kosten. Allerdings muss man auch sagen, dass es sich bei Offensive Combat damals um ein Browsergame handelt und nach einigen Änderungen ist nun das Spiel Offensive Combat: Redux! daraus geworden. Dies erklärt auch die etwas merkwürdige Grafik. Wenn man bei der Grafik nachbessert und man mehr Inhalte einfügt oder man den Preis senkt, wäre das so in Ordnung. Aber momentan muss dies jeder für sich entscheiden, ob er bei dem Preis zuschlagen sollte. Eine Fanbase dürfte durchaus vorhanden sein.


Grafik


Wie bereits erwähnt ist die Grafik nicht das Gelbe vom Ei. Eigentlich handelt es sich um die gleiche eckig wirkende Grafik, die es schon im Browserspiel gab. Einige der im Spiel enthaltenen Karten wirken einzigartig und sehen an sich gar nicht so schlecht aus und bringen viele Neuerungen mit sich. Aber andere Karten wiederum „glänzen“ mit undeutlichen Texturen, Grafikfehlern und anderen fehlerhaften Texturen.

Die Kostüme, die es ja bekannterweise gibt, werden vermutlich von dem einen Spieler als lustig und von dem nächsten Spieler als dämlich aufgefasst. Selbiges gilt auch für das Design der Waffen. Wir sagen euch hier direkt: Stellt euch darauf ein, häufiger Donald Trump zu begegnen.


Sound


Der Sound ist ebenfalls mittelmäßig. Die Soundeffekte klingen mal relativ deutlich, mal ziemlich dumpf und blechern. Gegnerische Spieler an Schritten zu erkennen wird äußerst schwierig und es ist abgesehen vom frühzeitigen Sehen der Gegner schwer, diese frühzeitig zu bemerken und daher ist es ein reines Glücksspiel, ob man töten kann, bevor man selbst stirbt. Selbiges gilt auch für den Sound, welchen die Waffen von sich geben. Einige klingen noch verhältnismäßig realistisch, andere wiederum hören sich wie Spielzeugwaffen aus dem Spielzeuggeschäft an. Auch hier ist also noch Nachbesserungsbedarf.


Extras


Als Extras könnte man aktuell wirklich nur die 34 freischaltbaren Extras bezeichnen, die es im Spiel gibt. Einige dieser Erfolge sind leicht erreichbar, andere dagegen werden eine etwas längere Zeit in Anspruch nehmen. Der Erfolg „Bevölkerungskontrollen-Experte“, für welchen ihr 10.000 Gegner beseitigen müsst, ist hier das Paradebeispiel! Ebenso steht die Oberfläche des Spiels in mehreren Sprachen zur Verfügung (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Brasilianisches Portugiesisch), allerdings stehen Ton und Untertitel nur in englischer Sprache zur Verfügung.

Weitere Updates kündigen für die Zukunft unter anderem weitere Karten an.

Unsere Gesamtbewertung
Bewertung
75 %
QuelleOffensive Combat: Redux!
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Projektleiter und Redakteur von game7days, ehemals Alpha-Omegagaming seit 2014. Ich betreue die Infrastruktur, als auch die Gewinnspiele der Webseite. Im Großen und Ganzen kümmere ich mich also auch um die Dinge, welche man eben nicht sieht.