Echtzeit-Strategiespiele haben schon vor Jahren viele Spieler begeistert. Eines der bekanntesten Spiele dieses Genre dürfte Warhammer 40,000 sein. Seit einiger Zeit werden Spiele dieser Art immer seltener. Nun haben Relic Entertainment und SEGA das Zepter in die Hand genommen und vor knapp einem Monat Warhammer 40,000: Dawn of War 3 veröffentlicht. Wir haben uns das Spiel natürlich genauer angeschaut, um euch darüber berichten zu können!


Allgemein/Story


Bevor wir zu dem Gameplay-Part kommen, haben wir natürlich wieder einige Hintergrund-Informationen zusammengefasst für die Spieler, welche diese Spielserie nicht kennen.

Wie man es dem Namen schon entnehmen kann, handelt es sich bei dem Spiel Warhammer 40,000 nicht um ein einziges Spiel, sondern um eine ganze Spielereihe. Der erste Teil erschien im Jahre 2014 für Windows. In den nachfolgenden Jahren folgten diverse Erweiterungen oder Sammlungen, die wir für euch auflisten wollen:

  • Dawn of War: Winter Assault (2005)
  • Gold Edition (Hauptspiel + Addon „Winter Assault) (Jahr unbekannt)
  • Dawn of War: Dark Crusade (2006)
  • Dawn of War: Anthology (Hauptspiel + Winter Assault + Dark Crusade) (Jahr unbekannt)
  • Dawn of War: Soulstorm (2008)
  • Dawn of War: The Complete Collection (Hauptspiel + Alle Addons) (Jahr unbekannt)

Im Jahr 2009 erschien die Spielereihe-Fortsetzung mit dem Namen Warhammer 40,000: Dawn of War II für Windows, macOS und Linux. Auch für diesen Teil gab es 3 verschiedene Erweiterungen namens The Last Stand, Chaos Rising und Retribution.

Knapp 8 Jahre später, genauer gesagt am 27.April 2017, veröffentlichten wie bereits erwähnt Relic Entertainment und SEGA den dritten Teil der Reihe namens Warhammer 40,000: Dawn of War III. Das Spiel ist offiziell bei Steam erhältlich. Der aktuelle Preis beträgt zum aktuellen Zeitpunkt genau 59,99€. Die Hardware-Anforderungen sind für die meisten Spieler im akzeptablen Bereich:

Minimum

  • Betriebssystem: 64-bit Windows 7 mit allen Updates
  • Prozessor: 3GHz i3 Quad Core oder ähnliches
  • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM, 1 GB VRAM
  • Grafik: NVIDIA GeForce 460 oder AMD Radeon 6950
  • DirectX: Version 11
  • Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
  • Speicherplatz: 50 GB verfügbarer Speicherplatz
  • Zusätzliche Anmerkungen: Core i5 oder ähnlicher Prozessor wird für 3vs3 Multiplayer-Spiele benötigt. Selbiges gilt für eine Internetverbindung.

Empfohlen

  • Betriebssystem: 64-bit Windows 10 mit allen Updates
  • Prozessor: 3GHz i5 Quad Core oder ähnliches
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM, 2 GB VRAM
  • Grafik: NVIDIA GeForce 770 oder AMD Radeon 7970
  • DirectX: Version 11
  • Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
  • Speicherplatz: 50 GB verfügbarer Speicherplatz
  • Zusätzliche Anmerkungen: Spiel benötigt Internetverbindung

Nun haben wir alles zum Allgemeinen gesagt, daher springen wir nun zum Gameplay.


Gameplay


Grundsätzlich ähneln sich ja viele Echtzeit-Strategiespie-Titel im Gameplay-Bereich. Selbiges gilt natürlich auch für Warhammer 40,000k: Dawn of War III. Hier ist es in erster Linie wichtig, die Einheiten-Produktion und auch die Ressourcen-Eroberung im Auge zu behalten, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Das gute an dieser Angelegenheit ist, dass man nicht wie in vielen anderen Spielen dieser Art enorm unter Zeitdruck steht. Natürlich muss in Warhammer 40,000: Dawn of War III auch ein gewisses Tempo erreicht und gehalten werden, allerdings fällt dies deutlich geringer aus als in anderen Spielen.

Wie in jedem Spiel geht es auch hier um ein intelligentes Aufbauen von Produktionsgebäuden. Hier stehen je nach Fraktion verschiedene Gebäude zur Verfügung, die sich natürlich auch im Aussehen unterscheiden. Insgesamt gibt es 3 direkte Produktionsgebäude, die folgende Angriffstypen produzieren:

  • Infanterie
  • Schwere Infanterie
  • Fahrzeuge

Zusätzlich zu diesen 3 Gebäudetypen gibt es allerdings auch noch ein Warp-Tor für die Eldar und einen sogenannten „Waaagh!“-Turm für die Orks. Neben den beiden Fraktionen gibt es noch die Space Marines. Neben diesen Produktionsgebäuden sollte man noch Horchposten platzieren. Dieser sichert einen eingenommenen Ressourcenpunkt gegen feindliche Angreifer. Mehr Aufbaugebäude gibt es nicht. Man sieht also, dass sich der Basisbau auf ein Minimum beschränkt.

Neben den normalen Angriffs-Arten gibt es auch noch sogenannte Helden. Diese sind extrem stark. Macht allerdings nicht den Vorteil, diese allein in den Kampf zu schicken. Sie mögen zwar stark sein, aber nun einmal nicht unbesiegbar. Hier ist es wichtig, im Laufe der Zeit zu lernen, eine ausgewogene Mischung aus den Helden oder auch Elite-Truppen und den normalen Angriffseinheiten zusammenzustellen. Das liegt beispielsweise daran, dass die Truppen durch die Fähigkeit der Helden, die sich hier „Elite-Doktrinen“ nennt, verstärkt werden und weitaus mehr Schaden verursachen. Beachtet aber, dass die Fähigkeit nicht automatisch ausgelöst wird, sondern dass diese manuell ausgelöst werden müssen. Auch dies erfordert ein wenig Übung, vor allem dann, wenn sich mehrere Einheiten in den Schlachten befinden und man sich teilweise schnell entscheiden muss, welche Angriffstypen man einsetzt. Dies liegt unter anderem daran, dass alle Einheiten ihre Stärken und Schwächen haben und man diese geschickt ausspielen muss. Achtet man also nicht auf eine gute, ausgewogene Mischung, kann selbst eine große Gruppe sehr schnell ausgeschaltet werden.

Die Kämpfe laufen abgesehen von den nutzbaren Fähigkeiten weitgehend automatisch ab. Eure Hauptaufgabe besteht neben dem aktivieren der Fähigkeiten auch aus dem Steuern eurer Truppen zu anderen Positionen. In den vorherigen Teilen der Spiele-Reihen gab es auf den Schlachtfeldern auch eine Deckungsmechanik. Diese wurde komplett gestrichten. Stattdessen findet man auf dem Schlachtfeld diverse Schutzschild-Positionen. Diese müssen erobert werden. Anschließend fungieren diese als Schutz für eure Infanterie-Gruppen gegen gegnerische Fernkampf-Angriffe, insofern sie eure Truppe geschützt hinter dem Schild verschanzt ist. Die einzigen Gegner, die durch diese Schutzschilder gelangen können, sind die Nahkämpfer und Deckungsbrecher. Neben den Schutzschild-Positionen gibt es auch noch sogenannte Tarnfelder. Diese können intelligent genutzt werden, um einen Hinterhalt auszuführen und dem Gegner in den Rücken zu fallen.

Grundsätzlich gilt in Dawn of War III, wie in den Vorgänger-Teilen auch schon, dass man auf den Schlachtfeldern bestimmte Kontrollpunkte erobern muss. Diese gewähren euch nach den Einnahme die Energie und auch Anforderungspunkte. Beides benötigt ihr, um eure Armee zu vergrößern und die Forschung voranzutreiben. Außerdem gibt es noch eine dritte Ressource. Diese nennt sich hier „Elite Punkte“ und sie generiert sich im Story-Modus und im Mehrspieler-Modus unterschiedlich. Im Story-Modus passiert dies automatisch über Zeit und im Multiplayer-Modus muss man einen Ressourcenpunkt erobern, welcher lila markiert ist. Diese Elite Punkte werden benötigt, um Elite-Einheiten und Superfertigkeiten anzufordern.

Wenn man diese anfänglichen, aber äußerst wichtigen Informationen verstanden hat, kann man sich auch mit mehr Wagnis an die Single-Player Kampagne trauen. Hauptsächlich geht es hier um das Artefakt mit dem Namen „Speer des Khaine“. Wegen eben diesem Artefakt liegen viele Charaktere mehr oder weniger im Streit. Bei diesen Charakteren handelt es sich um folgende:

  • Lord Kyre
  • Der Inquisitor
  • Gorgutz (Ork)
  • Farseer Macha (Eldar)
  • Gabriel Angelos (Space Marines)

Nach dem doch recht eindrucksvollen Intro sehen wir noch diverse Sequenzen, die einiges zu Hintergrundgeschichte verraten. Hier lohnt es sich besonders, gut zuzuhören, um alles zu verstehen. Aktuell gibt es allerdings keine deutsche Sprachausgabe, allerdings wurden diese Sequenzen gut übersetzt und daher ist alles leicht verständlich.

Der Hauptbestandteil des Story-Modus besteht aus den Missionen. Je nach Schwierigkeit können diese verhältnismäßig leicht bis hin zu ziemlich sicher tödlich sein. Die meisten Missionen sind sehr gelungen. Dies gilt vor allem für die düstere Atmosphäre, die perfekt ins Spiel passt. Die ersten Einsätze drehen sich um den Basis-Bau, die gescheite Zusammensetzung der Truppen und auch das richtige Arbeiten mit den Helden. Im Laufe der Zeit werden die Missionen allerdings schwieriger und sie dauern auch länger. Es wird mehr als nur einmal vorkommen, dass ihr denkt, die Mission sei erledigt und auf einmal vergrößert sich die Karte und die Schlacht geht in eine „Verlängerung“ und damit weiter. Zeitlich benötigt man in etwa bei den meisten Missionen um die 40 Minuten und einige müssen, wie wir auch bereits erwähnt haben, unter Zeitdruck abgeschlossen werden. Das einzige, was hier wirklich schade ist, dass einige Schlachtfelder einfach nicht lebendig genug wirken.

Neben und vor allem zwischen den Missionen bekommt man viele Machtspiele zwischen den Charakteren mit. Jeder von ihnen hetzt gegen die anderen. Das Gute ist allerdings, dass die Missionen sich abwechseln. Während ihr die eine aus der Sicht der Orks spielt, findet beispielsweise die nächste als Eldar statt. Das hat den Vorteil, dass die Geschichte von mehreren Seiten beleuchtet wird und man die Vor- und Nachteile der jeweiligen Fraktionen kennenlernt. Alles in allem werdet ihr viel Zeit im Story-Modus verbringen, um diesen komplett durchzuspielen und das vielleicht sogar auf allen Schwierigkeitsgraden.

Neben dem Story-Modus gibt es noch einen Gefechts-Modus und den wie bereits erwähnten Multiplayer-Modus. Der Gefechtsmodus ist leicht erklärt. Hier spielt ihr mit und gegen Computer-Gegner. Dies ist eine gute Möglichkeit, mit neuen Gegebenheiten für den Multiplayer-Modus zu üben, der natürlich auch seine Tricks und Kniffe mit sich bringt.

Die Multiplayer-Gefechte finden auf bestimmten Karten in einem Spielmodus statt. Insgesamt gibt es davon 8 Stück, die in folgende Sektionen eingeteilt sind:

  • 3 Karten für 1 vs. 1 Gefechte
  • 3 Karten für 3 vs. 3 Gefechte
  • 2 Karten für 2 vs. 2 Gefechte

Grundsätzlich wäre es vermutlich besser gewesen, mehr als nur einen Modus einzufügen. Aber wer weiß? Vielleicht werden SEGA und Relic Entertainment in dieser Richtung ja noch tätig, da der aktuelle Modus wirklich viel Spaß machen kann.

Bevor wir uns allerdings in den Modus wagen, muss man allerdings seine Elite-Helden anpassen, da man pro Schlacht nur 3 mitnehmen kann. Jede Fraktion hat insgesamt 9 Stück zur Auswahl, welche sich alle in der Spielweise und anhand der Fähigkeiten unterscheiden und sich auf den Spielfluss auswirken können. Mit Macha (Eldar) beispielsweise sterben eure anderen Helden auf dem Schlachtfeld nicht, sondern werden in eine Art Stasis versetzt und darin geheilt. Durch Matches erhalten die Helden Erfahrung. Außerdem wird man so mit neuen Doktrinen, Schädeln (Ingame-Währung), Farben, Portraits und auch Skins belohnt, welche alle kosmetische Auswirkungen haben. Stärker wird euer Held dadurch allerdings nicht. Außerdem kann man sich zwischen drei Armee-Doktrinen für Fahrzeuge, Gebäude und Infanterie entscheiden. Dadurch steht euch die Möglichkeit offen, gezielt Einheiten zu verbessern und euren Spielstil sinnvoll anzupassen.

Natürlich haben die 3 Fraktionen ihre unterschiedlichen Vor- und Nachteile und spielen sich einfacher oder schwerer als die anderen. Die Space Marines beispielsweise sind relativ ausgewogen, was die Mischung zwischen den verschiedenen Angriffsarten angeht. Deren drei Besonderheiten sind das Orbitalbombardement, das Orbitalrelais und die Standarte. Mit dem Orbitalrelais können im Orbit bis zu drei Truppen produziert und mit der Landungskapsel sofort auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden. Das Orbitalbombardement ist eine Art Fähigkeit, viele Gegner gleichzeitig zu töten. Hierfür wird eine Signalstation auf dem Schlachtfeld platziert. Dadurch kann man den steuerbaren Laserstrahl einsetzen und vielen Gegnern den Garaus machen. Ein Bonus hierbei ist, dass der Strahl mehr Schaden macht, desto mehr Gegner er trifft. Die Standarte kann je nach der Tech-Stufe eure Einheiten, Gebäude etc. verbessern. Allerdings können Gegner diese einnehmen und daher auch für sich nutzen. Überlegt euch also gut, wo ihr diese platziert.

Weiter geht es mit den Orks. Diese sind am ehesten als „Schrottsammler“ zu bezeichnen. Durch diesen Schrott lassen sich nämlich die Einheiten verbessern. Allerdings muss man auch hier den Befehl zum „Schrott sammeln“ selbst geben, da die Einheiten das nicht automatisch machen. Je nach Einheit verbessern diese sich und werden zu anderen Einheiten. Die sogenannten „Killabots“ können mit dem Schrott mehr Raketen lagern, die „Ballaboys“ bekommen Rückstoß-Granaten, der „Großa Trakk“ erhält eine Annäherungsmine und die „Nob“ erhalten sogenannte Spalta zum Werfen. Der Waaagh-Turm ist für den Schrott verantwortlich, da er diesen aus dem Weltraum anzieht. Außerdem kann die Baueinheit der Orks, auch Gretchin genannt, neue Fahrzeuge und Türme bauen und das sogar mit weniger Kosten. Allerdings können Orks ihre Gebäude nicht aufwerten. Fortgeschrittene Einheiten bekommt man hier nur durch die Waaagh-Türme. Diese Türme haben neben dem defensiven Geschütz auch noch sogenannte Waaagh-Fähigkeiten. Diese erhöhen beispielsweise den Angriffsschaden und die Geschwindigkeit der Orks in der Nähe. Die Superfähigkeit von den Orks ist „Brokk’n“. Wie man es anhand des seltsamen Namens schon denken kann, handelt es sich hierbei um einen großen Brocken oder genauer gesamt um einen riesigen Meteoriten. Durch den Traktorstrahl ziehen die Orks erst kleine Meteoriten an und später einen großen. Dieser verursacht natürlich eine Menge Schaden.

Die Eldar eignen sich gut dafür, Gegner zu überfallen und im Gegensatz zu den anderen beiden Fraktionen haben diese automatisch Schutzschilde. In einem bestimmten Radius werden die Einheiten beschleunigt und diese können sich daher schneller bewegen, was für einen Überfall natürlich gut geeignet ist. Allerdings halten die Eldar am wenigsten aus und sollten sich daher bei einem gesammelten Gegenangriff schnell zurückziehen. Wenn das Hauptgebäude auf Stufe 2 ausgebaut wurde, können die Eldar Gebäude an eine andere Position warpen und auch Gebäude mit anderen verbinden, um sich zwischen diesen schnell hin und her zu bewegen. Die wichtigste Fähigkeit der Eldar ist allerdings der Psiturm. Die Wolke eben jenes Turms verlangsamt Gegner und fügt stetig Schaden zu. Außerdem kann man diesen Turm auf eine Einheit der Eldar übertragen und dieser kann daraufhin die gegnerischen Einheiten auch mit Blitzen angreifen.

Im Multiplayer-Modus gibt es eine gewisse Reihenfolge, die eingehalten werden muss, um siegreich aus einer Schlacht hervorzugehen. Diese Reihenfolge haben wir für euch natürlich auch zusammengefasst. Zunächst einmal muss man den gegnerischen Schildgenerator bzw. die Schildgeneratoren ausschalten. Dies funktioniert wie bereits erwähnt nur mit Nahkämpfern und Deckungsbrechern. Anschließend ist es euren Truppen möglich, das Verteidigungsgeschütz zu zerstören, welches euch ganz schon einheizen kann. Das letzte Ziel ist der sogenannte „Power Core“, auch Kraftkern genannt. Das erste Team, welches diesen Kern zerstört, gewinnt das Match.

Dies hört sich anfangs leicht an, allerdings läuft im Hintergrund die Eskalation stetig weiter. Je länger ein Match dauert, desto höher steigt die Stufe des Eskalationsmodus. Die Höchststufe ist zum aktuellen Zeitpunkt 4. Die Eskalationsstufe erhöht die erhaltenen Ressourcen und die Trefferpunkte der Einheiten und Gebäude. Allerdings wird dann die Kostenerstattung der verlorenen Einheiten verringert. Das bedeutet, dass man anfangs aggressiver vorgehen kann, dies allerdings später schnell zum eigenen Nachteil werden kann.


Grafik


Grundsätzlich kann man über die Grafik nicht meckern. Alle Helden, Einheiten und Fraktionen haben ein einzigartiges Aussehen erhalten und sie sind auch relativ detailreich gestaltet. Die Karten sehen ebenfalls alle unterschiedlich aus und locken mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Lediglich manchmal sind kleinere Grafikruckler zu bemerken, wenn bei einer Schlacht viel los ist. Direkte Grafikfehler haben wir bisher keine bemerkt. Schade ist allerdings, dass einige Karten noch relativ statisch und nicht lebendig wirken. Ein wenig mehr „Leben“ auf den Karten würde dem Spiel durchaus gut tun. Alles in allem ist die Grafik aber in Ordnung so, wie sie ist.


Sound


Auch über den Sound kann man sich nicht wirklich beschweren. Die Einheiten haben alle unterschiedliche Soundeffekte unterhalten und diese unterscheiden sich auch voneinander. Die Melodie-Untermalung kann man auch ausschalten, wenn einem diese im Laufe der Zeit zu sehr auf die Nerven gehen sollte. Besonders gut fanden wir aber das Intro und vor allem die Comic-Sequenzen am Anfang. Diese wurden perfekt von englischen Sprechern besetzt. Unter anderem leiht Nathan Constance dem Ork Gorgutz seine Stimme und diese hört sich im Spiel sehr beeindruckend an und sie passt auch hervorragend zu dem Ork. Allerdings gibt es an manchen Stellen im Spiel Hänger, was den Sound angeht. Hier hilft leider nur ein Spielneustart. Außerdem wäre eine deutsche Sprachausgabe schön gewesen!


Extras


Als Extra kann man hier die freischaltbaren Erfolge nennen. Bei Steam gibt es zum aktuellen Zeitpunkt genau sage und schreibe 81 Stück. Einige erhaltet ihr bei dem Durchspielen der Story auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden, andere wiederum bekommt ihr nur durch bestimmte Aktionen im Multiplayer-Modus. Für manche wird man viele Stunden benötigen. Jedoch kommen durch die Menge an Erfolgen die Erfolgsjäger voll auf ihre Kosten.

Unsere Gesamtbewertung
Allgemein/Story
80 %
Gameplay
84 %
Grafik
79 %
Sound
77 %
Extras
82 %
QuelleWarhammer 40,000: Dawn of War III
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.