Rund 630 Teilnehmer besuchten am Donnerstag, den 6. August, den gamescom congress. Damit etabliert sich der gamescom congress zu einer festen Größe als Forum rund um digitale Spiele und die Digitalwirtschaft. Der Kongress wagt den Blick über den Tellerrand und bietet auch branchenfremden Besuchern die Möglichkeit, sich umfassend über digitale Spiele, ihre Mechanismen und deren Potential für andere Wirtschaftsbranchen zu informieren, sowie in direkten Austausch mit der Spielebranche zu treten. Verteilt auf sechs Dachthemen wurde in diesem Jahr über den Einfluss digitaler Spiele auf Wirtschaft, Gesellschaft, Forschung und Kultur diskutiert. Dabei konnten die Besucher aus über 40 Vorträgen und Paneldiskussionen mit mehr als 150 hochkarätigen Experten wählen. Der gamescom congress findet alljährlich im Rahmen der gamescom statt und wird 2016 fortgesetzt.

„Computer- und Videospiele sind facettenreich wie kein anderes Medium und haben mit ihren innovativen Ansätzen immer größeren Einfluss auf viele andere Lebens-, Lern- und Arbeitsbereiche. Das Programm des gamescom congress spiegelt diese Entwicklungen wieder und wurde in diesem Jahr nochmals aufgestockt. Die vielen positiven Rückmeldungen und die erneut gestiegene Besucherzahl zeigen den Erfolg des Kongresses“, sagt Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware. Der Verband der deutschen Computer- und Videospielindustrie ist ideeller und konzeptioneller Träger der gamescom.

Auch Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse, freut sich über den Erfolgskurs der Konferenz: „Der gamescom congress hat sich binnen weniger Jahre zu einem festen Termin im Rahmen der gamescom etabliert. Er ist als branchenübergreifende Netzwerkplattform, bei der vor allem die Einflüsse der Computer- und Videospielindustrie auf andere Wirtschaftsbranchen und Gesellschaftsmechanismen im Fokus stehen, gesetzt.“

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Die Medienministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Angelica Schwall-Düren eröffnete den gamescom congress mit einem Grußwort und fasste dabei die gesellschaftliche, kulturelle, politische und wirtschaftliche Relevanz von digitalen Spielen zusammen.

Anschließend wurde die Vielfalt der digitalen Spielebranche mit erstmals sechs Themenschwerpunkten beleuchtet. Den Startschuss für das Kongressprogramm gab der Eröffnungs-Talk „Game over oder let’s play? Verschläft das Öffentlich-Rechtliche die digitale Zukunft?“ Unter Moderation von Max von Malotki kamen Peter Smits (mit über 1,9 Millionen Abonnenten seines Kanals PietSmiet einer der erfolgreichsten YouTuber Deutschlands), Schauspieler und Produzent Antoine Monot, Jr. (rund 80 Rollen in TV- und Kinoproduktionen und deutschlandweit als „Tech-Nick“ aus der Saturn-Werbung bekannt), Philipp Walulis (Hörfunk- und Fernsehmoderator), Petra Müller (Geschäftsführerin Film- und Medienstiftung NRW) und Stefan Moll (Leiter Programmbereich Online WDR) zu dem Schluss, dass „klassische Medien“ und „neue Formate“ gegenseitig voneinander lernen müssen, um auch zukünftig neue Zielgruppen zu erschließen.

Auch die Vorträge und Panels der sechs Themenschwerpunkte fanden viel Beachtung. In lockerer Atmosphäre fanden spannende Reden und lebhafte Diskussionsrunden zu den Themen „Spielend lernen – Medienkompetenz, Jugendschutz und Didaktik“, „Business – Games made in Germany“, „Human Resources – Modernes Personalmanagement durch Impulse aus der Spielebranche“ und „Mehr als nur spielen – Trends, Forschung, Bildung, Wissensarbeit und Technologie“ statt. Ebenso viel Aufmerksamkeit bekamen der neu eingeführte Schwerpunkt „Kulturgut Games“ sowie das Dachthema „Legal summit“ in Kooperation mit “the Video Game Bar Association”. Dabei boten unter anderem die Vorträge „IARC – Internationalisation and regionalisation in one, the new international age rating system“ und „The European Commission’s plans for a Digital Single Market for Europe“ einen spannenden Schlagabtausch und verzeichneten voll besetzte Teilnehmersäle.

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Weitere Highlights waren zudem die Vorträge und Talks von und mit internationalen Speakern wie Jason Della Rocca, Tanya Woods, Don S. Kim oder Richard Ball.

Der gamescom congress wird veranstaltet von der Koelnmesse GmbH und dem BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V., gefördert durch die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Stadt Köln und organisiert durch die Aruba Events GmbH.

Informationen zum gamescom congress 2015

Der gamescom congress 2015 fand am Donnerstag, den 6. August von 10.30 bis 18 Uhr im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse im Rahmen der gamescom, der weltweit größten Messe für digitale Spiele und Unterhaltung, statt. Der gamescom congress gehört zu den führenden Konferenzen, der mit seiner Ausrichtung, seinem Line-up an Fachexperten und Themen einzigartig ist. Der Kongress wird veranstaltet von der Koelnmesse GmbH und dem BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V., gefördert von der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln, organisiert durch die Aruba Events GmbH. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Webseite zu finden!

Quelle: gamescom