gamescom 2026 – Path of Exile 2

Den ersten Termin, welchen ich Freitag morgens wahrnehmen durfte, war eine einstündige Session für Path of Exile 2. Dieser Termin bestand aus ca 30 Minuten Vorstellung der neuen Klasse bei einer Videopräsentation und ungefähr 30 Minuten Anspielzeit!


Bleibt immer in Bewegung

Der Duellant bringt einen beweglichen Nahkampfstil in Path of Exile 2. Viele seiner Angriffe lassen sich ausführen, während er sich weiterbewegt, und gehen direkt in die nächste Aktion über. Die Position zum Gegner spielt dabei ebenso eine Rolle wie die gewählte Fähigkeit. Grinding Gear Games setzt auf zahlreiche miteinander verbundene Animationen, damit der Schwertkämpfer seine Bewegungen sauber fortsetzen kann. Statt nach jedem Treffer wieder in die Ausgangsposition zurückzukehren, bleibt er mitten im Schlagabtausch. Das passt zu einem Kämpfer, dessen Stärke im geschickten Umgang mit seiner Klinge liegt.

Besonders deutlich wird dieser Ansatz bei größeren Gegnern. Ein Zyklop gehört zu den Bossen, gegen die sich der Duellant behaupten muss. Seine Schläge bieten Gelegenheiten, eine Parade gezielt einzusetzen und anschließend selbst anzugreifen. Wer die Bewegung des Gegners erkennt, kann dessen Offensive für den eigenen Gegenstoß nutzen. Ausweichen bleibt ebenfalls eine Möglichkeit. So entsteht ein Wechsel zwischen Annähern, Verteidigen und Zuschlagen, bei dem die nächste Aktion von dem abhängt, was der Gegner gerade tut. Der Blick auf dessen Bewegungen gehört damit genauso zum Kampf wie der auf die eigenen Fähigkeiten.

Blut und Sand verändern die Fähigkeiten

Hinter den Schwertangriffen steckt ein System aus unterschiedlichen Kampfhaltungen. Eine erfolgreiche Parade aktiviert die Blood Stance, während eine Betäubung zur Sand Stance führt. Beide verändern die Wirkung bestimmter Fähigkeiten. Dazu kommt die sogenannte Ready Stance, eine vorbereitende Haltung, aus der heraus einige Angriffe ebenfalls anders funktionieren. Entscheidend ist deshalb nicht nur, welche Fähigkeit auf der Schnellleiste liegt. Auch die vorausgegangene Aktion bestimmt mit, was beim nächsten Tastendruck passiert. Wer die Zusammenhänge versteht, kann seine Angriffe entsprechend vorbereiten und miteinander verbinden.

Die Waffenwahl erweitert diese Möglichkeiten nochmals. Schwert und Schild, zwei Einhandwaffen oder ein Zweihänder können bei denselben Fähigkeiten unterschiedliche Ergebnisse liefern. Außerdem lassen sich bestimmte Angriffe mit Elementen aufladen, die aus passenden Bodenflächen aufgenommen werden. Solche Flächen müssen nicht einmal selbst erzeugt worden sein, sondern können auch von Mitspielern oder Gegnern stammen. Eine bereits vorhandene Fläche wird dadurch zur Vorbereitung für den nächsten Angriff. Gerade für Spieler, die gern verschiedene Kombinationen ausprobieren, dürfte das interessant sein. Neben der Ausrüstung und den ausgerüsteten Fähigkeiten bekommt so auch das unmittelbare Kampfgeschehen Einfluss auf die eigenen Möglichkeiten.

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Als Wirbelwind durch die Gegner

Für Fans des ersten Teils dürfte vor allem die Rückkehr von Cyclone interessant sein. Die Fähigkeit lässt den Charakter mit seiner Waffe herumwirbeln und kann unmittelbar kanalisiert werden. Zusätzliche Ladungen sind zum Start nicht erforderlich. Solange genügend Ressourcen für die laufenden Kosten vorhanden sind, lässt sich der Angriff aufrechterhalten. Die Grundidee ist also schnell verstanden: Mit ausgestreckter Klinge geht es durch die Gegner. Wer diesen Spielstil mag, kann Cyclone als Ausgangspunkt nehmen und weitere Fähigkeiten sowie die Ausrüstung darauf abstimmen.

Auch der Wirbelwind reagiert auf die unterschiedlichen Kampfhaltungen. In der Blutvariante steigt sein Schaden, während die Sandvariante zusätzliche Sandscheiben nach außen schleudert und dadurch mehr Fläche abdeckt. Hinzu kommt die Möglichkeit, Bodeneffekte aufzunehmen und den Angriff weiter zu verstärken. Dieselbe Grundfähigkeit lässt sich somit für unterschiedliche Aufgaben einsetzen. Gegen einen einzelnen Gegner ist ein anderer Effekt interessant als inmitten einer größeren Gruppe. Cyclone bleibt dabei als vertrauter Wirbelangriff erkennbar, bekommt durch die Wechselwirkungen aber zusätzliche Möglichkeiten. Genau hier liegt der Reiz des Duellanten: Hinter dem zunächst einfachen Schwertkampf steckt einiges, das sich durch Ausprobieren entdecken lässt.

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Wir bedanken uns bei Grinding Gear Games, dass wir uns die neue Klasse „Duellant“ von Path of Exile 2 auf der gamescom 2026 genauer anschauen durften!

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