Simulations-Spiele gibt es wie Sand am Meer. Das betrifft sowohl die Aufbau-Simulationsspiele als auch für Job Simulatoren. Nun hat Stone/Spark Games ein Simulationsspiel der besonderen Art veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um den Cocaine Dealer. Wir haben uns den Simulator der besonderen Art genauer angeschaut, um euch einen Einblick in das Spiel geben zu können.

Hartes Dealer-Leben

Wie man es anhand des Spiele-Namens schon erkennen kann, übernehmt ihr in dem Spiel die Rolle des Kokain-Dealers, welcher seinen Lebensunterhalt durch dealen verdienen möchte. Natürlich solltet ihr von dem Spiel kein High End Gameplay erwarten, da Cocaine Dealer als reines Klicker-Spiel angepriesen wird und für weniger als 4€ bei Steam erhältlich ist. Dementsprechend einfach wurde das Gameplay auch gehalten.

Grundsätzlich sieht man im kompletten Spiel lediglich den Tisch, welcher mit einer Gramm-Waage, einem Mixer und einem Handy ausgestattet ist. Zu Beginn des Spiels habt ihr einige Unzen Kokain im Besitz, welches ihr in Tütchen verpacken müsst. Pro Tütchen sind immer ungefähr 1 Gramm erlaubt. Mithilfe der Waage und einer Spielkarte misst man dies Menge ab und verpackt sie dann durch den roten Knopf in Tütchen. Es müssen nicht zwangsweise genau 1 Gramm sein, ein paar Miligramm weniger sind ebenfalls vollkommen in Ordnung. Wichtig ist, dass ihr jederzeit euren Energiebalken im Blick behaltet. Durch längeres Schlafen, Essen oder auch dem Benutzen eures Kokains für euch selbst füllt ihr diese Energie wieder auf!

Zuteilung der Lieferungen

Auch ist es eure Aufgabe, euren Liefer-“Jungen” die jeweiligen Tütchen zuzuteilen. Dies kann ein einzelnes oder auch mehrere sein. Vorher ist es möglich, mehrere Tütchen zu Päckchen zusammenzufassen. Nach der Zuteilung könnt ihr diesen Lieferjungen losschicken, damit er diese Tütchen auf der Straße verkauft. Den Preis hierfür kann man ebenfalls separat einstellen. Achtet jedoch darauf, dass dieser nicht zu niedrig und nicht zu hoch eingestellt ist. Sonst habt ihr irgendwann Geldmangel oder eure Reputation sinkt, wodurch ihr weniger Käufer treffen werdet. Auch müssen sich eure Lieferjungen regelmäßig ausruhen und erwarten die von euch festgelegte Bezahlung. Ist diese zu niedrig, will natürlich niemand für euch arbeiten. Haben diese alle Tütchen verkauft oder die Energie ist zu niedrig, liefern sie euch automatisch das bereits verdiente Geld und warten auf weitere Anweisungen.

Regelmäßig klingelt auch euer Handy. Hier meldet sich entweder ein neuer, interessierter Lieferjunge, welcher bei euch anfangen möchte oder aber ein Kunde, welcher eine bestimmte Menge an Kokain kaufen will. Nehmt ihr diesen Auftrag an, könnt ihr die verlangten Tütchen einem eurer “Angestellten” übergeben und diesen zum Auftraggeber schicken. Hat er seinen Auftrag erledigt, kehrt er mit dem verdienten Geld automatisch zu euch zurück.

Einkauf von “Ware”

Natürlich besitzt ihr zu Beginn nicht endlos viel reines Kokain. Stattdessen müsst ihr bei einem eurer Lieferanten neues, reines Kokain kaufen. Je nach Lieferant kostet dies eine bestimmte Menge an Geld und einige Händler bieten auch nur größere Mengen an Kokain zum Verkauf an. Beim Kauf der Ware nennt euch der Verkäufer ebenso die Dauer an Tagen, in welcher er seine Bezahlung erwartet. Dies ist in den meisten Fällen ungefähr 1 Tag. Habt ihr dann das geforderte Geld nicht zusammen, gewährt euch derjenige üblicherweise einen weiteren Tag. Schafft ihr es in der Zeit auch nicht, geht ihr automatisch Game Over.

Damit ihr mit dem gekauften Kokain genug Gewinn machen könnt, steht euch der bereits erwähnte Mixer zur Verfügung. Hier könnt ihr auswählen, inwiefern und wie stark ihr das Kokain strecken wollt, um mehr verkaufen zu können und daher mehr Gewinn zu erwirtschaften. Wie auch schon bei den Lieferjungen melden sich regelmäßig neue, interessierte Lieferanten bei euch und ihr habt die Wahl, ob ihr mit ihnen eine Partnerschaft einnehmen wollt.

Alles nur für den Ruf

Das verdiente Geld könnt ihr natürlich noch in andere Sachen als nur in Kokain investieren. Zunächst einmal gibt es Kleidung und Schmuck in verschiedenen Qualitätsstufen, aber auch Sachen wie Autos oder Grundstücke von unterschiedlichem Wert. Diese Gegenstände selbst seht ihr im Spiel nicht, stattdessen wird am oberen Bildschirmrand der “Rang” der jeweiligen Gegenstände dargestellt. Je höher dieser Rang ist, desto mehr Reputation sammelt ihr im Laufe der Zeit auch an. Allerdings bleiben diese Gegenstände nicht durchgehend in eurem Besitz, denn es gilt: Je älter es wird, desto wertloser wird es. Ihr seid also gezwungen, immer wieder neue Gegenstände zu erwerben.

Eine weitere Möglichkeit, Geld auszugeben ist, dass man den Lieferungen andere Transportmöglichkeiten gewährt. Zu Beginn sind diese alle zu Fuß unterwegs. Ihr habt jedoch die Möglichkeit, ihnen ein Fahrrad zu kaufen, einen Motorroller oder sogar ein Auto im Wert von 10.000€. Je besser das Fortbewegungsmittel der Lieferjungen ist, desto schneller sind sie auch bei der Auslieferung. Dies gilt vor allem auch für andere “Stadtgebiete” und es ist sinnvoll, denn euer ärgster Widersacher ist euch immer auf den Fersen: Die Polizei!

Polizei: Nicht immer dein Freund und Helfer

Man sieht immer, wie hoch die aktuelle Polizei-Präsenz zum aktuellen Zeitpunkt ist. Je höher diese ist, desto gefährlicher ist es sowohl für euch, als auch für die Lieferungen. Habt ihr Pech, schnappen sie einen von diesen und dann kommt es auf euer Glück an. Entweder entkommt der Lieferjunge den Cops oder er wird verhaftet. Letzteres bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass sowohl die Tütchen als auch das Geld, was jener mit sich getragen hat, weg ist und ihr davon nichts mehr sehen werdet, was natürlich ein gewaltiges Verlustgeschäft sein kann.

Es ist aber auch möglich, dass die Polizei irgendwann so skeptisch ist, dass es zu einer Razzia kommt. Finden sie dann Kokain bei dem Spieler in der Basis, hat man ebenfalls verloren. Hierfür gibt es die Möglichkeit, mit einer niedrigen Prozentchance das Geld und das Kokain zu verstecken oder, was natürlich ebenfalls ein Verlustgeschäft darstellt, dieses im Klo runterzuspülen.

Alles in allem ist Cocaine Dealer ziemlich simpel gehalten, kann aber dennoch eine Weile unterhalten.

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