Headup Games hat ca. 4 Jahre nach dem offiziellen Release das Spiel „The Inner World“ auch für die Playstation 4 veröffentlicht. Das 2D Adventure war beim damaligen Release ein voller Erfolg und daher freuten sich viele Spieler umso mehr, dass das Spiel auch für die Playstation 4 released wurde. Wir haben uns das Spiel genauer angeschaut, um euch darüber berichten zu können.


Allgemein/Story


Wie bereits erwähnt handelt es sich um ein 2D-Adventure aus dem Hause Headup Games. Außerdem passt die Beschreibung Point and Click Adventure ebenfalls auf das Spiel. Der junge Robert, eine Flötennase, wurde von dem Windwächter Conroy großgezogen. Der Windwächter bewacht außerdem den letzten der drei sogenannten Windbrunnen, da die beiden anderen versiegt sind. Aufgrund des Windmangels besteht für die Bewohner natürlich Gefahr. Ein weiteres, gefährliches Problem für die Asposer sind die sogenannten Basylen. Diese stellen die Finsteren Windgötter dar und ähnlich wie die Basilisken, welche man kennen sollte, können die Basylen jeden Menschen versteinern, der ihnen in die Augen schaut. Als das Amulett von Conroy gestohlen wird, macht sich Robert mehr oder weniger unfreiwillig auf die Suche danach.

Während seiner Suche trifft er auf Laura, eine Diebin, welche in Asposien ihr Unwesen treibt. Durch diverse Gegebenheiten schließen sich Laura und Robert zusammen und die beiden begeben sich auf eine wundersame und fantastische Reise. Ob sie ihre Aufgabe am Ende erfüllen oder nicht, müsst ihr in dem Spiel selbst erleben.


Gameplay


Das Hauptaugenmerk von The Inner World liegt natürlich auf dem Kombinieren von Gegenständen, aber auch auf dem Erfüllen von Aufgaben und den naiven Kommentaren, welche Robert von sich gibt. Mit eben diesen Kommentaren geht Robert allen NPCs im Spiel auf die Nerven und diese schmeißen ihm die Gegenstände förmlich hinterher, sodass er sie in Ruhe lässt. Das merkt man beispielsweise anhand des Gesprächs mit dem Müllhändler, welcher Robert das gewünschte Taubenfutter und eine Handpuppe schenkt, da er die richtige, offizielle Währung in Asposien einfach nicht kennt. Aber mal unter uns: Wer kann schon etwas mit „Aspiri“ anfangen? Ebenfalls mit von der Partie sind die aggressive Taube „Hack“, welche auf Laura hört oder auch ein Froschwesen namens Schrof. Diese Schrofs sind beispielsweise hochintelligente Wesen, die allerdings sehr einsam sind. Dies liegt allerdings daran, dass beinahe alles an ihnen hochgiftig ist.

Durch diverse Geschehnisse übernimmt man auch kurzfristig die Rolle von Laura und kann sie durch den Sumpf steuern. Auf ihrer kurzen Reise begegnet man vielen ungewöhnlichen Gestalten, man muss eine Papierflugmaschine wieder zum Laufen bekommen und eine Art Hautcreme für den Schrof finden und ja, wir wissen, wie komisch sich das anhört. Aber das macht den Charme des Spiels aus. Der dezent gehaltene Humor, der dem Spieler dann und wann ein Grinsen ins Gesicht zaubern und der ab und zu einen Lacher verdient. Wir finden die Mischung aus Ernst und Spaß in The Inner World sehr gut gelungen. Dies zeigt sich vor allem anhand der Lösungen, die man finden muss, um diverse Rätsel oder Puzzles zu lösen. Nicht bei jedem dieser Rätsel hilft das logische Denken weiter, oft muss man auch mehrmals um die Ecke denken, um darauf zu kommen.

Falls man jedoch doch einmal nicht weiter kommt, hilft die Hinweis Funktion weiter. Diese zeigen dem Spieler kleinere Tipps und Hinweise, wie er im Spiel weiterkommt. Oftmals hilft es auch, wenn man mit Robert oder Laura die NPCs darauf anspricht. Alles in allem fanden wir das 2D Adventure im Point and Click-Stil sehr gelungen.


Grafik


Grafisch wirkt The Inner World wie viele andere Point and Click Adventures auch: Es hat eine 2D Grafik mit einem eher kindlichen, gezeichneten Stil. Die Animationen wirken durchgehend flüssig und wir haben hier keine Hänger oder Ruckler gemerkt. Auch das Wechseln zwischen den Gebieten ging problemlos vonstatten. Auch die Gesichtszüge, welche sich beim Reden regten und die Videosequenzen wirken ansprechend.


Sound


Auch der Sound ist toll gelungen. Die Melodien, welche im Hintergrund laufen, sind abwechslungsreich und auch nach mehrmaligem hören nicht langweilig. Dadurch, dass die Gespräche alle vertont wurden, verleiht dies dem Spiel einen besonderen Touch. Die Hintergrundgeräusche, wie zum Beispiel das Quaken im Sumpf, lassen jedes Gebiet einzigartig erscheinen!


Extras


Als Extra kann man die freischaltbaren Erfolge bezeichnen. Manche erhält man bei dem einmaligen Durchspielen. Für andere muss man allerdings noch Extra-Aufgaben erfüllen, welche nicht zwangsweise zur Hauptgeschichte gehören!

Unsere Gesamtbewertung
Allgemein/Story
74 %
Gameplay
78 %
Grafik
74 %
Sound
71 %
Extras
70 %
QuelleThe Inner World
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.