P.A.M.E.L.A. – Test / Preview (Steam Early Access)

Seit dem 09.März befindet sich das Spiel P.A.M.E.L.A. vom Entwickler und Publisher NVYVE Studios in der Early Access Phase. Auch wir haben uns das Spiel einmal genauer angeschaut, um euch darüber berichten zu können. Was wir in dem Spiel erlebt haben, könnt ihr in diesem Preview nachlesen!


Allgemein/Story


Wie bereits erwähnt, befindet sich das Spiel aktuell in der Early Access Phase. Momentan kostet P.A.M.E.L.A Bei Steam rund 22,99€ und es belegt weniger als 5 GB eurer Festplatte. Daher läuft der Download und die Installation relativ schnell vonstatten!

Für die Spieler unter euch, die das Spiel noch nicht kennen:

Bei P.A.M.E.L.A. handelt es sich um ein Open World-Survival Horror Spiel, welches in der mittlerweile nicht mehr so utopischen Stadt namens Eden stattfindet. Mittlerweile tummeln sich dort statt Menschen nur noch Monstrositäten und diese vermehren sich schneller, als es dem Spieler lieb ist. Wie ihr es euch denken könnt, ist es eure Aufgabe, in dieser Stadt zu überleben und den Monstern den Garaus zu machen. Genaueres hierzu erfahrt ihr in dem Gameplay-Abschnitt.

Allerdings müssen wir noch einmal darauf hinweisen, dass es sich nach wie vor um ein Early Access Spiel handelt und es daher momentan alles andere als rund läuft. Unter anderem gab es vereinzelt Fälle, dass das Spiel erst einmal 10 Minuten laden musste, bevor man ins Spiel gelangen konnte und auch dort konnte man nicht spielen aufgrund von Lags oder auch der Tatsache, dass sich das Spiel wenige Minuten später aufgehängt hat. Aber auch hierzu später mehr.


Gameplay


Hat man zunächst einmal die unendlich langen Ladezeiten überstanden, werden wir hierfür mit einem doch sehr eindrucksvollen Intro belohnt. Dort sehen wir unseren Hauptcharakter in der Kyro-Kapsel, in welcher er beinahe das Zeitliche segnet, um kurz danach von einer Art K.I. oder auch einem Hologramm gerettet zu werden. Anschließend können wir uns frei bewegen.

Unser Grundziel ist wie bereits erwähnt das Überleben in der Stadt. Hierfür stehen uns High-Tech Waffen, eine komplette Ganzkörper-Rüstung und diverse andere nützliche Objekte zur Verfügung. Nach nur wenigen Augenblicken und dem Ansehen unserer näheren Umgebung, stellen wir anhand der vielen Leichen fest, die in den seltsamsten Positionen herumliegen. Wir, beziehungsweise unser Hauptcharakter, weiß natürlich von nichts. Also müssen wir uns zum Erkunden aufmachen, auch wenn der gesunde Menschenverstand im ersten Moment einmal „Lauf weg!“ schreien würde.

P.A.M.E.L.A. baut komplett auf diesem Horrorszenario auf. Anfangs ist es nur ein minimaler Schauer, der dem Spieler über den Rücken jagen soll, aber im späteren Verlauf gibt es doch diverse Schockmomente. Der Unterschied zwischen diesem Horrorspiel und diversen anderen ist einfach, dass es nicht an eine Art Weltuntergang erinnert, sondern den Spieler einfach nur allein dastehen lässt, mit dem Gefühl, nicht in Sicherheit und in Eden unwillkommen zu sein. Von daher fassen wir uns ein Herz und beginnen mit der Erkundung von Eden und das, obwohl in jedem neuen Raum, hinter jeder Ecke und sogar an der frischen Luft unser Tod auf uns warten kann.

Wie in vielen anderen Survival Games kann sich der Spieler auch in P.A.M.E.L.A. eine eigene Basis errichten, allerdings ist das Ganze nicht so einfach, wie es sich anhört. Wie bereits erwähnt, gibt es in dem Spiel viele High Tech Waffen und daher auch eine fortschrittliche Technik. Es ist praktisch unmöglich, Gegenstände komplett neu zu erstellen wie man es von anderen Spielen gewohnt ist. Hier beginnt das Inventar-System, welches es in P.A.M.E.L.A. gibt, interessant zu werden. In der Basis benötigen wir natürlich viele Gerätschaften. Also müssen wir uns eine eigene Stromquelle erschaffen, für Wasser sorgen und natürlich auch eine Art Sicherheitsmechanismus kreieren, um von den Monstern nicht überrannt zu werden. Um dem ganzen noch einen besonderen Schliff zu verleihen, gibt es natürlich auch diverse andere Objekte, die aber grundsätzlich nicht überlebensnotwendig sind. Hier kommt allerdings das Problem: Jeder Gegenstand belegt einen großen Teil des Inventars. Falls nun einmal unsere Basis an der jeweiligen Stelle nicht mehr nützlich ist, müssen wir diese natürlich auch wechseln. Daher ist man gezwungen, jeden Teil der Basis einzeln zum neuen Standort zu transportieren und das ist aufgrund der Monstern natürlich keine leichte Aufgabe!

Aufgrund dieser Gegebenheit gewöhnt man sich schnell daran, dass es sich bei der Basis nicht um einen permanenten, sondern eher um einen temporären Schutz handelt und man diesen nicht durchgehend benutzen kann. Alles in allem passt dies aber gut zu dem Horror-Survival Thema, da man nie wissen kann, ob sich in der Nähe Gegner aufhalten oder eben auch nicht. Es ist also möglich, sich eine Basis zu erschaffen mit Strom, Waser und einer Nahrungsquelle, allerdings muss man diese aber früher oder später wieder verlassen, um die Stadt Eden weiter zu erkunden.

Da wir schon beim Inventar sind: Viele von euch kennen die Survival-Games vermutlich schon und wissen, dass man entweder nur eine bestimmte Menge an Gewicht mit sich herumtragen kann oder dass das Inventar eine Platzbegrenzung hat. In P.A.M.E.L.A. ist eher letzteres der Fall. Daher muss man genau aufpassen, welche Gegenstände man behalten möchte und auch, welche Items man aus den verschiedenen Kisten und Containern, die man beim Erkunden von Eden findet, mitnehmen möchte! Hier muss man sich als Spieler festlegen, auf was man sich bei der jeweiligen Erkundungstour festlegt: Sammelt man lieber Nahrung und Wasser, um nicht zu verhungern oder zu verdursten? Oder suchen wir uns lieber neue Stromquellen und Munition, um Schutz vor Gegnern zu haben? Das gute hieran ist, dass in dem Spiel nicht unendlich viele Kisten zum plündern herumliegen und das Überleben hier wirklich zur „Tagesordnung“ wird.

Aber auch das Looten bzw. Plündern ist nicht so einfach wie in anderen Spielen. Zunächst einmal müssen wir den jeweiligen Behälter scannen, um zu wissen, wie der Container geöffnet werden kann. Das verhindert unter anderem auch das Looten während eines Kampfes. Einige Kisten können nach dem Scannen ganz normal geöffnet werden, aber andere lassen sich erst öffnen, wenn man eine Art Minispiel gewonnen hat, die allerdings nicht allzu schwierig erscheinen! Auf Dauer könnten auch die Minispiele etwas nervig erscheinen, aber was macht man nicht alles für Nahrung, Wasser und Munition.

Auch die Kämpfe sind nicht von schlechten Eltern. Anfangs begegnen wir nach einer kleinen Sicherheitszone auch schon den ersten Zombies, die uns angreifen. Zu Beginn haben wir keine nennenswerten Waffen oder Rüstungen und daher wehren wir uns notgedrungen mit unseren bloßen Fäusten. Nach und nach erlangen wir aber einen Körperschutz und Waffen und schnetzeln uns durch die angreifenden Monstrositäten. Allerdings sollte man sich auch hier nicht alles so leicht vorstellen. Wenn man einmal nicht aufpassen und von hinten attackiert wird, kann man ganz schnell als Zombiefutter enden. Achtet also auch immer auf eure Deckung!

Da sich das Spiel nach wie vor in der Early Access Phase befindet, gibt es natürlich auch hier kleinere bis größere Fehler wie verschwindende Gegner und auch diverse Lags, welche die Kämpfe natürlich auch negativ beeinflussen können. Alles in allem ist das Spiel aber meist gut spielbar.


Grafik


Auch grafisch gibt es nicht viel zu meckern. Die Waffen, Gegner und auch die komplette Stadt Eden wurde sehr gut designt und sticht mit ihrem Detailreichtum ins Auge. Besonders gut hat uns diese dunkle Atmosphäre gefallen, die in einem Horror-Spiel einfach nicht fehlen darf. Die Waffen und die Rüstung haben alle ihr eigenes Aussehen und auch die Basis, wenn man diese einmal voll eingerichtet hat, fällt einem positiv auf. Allerdings gibt es ab und an kleinere Grafikfehler und Ruckler und auch die Animationen fallen teilweise sehr stockend aus. Vielleicht wird dies aber zum offiziellen Release noch verbessert! Hier punktet P.A.M.E.L.A. eher und man sieht über die noch vorhandenen Fehler hinweg.


Sound


Was uns nicht so gut gefallen hat, war der Sound von P.A.M.E.L.A. , beziehungsweise eher die fehlenden Soundeffekte. So schön die Gegend auch aussehen mag, umso gefährlicher ist sie aber auch. Durch die fehlenden Soundeffekte wird dies allerdings abgeschwächt. Es gibt aktuell so gut wie keine Umgebungsgeräusche, die Zombies geben so gut wie keinen Laut von sich und auch die Umgebung ist viel zu still. Dies bewirkt, dass die „Angst“ oder eher gesagt die Schreckmomente teilweise ausbleiben, was in einem Horror-Spiel nicht sein dürfte. Abgesehen von den kleineren Kampfgeräuschen ist das Spiel viel zu still!


Extras


Zum aktuellen Stand gibt es noch keine großartigen Extras. Erfolge sind in der aktuellen Early Access Phase noch nicht integriert und nach dem ersten Durchspielen erscheint das Spiel ein wenig langweilig. Das einzige Extra wäre die aufbaubare Basis, die man allerdings auch weiter transportieren kann, wenn auch unter schwierigen Umständen!

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Mehr Informationen


Unser Fazit:

Wie bereits erwähnt befindet sich P.A.M.E.L.A. in der Early Access Phase und daher gibt es noch viele große und kleine Probleme. Das Kampfsystem ist abgesehen von den Rucklern und auch den stockend wirkenden Animationen in Ordnung, so wie es aktuell ist. Auch die Atmosphäre wurde sehr gut eingefangen. Des Weiteren ist auch die Möglichkeit mit dem Transport der eigenen Basis nicht schlecht durchdacht. Wenn NVYVE Studios noch an den oben genannten Problemen, an den fehlenden Soundeffekten und an den langen Ladezeiten und Spielabstürzen arbeiten, könnte P.A.M.E.L.A. ein solides Single Player Horror-Survival Spiel werden.

Positiv

  • Packende Atmosphäre
  • Abbaubare Basis
  • Viel zu Entdecken
  • Viele Schreckmomente
  • Inventar-System

Negativ

  • Lange Ladezeiten
  • Häufige Spielabstürze
  • Wenig Soundeffekte
  • Keine Erfolge
  • Ruckler/Lags
  • Stockende Animationen

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