Logitech schickt mit dem G PRO X3 LIGHTSPEED ein neues Gaming-Headset ins Rennen, das vor allem ambitionierte Spieler ansprechen soll. Der Hersteller setzt auf 50-mm-Graphen-Treiber, ein überarbeitetes Mikrofon und eine Akkulaufzeit von bis zu 70 Stunden. Dazu kommen eine kabellose LIGHTSPEED-Verbindung, Bluetooth und ein Anschluss für die Nutzung per Kabel. Der Preis liegt bei 259,99 Euro. Damit bewegt sich das Headset in einer Kategorie, in der Käufer einiges erwarten dürfen. Ein guter Klang allein reicht hier nicht aus. Auch das Mikrofon, der Tragekomfort und die Bedienung müssen stimmen. Gerade beim Vorgänger PRO X2 LIGHTSPEED gab es einen Punkt, an dem Logitech nachbessern musste. Das Mikrofon gehörte nicht zu den großen Stärken des ansonsten gut ausgestatteten Headsets. Beim PRO X3 steht deshalb vor allem die Sprachqualität im Mittelpunkt.
Auf den ersten Blick wirkt das neue Modell wie eine konsequente Weiterentwicklung. Logitech behält das bekannte Design bei, verbessert die Ausstattung und spendiert dem Headset einen umfangreicheren Equalizer. Auch bei den Ohrpolstern gibt es eine praktische Wahlmöglichkeit. Neben Kunstleder liegen Velours-Polster bei, die sich vor allem bei längeren Spielesitzungen anbieten. Ganz ohne Schwächen kommt das Gesamtpaket trotzdem nicht aus. Das Gewicht fällt recht hoch aus, eine aktive Geräuschunterdrückung fehlt und Bluetooth lässt sich nicht gleichzeitig mit LIGHTSPEED für zwei Audioquellen nutzen. Bei einem Preis von rund 260 Euro sind solche Einschränkungen relevant. Wir schauen uns an, was Logitech verbessert hat, wo das PRO X3 LIGHTSPEED überzeugt und für wen sich die Anschaffung lohnt.
Design und Verarbeitung
Beim Design bleibt Logitech seiner PRO-Serie treu. Das G PRO X3 LIGHTSPEED setzt auf große Ohrmuscheln, einen gepolsterten Kopfbügel und eine geschlossene Bauweise. Auffällige Beleuchtung oder unnötige Designelemente gibt es nicht. Das Headset wirkt schlicht und richtet sich klar an Spieler, die Wert auf Funktion legen. Neben Schwarz bietet Logitech das Modell auch in Weiß und Magenta an. Die Verarbeitung kombiniert Kunststoff mit stabilen Bauteilen an den entscheidenden Stellen. Der Kopfbügel ist mit Kunstleder bezogen und besitzt eine perforierte Oberfläche. Das soll die Belüftung verbessern und den Komfort bei längeren Sitzungen erhöhen. Mit rund 356 Gramm gehört das Headset allerdings nicht zu den leichten Modellen. Im Vergleich zu vielen Geräten, die sich der 300-Gramm-Marke nähern, fällt dieser Unterschied durchaus ins Gewicht.
Entscheidend ist deshalb, wie Logitech das Gewicht verteilt. Der Kopfbügel liegt gleichmäßig auf, während die drehbaren Ohrmuscheln eine Anpassung an die Kopfform ermöglichen. Das hilft dabei, Druckstellen zu vermeiden und einen sicheren Sitz zu erreichen. Die Konstruktion wirkt insgesamt durchdacht, auch wenn das Headset recht groß ausfällt. Wer bisher leichte Gaming-Headsets verwendet hat, muss sich möglicherweise erst an die zusätzlichen Gramm gewöhnen. Einen wichtigen Vorteil bietet Logitech beim Lieferumfang. Neben den Kunstleder-Polstern liegen Velours-Polster aus Memory-Schaum bei. Kunstleder schließt die Ohren stärker ab und sorgt für eine bessere passive Abschirmung. Velours lässt mehr Luft an die Ohren und eignet sich besonders für lange Sitzungen. Du musst dich also nicht dauerhaft auf eine Variante festlegen. Gerade bei einem Headset dieser Preisklasse ist diese Wahlmöglichkeit sinnvoll.



Tragekomfort im Alltag
Das Gewicht von 356 Gramm klingt zunächst nach einem Nachteil. Im Alltag zählt aber nicht allein die Zahl auf der Waage. Die Gewichtsverteilung, die Polsterung und der Anpressdruck entscheiden darüber, wie angenehm ein Headset über mehrere Stunden sitzt. Beim PRO X3 LIGHTSPEED hat Logitech diese Punkte berücksichtigt. Der Kopfbügel verteilt die Last auf eine größere Fläche, während die Memory-Foam-Polster die Ohren umschließen. Die Konstruktion sitzt stabil, ohne bei normalen Kopfbewegungen ständig zu verrutschen. Auch die perforierte Oberfläche des Kopfbügels passt zum Anspruch, das Headset für lange Gaming-Sessions auszulegen. Wer regelmäßig mehrere Stunden am PC verbringt, profitiert vor allem von der gleichmäßigen Auflage und den austauschbaren Ohrpolstern.
Die Wahl zwischen Kunstleder und Velours beeinflusst den Komfort spürbar. Kunstleder schirmt Umgebungsgeräusche stärker ab und hält den Bass präsenter. Bei warmen Temperaturen staut sich darunter allerdings schneller Wärme. Velours fühlt sich luftiger an und eignet sich besser, wenn du das Headset über längere Zeit trägst. Dafür dringen Umgebungsgeräusche leichter durch. Eine aktive Geräuschunterdrückung bietet Logitech nicht. In einem ruhigen Zimmer fällt das kaum ins Gewicht. Steht dein PC direkt neben dir und laufen mehrere Lüfter, hörst du diese je nach Lautstärke weiterhin. Auch im Zug oder in einem belebten Raum fehlt die zusätzliche Abschirmung durch ANC. Beim Komfort punktet das PRO X3 LIGHTSPEED vor allem durch seine Passform und die beiden Polstervarianten. Das hohe Gewicht solltest du vor dem Kauf trotzdem berücksichtigen.



Klangqualität und Graphen-Treiber
Logitech verbaut im PRO X3 LIGHTSPEED 50-mm-PRO-G-Graphen-Treiber. Graphen ist leicht und steif. Das Material soll schnelle Membranbewegungen ermöglichen und unerwünschte Verzerrungen reduzieren. Für ein Gaming-Headset ist vor allem wichtig, wie sauber unterschiedliche Geräusche wiedergegeben werden. In Shootern müssen Schritte, Schüsse und Nachladegeräusche voneinander unterscheidbar bleiben. Gleichzeitig sollen Explosionen und andere Effekte genügend Druck entwickeln. Das PRO X3 LIGHTSPEED liefert eine detailreiche Wiedergabe mit kräftigem Bass, klaren Mitten und präsenten Höhen. Stimmen bleiben verständlich, während Effekte ausreichend Volumen bekommen. Damit eignet sich das Headset sowohl für kompetitive Spiele als auch für actionreiche Einzelspieler-Titel. Die Graphen-Technik ist dabei ein Bestandteil des Gesamtkonzepts. Allein das verwendete Material sagt noch nicht aus, wie gut ein Headset klingt. Entscheidend bleibt die Abstimmung der gesamten Audiotechnik.
Auch bei Musik und Filmen schlägt sich das PRO X3 LIGHTSPEED ordentlich. Der Bass verleiht Musik und Filmsoundtracks genügend Druck, während Stimmen nicht vollständig in den tiefen Frequenzen untergehen. Das Klangbild lässt sich zusätzlich über Logitech G HUB anpassen. Dafür steht ein parametrischer Zehn-Band-Equalizer zur Verfügung, mit dem du einzelne Frequenzbereiche gezielt verändern kannst. Wer in Shootern bestimmte Geräusche stärker hervorheben möchte, wählt eine andere Abstimmung als beim Musikhören oder bei einem atmosphärischen Rollenspiel. Logitech bietet außerdem Klangprofile aus dem E-Sport-Umfeld an. Diese lassen sich als Ausgangspunkt verwenden und anschließend an die eigenen Vorlieben anpassen. Das ist praktisch, verlangt aber etwas Beschäftigung mit der Software. Eine direkte Umschaltung zwischen gespeicherten EQ-Profilen am Headset fehlt. Wer häufig zwischen verschiedenen Spielen und Klangabstimmungen wechselt, muss deshalb auf die Software zurückgreifen.

Raumklang und Ortung in Spielen
Bei kompetitiven Spielen zählt nicht nur die Klangqualität. Du musst auch erkennen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt und wie weit die Schallquelle entfernt ist. Das PRO X3 LIGHTSPEED setzt auf seine 50-mm-Treiber und die unterstützte Audioverarbeitung, um eine präzise räumliche Wiedergabe zu ermöglichen. In Shootern hilft eine klare Trennung der Geräusche dabei, Schritte oder Schüsse besser einzuordnen. Dabei sollte der Bass nicht sämtliche Details überdecken. Gerade bei hektischen Gefechten ist es wichtig, dass leise Geräusche neben lauten Effekten verständlich bleiben. Die Abstimmung des Logitech bietet dafür eine gute Grundlage. Über den Equalizer lassen sich zusätzlich Frequenzbereiche hervorheben, die für bestimmte Spiele wichtig sind. Wer viel Counter-Strike, Valorant oder Call of Duty spielt, dürfte vor allem von einer passenden Abstimmung der Mitten und Höhen profitieren.
Logitech bewirbt das Headset mit virtuellem 7.1-Surround-Sound. Die räumliche Wiedergabe hängt dabei von der verwendeten Signalverarbeitung und dem jeweiligen Spiel ab. Virtueller Surround-Sound ist nicht automatisch besser als Stereo. Je nach Titel wirkt die Ortung mit aktivierter Verarbeitung räumlicher, während Stereo Geräusche mitunter klarer abbildet. Deshalb lohnt sich ein direkter Vergleich in den eigenen Spielen. Für kompetitive Titel würde ich zunächst mit Stereo beginnen und erst danach die Surround-Funktion ausprobieren. Entscheidend ist, mit welcher Einstellung du Richtungen zuverlässig erkennst. Bei Einzelspieler-Spielen steht dagegen häufig ein möglichst räumlicher und voller Gesamteindruck im Vordergrund. Hier darf der Klang ruhig etwas breiter ausfallen. Das PRO X3 LIGHTSPEED deckt beide Einsatzbereiche ab, verlangt bei der optimalen Abstimmung aber etwas Eigeninitiative.

Mikrofon und Sprachqualität
Das Mikrofon gehört zu den wichtigsten Verbesserungen des PRO X3 LIGHTSPEED. Logitech verwendet ein abnehmbares, omnidirektionales Mikrofon mit einer Auflösung von 48 kHz und 16 Bit. Der Hersteller setzt damit auf eine höhere Bandbreite als beim Vorgänger PRO X2 LIGHTSPEED. Stimmen sollen dadurch natürlicher und detailreicher klingen. Gerade bei Teamspielen ist das ein wichtiger Punkt. Kurze Ansagen müssen verständlich bleiben, auch wenn im Hintergrund Schüsse, Explosionen und andere Geräusche zu hören sind. Das Mikrofon lässt sich flexibel ausrichten und bei Bedarf vollständig abnehmen. Ein Schaumstoff-Windschutz gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Die technische Überarbeitung ist sinnvoll, denn ein gutes Gaming-Headset sollte bei der Sprachübertragung nicht hinter der Wiedergabequalität zurückbleiben.
Über Logitech G HUB stehen zusätzliche BLUE-VO!CE-Einstellungen bereit. Damit lässt sich die Stimme weiter bearbeiten. Du kannst unter anderem den Klang anpassen und die Rauschunterdrückung nutzen, um störende Hintergrundgeräusche zu reduzieren. Das ist besonders hilfreich, wenn du eine mechanische Tastatur verwendest oder dein PC unter Last deutlich hörbar ist. Die omnidirektionale Richtcharakteristik nimmt Schall aus mehreren Richtungen auf. Das hilft bei einer natürlichen Sprachübertragung, verlangt bei störenden Geräuschen aber eine passende Konfiguration. Für Discord, TeamSpeak und den Sprachchat in Spielen bietet das Mikrofon eine umfangreiche Ausstattung. Auch wer gelegentlich streamt, erhält damit eine brauchbare Grundlage. Ein hochwertiges separates Mikrofon ersetzt das Headset nicht in jedem Anwendungsfall. Für die übliche Kommunikation beim Gaming ist die Kombination aus Breitbandmikrofon und BLUE VO!CE aber ein wichtiger Fortschritt gegenüber dem Vorgänger.


LIGHTSPEED, Bluetooth und Kabelanschluss
Bei der Verbindung bietet Logitech drei Möglichkeiten. LIGHTSPEED stellt die kabellose Verbindung über den mitgelieferten USB-Empfänger her. Die Technik richtet sich an Spieler, die eine zuverlässige Übertragung mit geringer Latenz benötigen. Zusätzlich unterstützt das Headset Bluetooth 5.3 und lässt sich damit mit kompatiblen Mobilgeräten verbinden. Ein 3,5-mm-Klinkenanschluss steht für die kabelgebundene Nutzung bereit. Dadurch eignet sich das PRO X3 LIGHTSPEED nicht nur für den PC, sondern auch für kompatible Konsolen und andere Geräte. Die Verbindung per Funk ist für den täglichen Einsatz am Schreibtisch praktisch, während Bluetooth den Wechsel zu einem Smartphone erleichtert. Ein Akkuwechsel ist nicht vorgesehen, geladen wird über USB-C. Das Kabel und der Funkempfänger gehören zum Lieferumfang.
Eine Einschränkung solltest du vor dem Kauf kennen. Das Headset gibt Audio nicht gleichzeitig über LIGHTSPEED und Bluetooth wieder. Du spielst also nicht am PC und hörst parallel den Ton deines Smartphones über dieselben Ohrmuscheln. Stattdessen musst du zwischen den Quellen wechseln. Gerade bei einem Preis von 259,99 Euro wäre eine solche Mischfunktion sinnvoll gewesen. Auch eine aktive Geräuschunterdrückung fehlt. Die passive Abschirmung hängt von den verwendeten Ohrpolstern ab. Kunstleder hält mehr Außengeräusche zurück, während Velours weniger stark abschirmt. Für die grundlegende Nutzung bietet Logitech trotzdem eine gute Auswahl an Verbindungen. Wer hauptsächlich am PC spielt und gelegentlich das Smartphone verbindet, bekommt ausreichend Flexibilität. Wer dagegen mehrere Audioquellen gleichzeitig nutzen möchte, sollte gezielt nach einem Headset mit entsprechender Mischfunktion suchen.

Akkulaufzeit und Ladezeit
Logitech gibt für das PRO X3 LIGHTSPEED eine Akkulaufzeit von bis zu 70 Stunden an. Laut Hersteller entspricht das einer Verbesserung von rund 40 Prozent gegenüber der vorherigen Generation. Im Test von Root-Nation lag die erreichte Laufzeit bei ungefähr 60 Stunden. Auch dieser Wert ist für ein kabelloses Gaming-Headset ordentlich. Bei fünf Stunden Nutzung pro Tag reicht eine Ladung rechnerisch für etwa zwölf Tage. Du musst das Headset also nicht nach jeder längeren Spielesitzung ans Ladekabel hängen. Die tatsächliche Laufzeit hängt unter anderem von der Lautstärke und der verwendeten Verbindung ab. Die 70 Stunden sind deshalb als Herstellerangabe unter geeigneten Bedingungen zu verstehen. Mit rund 60 Stunden liegt das Modell trotzdem auf einem guten Niveau und eignet sich für Spieler, die regelmäßig lange Sessions absolvieren.
Geladen wird das Headset über USB-C. Die kabelgebundene Audiowiedergabe bietet zusätzliche Flexibilität, wenn du während des Spielens keine Funkverbindung nutzen möchtest. Eine genaue Ladezeit sollte man nicht ohne belastbare Herstellerangabe nennen. Im Alltag ist vor allem wichtig, dass die lange Akkulaufzeit ausreichend Abstand zwischen den Ladevorgängen schafft. Das ist einer der klaren Vorteile gegenüber Headsets, die bereits nach 20 oder 30 Stunden wieder an die Steckdose müssen. Allerdings gleicht die gute Laufzeit nicht jeden Nachteil aus. Das Gewicht bleibt vergleichsweise hoch und eine gleichzeitige Wiedergabe über Bluetooth und LIGHTSPEED fehlt weiterhin. Wer ein Headset für lange Gaming-Sessions sucht, bekommt hier dennoch eine überzeugende Akkuleistung. Gerade bei täglicher Nutzung ist eine Laufzeit von rund 60 Stunden ein praktischer Vorteil.

Logitech G HUB und die Einstellungen
Logitech G HUB ist ein wichtiger Bestandteil des PRO X3 LIGHTSPEED. Über die Software lässt sich der Klang mit einem parametrischen Zehn-Band-Equalizer anpassen. Dazu kommen BLUE-VO!CE-Funktionen für das Mikrofon. Du kannst eigene Profile erstellen und den Klang an unterschiedliche Spiele anpassen. Für einen kompetitiven Shooter bietet sich eine andere Einstellung an als für ein Rollenspiel oder Musik. Wer sich mit Equalizern beschäftigt, erhält dadurch viele Möglichkeiten. Gleichzeitig stehen vorgefertigte Profile zur Verfügung, die als Ausgangspunkt dienen. Du musst also nicht jede Einstellung selbst entwickeln. Die Software ergänzt die Hardware sinnvoll und gibt Nutzern mehr Kontrolle über Klang und Sprachübertragung.
Bei der Software gibt es allerdings einen Punkt, den Logitech im Blick behalten sollte. Maxi-Geek berichtete im Test von Problemen bei der Erkennung des Headsets in G HUB. Das Gerät ließ sich dort trotz verschiedener Verbindungen und Softwareversuche nicht wie vorgesehen einrichten. Solche Probleme betreffen nicht zwangsläufig jedes System, sind bei einem Headset mit umfangreichen Softwarefunktionen aber ärgerlich. Schließlich hängen der Equalizer und die Mikrofonbearbeitung von der Software ab. Ohne funktionierende Erkennung lassen sich diese Möglichkeiten nicht vollständig nutzen. Die Grundfunktionen des Headsets sind davon zu unterscheiden, doch wer das PRO X3 wegen seiner Anpassungsoptionen kauft, erwartet eine zuverlässige Software. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb ein Blick auf aktuelle Softwareversionen und bekannte Verbindungsprobleme. Logitech bietet hier viele Möglichkeiten, die Bedienung muss im Alltag aber ebenso zuverlässig funktionieren wie die Hardware.



Preis und Konkurrenz
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 259,99 Euro gehört das PRO X3 LIGHTSPEED zu den teureren Gaming-Headsets. Dafür bietet Logitech eine umfangreiche Ausstattung. Die Graphen-Treiber liefern eine detailreiche Wiedergabe, das Mikrofon wurde überarbeitet und die Akkulaufzeit fällt lang aus. Dazu kommen Bluetooth, LIGHTSPEED, ein Kabelanschluss und zwei unterschiedliche Ohrpolstervarianten. Besonders für Spieler, die täglich mehrere Stunden am PC verbringen und häufig im Team spielen, ergibt sich damit ein stimmiges Gesamtpaket. Der Preis lässt sich vor allem dann rechtfertigen, wenn du die Audioqualität, das Mikrofon und die lange Akkulaufzeit regelmäßig nutzt. Wer dagegen nur gelegentlich spielt, benötigt nicht unbedingt ein Headset in dieser Preisklasse.
Die Konkurrenz bietet in diesem Segment ebenfalls umfangreiche Funktionen. Je nach Modell findest du dort aktive Geräuschunterdrückung, gleichzeitige Audiowiedergabe aus mehreren Quellen oder ein geringeres Gewicht. Das Logitech konzentriert sich stärker auf die Kernbereiche Gaming-Klang, Sprachqualität und Akkulaufzeit. Genau darin liegen seine Stärken, während die fehlenden Komfortfunktionen den hohen Preis etwas relativieren. Auch der Vorgänger PRO X2 LIGHTSPEED ist für Besitzer interessant, die mit dessen Mikrofon zufrieden sind und kein Upgrade benötigen. Das PRO X3 richtet sich vor allem an Käufer, die ein neues kabelloses Gaming-Headset suchen und Wert auf ein besseres Mikrofon legen.
Unsere Meinung
Das Logitech G PRO X3 LIGHTSPEED verbessert vor allem die Bereiche, die beim Vorgänger noch Luft nach oben hatten. Das neue Mikrofon mit 48 kHz und 16 Bit ist ein wichtiger Schritt, die Graphen-Treiber liefern eine detaillierte Wiedergabe und der Zehn-Band-Equalizer erlaubt eine gezielte Anpassung an unterschiedliche Spiele. Dazu kommen bis zu 70 Stunden Akkulaufzeit laut Hersteller und zwei Paar Ohrpolster. Gerade für Spieler, die regelmäßig kompetitive Titel spielen und viel über Discord kommunizieren, bietet das Headset eine passende Ausstattung. Auch die drei Anschlussmöglichkeiten erhöhen die Flexibilität. Klang, Mikrofon und Akkulaufzeit gehören zu den überzeugendsten Argumenten für das Modell.
Ganz perfekt ist das PRO X3 LIGHTSPEED nicht. Mit 356 Gramm fällt es schwer aus, ANC fehlt und Bluetooth lässt sich nicht parallel zu LIGHTSPEED nutzen. Auch die Abhängigkeit von G HUB ist ein Punkt, den Käufer berücksichtigen sollten. Bei einem Preis von 259,99 Euro fallen solche Einschränkungen stärker ins Gewicht als bei günstigeren Modellen. Wenn du hauptsächlich am PC spielst, Wert auf eine klare Sprachübertragung legst und ein Headset für lange Sessions suchst, ist das Logitech eine interessante Wahl. Wenn du dagegen ein besonders leichtes Modell, aktive Geräuschunterdrückung oder die gleichzeitige Wiedergabe mehrerer Audioquellen benötigst, passt ein anderes Headset besser zu deinen Anforderungen.
„Detaillierter Klang, ein starkes Mikrofon und lange Akkulaufzeit – ein überzeugendes Gesamtpaket für ambitionierte Spieler.“ – game7days
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