Elite Dangerous – Test / Review (PS4)

(Quelle: Frontier Developments, PlayStation Store)

Knapp 3 Jahre nach dem offiziellen PC-Release von Elite Dangerous wurde das Spiel nun auch auf der Playstation 4 veröffentlicht. Damit gibt es das Spiel nun sowohl auf dem PC, als auch für die Xbox One und für die Playstation 4. Schade ist allerdings, dass das Spiel nicht die Playstation VR unterstützt. Aber nun ja, von der PC Version verwöhnt waren wir natürlich gespannt, was uns das Spiel sonst zu bieten hat.

Da wir das Spiel vor einigen Jahren bereits für den PC ausführlich getestet haben und auch auf das Gameplay genauer eingegangen sind, berichten wir hier nur über die Änderungen der Playstation 4 Fassung des Spiels.

Wie bereits erwähnt, gibt es das Spiel nicht für Playstation VR. Laut Frontier Developments liegt dies daran, dass Elite Dangerous schon bei der PC VR Version enorm leistungsstarke Rechner enorm fordert und dies daher bei der Playstation in dem Rahmen nicht möglich gewesen wäre.

Ob das nun bei der Playstation 4 Pro Version funktionieren wird, bleibt abzuwarten. Von der Power her sollte es jedoch möglich sein und durch die verschiedenen Grafikeinstellungen, bei welchen sich sogar die FPS regeln lassen, steht dem prinzipiell nichts im Weg.

Jedoch läuft das Spiel mit allen Einstellungen langsamer als die PC Version, aber das Problem gab es schon bei der Xbox Fassung des Spiels. Allerdings ist dort das Bild nicht zerrissen, wie es bei der Playstation 4 Fassung in der Nähe von großen Objekten wie Raumstationen der Fall ist.

Für die Xbox One X Fassung wurde schon ein Update für die 4K Auflösung der Galaxis angekündigt. Bisher ist uns aber nichts von solchen Plänen für die Playstation 4 Pro Fassung zu Ohren gekommen.

Aber natürlich hat die Playstation-Version des Spiels zumindest ein paar Vorzüge gegenüber der Xbox Fassung. Dies macht sich beispielsweise bei dem Gamepad bemerkbar. Da dieses über 4 weitere Tasten verfügt, gelangt man so schneller in Menüs wie das für die Landeanfragen und das für die Zielauswahl. Außerdem ist es auch mit dem Kippen des Controllers möglich, sich umzusehen, was im Weltall von Vorteil sein kann. So kann man Zeitgleich mit dem rechten Stick den Gegner leichter im Blick behalten. Zwar ist die Bewegungssteuerung noch lange nicht fehlerfrei, allerdings ist sie auch nicht so schwierig und teilweise verbuggt wie bei der Xbox One Fassung oder bei der PC Version am Anfang. Allerdings kann es dennoch störend sein, wenn die Kamera trotz des Gerade haltens des Controllers nicht selbstständig wieder in die Ausgangsposition wechselt und man dies von Hand machen muss.

Außerdem kam es gelegentlich vor, dass das Spiel hängen blieb und nur ein Neustart weiter half oder das die Verbindung zum Server verloren gegangen ist. Dies sind aber nur kleine Probleme, die man bei Frontier Developments hoffentlich noch in den Griff bekommt.

Wie bereits erwähnt ist Elite Dangerous als PS4 Fassung nun die dritte erschienene Version und im Vergleich zu dem PC-Release am Anfang hat sich einiges geändert und verbessert. Es gibt Trainingsflüge oder auch Tutorials für absolute Neulinge, aber grundsätzlich wird man dazu angehalten, selbst zu lernen und zu üben, um seine Aufgaben in Elite Dangerous übernehmen zu können. Dies kann man beispielsweise als Pirat, als Schmuggler, als Entdecker oder sogar als Händler oder Rohstoffförderer. Anfangs wird man so häufig Probleme haben, aber im Laufe der Zeit findet man in das Spiel hinein, wenn man dies wirklich möchte.

Hat man das geschafft, erlebt man eine packende Geschichte mit einem persistenten Universum und sowohl wirtschaftliche als auch erzählerische und politische Entwicklungen, mit welchen man vorher nicht gerechnet hätte. Zwar gibt es kein Cross Play zwischen den 3 Plattformen, allerdings sind die Ergebnisse von bestimmten Aktionen bei allen dreien die gleichen.

Wer sich nun dafür entschieden hat, das Spiel zu kaufen, dem stehen verschiedene Versionen zur Verfügung. Neben dem normalen Grundspiel gibt es noch die Commander Edition zu Kaufen, einen Season Pass oder anderen Inhalten. Wer sich nur das Grundspiel kauft, wird es nicht erleben, wie man sein Schiff verbessert, mit Modulen ausrüstet oder auch auf den neuen Planeten landet. Dies geht nur mit den Erweiterungen, die im Season Pass enthalten sind.

Aktuell kostet die Elite Dangerous: Commander Deluxe Edition £24,99 im Playstation Store und man spart so eine Menge Geld.

Unsere Gesamtbewertung
Bewertung
85 %
QuelleElite: Dangerous
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.