Seite 3: Optik und Mechanik
Von vorne sieht der ROG Strix 5K XG27JCG vergleichsweise zurückhaltend aus. ASUS verwendet schmale Ränder an den Seiten und an der Oberkante. Unterhalb des Displays fällt der Rahmen etwas breiter aus und trägt das ROG-Logo. Große Schriftzüge oder auffällige Farbakzente gibt es auf der Vorderseite nicht. Dadurch passt der Monitor auch auf einen Arbeitsplatz, an dem der Gaming-Look nicht im Vordergrund steht. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff und besitzt eine matte, dunkelgraue Oberfläche. Die Verarbeitung wirkt ordentlich. Der Standarm hält das Display sicher in Position, und beim normalen Verstellen fällt die Konstruktion nicht durch störendes Wackeln auf.
Auf der Rückseite zeigt sich deutlicher, dass ASUS den Monitor für die ROG-Serie entwickelt hat. Verschiedene Oberflächenstrukturen und diagonale Linien lockern das Gehäuse auf. Dazu kommt ein beleuchtetes ROG-Logo, dessen Darstellung sich über Aura Sync an kompatible Komponenten anpassen lässt. Wer auf Beleuchtung verzichten möchte, schaltet sie einfach ab. Der Monitor wirkt dadurch auch in einem schlichten Setup nicht überladen. ASUS konzentriert sich auf ein Design, das optisch zu Gaming-PCs passt, ohne die Vorderseite mit unnötigen Elementen zu versehen. Die Rückseite dürfte vor allem dann interessant sein, wenn der Bildschirm frei im Raum steht oder von hinten sichtbar ist.
Der Standfuß nimmt vergleichsweise wenig Platz ein. Das ist beim Spielen praktisch, weil vor dem Monitor genügend Fläche für Tastatur und Maus bleibt. Gerade bei niedriger Mausempfindlichkeit und großen Bewegungen ist eine freie Tischfläche wichtig. In der Standfläche befindet sich außerdem eine Halterung für ein Smartphone. Das Telefon lässt sich dort ablegen, ohne dass du einen zusätzlichen Ständer benötigst. Eine weitere Besonderheit ist das 1/4-Zoll-Gewinde am Standarm. Darüber lässt sich passendes Zubehör wie eine kleine Kamera oder eine Leuchte befestigen. Für Streamer und Nutzer, die regelmäßig Videokonferenzen führen, ist das eine sinnvolle Ergänzung.
Bei der Ergonomie bietet ASUS ausreichend Spielraum. Der Bildschirm lässt sich um bis zu 110 Millimeter in der Höhe verstellen. Dazu kommen eine Neigung von minus fünf bis plus 20 Grad und eine seitliche Drehung um jeweils 40 Grad. Auch der Hochformatbetrieb ist möglich. Dafür lässt sich das Display um 90 Grad drehen. Wer lange Dokumente liest, programmiert oder mit hochformatigen Bildern arbeitet, dürfte diese Funktion zu schätzen wissen. Alternativ steht eine VESA-Aufnahme im Format 100 x 100 Millimetern zur Verfügung. Bei der Montage an einem eigenen Monitorarm solltest du die Befestigungsvorgaben von ASUS beachten. Insgesamt bietet der Standfuß genug Einstellmöglichkeiten, um den Bildschirm an unterschiedliche Sitzpositionen und Schreibtische anzupassen.






