World of Warships: Legends – Vorschau / Preview (Xbox One)

Quelle: Wargaming

Wargaming ist ein Spielepublisher, der in erster Linie für Gefechts-Spiele bekannt ist. Darunter zählen Perlen wie „World of Tanks“, „World of Warplanes“ und natürlich auch „World of Warships“, welches nun seit einigen Jahren für den PC erhältlich ist. Umso mehr hat es uns gefreut, dass World of Warships nun auch für die Xbox One erhältlich ist. Auf der Konsole hat es jedoch den Beinamen „Legends“. Wir haben uns World of Warships: Legends genauer angeschaut, um euch darüber berichten zu können!

Schiffe verschiedener Jahre

Da bei einer Seeschlacht nicht jeder das gleiche Schiff benutzen kann, gibt es Schiffe verschiedener Jahre. Angefangen von Schiffen aus dem Jahre 1940 bis hin zu Schiffen des 20. Jahrhunderts. Wargaming hat das Spiel für die Konsole selbst neu entwickelt, aber grundsätzlich entspricht World of Warships: Legends aber der PC- Version von World of Warships. Das bedeutet, dass zu Beginn 3 Nationen spielbar sind: Das Empire of Japan, Großbritannien und die Vereinigten Staaten. Später werden mit ziemlicher Sicherheit auch Frankreich und Deutschland verfügbar sein. Die verschiedenen Schiffe können in verschiedene Schiffsklassen eingeteilt werden und jedes Schiff hat seine eigenen spezifischen Schwächen und Stärken.

Actionreiche Schlachten

Es gibt anfangs insgesamt 15 verschiedene Karten, auf welchen die Schlachten stattfinden können. Entweder geht es darum, das komplette gegnerische Team auszulöschen oder Punkte einzunehmen und zu halten, um das Match zu gewinnen. Die Teams starten immer von den entgegengesetzten Enden der Karte. Damit es nicht nur die offene See ist, findet man überall Felsen und Inseln, welche auch Feuerschutz bieten können.

Nach wenigen Stunden im Spiel bemerkt man schon, dass es sich bei World of Warships: Legends nicht um stupide Schlachten ohne Sinn und Verstand handelt. Vielmehr ist es eine Mischung aus guten „Fahrkünsten“, dem richtigen Zielen mit den Waffen und die richtige Wahl der Waffen und Munition. Aber auch das Achten auf das Teamplay ist extrem wichtig, da man als Einzelspieler keine Chancen hat.

Gewöhnungsbedürftiges Gameplay

Am schwierigsten ist allerdings wirklich die Steuerung. Das Schiff bewegt sich wirklich sehr langsam im Vergleich zu anderen Gefährten in diversen Spielen. Daran muss man sich definitiv erst gewöhnen. Dies liegt unter anderem daran, dass der Motor in vier verschiedenen Geschwindigkeitsstufen betrieben werden kann. Dies startet natürlich mit dem Stillstand. Die 4 Stufen untergliedert man in World of Warships mit 1/4 , 1/2, 3/4 und Voller Geschwindigkeit. Aber auch eine Art langsamen Rückwärtsgang gibt es natürlich. Am Anfang und außerhalb des Kampfes ist dies noch recht angenehm, aber im Gefecht muss man wie bereits gesagt auch noch darauf achten, nicht getroffen zu werden und selbst anzugreifen und zu treffen.

Hierfür stehen euch in erster Linie die Kanonen zur Verfügung, die mit verschiedener Munition beladen sind und es gibt auch Schiffe, welche Torpedos abschießen können. Diesen gilt es selbstverständlich auszuweichen. Hierfür sind die Inseln natürlich nützlich, da man dort leicht Deckung suchen kann. Das Zielen ist aber auch nicht einfach, da man nicht direkt auf die Gegner zielen darf, sondern davor zielen muss und gegebenenfalls auf in Fahrtrichtung des Schiffes, da diese sich bewegen. Bei Salven ist dies natürlich besonders schwierig, da diese wohl platziert sein müssen.

Verschiedene Schadensarten und Tier-Stufen

Wie bereits erwähnt gibt es verschiedene Arten an Möglichkeiten, anderen Schiffen Schaden zuzufügen. Beispielsweise gibt es Rüstungsdurchschlagskugeln, welche beim Eindringen zusätzlichen Schaden verursachen oder auch Sprengmunition, welche bestimmte Teile des Schiffes bei einem Treffer in Brand setzen können. Jedes Schiff hat andere Schwachpunkte und man lernt nur im Laufe der Zeit, welches Schiff inwiefern anfällig für die Schadensarten ist. Beispielsweise gibt es bei jedem Schiff eine Art Schwachpunkt, im englischen „Citadel“ genannt, welche man immer anpeilen sollte, da diese enorm viel Schaden nehmen können.

Dies ändert sich natürlich im Verlauf der verschiedenen „Tier“-Stufen. Alle Spieler beginnen Anfangs mit einem Schiff der Stufe I. Allerdings kann man im Laufe der Zeit auch Schiffe der Stufe 2 bis 7 freischalten, welche in folgende Schiffsklassen eingeteilt werden können:

  • Leichte Zerstörer
  • Mittelgroße Kreuzer
  • Große Schlachtschiffe

Wie auch bei anderen Spielen dieser Art ist eine Schiffsart gegen eine andere sehr gut zu gebrauchen und gegen die dritte eher im Nachteil. Daher teilt das System bei der Match-Suche die Teams auch so zusammen, dass nur Schiffe der etwaigen gleichen Stufe gegeneinander Spielen und Schiffe aller drei Kategorien im Match zu finden sind. Die kleinen Zerstörer nutzen beispielsweise meist Kanonen der mittleren Stufe und haben eine angenehme Panzerung und recht gute Geschwindigkeit, wobei einige auch Torpedos benutzen können. Diese eigenen sich vor allem für einen schnellen Angriff und können sich schnell wortwörtlich aus dem Staub machen, da diese sogar einen Rauchschutz einsetzen können. Die mittelgroßen Kreuzer halten natürlich mehr aus, verursachen aber auch mehr Schaden. Dafür sind diese jedoch langsamer als die kleinen Zerstörer. Ein großes Schlachtschiff hält natürlich am meisten aus und besitzt durch starke Waffen eine enorme Zerstörungskraft, allerdings sind diese sehr langsam und laden auch nur sehr langsam nach. Sie können also gut durch Torpedos ausgeschaltet werden.

Wir haben mehrere Schiffe ausprobiert und können behaupten, dass diese verschiedenen „Kategorien“ relativ ausgeglichen wirken. Natürlich ist es auch von den Karten abhängig. Auf kleinen Karten haben kleine Schiffe natürlich einen Vorteil, da diese schneller unterwegs sind und große Schlachtschiffe weniger Möglichkeiten haben, sich eine Deckung zu suchen. Im Vergleich zum PC haben größere Schiffe aber eine Art Sekundär-Kanonen, welche diesen Nachteil ausgleichen können. Neben den Schiffen, die man sich im Spiel erspielen kann, auch Premium-Schiffe. Diese sind, wie man es bei Wargaming gewöhnt ist, kostenpflichtig. Allerdings ist der Unterschied zu den Free-Schiffen nicht zu übertrieben, dass diese sich überlegen fühlen können, sondern lediglich eine Möglichkeit bieten, sofort in einem höheren Rang, also einer höheren Tierstufe, ins Spiel einsteigen zu können. Aber das beste Schiff bringt auch dem größten Neuling nichts, wenn er sich im Spiel noch nicht zurecht findet. Alles in allem muss jeder Spieler sein favorisiertes Schiff selbst für sich finden und lernen, damit auch umgehen zu können.

Freischalten durch Erfahrung

Wie auch bei der PC Version schaltet man Schiffe nur durch Erfahrungspunkte frei, die man im Verlauf der Matches erhält. Bis Stufe 3 geht dies noch relativ schnell vonstatten, aber danach dauert es immer länger, bis sie neue Schiffe freischalten oder ihr altes verbessern können. Wer kein Durchhalte-Vermögen hat, wird keine Chance haben, Schiffe der Stufe VI, VII oder eventuell irgendwann noch höher freizuschalten, was jedoch schade ist. Da sich das Spiel genauso „anfühlt“ wie die PC-Variante, kann man durchaus behaupten, dass es in den höheren Stufen nur interessanter wird, wenn allerdings natürlich durch stärkere Mitspieler und Gegenspieler auch schwieriger. Dies liegt dann nicht nur an der Erfahrung der Mitspieler, sondern auch daran, dass die Schiffe immer „spezieller“ werden und die Stärken und Schwächen umso deutlicher auffallen. Auch werden die Schiffe durch das Hinzufügen von Kommandeuren deutlich einzigartiger, da diese dem Schiff eine höhere Reichweite der Waffen gewähren können, die Tarnung verbessern oder zusätzliche Lebenspunkte gewähren.

Grafik, Sound und Technik durchaus beeindruckend

Die Technik von World of Warships: Legends fanden wir durchaus beeindruckend. Die Steuerung wirkt nach Übungszeit sehr genau, was wir bei Schlachtschiffen schnell bemerken konnten. Die Bewegungen wirken also relativ realistisch, was wir begrüßen. Auch die Radaranlagen drehen sich stetig und die Tarnung wurde sehr gut ins Spiel integriert.

Toll fanden wir auch die Grafik. Die Schiffe haben ein einzigartiges Aussehen erhalten und auch die Inseln bzw. der Hintergrund sieht bei jeder Karte unterschiedlich aus. Die Animationen wirken flüssig und stocken normalerweise so gut wie nie. Man kann förmlich beobachten, wie die Schiffe explodieren oder anfangen zu brennen, wenn man diese an der richtigen Schwachstelle trifft. Unserer Meinung nach wirkt die Grafik in mancherlei Hinsischt sogar realistischer als die der PC Version. Dies gilt vor allem für die Feuer- und Raucheffekte. Selbiges gilt auch für den Sound, welcher in Spielen dieser Art seinesgleichen sucht, da man wirklich hört, woher die Geschosse anfliegen und auch das Knacken des Holzes, wenn man einmal getroffen wird, durch einen Sound „dargestellt wird“.

Weitere Infos des Entwicklers über World of Warships: Legends

Eine neue Generation von angehenden Kapitänen kann sich auf spannende Abenteuer freuen, denn Wargaming St. Petersburg bringt die epischen Seekämpfe, die von Millionen Spielern bereits auf dem PC geliebt werden, nun auch zum ersten Mal auf die Konsolen. Das Spiel steht ab heute auf Deutsch, Englisch, Japanisch, Russisch und Französisch bereit und bietet zum Start eine Vielzahl an Schiffen zum Freischalten, legendäre Kapitäne für die eigenen Reihen und ganze Ozeane zum Erobern. World of Warships: Legends ist der zweite Titel von Wargaming, der auf Konsolen veröffentlicht wird und folgt damit World of Tanks: Mercenaries, das bereits über 18 Millionen Spieler begeistern kann.

World of Warships: Legends ist nicht einfach nur eine Portierung der PC-Version, die weltweit zum Erfolg wurde. Legends wurde von Grund auf dazu konzipiert, die Leistung und Möglichkeiten der neuesten Heimkonsolen voll auszukosten. Mit schnelleren und noch spannenderen Kämpfen, mehr Auswahl bei der Entwicklung der Kapitäne, einem überarbeiteten User-Interface, neuer intuitiver Steuerung und Konsolen-exklusiven Inhalten bietet Legends eine Spielerfahrung, die es so nur auf PlayStation 4 und Xbox One gibt.

Die Spieler des Early Access auf PlayStation und Xbox können mit über 20 historischen Kapitänen auf über 50 legendären Schiffen in die packenden Schlachten ziehen. Zerstörer, Kreuzer und Schlachtschiffe warten darauf, ihr volles Potenzial auf 15 verschiedenen Karten auszuspielen und der HDR-Support lässt die Seegefechte in vollem Glanz erstrahlen.

Die Spieler können sich jetzt schon auf die regelmäßigen Updates freuen: Am Horizont sind weitere Schiffe neuer Nationen zu erkennen, die Fähigkeiten der legendären Kommandanten werden voll ausgeschöpft, neue Karten warten darauf, erkundet zu werden und für den Sommer ist Full 4K-Support für PlayStation 4 Pro und Xbox One X geplant.

„Wir freuen uns, den Veteranen und neuen Spielern World of Warships: Legends auf PlayStation 4 and Xbox One zu präsentieren“, so Kirill Peskov, Development Director bei Wargaming St. Petersburg. „Das ist der zweite Wargaming-Titel, der für Konsolen veröffentlicht wird und die Qualität des Spiels ist dem Talent und der Hingabe des Entwicklerteams aus St. Petersburg zu verdanken. Wir hoffen, dass die Spieler viel Spaß auf dieser neuen Reise mit unserem Titel haben werden!“

Die Spieler können direkt damit beginnen, denn World of Warships: Legends ist im PlayStation Store und im Microsoft Store erhältlich.

Unsere Gesamtbewertung
Unsere aktuelle Bewertung der Preview Version
87 %
QuelleWorld of Warships: Legends
Vorheriger ArtikelProfi-Tastatur für unter hundert Euro: Speedlinks opto-mechanisches Keyboard ORIOS besteht eSports-Dauertest
Nächster ArtikelWarhammer 40.000: Inquisitor – Prophecy Erweiterung wird bald veröffentlicht
Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.